Nachdem Meg alle
Einkäufe erledigt hatte, fuhr sie bei George’s Gargage vor. Sie stieg aus und
ging hinein um den Mechaniker zu suchen.
Meg: „George bist Du da?“
George: „Ich bin hier hinten!“
Meg folgte der Stimme und fand George über
einen Motor gebeugt vor.
Meg: „Hi George. Ich wollte mich nach dem
Wagen von Mr. Evans erkundigen. Ist er fertig?“
George: „Noch nicht ganz, aber heute
Nachmittag kann er Ihn abholen.“
Meg: „Gut. Danke George, ich werde es Ihm
ausrichten.“
Meg verließ die Garage und fuhr nach Hause.
Unterwegs dachte sie wieder an Ben und den schönen Abend, den sie zusammen
hatten.
„Schade, dass sein Auto schon fertig ist.“
Dachte Meg traurig „Bestimmt will er dann noch heute nach Kalifornien zurück.“
Als sie die Farm erreichte, sah sie Ben und
Ihren Vater gemeinsam am Zaun arbeiten. Bei diesem Anblick musste Meg lächeln,
denn wie es aussah, verstanden sich die beiden Männer bestens. Meg stoppte das
Auto, stieg aus und ging zu den Beiden hinüber.
Meg: „Hallo Ihr zwei.“
Ben: „Hi Meg.“
Meg: „Wie ich sehe, hat mein Vater Dich
gleich eingespannt.“
Ben lächelte Meg an.
Ben: „Nein, ich habe mich angeboten Ihm zu
Helfen. Bewegung an frischer Luft tut mir gut.“
Meg; „Dein Auto kannst Du heute Nachmittag
abholen, soll ich Dir ausrichten.“
Ben: „Danke, das ging aber schnell.“
Meg: „So, ich muß jetzt ins Haus. Mum wartet
auf die Einkäufe. Bis nachher.“
Ben: „Bis nachher.“
Ben sah Meg nach, bis sie mit den Einkäufen
im Haus verschwunden war. Er bemerkte nicht, dass Hank Ihn dabei beobachtete.
Hank: „Es ist schön, sie wieder lachen zu
sehen. Wenn ich daran denke, was dieser Mistkerl Ihr angetan hat, werde ich
jetzt noch ganz wütend.“
Ben: „Ich habe Tim gestern Abend kennen
gelernt. Er lässt sie immer noch nicht zufrieden.“
Hank: „Sie hat Ihnen von Tim erzählt?“
Ben: „Ja das hat sie und ich denke ohne
diesen Typen ist sie besser dran.“
Hank: „Da mögen Sie recht haben, aber Meg
war sehr verletzt damals. So und nun sollten wir weiter arbeiten.“
Ben nickte Hank zu und sie arbeiteten
weiter.
In der Küche packte Meg die Einkäufe aus.
Joan: „Hilfst Du mir beim Kochen?“
Meg: „Gerne. Was soll ich tun?“
Joan: „Fang mit dem Gemüse an. Es muss
geputzt und kleingeschnitten werden.“
Meg nahm sich das Gemüse und begann es zu
putzen. Dabei sah sie aus dem Fenster und beobachtete Ben und Ihren Vater bei
der Arbeit. Ohne das sie es bemerkte, trat Joan hinter sie.
Joan: „Er ist wirklich ein attraktiver
Mann.“
Meg schreckte aus Ihren Gedanken auf.
