Für einander bestimmt?
Kapitel 1
Wir befinden uns in
Ludlow/Kansas. Tim holt seine beste Freundin Meg Cummings ab um wieder mal
auszugehen.
Tim: "Hi Joan, ist Meg fertig?"
Joan: Hi Tim, einen Moment noch, sie ist gleich soweit. Ihr wollt ins Bacaroo?"
Tim: "Ja, wie haben ja mal wieder unseren Tanzabend."
Joan: "Oh, ich glaube, Hank und ich sollten auch mal wieder ausgehen. Es ist
schon ewig her, das wir mal tanzen waren."
Tim: "Dann wird’s aber wieder mal Zeit. Kommt doch einfach mit uns mit."
Joan: "Oh nein, geht ihr ruhig alleine. Hank und ich werden bestimmt auch mal
wieder ausgehen."
Meg kam die Treppe herunter in einem wundervollen Kleid. Es war so schön das Tim
vor lauter staunen nichts mehr sagen konnte.
Meg: "Hi Tim, so ich bin fertig. Wenn Du willst können wir sofort los."
Tim: "Hi.........."
Meg: "Tim was ist mit Dir? Warum sagst Du nichts?"
Tim:".....Meg..........Du siehst.........bezaubernd aus........."
Meg: "Oh Tim, danke für das Kompliment. Können wir dann jetzt los?"
Joan: "Dann viel Spaß euch beiden. Bis dann."
Tim und Meg: "Danke, bis dann."
Zur selben Zeit in Sunset Beach.............
Annie: "Also Ben, wohin gehen wir heute Abend? Hast Du Lust ins Deep zu gehen
oder lieber ins Java Web?"
Ben: "Ich weiß nicht, irgendwie habe ich keine Lust wegzugehen......."
Annie: "Ben es bringt auch nichts wenn Du Dich hier zu Hause vergräbst. Maria
kommt nicht mehr zurück. Sie wird Derek heiraten, daran kannst Du jetzt nichts
mehr ändern. Es ist halt passiert."
Ben: "Annie sag Du mir nicht was ich zu tun und lassen soll. Ich muss selber
damit fertig werden und es wird auch nicht besser wenn Du mit mir um die Häuser
ziehen willst."
Annie: "Dir ist einfach nicht zu helfen. Dann mach doch was Du willst, Ben"
Ben: "Das werde ich auch tun!!!"
Annie verließ Bens Haus und ging enttäuscht zu ihrer Tante Bette.
Meg: "Oh Tim, mir ist vom tanzen ganz warm geworden. Ich brauche jetzt unbedingt
etwas um mich abzukühlen."
Tim: "Kein Problem, setz Dich schon mal hin und ich hole uns inzwischen etwas."
Meg: "Danke Tim."
Tim: "So, ich hab Dir ein Bier mitgebracht. Ist das ok?"
Meg: "Klar danke. Prost!"
Tim: "Auf uns......"
Meg lächelte.
Tim: "Meg ich möchte Dich gerne etwas fragen."
Meg: "Ja?"
Tim: "Wir sind nun schon so lange befreundet. Könntest Du Dir vorstellen ein
bisschen mehr als nur eine "normale" Freundin von mir zu sein?"
Meg: "Du meinst also ein Paar?"
Tim: "Ja."
Meg küsste daraufhin Tim und umarmte ihn.
Annie war nun bei ihrer Tante:
Bette: "Hi Annie - Darling, was machst Du denn schon hier? Ich dachte Du seiest
mit Ben unterwegs?"
Annie: "Ben und ich haben uns gestritten!"
Bette: "Oh, warum denn?"
Annie: "Das beliebte Thema mal wieder "Maria".
Bette: "Vielleicht solltest Du Ben einfach mal längere Zeit in ruhe lassen."
Annie: "Aber Tante Bette ich liebe ihn doch!!!"
Bette: "Nun vielleicht solltest Du ihm das mal sagen."
Annie: "Niemals, dann kann ich ihn gleich vergessen. Liebe und Maria dies sind
die 2 Worte die Du bei Ben in nächster Zeit nicht erwähnen darfst."
