Mehr als ein Gefühl
Kapitel 1
Erneut versuchte Ben
Evans seinen Wagen zu starten. Vergeblich. Er stieg aus und öffnete die
Motorhaube.
Ben: „Verdammt, muss das ausgerechnet jetzt passieren?“
Er schaute nach, ob alle Kabel fest waren. Mehr konnte er auch nicht tun. Er nahm sein Handy aus der Jackentasche um eine Werkstatt anzurufen. Aber er bekam keine Verbindung.
Ben: „Das auch noch! Dann muss ich mich wohl zu Fuß auf den Weg machen.“
Er verschloss seinen Wagen und ging los. Kurz zuvor war er an einer Farm vorbeigekommen. Nach etwa 15 Minuten erreichte er diese. Er klopfte an die Tür. Eine junge schlanke Frau mit dunklem Haar öffnete Ihm die Tür.
Ben: „Entschuldigen Sie die Störung, aber....“
Meg: „Ja?“
Ben musste sich zusammen reißen. Er hatte einen alten Farmer erwartet, aber nicht eine so schöne junge Frau.
Ben: „Mein Name ist Ben Evans. Ich habe mit meinem Auto eine Panne und mein Telefon funktioniert nicht. Ich wollte fragen, ob ich bei Ihnen mal telefonieren darf, um eine Werkstatt zu benachrichtigen.“
Die junge Frau lächelte Ihn an.
Meg: „Aber natürlich, kommen Sie herein.“
Ben betrat das Haus.
Joan: „Meg, wer ist denn da an der Tür gewesen?“
Eine aparte Frau betrat den Flur.
Joan: „Oh, guten Tag.“
Meg: „Mum, das ist Mr. Evans. Er hat eine Autopanne und möchte mal telefonieren.“
Joan ging auf Ben zu.
Joan: „Mr. Evans. Ich bin Joan Cummings und das ist meine Tochter Meg. Kommen Sie mit in die Küche, da können Sie telefonieren.“
Ben: „Danke, Mrs Cummings.“
Ben folgte Joan in die Küche. Meg blieb noch einen Augenblick verwirrt stehen. Diese Augen und das Lächeln würde sie so schnell nicht wieder vergessen können.
„Was für ein interessanter Mann.“ dachte Sie.
Als sie die Küche betrat, hatte Ben gerade das Telefongespräch beendet.
Ben: „Der Mechaniker will gleich kommen.“
Joan: „Darf ich Ihnen in der Zwischenzeit etwas anbieten? Einen Kaffee vielleicht?“
Ben: „Wenn es keine Umstände macht, einen Kaffee hätte ich gerne.“
Meg: „Darf ich fragen woher Sie kommen?“
Ben lächelte die junge Frau an.
Ben: „Sicher. Ich komme aus Kalifornien. Ich hatte geschäftlich hier in Kansas zu tun und war gerade auf dem Weg zum Flughafen, als ich die Panne hatte.“
Meg: „Was für einen Wagen fahren Sie?“
Ben: „Einen BMW. Warum? Kennen Sie sich damit aus?“
Meg lachte.
Meg: „Nein, ganz bestimmt nicht. Ich hoffe nur, daß es nichts ernstes mit Ihrem Wagen ist. Wissen Sie, Georg der Mechaniker, hat nur eine kleine Werkstatt und daher nicht immer alle Ersatzteile auf Lager.“
Ben: „Warten wir ab, vielleicht ist es ja nicht so schlimm.“
Joan brachte Ben den Kaffee und stellte auch noch einen Teller mit Sandwiches dazu.
Joan: „Greifen Sie ruhig zu. Sie haben doch bestimmt Hunger.“
Ben: „Danke, eine kleine Stärkung kann ich gut gebrauchen.“
Es klopfte an der Haustür.
Joan: „Ich geh schon, bleib Du bei Mr. Evans, Meg.“
Joan verließ kurz die Küche, war aber schon nach wenigen Augenblicken zurück.
Joan: „Mr. Evans, das war Georg. Er muss Ihren Wagen leider in die Werkstatt mitnehmen. Wie es aussieht wird er heute nicht mehr fertig.“
Ben: „Ach her je. Dann werde ich mir am Besten ein Hotelzimmer für heute Nacht suchen.“
Joan: „Wenn Sie möchten können Sie gerne bei uns im Gästezimmer übernachten.“
Ben: „Danke, aber ich möchte Ihnen keine Umstände machen.“
Joan: „Das machen Sie nicht. Gäste sind uns immer herzlich willkommen. Meg, zeigst Du Mr. Evans das Zimmer?“
Meg: Okay, kommen Sie mit Mr. Evans.“
Ben: „Aber nur unter der Bedingung, dass Sie mich Ben nennen.“
Meg: „Okay, ich bin Meg.“
Sie lächelte Ben an und er folgte ihr nach oben.