Meg: „Ja und ein wunderbarer Tänzer ist er
auch.“
Joan: „Das habe ich schon gehört.“
Meg: „Von wem?“
Joan: „Jill hat mich vorhin angerufen und
wollte wissen, mit wem Du gestern im Buckaroo warst?“
Meg: „Jill, woher weiß die das schon
wieder?“
Joan: „Mary-Ann hat Euch wohl gesehen und
dann Jill danach gefragt, weil sie dachte, Jill als Deine Freundin wüsste
Bescheid.“
Meg: „So und hat sie sonst noch etwas
erzählt?“
Joan: „Mary-Ann hat Ihr gesagt, dass Ihr
zwei sehr verliebt ausgesehen habt und das Ihr Euch auch geküsst haben sollt.“
Meg: „Das war doch nur wegen Tim.“
Joan: „Wieso wegen Tim?“
Meg: „Du hättest mal erleben sollen, wie er
sich wieder aufgeführt hat. Ben hat dann so getan, als wäre er mein Freund und
hat mich geküsst. Danach ist Tim dann endlich gegangen.“
Meg: „Wieso denkst Du das?“
Joan: „Ich habe gesehen wie er Dich immer
ansieht und wie schon bei Deinem Namen seine Augen aufleuchten. Und Du magst Ihn
doch auch, oder?“
Meg: „Ja, ich mag Ben sehr gerne. Aber.....“
Joan: „Was aber?“
Meg: „Mum, ich kenne Ben erst seit gestern
und heute wird er wieder nach Kalifornien fahren.“
Joan: „Meg, was Du gerade erlebst, ist Liebe
auf dem ersten Blick. Und glaube mir, wenn Ben Dich wirklich wieder sehen
möchte, wird er einen Weg dafür finden.“
Meg: „Ich hoffe es sehr. Mum, was soll ich
nur tun?“
Joan: „Kleines, da kann ich Dir auch nicht
viel weiter helfen. Ich denke das Beste wird sein, Du redest mit Ben.“
Meg: „Ja, das ist vielleicht das Beste.“
Joan: „So, jetzt bringst Du den beiden erst
einmal eine Erfrischung.“
Sie reichte Meg einen Krug mit Eistee und
zwei Gläser.
Joan: „Meg, mach Dir nicht so viele
Gedanken. Ben wird sicherlich auch mit Dir reden wollen. Er war heute morgen
richtig enttäuscht, das Du schon weg warst.“
Meg: „Danke Mum.“
Langsam fuhr Ben die Auffahrt zur Farm
entlang. Er dachte daran, dass er in ein paar Stunden schon wieder in Sunset
Beach sein würde.
„Verdammt!“ dachte er „Ausgerechnet jetzt
lassen es die Geschäfte nicht zu, dass ich noch länger hier bleibe.“
Als er das Auto vor dem Haus stoppte,
öffnete sich die Haustür und Meg trat heraus. Ben stieg aus und ging auf Meg zu.
Meg: „Alles in Ordnung mit dem Auto?“
Ben: „Ja. Meg?“
Meg: „Ja Ben?“
Ben: „Ich würde gerne noch ein wenig mit Dir
allein reden bevor ich weg muss.“
Meg: „Ja, lass uns ein wenig spazieren
gehen.“
Sie gingen eine Weile Seite an Seite und
schwiegen. Ben nahm Megs Hand in die seine und beide genossen die Nähe des
anderen. Als sie an einer großen Wiese ankamen, setzten sie sich ins Gras.
Ben: „Meg?“
Meg: „Ja?“
Ben: „Darf ich wieder kommen?“
Meg lächelte Ben an.
Meg: „Du bist jederzeit herzlich
willkommen.“
Ben streichelte Meg zärtlich durch das Haar
und sah Ihr dabei tief in die Augen. Vorsichtig beugte er sich zu Ihr herüber
und küsste sie.
Ben: „Ich wünschte, ich könnte noch bei Dir
bleiben, mein Engel, aber ich muss dringend nach Sunset Beach zurück.“
Meg: „Ich wünschte auch, Du könntest noch
bleiben.“
Ben: „Ich habe vorhin extra noch mal mit
Gregory telefoniert. Es gibt Ärger mit dem neuen Projekt und ich muss dabei
sein, um das zu klären. Ich verspreche Dir aber, ich komme zurück sobald ich
kann, mein Engel.“
Meg: „Warum nennst Du mich eigentlich immer
Dein Engel?“
Ben lächelte Meg an.
Ben: „Ganz einfach, Du bist plötzlich und
unerwartet in mein Leben getreten, eben wie ein Engel.“
Meg lächelte zurück.
Meg: „Das gefällt mir, es ist ein schöner
Vergleich.“
Sie küssten sich erneut.