Bette: "Du musst es wissen................."
Tim und Meg tanzten engumschlungen auf der Tanzfläche. Langsam wurde es Zeit
aufzubrechen.
"Danke für den tollen Abend", sagte Meg.
Tim antwortete: "Gern geschehen meine Liebe."
Meg gab Tim einen leidenschaftlichen "Gute Nacht Kuss".
Meg: "Gute Nacht, Tim."
Tim: "Gute Nacht Meg. Sehen wir uns morgen?"
Meg: "Ich rufe Dich an, ok?"
Tim: "Ok, schlaf gut."
Meg: "Du auch."
Meg schloss die Wohnungstüre hinter sich zu und traf dort auf ihre Mutter.
Joan: "Hallo Meg, habt ihr euch gute amüsiert?"
Meg: "Ja Mum. Es war ein wundervoller Abend."
Meg strahlte über das ganze Gesicht.
Joan: "Kann das sein, dass Du mit Tim zusammen bist?"
Meg: "Woher weißt Du das?"
Joan: "Na ich hab doch Augen im Kopf. So wie Du strahlst und Du bist ganz rot im
Gesicht."
Meg wurde noch röter und verlegener.
Meg: "Ja Mum wir sind zusammen. So jetzt gehe ich aber ins Bett es ist schon
spät. Gute Nacht, Mum."
Joan: "Gute Nacht mein Engel."
Kapitel 2
Ben saß in seiner Wohnung und betrank sich. Es klingelte an der Tür.
Ben dachte: "Ich will
niemanden sehen. Wer ist das denn noch um diese Zeit?" Er öffnete die Tür und
wer stand davor??
Ben: "Annie, was willst Du denn hier?"
Annie: "Hi Ben, Du es tut mir leid wegen vorhin. Ich hätte Dich nicht so drängen
sollen."
Ben: "Ist schon ok. Du hast ja irgendwie recht. Ich sollte wirklich mal wieder
ausgehen."
Annie: "Wenn Du mal Lust dazu hast, sag bescheid."
Ben: "Ok......ähm.........komm doch rein wenn Du magst."
Annie: "Danke gerne."
Meg wachte aus einem schönen Traum auf gerade als das Telefon klingelte.
Meg verschlafen: "Meg Cummings."
Tim: "Guten Morgen mein Schatz, hast Du gut geschlafen?"
Meg: "Guten Morgen Tim, ja danke sehr gut sogar!"
Tim: "Was hast Du heute vor?"
Meg: "Bis jetzt noch nicht viel, wieso?"
Tim: "Naja ich dachte vielleicht könnten wir ja was zusammen unternehmen...."
Meg: "Warum nicht? Wann denn?"
Tim: "Sagen wir um vier? Ich hol Dich ab!"
Meg: "Ok bis dann ich freue mich."
Meg ging ins Badezimmer um zu duschen und dachte:
"Ich hätte nie gedacht, dass jemals aus Tim und mir was werden könnte. Dabei
waren wir immer wie Geschwister. Aber vielleicht kam es ja soweit gerade da wir
uns so sehr nahe sind und alles von einander wissen.."
Annie setzte alles auf eine Karte und nahm Ben´s Hand und küsste diese. Ben nahm
Annie in den Arm und küsste sie. Annie zog ihm sein Hemd aus und schmiegte sich
an seine Brust. Auf einmal stieß Ben Annie von sich.
Ben: "Annie bitte lass das. Ich kann nicht!"
Annie: "Was ist?? Bin ich Dir nicht attraktiv genug?"
Ben: "Das ist es nicht. Weißt Du die Wunden sind noch nicht verheilt und dann
soll ich mit Dir schlafen? Nein Annie das geht nicht, noch nicht......."
Annie: "Ben ich verstehe Dich nicht. Du musst doch einmal drüber wegkommen. Und
außerdem............"
Ben: "Außerdem was????"
Annie: "Außerdem liebe ich Dich!!!"
Ben: "Annie, weißt Du ich fühle mich sehr geehrt, aber ich bin halt noch nicht
soweit."