Ben folgte Meg in das
gemütlich eingerichtete Gästezimmer.
Ben: „Mache ich Ihnen auch wirklich keine Umstände?“
Meg: „Nein, wir haben sehr gerne Gäste. Sie bringen ein wenig Abwechslung in unser Leben.“
Ben: „Sie haben nicht zufällig auch ein Faxgerät im Haus? Ich müsste meinem Geschäftspartner unbedingt wichtige Papiere zuschicken.“
Meg: „Ein Fax haben wir nicht, aber ich habe in meinem Zimmer einen Computer mit Internet, wenn der Ihnen vielleicht weiterhilft.“
Ben: „Internet ist ja fast noch besser.“
Meg lachte.
Meg: „Erstaunt Sie das? Wir leben hier nicht hinterm Mond.“
Ben: „Nein ganz bestimmt nicht. Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir sehr gut.“
Er sah Meg bei diesen Worten an und lächelte. Meg wurde rot.
Meg: „Wenn Sie wollen zeige ich Ihnen gleich meinen Computer.“
Ben: „Das wäre gut, dann kann ich es gleich erledigen.“
Sie gingen zusammen rüber in Megs Zimmer.
Meg: „So, da steht das gute Stück. Ich habe mir den PC nach dem College zugelegt. Meine beste Freundin lebt auch in Kalifornien und so schreiben und chatten wir viel miteinander.“
Ben: „Besuchen sie Ihre Freundin oft in Kalifornien?“
Meg: „Bis her habe ich sie in Sunset Beach noch nicht besucht. Vanessa arbeitet als Reporterin bei einer Zeitung und hat leider sehr viel zu tun.“
Ben: „Sagen Sie bloß, Ihre Freundin ist Vanessa Hart.“
Meg: „Ja. Kennen Sie Vanessa?“
Ben: „Ja, ich bin auch aus Sunset Beach. Vanessa und Ihr Freund Michael sind oft in meinem Nachtclub. Außerdem gehört die Zeitung für die Sie arbeitet meinem Geschäftspartner Gregory Richards.“
Meg: „Oh, das ist ja ein netter Zufall. Wenn Sie wieder zu Hause sind, müssen Sie Vanessa unbedingt von mir grüßen.“
Ben: „Das wird mir ein Vergnügen sein.“
Lächelnd sah Ben Meg an.
Meg: „So, nun werde ich Sie alleine lassen, damit Sie Ihre Geschäfte erledigen können.“
Ben: „Es wird nicht lange dauern. Darf ich Ihren Scanner benutzen? Dann geht das alles noch viel schneller.“
Meg: „Aber gerne. Aber nun lasse ich sie wirklich alleine.“
Meg verließ das Zimmer und schloß die Tür hinter sich.
Vor der Tür blieb sie noch einen Moment stehen.
„Reiß Dich zusammen Meg.“ dachte Sie „Er lebt in Kalifornien und Du hier in Kansas.“
Eine halbe Stunde
später kehrte Ben in die Küche zurück.
Jaon: Mr. Evans darf ich Ihnen meinen Mann vorstellen? Hank das ist Mr. Evans.“
Die beiden Männer begrüßten sich mit einem Handschlag.
Ben: „Ich bin erfreut Sie kennen zu lernen. Ihre Frau war so nett, mir Ihr Gästezimmer für heute Nacht zu überlassen.“
Hank: „So ist es hier bei uns in Kansas. Wir haben gerne Gäste und ich hoffe Sie fühlen sich wohl bei uns.“
Ben dachte an Meg und mußte lächeln.
Ben: „Es gefällt mir hier ausgesprochen gut.“
Joan: „Warum gehen sie nicht ein wenig spazieren, Mr. Evans? Meg ist draußen, sie wird Ihnen bestimmt gerne alles zeigen.“
Ben: „Das ist eine gute Idee. Ein wenig frische Luft tut mir bestimmt gut. Bis nachher.“
Ben verließ die Küche. Draußen sah er sich um und entdeckte Meg in einem Rosengarten. Sie war dabei verwelkte Blüten abzuschneiden.
Ben: „Ich weiß nicht, welcher Anblick schöner ist, die Rosen oder Sie.“
Meg schreckte hoch und wurde rot.