Ben: „Kommst Du denn auch mal zu mir nach
Sunset Beach?“
Meg: „Sicherlich werde ich Dich dort auch
einmal besuchen.“
Ben: „Vielleicht könntest Du Dir ja auch
vorstellen, eines Tages in Kalifornien bei mir zu leben.“
Meg: „Ben, ich brauche dafür noch etwas
Zeit. Was Tim mir angetan hat, sitzt noch zu tief.“
Ben: „Du hast alle Zeit die Du brauchst,
mein Engel. Ich kenne den Schmerz nur all zu gut.“
Meg: „Erzählst Du mir von Deiner Frau?“
Ben: „Viel gibt es da nicht zu erzählen.
Maria und ich, wir haben uns kennen gelernt, als wir noch sehr jung waren und
haben sehr schnell geheiratet. Die ersten zwei Jahre waren wir sehr glücklich.
Eines Tages hat uns mein Bruder Derek besucht und von da an wurde alles anders.“
Meg: „Seit Ihr Euch sehr ähnlich, Du und
Derek?“
Ben: „Äußerlich ja, aber vom Wesen her ist
er ganz anders. Maria hat mir später mal gesagt, ich wäre zu sanft und
rücksichtsvoll. Derek wüsste wenigstens genau was er will. Was er will habe ich
dann kurze Zeit später gemerkt. Maria! Und Maria wollte Derek! Ich habe die
beiden dann gehen lassen, ihnen aber gesagt, dass ich sie nie wieder sehen
möchte. Ich hatte damals das Gefühl, der Schmerz würde nie aufhören.“
Meg: „Du musst Maria sehr geliebt haben.“
Ben: „Glaube mir, ich bin kein Mann der sich
einfach so verliebt. Wenn ich liebe, dann ist es nicht nur ein Gefühl, das kommt
dann von ganz tief drinnen.“
Meg sah in Bens Augen und konnte seinen
Schmerz nachvollziehen. Ben lächelte.
Ben: „Ich habe geglaubt, so etwas würde ich
nicht noch einmal erleben, bis Du mir die Tür geöffnet hast.“
Erneut küssten sie sich.
Ben: „Wir sollten langsam zurück gehen. Mein
Jet wartet und je länger ich bleibe, umso schwerer fällt mir der Abschied.“
Meg: „Ja, lass uns gehen. Aber vorher
Ben....“
Ben: „Ja?“
Meg: „Küsst Du mich noch einmal?“
Ben: „Nichts tue ich lieber, mein Engel.“
Er küsste Meg lange und zärtlich.
Ben: „Ich vermisse Dich jetzt schon.“
Meg: „Ich Dich auch Ben, aber nun lass uns
gehen, denn auch mir fällt der Abschied schwer.“
Hand in Hand kehrten sie zum Haus zurück.
Ben holte seine Sachen aus dem Gästezimmer und packte alles in sein Auto. Als er
damit fertig war, ging er nochmals ins Haus, um sich von Joan und Hank zu
verabschieden.
Ben: „Ich möchte mich herzlich für Ihre
Gastfreundschaft bedanken.“
Joan: „Nichts zu Danken. Sie waren ein
angenehmer Gast.“
Hank: „Wenn sie mal wieder in der Gegend
sind, kommen sie einfach vorbei. Wir würden uns sehr freuen.“
Ben: „Danke, das Angebot nehme ich bestimmt
bald wahr.“
Meg begleitete Ihn hinaus zu seinem Auto.
Ben nahm sie in den Arm.
Ben: „Ich werde ganz fest an Dich denken und
Dich sehr vermissen.“
Meg: „Ich werde Dich auch sehr vermissen.“
Ben: „Ich muss jetzt wirklich gehen. Ich
komme bald wieder, versprochen.“
Er küsste Meg zum Abschied. Dann stieg er in
sein Auto und fuhr los. Meg sah Ihm nach, bis das Auto aus Ihrem Blick
verschwunden war. Sie wischte sich eine Träne von der Wange und kehrte ins Haus
zurück.
Kapitel 8
Lustlos stocherte Meg
in Ihrem Essen herum. Immer wieder musste Sie an Ben denken. Ob es Ihm wohl
genauso ging?