Annie: "Na dann muss ich halt versuchen es zu vergessen auch wenn es mir schwer
fällt. Ciao Ben!"
Ben: "Bye Annie und Kopf hoch!"
Tim saß zu Hause und dachte nach: "Mann ich bin so froh endlich mit meiner
Traumfrau zusammen zu sein. Was wäre nur, wenn Meg nein gesagt hätte?? Ich
möchte gar nicht daran denken. Nunja letztlich bin ich ja mit ihr zusammen.
Heute werde ich sie mit einem wundervollem Picknick überraschen..
Meg ging in die Küche zum frühstücken.
Joan: "Na, hast Du gut geschlafen?"
Meg: "Ja danke Mum. Gibt es Sandwiches?"
Joan: "Ja sicher. Wie viele magst Du?"
Meg:"2 dürften genügen......"
Hank kam nun auch zum frühstücken.
Hank: "Guten Morgen ihr beiden hübschen."
Meg und Joan: "Guten Morgen!"
Joan: "Magst Du auch Sandwiches oder Eier zum frühstück?"
Hank: "Ich nehme auch Sandwiches."
Joan: "Ok wird gemacht, dauert nur noch ein paar Minuten."
Hank hatte seine Tochter noch nie so glücklich gesehen.
Hank: "Meg mein Schatz. Gibt es einen besonderen Grund dafür, das Du so
glücklich strahlst?"
"Dad Du bist gar nicht neugierig", lachte Meg.
"Nun ja ich habe mich gestern mit Tim prächtig amüsiert und nun sind wir ein
Paar..."
"Ich glaube, ich sollte auch mal wieder mit Mum ins Bacaroo gehen. So toll wie
es ja da sein soll", sagte Hank und zwinkerte Meg zu.
Ben stand vor Annie´s Tür und dachte: "Soll ich nun klopfen oder nicht???" Diese
Entscheidung wurde ihm schon von Bette abgenommen.
Bette: "Hi Ben - Herzchen. Willst Du zu Annie??"
Ben: "Ja Bette. Bloß ich weiß nicht ob das so richtig ist......"
Bette: "Warum denn nicht?? Komm erst mal mit rein. Annie ist im Moment sowieso
nicht da."
Bette schloss die Tür auf und beide traten ein.
Bette: "So Herzchen, jetzt erzähl mal was Dir auf Deinem Herzen liegt..."
Ben: "Nun ja, wie Du vielleicht schon weißt haben Annie und ich uns gestern
gestritten......."
Bette: "Ja sie hat mir davon erzählt...."
Ben:"........... na ich hab mich dann betrunken und auf einmal stand sie wieder
vor der Tür und so kam eins zum anderen, das wir fast miteinander geschlafen
hätten. Im letzten Moment habe ich dann abgelockt weil ich wieder an Maria und
Derek denken musste...."
Bette: "Ach Herzchen das wird schon wieder..."
Ben: "Aber das geht mir alles zu schnell und Annie will das nicht verstehen,
deshalb streiten wir uns nur. Ich denke ich sollte Annie in nächster Zeit aus
dem Weg gehen!!"
Bette: "Kannst Du mir mal sagen wie Du das anstellen willst??"
Ben: "Notfalls muss ich Sunset Beach für einige Zeit verlassen."
Bette: "Ben, das geht doch nicht. Dir gehören das "Depp" und das "Java Web". Du
kannst doch nicht länger als ein paar Tage weg."
Ben: "Ich werde das schon irgendwie hinbekommen. Mark ist ja auch noch da und
wir haben genügende Aushilfen...."
Kapitel 3
Tim stand vor Meg´s
Haustüre und klingelte. Hank öffnete die Tür.
Hank: "Hallo im, komm doch rein."
Tim: "Hallo Hank, danke aber ich wollte Meg eigentlich nur abholen."
Meg: "Hi Tim ich bin fertig. Also wo soll es hingehen?"
Tim küsste Meg.
Tim: "Mein Schatz das ist eine Überraschung und wird noch nicht verraten."
Er legte Meg auf dem Fahrrad eine Augenbinde um und fuhr los........
Tim: "So mein Schatz, wir sind da!"