Ben: „Sorry, ich wollte Sie nicht erschrecken. Aber der Anblick war wunderschön.
Meg wurde erneut rot.
Meg: „Danke Ben. Möchten Sie sich ein wenig auf der Farm umsehen?“
Ben: „Ja, Ihre Mutter meinte Sie würden mir bestimmt gerne alles zeigen.“
Er sah Meg an und lächelte.
Meg: „So meint sie das? Na dann möchte ich das gerne machen.“
Ben: „Ich möchte mich aber nicht aufdrängen.“
Meg: „Nein, das tun Sie nicht Ben. Das liegt an meiner Mutter. Sie versucht mich immer wieder zu verkuppeln. Also, sein Sie vorsichtig.“
Sie schlenderten über die Weiden und an Feldern entlang.
Ben: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß Sie keinen Freund haben.“
Meg: „Ich war verlobt, aber dann stellte ich fest, daß Tim mich betrogen hat. Ich habe mich darauf hin von Ihm getrennt, aber er meint er hat immer noch Chancen bei mir.“
Ben: „Und ist es so?“
Meg: „Nein und wenn er der letzte Mann auf Erden wäre. Was ist mit Ihnen? Sind Sie verheiratet?“
Ben: „Ich bin geschieden. Meine Frau hat sich von mir getrennt und meinen Zwillingsbruder geheiratet. Seitdem hat es keine Frau mehr in meinem Leben gegeben.“
Meg sah in Bens ernstes Gesicht.
Meg: „Sie hat Ihren Zwillingsbruder geheiratet? Das muß ja noch schrecklicher sein, als festzustellen, daß der eigene Verlobte einen mit der besten Freundin betrügt.“
Ben: „Lassen Sie uns das Thema wechseln Meg. Wohin geht man in Ludlow, wenn man sich Abend amüsieren möchte?“
Meg lächelte.
Meg: „Da gibt es eigentlich nur ein Platz. Das Buckaroo, ein Tanzlokal.“
Ben: „Meg, würden Sie mich heute abend ins Buckaroo begleiten?“
Meg: „Das würde ich sehr gerne tun, Ben.“
Sie lächelte Ben an und er konnte es kaum glauben, daß er eine Verabredung mit diesem bezauberten Wesen hatte.
Ben stand unten im
Flur, als Meg die Treppe herunterkam. Was Ben sah, ließ Ihn den Atem stocken.
Sie hatte ein dunkelrotes, Schulter freies Kleid an. Die langen dunklen Haare
hatte Sie hochgesteckt, was Ihren schlanken Hals betonte.
Ben: „Wow! Ich wußte gar nicht, daß ich ein Date mit der Schönheitskönigin von Kansas habe.“
Meg wurde rot.
Meg: „Gefällt es Ihnen?“
Ben: „Ich kann es gar nicht mit Worten ausdrücken.“
Meg lächelte Ben an.
Meg: „Wollen wir gehen?“
Ben: „Es ist mir ein Vergnügen, schöne Lady.“
Meg sah Ben an und hackte sich bei Ihm unter und sie verließen das Haus.
Meg: „Dann zeige ich Ihnen jetzt das aufregende Nachtleben von Ludlow.“
Ben: „Ich kann es kaum erwarten. Wenn hier alles so aufregend ist, wie Sie, dann wird es ein gelungener Abend werden.“
Ben konnte seinen Blick gar nicht von Meg lösen. Kurze Zeit später erreichten Sie das Buckerroo.
Meg: „Erwarten Sie aber nicht zu viel. Hier wird fast nur Countrymusik gespielt.“
Ben: „Das stört mich nicht, bei einer so charmanten Begleitung.“
Sie betraten das Lokal. Es war sehr voll.
Meg. „Freitag abend ist hier immer sehr viel los, wie Sie sehen.“
Ben: „Da hinten ist ein Tisch für zwei frei. Wollen wir uns setzten?“
Meg : „Gerne.“
Sie nahmen Platz und schauten eine Weile dem Treiben auf der Tanzfläche zu.
Ben: „Meg, würden Sie mit mir tanzen?“
Meg: „Mit dem größten Vergnügen.“
Beide hatten beim Tanzen sehr viel Spaß. Ben war ein wunderbarer Tänzer. Als die Band Pause machte, setzten sie sich wieder.
Ben: „Ich glaube, wir werden von allen beobachtet.“
Meg lachte.