Joan: „Meg?“
Meg: „Entschuldige bitte Mum, ich war mit
meinen Gedanken ganz woanders.“
Joan: „Das habe ich bemerkt und ich glaube
auch, das ich weiß wo Du warst. Bei Ben, stimmt’s?“
Meg: „Ja. Ich kann es kaum glauben, ich
kenne Ihn erst seit gestern, aber ich vermisse Ihn sehr.“
Joan: „Und ich denke, er vermisst Dich genau
so.“
Meg: „Was wolltest Du denn eben von mir?“
Joan: „Ich wollte eigentlich nur wissen, ob
Du heute Abend noch etwas vor hast?“
Meg: „Nein. Ich wollte eigentlich Vanessa
schreiben. Vielleicht kann Sie mir ja noch ein wenig mehr über Ben erzählen.
Wenn ich Glück habe, ist sie sogar online.“
Joan: „Mach das, Vanessa kann Dir bestimmt
noch etwas über Ben erzählen.“
Meg stand auf und ging hoch in Ihr Zimmer.
Sie startete Ihren Computer und fing an eine Mail an Vanessa zu schreiben.
Ben saß an seinem Schreibtisch im Büro vom
Deep. Eigentlich müsste er dringend die Buchführung erledigen, aber seine
Gedanken waren immer wieder in Kansas. Er schreckt hoch, als es an der Tür
klopfte.
Ben: „Herein!“
Michael Bourne betrat das Büro.
Michael: „Hi Ben, schön das Du wieder da
bist.“
Ben: „Hi Michael. Ich
hatte eine Autopanne in Kansas und bin dadurch aufgehalten worden.“
Michael: „So etwas ist bestimmt ärgerlich.“
Ben musste an Meg denken und lächelte.
Ben: „Anfangs war es das auch, aber dann
habe ich einen wunderschönen Abend dort gehabt.“
Michael: „Dann ist ja gut.“
Ben: „Was führt Dich zu mir?“
Michael: „Ich wollte Dich fragen, ob es
geht, dass ich am Dienstag hier im Deep eine Überraschungsparty für Vanessa
gebe? Michael: „Ich wollte Dich fragen, ob es geht, dass ich am Dienstag hier im
Deep eine Überraschungsparty für Vanessa gebe?“
Ben: „Das ist eine nette Idee.
Selbstverständlich kannst Du das hier machen. Hast Du noch mehr Überraschungen
für Vanessa geplant?“
Michael: „Ich wollte noch Vanessa beste
Freundin aus Kansas einladen, leider habe ich sie aber noch nicht erreichen
können. Die beiden haben sich seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen.“
Ben: „Ich denke darüber würde Meg sich auch
freuen. Die Idee gefällt mir.“
Michael: „Meg? Ich habe Dir doch gar nicht
erzählt, dass die Freundin Meg heißt.“
Ben: „Ich habe sie gestern in Kansas kennen
gelernt und als sie hörte, das ich aus Sunset Beach bin, hat sie mir von Vanessa
erzählt.“
Michael war es nicht entgangen, das Bens
Augen dabei leuchteten.
Michael: „Ich habe das Gefühl, Meg gefällt
Dir.“
Ben: „Oh ja, da hast Du recht. Sie ist
zauberhaft. Wenn Du willst sorge ich dafür, das Meg am Dienstag hier ist.“
Michael: „Wenn Du das schaffen könntest, das
wäre super. Ich glaube das wäre die perfekte Überraschung für Vanessa.“
Ben: „Ich werde gleich versuchen, sie zu
erreichen. Und ich werde alles dafür tun, damit sie am Dienstag hier ist.“
Michael: „Gut! Dann brauche ich mich nur
noch um den Rest kümmern. So, ich will Dich nicht weiter stören. Danke nochmals
für Deine Hilfe.“
Er stand auf und verließ das Büro. Ben
schaltete seinen Computer ein.
Meg schrieb immer noch an der Mail für
Vanessa. Es gab da soviel, was sie zu erzählen hatte und genauso viel wollte sie
auch noch über Ben wissen. Sie erschrak, als sich ein Chatfenster öffnete.