Meg: "Kann ich die Augenbinde nun abnehmen?"
"Ok ausnahmsweise" sagte Tim und lachte.
Meg: "Tim das ist ja wunderschön hier."
Sie standen auf einer wunderschönen Wiese auf der Tim eine Decke ausgebreitet
hatte und nun auch noch einen Picknickkorb dazu stellte. Meg nahm Tim in die
Arme und küsste ihn.
Tim: "Mann wenn Du Dich immer so toll bedankst, gibt es in Zukunft nur noch
Überraschungen oder Geschenke.."
Meg lachte: "Naja das gibt es nicht nur bei Überraschungen oder Geschenken...."
Tim: "Das muss ich später mal ausprobieren!"
"Was gibt es denn leckeres zum Picknick?", fragte Meg.
"Erdbeeren, Brötchen, Wurst, frischgepresster Orangensaft und zum Nachtisch
Nusskuchen.", antwortete Tim.
Meg: "Oh das hört sich aber lecker an...."
Annie war mittlerweile zu Hause eingetroffen.
Bette: "Pupsi, Du hast besuch."
Annie:"Hi Ben.
Hab ich vorhin etwas bei Dir vergessen?"
Ben: "Nein ich bin gekommen um mit Dir zu reden!"
Annie: "Ok, schieß los..."
Ben: "Also es ist so. Ich muss selber mit Maria´s und Derek´s verschwinden klar
kommen."
Annie: "Das sagtest Du bereits schon."
Ben: "Nun ja kurz darauf hast Du mir deine Liebe gestanden......"
Annie: "Und??"
Ben: "Ich bin zu folgendem Entschluss gekommen...Es ist besser, wenn wir uns
eine zeitlang nicht mehr sehen."
Annie: "Ben, das kannst Du mir nicht antun und auch nicht von mir erwarten."
Ben: "Ich denke wir beide müssen einen klaren Kopf bekommen."
Annie: "Ben, ich kann nicht mehr ohne Dich leben!!!"
Ben: "Dein Verhalten zeigt mir, das ich das anders regeln muss."
Annie: "Und wie???"
Ben: "Ich werde Sunset Beach für einige Zeit verlassen."
Annie total entsetzt: "Ben bitte nicht....bleib hier. Wir werden eine andere
Lösung finden..."
Ben: "Nein mein Entschluss steht fest. Leb wohl Annie."
Annie weinend: "Ben geh nicht............"
Aber Ben ging zur Tür hinaus ohne sich noch einmal umzudrehen.
Vom Picknick gesättigt saßen Tim und Meg unter einer Buche.
Meg: "Hier könnte ich es aushalten......"
Tim: "Nun ich kann ja mal fragen, ob das Land verkäuflich ist. Dann könnten wir
hier ein Haus bauen."
Meg: "Tim, nicht das Du mich jetzt falsch verstehst, aber ich könnte noch nicht
mit Dir zusammen wohnen."
Tim seufzte: "Nun ja wir haben ja noch Zeit."
Meg: "Alle Zeit der Welt."
Sie küssten sich sehr leidenschaftlich.
Tim räusperte sich und zog ein goldenes Kettchen mit einem Anhänger in Herzform
hervor und legte es Meg um den Hals mit den Worten: "Das ist für die
beraubernste Frau in Kansas."
Meg hatte Tränen in den Augen und antwortete: "Danke" und gab ihm einen langen
Kuss.
Tim: "So es wird für uns Zeit aufzubrechen. Es ist schon bald dunkel und den
Wolken nach zu urteilen, bekommen wir noch regen...."
"Ay ay Sir!",
lachte
Meg.
Ben war zu
Hause und packte seine Koffer. Er musste nun Mark anrufen und ihm bescheid
geben, da er ja längere Zeit weg wollte.
Mark: "Java - Web, Marc Wolper am Apparat."
Ben: "Hi Mark, hier ist Ben. Wie läuft´s?"
Mark: "Hi Ben, es läuft super."
Ben: "Sag mal Mark, kann ich Dich 2 - 3 Wochen mit dem Java - Web und dem Deep
alleine lassen? Weißt Du, ich muss einfach mal ein bisschen abstand von Sunset
Beach und Annie bekommen."