Meg: „Ja. Die werden sich alle Fragen, wer der Mann an meiner Seite ist. Allen voran Tim, der dort an der Bar steht und uns nicht aus den Augen läßt.“
Ben: „Stört Sie das?“
Meg: „Nein. Was Tim tut oder denkt interessiert mich nicht mehr.“
Ben: „Gut. Möchten Sie etwas trinken, Meg?“
Meg: „Gerne, ein Bier täte jetzt gut.“
Ben: „Dann will ich uns mal welches holen.“
Kaum war Ben aufgestanden und zur Bar gegangen, kam Tim herüber.
Tim: „Hi Meg. Was ist denn das für ein Typ? Wo hast Du den denn aufgerissen?“
Meg: „Tim das geht Dich nichts mehr an.“
Tim: „Natürlich geht es mich etwas an, wenn Du hier mit wildfremden Männern tanzt.“
Meg: „Ben ist kein wildfremder Mann. Vielleicht ist es ja der neue Mann in meinem Leben. Und nun laß mich in Ruhe.“
Meg hoffte dadurch Tim loszuwerden.
Tim: „Das nehme ich Dir nicht ab. Du bist bestimmt nicht sein Typ. Der sieht aus wie ein Geschäftsmann und nicht wie der Freund einer Farmertochter.“
Meg: „Tim laß mich bitte zufrieden.“
Tim setzte sich unaufgefordert hin.
Tim: „Erst wenn Du mir sagst, wer der Typ wirklich ist!“
Unbemerkt war Ben hinter Tim getreten und hatte alles mit angehört.
Ben: „Liebling hier ist Dein Bier.“
Erschrocken fuhr Tim hoch.
Ben: „Meg belästigt er Dich?“
Meg: „Nein Ben. Tim wollte gerade wieder gehen. Laß uns tanzen Ben.“
Schnell zog Meg Ben auf die Tanzfläche.
Meg: „Danke!“
Ben: „Das habe ich gerne gemacht. Ich hatte das Gefühl, daß er Dich nicht zufrieden läßt. Außerdem habe ich gehört, was er zu Dir gesagt hat. Ich hoffe ich war nicht zu Aufdringlich.“
Meg lächelte.
Meg: „Nein, das warst Du nicht. Es war nett.“
Ben. „Gut. Tim beobachtet uns immer noch. Darf ich Dich küssen?“
Meg: „Fragst Du immer vorher?“
Ben: „Nein. Ich habe so etwas schon ewig nicht mehr gemacht.“
Er sah Meg ganz tief in die Augen und küßte Sie. Meg genoß den Kuß und erwiderte ihn.
Meg: „Das war wunderschön.“
Ben: „Das fand ich auch. Tim aber anscheinend nicht, er ist hinausgelaufen. Magst Du noch weiter tanzen?“
Meg: „Ja Ben, mit Dir würde ich gerne noch weiter tanzen.“
Sie lächelten sich an und Ben zog Meg ganz dicht an sich heran. Sie legte Ihren Kopf auf seine Brust und beide genossen die Nähe des anderen. Sie vergaßen einfach Ort und Zeit. Plötzlich stellen Sie fest, daß Sie fast die letzten Gäste waren.
Meg: „Wir sollten langsam gehen. Auf einer Farm beginnt der Tag früh.“
Ben: „Ja, laß uns gehen.“
Schweigend machten sie sich auf dem Weg zurück. Jeder war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Auf der Farm angekommen, begleitete Ben Meg noch bis vor Ihre Zimmertür.
Ben: „Danke für den wunderschönen Abend.“
Meg: „Ich habe zu Danken, schließlich hast Du mich vor Tim gerettet.“
Ben sah Meg tief in die Augen.
Ben: „Das habe ich sehr gerne getan.“
Sanft nahm er Ihren Kopf in seine Hände und küßte Meg erneut.
Ben: „Gute nacht, mein Engel.“
„Gute Nacht, Ben.“ flüsterte Meg, denn vor lauter Herzklopfen konnte sie kaum sprechen. Sie sah Ben noch einen Augenblick nach, bis er in seinem Zimmer verschwunden war.
Meg wachte früh am
anderen Morgen auf. Sofort musste Sie wieder an Ben denken. Sie sah seine Augen
vor sich und sein Lächeln und sie erinnerte sich daran, wie sanft seine Lippen
Ihre berührt hatten.
„Wach auf Meg!“ sagte sie zu sich selbst
„Wenn sein Auto repariert ist, fährt er wieder und hat Dich ganz schnell
vergessen.“
Nachdem sie sich geduscht und angezogen
hatte ging sie in die Küche hinunter. Ihre Mutter war schon dabei das Frühstück
zu zubereiten.