Ben: „Hallo mein Engel.“
Meg: „Hallo Ben.“
Ben: „Ich hatte das Gefühl, dass Du gerade
online bist.“
Meg: „Ja, ich schreibe gerade Vanessa.“
Ben: „Michael war gerade bei mir. Er plant
für Vanessa eine Überraschungsparty am Dienstag.“
Meg: „Ach ja, Sie hat ja Geburtstag. Die
Idee von Michael finde ich toll.“
Ben: „Wirklich? Dann gefällt Dir bestimmt
auch der zweite Teil von Michaels Überraschung.“
Meg: „Noch eine Überraschung? Was ist es
denn?“
Ben: „Michael möchte das Du als
Überraschungsgast kommst.“
Meg: „Eine gute Idee und ich würde ja auch
gerne kommen, aber ob ich noch einen Flug bekomme?“
Ben: „Darüber brauchst Du Dir keine Sorgen
zu machen. Ich schicke Dir den Firmenjet.“
Meg: „Den Firmenjet?“
Ben: „Natürlich! Ich würde alles dafür tun,
damit Du nach Sunset Beach kommst.“
Meg: „Schön, dann komme ich sehr gerne.“
Ben: „Denk aber bitte daran, dass es für
Vanessa eine Überraschung sein soll.“
Meg: „Ja, daran denke ich. Ich freue mich
schon sehr darauf Vanessa wieder zu sehen.“
Ben: „Und was ist mit mir?“
Meg: „Auf Dich freue ich mich ganz
besonders.“
Ben: „Ich freue mich auch schon darauf, Dich
wieder in meinen Armen zu halten, mein Engel.“
Meg: „Ben?“
Ben: „Ja?“
Meg: „Ich vermisse Dich.“
Ben: „Ich Dich auch. In zwei Tagen bist Du
bei mir. Ich werde bis dahin die Stunden zählen.“
Meg: „Ich auch.“
Ben: „Gut, dann wünsche ich Dir jetzt eine
Gute Nacht.“
Meg: „Ich Dir auch. Und träum schön.“
Ben: „Ich werde von einem Engel, meinem
Engel, träumen. Gute Nacht.“
Meg: „Gute Nacht.“
Meg schaltete den Computer aus. Sie konnte
kaum glauben, dass sie schon bald in Sunset Beach sein würde, bei Ben. Sie legte
sich ins Bett und schlief auch schon sehr bald ein.
Kapitel 9
Meg konnte immer noch
nicht glauben, dass Ben diesen Jet nur für sie geschickt hatte. Sie lehnte sich
in den bequemen Ledersessel zurück und genoss den Flug. In Ihren Gedanken war
sie schon in Sunset Beach. Die Stimme des Stewards riss sie aus Ihren Gedanken.
Jim: „Darf ich Ihnen noch einen Kaffee oder
etwas anderes bringen?“
Meg: „Danke nein.“
Jim: „Sind sie auch sicher? Mr. Evans
hat mir extra aufgetragen gut für Sie zu sorgen.“
Meg: „Danke Jim, ich brauche wirklich
nichts. Wie lange brauchen wir denn noch bis L.A.?“
Jim: „In 30 Minuten werden wir landen.
Meg: „Danke Jim.“
Entspannt lehnte sich Meg wieder zurück. Nur
noch eine halbe Stunde und sie würde Ben wiedersehen.
Nervös wanderte Ben auf und ab. Ungeduldig
schaute er wieder auf seine Uhr. Eigentlich wollte er Meg ja persönlich in
Kansas abholen, aber es gab immer noch Schwierigkeiten mit dem neuen Geschäft,
so dass er Kalifornien nicht verlassen konnte. Er schaute auf die weiße Rose in
seiner Hand, die er für Meg dabei hatte. Endlich entdeckte er Meg, die das
Flughafengebäude betrat.
Ben: „Meg! Hier bin ich.“
Er lief auf sie zu und auch Meg hatte Ben
entdeckt. Er nahm sie zur Begrüßung fest in die Arme.
Ben: „Ich freue mich so, dass Du da bist,
mein Engel.“
Meg: „Ich bin auch froh, dass ich hier bin.“
Ben: „Hier die ist für Dich.“
Er überreichte Meg die Rose.
Meg: „Die ist wunderschön. Meine
Lieblingsblume.“
Sie schauten sich tief in die Augen. Ben
nahm Meg wieder in die Arme und küsste Sie.