Mark: "Aber sicher doch, melde Dich einfach wenn Du wieder da bist."
Ben: "Ok und Du meldest Dich sobald es Schwierigkeiten gibt!"
Mark: "Ok Boss, wird gemacht. Bis dann."
Ben: "Bis dann."
Er packte seine Sachen weiter zusammen und bestellte sich ein Taxi. Derweil
klingelte das Telefon.
Ben: "Evens!"
Annie: "Hi hier ist Annie, bitte Ben......."
"Annie lass mich bitte in Ruhe. Ich kann jetzt nicht mit Dir reden!!!!", sagte
Ben und legte auf.
Annie rief erneut an, aber Ben hob nicht ab und musste sich mit dem
Anrufbeantworter zu Frieden geben.
Meg und Tim schafften es gerade noch vor dem Regen zu Hause anzukommen.
Joan: "Kommt schnell rein. Es soll ein Gewitter geben."
Meg: "Ja Mum wir beeilen uns ja."
Und schon fing es an in Strömen zu regnen.
Tim: "Oh, da haben wir ja gerade noch Glück gehabt. Mann, es gießt ja in
Strömen."
Joan: "Also habt ihr beiden Hunger?"
Meg: "Danke Mum, aber Tim hat mich mit einem wundervollen Picknick überrascht.
Nun bin ich vollkommen satt und wenn ich noch mehr esse, platze ich."
Tim: "Ja mir geht es genauso. Na ja ich denke ich komme doch nicht trocken nach
Hause. Es hört ja gar nicht mehr auf zu regnen.."
Hank: "Wenn es gar nicht mehr aufhört kann ich Dich ja schnell mit dem Auto
rüberfahren."
Meg: "Oder Tim könnte doch im Gästezimmer übernachten. Es wäre ja nicht das
erste Mal..."
Joan: "Ja klar, warum nicht?"
Tim: "Ok, dann müsste ich mich nur kurz zu Hause melden."
Meg: "Klar, Du weißt ja wo das Telefon steht."
Hank: "Nun, wollen wir noch ein wenig fernsehen?"
Meg: "Ja würde ich gerne. Aber ich möchte vorher noch duschen gehen."
Joan: "Sicher mach das."
Kapitel 4
Ben stand mit seinem
Koffer am Flughafen. Er sah auf die Tafel und überlegte welchen Flug er nehmen
sollte: "Soll ich nach New York fliegen? Nein, da war ich ja schon. Wo war ich
denn noch nicht? Oh, was sehe ich denn da?? Flug 761 nach Ludlow/Kansas in einer
Stunde...." Ben ging zur Hostess. "Miss", sagte er "der Flug nach Ludlow/Kansas
- ist da noch ein Platz frei?"
"Ja Sir", antwortete diese. "Möchten Sie mit fliegen?"
Ben: "Ja würde ich gerne."
Hostess: "Gut Sir, dann müssten Sie mir nur diesen Bogen ausfüllen und ich
benötige auch noch Ihren Ausweis."
Ben füllte den Bogen aus und gab ihn der Hostess mit dem Ausweis.
Hostess: "Danke Mister Evans. Möchten Sie auch gleich einen Rückflug buchen?"
Ben: "Nein danke. Ich Weiß noch nicht wann ich zurückfliege."
Hostess: "Ok Mister Evans.
Hier ist ihr Ticket und
das wären dann 300 Dollar."
Ben zahlte, nahm das Ticket und setzte sich in die Wartehalle. 30 Minuten später
hörte Ben eine Stimme.
Stimme: "Die Passagiere des Fluges 761 nach Ludlow/Kansas begeben sich bitte zur
Halle 3 Ausgang B." Ben erhob sich und machte sich auf dem Weg zum Flugzeug.
Meg lief Tim über dem Weg, als Sie aus dem Badezimmer kam.
Tim: "Hi Schatz, sag mal wissen Deine Eltern das wir zusammen sind?"
Meg: "Ja das wissen sie, wieso?"