Meg: „Guten Morgen Mum.“
Joan: „Guten Morgen Meg, hast Du gut
geschlafen?“
Meg: „Ja danke.“
Joan stellte einen Teller mit frischen
Rühreiern vor Meg und goss Ihr eine Tasse Kaffee ein.
Joan: „Und hattet Ihr zwei einen schönen
Abend?“
Meg lächelte.
Meg: „Ja Mum. Ben ist ein toller Tänzer und
wir hatten sehr viel Spaß zusammen.“
Joan: „Er gefällt Dir wohl?“
Meg: „Ja schon, bloß.....“
Joan: „Was?“
Meg: „Mum, erstens kenne ich Ben ja kaum und
zweitens fährt er heute bestimmt wieder nach Kalifornien zurück.“
Joan: „Und?“
Meg: „Mum, sei ein Realist, das kann nicht
funktionieren. So und nun genug von Ben. Ist die Einkaufsliste fertig?“
Joan: „Ja, sie liegt da drüben. Willst Du
gleich fahren oder wartest Du erst noch auf Ben?“
Meg: „Ich werde gleich fahren. Du kannst Ben
aber ausrichten, dass ich mich nach seinem Auto erkundige.“
Meg nahm die Einkaufsliste und das Portmanie
und verließ die Küche. An der Tür begegnete sie Ihrem Vater.
Meg: „Guten Morgen Dad!“
Hank: „Guten Morgen Meg! Wo willst Du denn
hin?“
Meg: „Einkaufen. Bis später.“
Sie verließ das Haus, stieg in das Auto und
fuhr los.
Gut gelaunt wachte Ben auf. So gut hatte er
sich schon lange nicht mehr gefühlt. Er hätte nie geglaubt, dass Ihm so etwas
noch mal passiert. Er stand auf um zu duschen. Zwanzig Minuten später betrat er
die Küche.
Ben: „Guten Morgen!“
Joan: „Guten Morgen Mr. Evans. Haben sie gut
geschlafen?“
Ben: „Danke ja. So gut wie schon lange nicht
mehr.“
Hank: „Das macht die frische Landluft hier
in Kansas.“
Ben lächelte.
Ben: „Das kann gut möglich sein.“
Joan: „Was möchten Sie frühstücken? Rühreier
oder lieber Spiegeleier?“
Ben: „Nur keine Umstände, ich nehme das, was
da ist.“
Joan: „ Das macht gar keine Umstände. Es ist
alles schon fertig.“
Sie servierte Ben einen großzügig gefüllten
Teller und dieser begann genüsslich zu essen.
Hank: „Darf ich fragen, was Sie beruflich
machen?“
Ben: „Ich habe in Sunset Beach einen
Nachtclub und ein Internetcafe. Außerdem bereite ich gerade mit meinem
Geschäftspartner ein größeres Projekt vor, deshalb bin ich auch hier in Kansas.“
Joan: „Meg ist in die Stadt zum Einkaufen
gefahren und sie will sich auch gleich nach Ihrem Wagen erkundigen.“
Ben: „Sie ist schon weg? Schade ich hätte
sie gerne begleitet.“
Joan: „Sie kommt bestimmt bald wieder.“
Ben lächelte.
Hank: „Ich geh mal wieder an die Arbeit, der
Zaun muss fertig werden.“
Ben: „Kann ich Ihnen helfen, Mr. Cummings?“
Hank: „Gerne, zu zweit geht es besser und
schneller. Aber nennen Sie mich bitte Hank.“
Joan: „Hank, Du kannst doch Mr. Evans nicht
arbeiten lassen!“
Ben: „Das mache ich sehr gerne, ein wenig
körperliche Arbeit kann nicht schaden. Und sagen Sie bitte Ben zu mir.“
Hank: „Gut Ben, dann lassen Sie uns
beginnen, dann sind wir zum Mittag fertig.“
Ben: „Gut, ich ziehe mir nur schnell um.“
Ben verließ die Küche.
Hank: „Dieser Ben gefällt mir! Ein praktisch
denkender Mensch.“
Joan: „Nicht nur Dir gefällt er, Meg mag Ihn
auch sehr gerne. Aber musst Du Ihn gleich mit arbeiten lassen?“
Hank: „Du hast es doch gehört, er hat es
selbst angeboten.“
Ben kehrte in die Küche zurück. Er hatte
sich eine Jeans und ein T-Shirt angezogen.
Ben: „Von mir aus kann es los gehen.“
Hank stand auf und die beiden Männer gingen hinaus.