Ben: „Wir sollten langsam gehen.“
Meg: „Ja, ich bin schon sehr gespannt auf
Sunset Beach.“
Ben nahm Megs Koffer und die beiden
verließen das Flughafengebäude. Ben öffnete den Kofferraum von seinem schwarzen
Mercedes und legte Megs Koffer hinein. Er drehte sich zu Ihr um, lachte sie an
und zog sie erneut an sich, um Sie zu küssen.
Ben: „Ich habe Dich so sehr vermisst, mein
Engel.“
Meg: „Ich habe Dich auch vermisst Ben.“
Ben öffnete die Beifahrertür für Meg.
Ben: „Darf ich bitten.“
Meg lächelte Ihn an und stieg ein. Ben
schloss die Tür, ging um den Wagen herum und setzte sich hinter das Steuer. Er
startete den Wagen und fädelte sich geschickt in den Verkehr ein.
Ben: „So, jetzt müssen wir nur noch
entscheiden, wo Du wohnen möchtest. Ich kann Dich in einem Hotel unterbringen
oder Du kannst bei mir im Gästezimmer wohnen. Natürlich hast Du auch noch die
Möglichkeit bei Vanessa zu wohnen, aber das können wir erst heute Abend mit Ihr
besprechen. Sie weiß ja noch nichts von Deinem Besuch.“
Meg: „Am liebsten würde ich mit zu Dir
kommen. Ich würde gerne Dein Haus sehen und wie Du lebst.“
Ben: „Das habe ich gehofft.“
Meg: „Hast Du ein großes Haus?“
Ben: „Nun ja, klein ist es gerade nicht. Ich
habe es kurz nach meiner Hochzeit mit Maria bauen lassen. Ich dachte damals ja
auch noch wir würden irgendwann Kinder haben. Jetzt hinterher gesehen, bin ich
froh, dass wir keine haben.“
Meg: „Und wo steht Dein Haus? Mitten in der
Stadt oder außerhalb?“
Ben: „Es steht direkt am Strand. Von der
Terrasse aus, kann man jeden Abend den Sonnenuntergang sehen.“
Meg: „Oh Ben, das hört sich ja traumhaft
an.“
Ben: „Ist es auch. In ein paar Minuten
kannst Du Dir alles ansehen. Ich kann Dich heute nur nicht durch Sunset Beach
führen und auch an den Strand können wir nicht gehen, da uns dort Vanessa über
den Weg laufen könnte.“
Meg: „Ich habe auch nichts dagegen, die Zeit
nur mit Dir zu verbringen.“
Ben stoppte das Auto vor einer großen
Strandvilla.
Ben: „So da sind wir. Hier lebe ich.“
Meg: „Ben, das ist ja wirklich ein Traum,
lass uns schnell reingehen, ich bin schon ganz gespannt, wie es von innen
aussieht.“
Ben lachte und stieg aus. Er öffnete Meg die
Autotür und sie stieg aus. Dann lud er Ihren Koffer aus und öffnete die Haustür.
Ben: „Herzlich willkommen bei mir zu Hause.“
Sie betraten das Haus und Meg sah sich um.
Meg: „Wow Ben, das ist wirklich toll.“
Ben: „Schön das es Dir gefällt, fühl Dich
wie zu Hause.“
Er zog sie an sich und küsste sie wieder.
Ben: „Ich sollte Dir vielleicht erst mal das
Gästezimmer zeigen, damit Du Dich etwas frisch machen kannst.“
Meg: „Ja, das wäre gut.“
Ben nahm Megs Hand und führte sie in die
obere Etage. Er betrat mit Ihr ein gemütlich eingerichtetes Gästezimmer.
Ben: „Hier darfst Du bleiben, so lange Du
möchtest. Und ich hoffe das wird lange, sehr lange sein.“
Meg lächelte Ben an.
Meg: „Danke Ben, es ist sehr schön.“
Ben: „Dort ist das Badezimmer. Ich lasse
Dich jetzt allein, damit Du Dich zurecht machen kannst. Wenn Du fertig bist komm
einfach runter. Ich warte dort auf Dich.“
Meg: „Gut zu wissen.“
Sie lächelt Ben an. Er kam näher und nahm
sie wieder in die Arme.
Ben: „Ich kann immer noch nicht glauben,
dass Du wirklich bei mir bis, mein Engel.“
Meg: „Ich bin wirklich hier. Küss mich
einfach noch einmal und Du wirst es merken.“
Zärtlich sah Ben Meg an und küsste sie sehr
lange.