"Nun ja, ich weiß nicht ob ich mich zusammenreißen kann", sagte Tim und lachte.
"Tim Du bist unmöglich", lachte auch Meg.
Nun saßen alle vor dem Fernseher.
Hank: "Es läuft nichts gescheites im Fernseher. Habt ihr Lust auszugehen?"
Meg: "Dad das wäre eine gute Idee, aber hast Du nicht mal Lust, mit Mum alleine
auszugehen?"
Joan: "Und was ist mit euch?"
Meg: "Wir werden uns schon nicht langweilen."
Hank: "Also gut, Joan Liebling mach Dich hübsch wir gehen aus!"
Joan: "Ok Hank, mache ich."
Ben stieg aus dem Flugzeug aus und sah sich ein wenig in Kansas um. Nun musste
er sich auf die suche machen um ein Hotel oder eine Pension zu finden. Und schon
fand Ben ein kleines Hotel.
Portier: "Guten Abend Sir, brauchen Sie ein Zimmer?"
Ben: "Ja ein Einzelzimmer bitte."
Portier: "Ok Sir, ich bräuchte bitte noch einige Personalien von ihnen."
Ben: "Kein Problem."
Portier: "Gut, dann füllen Sie mir bitte diesen Bogen aus um einzuchecken. Noch
eine Frage Sir, wie lange möchten Sie bleiben?"
Ben: "Ich denke etwa 2 - 3 Wochen."
Portier: "Dann müsste ich Sie bitten, die 1. Woche im voraus zu bezahlen. Aber
bitte verstehen Sie mich nicht falsch, dies ist eine Sicherheitsvorkehrung."
Ben: "Kein Problem, dafür habe ich vollstes Verständnis!"
Ben zahlte und gab dem Portier den Bogen und erhielt darauf den Schlüssel für
sein Zimmer. Er ging auf das Zimmer und sah direkt zum Fenster raus: "Es war
eine gute Wahl hierher zu fahren. Diese tolle Landschaft und diese Landluft tun
mir richtig gut." Dann legte Ben sich schlafen.
Tim und Meg saßen auf der Couch und sahen sich den Film "Pretty Women" an.
Meg weinend: "Nun gibt’s ja doch noch ein Happy End!"
Tim: "Nenn mir mal einen Film in dem es kein Happy End gibt."
Meg: "Oh, da fällt mir im Moment keiner ein. Na ja aber es war doch trotzdem ein
toller Film, oder?"
Tim: "Ja er hat mir auch ganz gut gefallen."
"So und was machen wir jetzt?", fragte Meg.
Tim antwortete: "Hmmmmm noch ein wenig Musik hören?"
Meg: "Klar warum nicht!"
Tim suchte eine Kuschelrock CD raus und legte sie in den CD Player.
Tim: "Darf ich um diesen Tanz bitten?"
Meg: "Gerne!"
Sie sah im lange in die Augen und küsste ihn. Tim nahm Meg auf seine Arme und
trug sie hinauf in ihr Zimmer. Dort angekommen zogen sie sich gegenseitig aus
und liebten sich zum 1. Mal.
Meg: "Tim ich liebe Dich!"
Tim: "Ich liebe Dich auch, Meg!"
Eng aneinandergekuschelt schliefen beide ein.
Ben stand schon früh auf, da er sich Kansas näher ansehen wollte.
Portier: "Guten Morgen Mister Evans. Hatten Sie eine angenehme Nachtruhe?"
Ben: "Danke ja. Ich möchte gerne frühstücken, könnten sie mir da ein Cafe
empfehlen?"
Portier: "Sicher doch. 2 Straßen weiter befindet sich ein sehr ruhiges und
ausgezeichnetes Cafe."
"Danke für ihre Auskunft", sagte Ben und machte sich direkt auf den Weg dorthin.
Im Cafe angekommen, bestellte er sich ein großes Frühstück mit Kaffee und rief
bei Mark an um sich nach dem rechten zu erkundigen.
Ben: "Hi Mark, hier ist Ben!"
Mark: "Hi Ben, wie geht es?"
Ben: "Danke gut, hier in Kansas ist es super. Die Landluft macht sich schon
bemerkbar so das ich mir ein großes Frühstück bestellt habe. Übrigens weswegen
ich eigentlich anrufe, tu mir bitte den gefallen und sage Annie nicht wo ich
mich aufhalte. Sage nur Gregory bescheid, ok? Und ist alles klar bei euch?"
Mark: "Hier ist alles ok. Annie hat mich gestern versucht zu löchern, aber da
wusste ich ja selber noch nicht wo Du Dich befindest. Nun ja ich wünsche Dir
noch einen schönen Urlaub und keine Angst ich halte dicht."
Ben: "Danke Mark, bis dann.........."
Kapitel 5
Joan wollte Tim
wecken und sah, das er nicht im Gästezimmer war. Also ging sie wieder runter in
die Küche und machte Frühstück. Durch den Kaffeegeruch wurde Hank wach und kam
in die Küche.
Joan: "Guten Morgen mein Schatz. Magst Du Kaffee?"
Hank küsste erst mal seine Frau: "Guten Morgen, oh je einen Kaffee kann ich
jetzt gut gebrauchen. Ist ja doch ziemlich spät geworden."
Joan reichte Hank seine Kaffeetasse und goss sich selber welchen ein: "Ja aber
es war richtig toll mal wieder auszugehen! Das sollten wir doch mal öfter
machen."
Hank: "Ja auf jeden Fall!"
Nun kamen auch Tim und Meg runter.
Joan: "Guten Morgen ihr beiden."
Meg und Tim: "Guten Morgen!"
Joan: "Wollt ihr auch Kaffee?"
Tim: "Ja bitte:"
Meg: "Ich denke ich mache mir lieber einen Kakao. Sagt mal wie war es denn
gestern Abend?"
Hank: "So toll das wir in nächster Zeit öfter ausgehen werden."
Meg: "Das ist doch toll. Übrigens Mum soll ich heute wieder einkaufen fahren?"
Joan: "Wenn Du magst. ich mache Dir dann nachher die Liste fertig."
Tim: "Ich werde auch gleich verschwinden. Irgendwann muss ich mich ja mal wieder
zu Hause blicken lassen...Meg sehen wir uns später?"
Meg: "Ich komme nach dem Einkaufen kurz bei Dir vorbei, ok?"
"Ok", sagte Tim und küsste Sie zum Abschied.
Ben sah sich noch ein wenig in Ludlow um nachdem er gefrühstückt hatte. Er
bummelte durch verschiedene Läden und Märkte. Auf einmal blieb sein Blick an
einer wunderschönen Frau hängen. Es war Meg. Ben wollte sie ansprechen, konnte
aber nichts sagen. Irgendetwas verschloss seinen Mund. Noch bevor er etwas sagen
konnte, war sie auch schon mit ihren Einkäufen verschwunden. Ben dachte: "So ein
Mist aber auch... Jetzt sehe ich mal eine wundervolle Frau und schon bleibt mir
die Sprache weg. Ben Evens, was ist mit Dir los? Verliebst Du Dich etwa wieder?
Was war denn mit Annie? Warum habe ich mich nicht in sie verliebt? Oder sind
diese Schönheit und ich etwa für einander bestimmt?"
Meg sah diesen wunderhübschen Mann an, wollte ihn erst ansprechen aber dann
dachte sie: "Meg was ist mit Dir los? Du kannst doch keine Männer ansprechen! Du
bist mit Tim zusammen und überaus glücklich." So verließ Meg das Geschäft mit
ihren erledigten Einkäufen und ging zum Auto um die Sachen einzuladen. Sie
startete den Motor und fuhr los. Währenddessen lief im Radio das Lied "Beyond
the Sunset" und Meg die dieses Lied durchaus kannte sang mit. Zu Hause
angekommen lud Meg alles aus und fing an alles einzuräumen.
Joan: "Hi Meg, du warst aber schnell. Einkaufen und bei Tim vorbei schauen das
in 30 Minuten. ist alles in Ordnung bei euch?"
Meg: "Oh ich habe ganz vergessen bei Tim vorbei zu schauen...."