Ben: „Ich hätte nie geglaubt, das mir so
etwas noch einmal passiert. Nachdem mich Maria verlassen hat, ist für mich eine
Welt zusammengebrochen. Ich dachte, ich könnte nie wieder einen Menschen so sehr
lieben. Und dann hat mir in Kansas ein Engel die Tür geöffnet und mein Leben
verändert.“
Meg: „Aber ich habe doch gar nichts gemacht
und Du hast mich doch gar nicht gekannt.“
Ben: „Als ich in Deine Augen sah, war es um
mich geschehen. Ich hatte gleich das Gefühl, das wir uns schon lange kennen. Ich
wusste sofort, wir sind für einander bestimmt.“
Meg: „Mir ging es ähnlich und ich kann immer
noch nicht glauben, dass auch Du so fühlst.“
Ben: „Du darfst mir glauben, ich liebe Dich,
mein Engel.“
Meg: „Und ich liebe Dich, Ben.“
Sie küssten sich wieder.
Ben: „Ich geh jetzt und ich warte unten auf
Dich.“
Meg: „Ist gut Ben. Ich werde nicht lange
brauchen.“
Ben verließ das Zimmer und Meg begann Ihren
Koffer auszupacken. Sie suchte sich ein leichtes Sommerkleid aus und ging ins
Badezimmer um zu Duschen.
Fröhlich bereitete
Ben einen kleinen Imbiss für Meg und sich vor. Er fühlte sich so unbeschreiblich
glücklich. Am liebsten würde er Meg nie wieder gehen lassen. Er drehte sich um,
als er hörte, wie Meg die Treppe herunter kam. Sie sah bezaubernd in dem kurzen
blauen Sommerkleid aus. Meg lachte Ben an und ging auf Ihn zu.
Meg: „Und gefällt Dir, was Du siehst?“
Ben: „Ich kann es nicht in Worte fassen.
Komm her.“
Er zog sie an sich und küsste sie.
Meg: „Wow, diese Art etwas zu sagen gefällt
mir.“
Ben: „Gut, mir gefällt sie nämlich auch. Ich
hoffe Du hast Hunger, ich habe etwas für uns zwei vorbereitet.“
Meg: „Ja und wie. Vor lauter Aufregung habe
ich heute noch nichts essen können.“
Ben: „Nun, mein Engel dann darf ich Dich zu
Tisch bitten. Was möchtest Du gerne trinken? Kaffee, Tee oder ein Glas Wein?“
Meg setzte sich an den liebevoll gedeckten
Tisch.
Meg: „Ich möchte erst einmal eine Tasse
Kaffee bitte.“
Ben: „Sollst Du bekommen.“
Er goss Meg frischen Kaffee ein. Dann
reichte er Ihr einen Teller mit Sandwiches und Meg begann hungrig zu essen.
Ben: „In etwa einer Stunde müssen wir in
Deep. Vanessas Freunde werden dann eintreffen und Michael wird Vanessa dann
bringen. Hoffentlich klappt alles.“
Meg: „Das wird schon gut gehen. Ich denke
Michael hat das alles im Griff.“
Ben: „Kennst Du Michael?“
Meg: „Ja, vor zwei Jahren haben Vanessa und
er mich mal besucht. Er und Vanessa passen toll zusammen.“
Ben: „Ja stimmt, sie sind ein schönes Paar.
Vanessa und Michael haben mir damals, als Maria mit Derek wegging sehr geholfen.
Ohne die Beiden, wäre ich vielleicht nicht mehr am Leben.“
Meg: „Oh, was war denn passiert?“
Ben: „Ich hatte mich tagelang in meinem Büro
im Deep eingeschlossen und wollte niemanden sehen oder sprechen. Alleine Vanessa
und Michael habe ich es zu verdanken, dass ich nicht in ganz tiefe Depressionen
oder schlimmeres gefallen bin. Michael und Vanessa haben stundenlang mit
mir geredet und Vanessa hatte zusätzlich dafür gesorgt, dass mich die Presse
zufrieden gelassen hat.“
Meg stand auf und ging zu Ben hinüber. Sie
sah ihm tief in die Augen und lächelte ihn an.