Joan: "Meg stimmt mit Dir was nicht?"
Meg: "Mum ich muss Dir was erzählen. Mir ist gerade im Supermarkt was komisches
passiert."
Joan: "Was denn?"
Meg: "Nun ja ich war gerade dabei die Einkäufe in eine Tüte einzupacken und da
habe ich einen Mann gesehen. Er hat mich angesehen und ich ihn. Ich hatte das
Gefühl das er mich ansprechen wollte, tat es aber nicht. Dann wollte ich ihn
ansprechen, habe es aber auch nicht getan, da etwas in mir sagte: "Nein das
kannst Du nicht machen. Du bist mit Tim zusammen und glücklich."
Joan "Oh und kennst Du ihn vom sehen her oder gar nicht?"
Meg: "Er scheint nicht von hier zu sein. Er trug einen feinen Anzug und wenn er
von hier wäre, würde ich ihn vom sehen her kennen."
Joan: "Und nun bist Du deswegen etwas durcheinander?"
Meg: "Etwas ist gut. Er hat so wundervolle braune Augen..."
Joan: "Meg ich glaube Du bist verliebt!"
Meg: "Mum das kann doch nicht sein. Ich liebe doch Tim!"
Joan: "Du kannst das ganze nicht steuern. So was passiert nun mal ab und zu."
Ben ging total verwirrt ins Hotel zurück.
"Ich hätte gerne meine Schlüssel für mein Zimmer, sagte Ben.
Portier: "Bitte sehr Mister Evans, haben Sie noch einen Wunsch?"
Ben: "Nein danke im Moment wäre es das!"
Er ging auf sein Zimmer und ließ sich Badewasser ein. Auch musste er dringend
Mark anrufen.
Mark: "Mark Wolper!"
Ben: "Hi hier ist Ben."
Mark: "Ben, ist etwas passiert? Du hast Dich doch vorhin erst gemeldet!"
Ben: "Ja es ist etwas passiert, aber nichts schlimmes eher das Gegenteil."
Mark:"Erzähl!"
Ben: "Also ich bin hier so durch die Stadt gebummelt und habe in einem
Supermarkt eine wundervolle Frau getroffen...
Mark: "Wow und hast Du mit ihr gesprochen?"
Ben: "Leider nein. Ich wollte erst aber irgendwie kam ich nicht dazu. Sie hat
mir vollkommen die Sprache verschlagen."
Mark: "Oh das ist schade. Was willst Du nun tun?"
Ben: "Das weiß ich selber noch nicht. Ich kenne sie zwar nur vom sehen, aber ich
würde sie unter allen Frauen der Welt wiedererkennen."
Mark: "Na dann wünsche ich Dir viel Glück!"
Ben: "Danke das kann ich gut gebrauchen!"
Meg machte sich auf den Weg zu Tim. Dort angekommen war sie immer noch
verunsichert.
Tim: "Hi Schatz, was ist denn mit Dir los? Du bist so blass!"
Meg: "Ach mir ist nicht gut. Ich habe ein wenig Kopfweh!"
Tim: "Oh ich denke dann wir das nichts mit heute abend!"
Meg: "Heute Abend? War da was?"
Tim: "Ja ich wollte Dich eigentlich zum Essen einladen."
Meg: "Oh Tim das ist wirklich lieb von Dir, aber ich glaube das verschieben wir
lieber auf einen anderen Tag. Ok?"
Tim: "Klar, dann leg ich mal schnell ins Bett, das es nicht schlimmer wird."
Meg: "Ok Doc werde ich gleich machen wenn ich zu Hause bin."
Sie küssten sich zum Abschied. Zu Hause angekommen, legte sich Meg in ihr Bett
und dachte noch lange nach:
"Oh diese braunen Augen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf...... ich glaube Mum
hat recht, das ich mich verliebt habe. Aber warum nur. Ich liebe doch Tim! Kann
man 2 Männer gleichzeitig lieben? Werde ich den unbekannten jemals wiedersehen?
Sind wir vielleicht sogar für einander bestimmt? Ich weiß nur, das ich ihn unter
allen Männern der Welt wiedererkennen würde...."