Meg: „Da ich muss Vanessa und Michael
wirklich sehr dankbar sein.“
Ben: „Ja das glaube ich auch.“
Er beugte sich vor und küsste sie.
Meg: „Ben?“
Ben: „Ja mein Engel?“
Meg: „Ich würde gerne jetzt schon ins Deep
gehen, damit ich mir alles in Ruhe ansehen kann. Ich möchte gerne sehen, wo und
wie Du arbeitest.“
Ben lachte.
Ben: „Dein Wunsch ist mir Befehl.“
Er nahm Meg an die Hand und zusammen
verließen Sie das Haus. Kurze Zeit später trafen sie im Deep ein.
Ben: „So, das ist mein Reich. Sieh Dich in
Ruhe um.“
Während Meg sich umsah, ging Ben zur
Musikanlage hinüber und stellte sie an. Er suchte eine bestimmte CD aus und
legte sie ein.
Ben: „Darf ich um diesen Tanz bitten, Meg?“
Meg: „Es ist mir ein Vergnügen.“
Ben zog Meg zu sich heran und sie begannen
langsam zu Tanzen. Sie sahen sich dabei tief in die Augen.
Ben: „Das ist mein Lieblingssong.
Beyond the sunset.
Er ist von mir, für Dich.”
Meg: „Ben, das ist wunderschön. Ich liebe
diesen Song. Er ist von nun an unser Song.“
Die beiden vergaßen die Welt um sich herum
und küssten sich. Sie bemerkten gar nicht, dass ein paar junge Leute das Deep
betreten hatten.
Casey: „Ah, ich will ja nicht stören, aber
soll hier nicht Vanessa Party stattfinden?“
Ben und Meg schreckten auseinander.
Ben: „Ja Casey, da hast Du recht. Schön das
Ihr da seid. Darf ich Euch Meg Cummings vorstellen. Sie ist Vanessa Freundin aus
Kansas und der heutige Überraschungsgast.“
Casey: „Ein Überraschungsgast für Vanessa?
Ich hatte gerade den Eindruck, das sich nicht nur Vanessa über Megs Anwesenheit
freut. Hi Meg, ich bin Casey Mitchum, ein Freund und Kollege von Michael.“
Meg: „Hi Casey, dann bist Du also auch
Rettungsschwimmer?“
Casey: „Ja, darf ich Dir den Rest unserer
Clique vorstellen?
Meg: „Gerne, ich freue mich, Euch alle
kennen zu lernen.“
Casey: „Also, der junge Mann hier ist Mark
Wolper. Er arbeitet übrigens für Ben hier im Deep und im Java Web. Seine
charmante Begleitung ist Gabriella Martinez, Gaby genannt und das hier ist meine
Freundin Rae Chang. Sie ist die beste Ärztin von Sunset Beach.“
Meg: „Rae, Gaby und Mark nett Euch endlich
kennen zu lernen. Vanessa hat mir schon viel von Euch erzählt. Wenn ich mich
richtig erinnere, wohnt Ihr alle zusammen in einem Strandhaus.“
Mark: „Ja, da hast Du recht. Wir nennen es
das Surf Central. Herzlich willkommen in Sunset Beach. Wie lange hast Du vor zu
bleiben?“
Meg: „Das weiß ich noch nicht so genau. Ich
denke eine Zeitlang werde ich es hier aushalten.“
Ben: „Ich werde mein bestes dafür tun, dass
Du nicht mehr weg willst aus Sunset Beach.“
Casey: „Freunde ich will ja nicht drängeln,
aber Michael wird gleich mit Vanessa eintreffen. Sollten wir Meg nicht
verstecken?“
Ben: „Das ist eine gute Idee. Meg, warum
gehst Du nicht hoch in mein Büro und wartest dort? Ich hole Dich dann.“
Meg: „Ja, das ist eine gute Idee. Zeigst Du
mir Dein Büro?“
Ben: „Natürlich, komm mit.“
Er nahm Meg an die Hand und führte sie in
sein Büro. Dort küsste er Meg noch mal.
Ben: „Bis gleich mein Engel.“
Meg: „Bis gleich Ben.“