Vanessa: „Und Du bist
Dir wirklich sicher, dass Ben hier im Deep auf uns wartet?“
Michael: „Ja, er hat mich doch extra
angerufen.“
Vanessa: „Und er will mir wirklich
Informationen über sein neues Projekt geben? Gregory und er haben bisher doch
ein so großes Geheimnis darum gemacht.“
Michael: „Ben hat mir gesagt, er hätte hier
etwas besonderes für seine Lieblingsreporterin. Mehr weiß ich auch nicht.“
Vanessa: „Gut, dann wollen wir mal sehen,
was es ist.“
Sie betraten das Deep. Innen war es dunkel.
Michael: „Ich werde mal sehen, ob ich Licht
machen kann.“
Plötzlich ging das Licht an und die ganze
Clique sang Happy Birthday.
Vanessa: „Michael? Das ist doch bestimmt
Deine Idee, oder?“
Michael: „Happy Birthday
mein Liebling. Ich hätte Dich doch sonst nie von Deiner Arbeit
wegbekommen.“
Casey: „Hey, komm lass dich umarmen.“
Gaby: „Vanessa alles Liebe zum Geburtstag.“
Rae: „Auch von mir alles Gute.“
Mark: „Ja, happy Birthday, lasst uns
feiern.“
Ben: „Alles Gute, Vanessa.“
Vanessa: „Ich danke Euch allen. Ben, ich
hätte nie geglaubt, dass Du da mit drinsteckst.“
Sie lachte und gab Ben einen Kuss auf die
Wange.
Vanessa: „Da erzählt mir Michael, Du hättest
etwas besonderes für mich und ich falle darauf herein.“
Ben: „Oh, ich habe tatsächlich etwas
besonderes für Dich hier. Es ist oben in meinem Büro. Geh einfach hoch und sieh
es Dir an.“
Vanessa: „Wirklich? Na gut, dann schaue ich
gleich mal nach.“
Sie ging die Treppe zu Ben’s Büro hoch und
öffnete die Tür.
Meg: „Happy Birthday, Vanessa.“
Vanessa: „Meg? Du hier in Sunset Beach?“
Die beiden Freundinnen gingen aufeinander zu
und umarmten sich.
Vanessa: „Ich kann es nicht glauben. Du hier
in Sunset Beach. Wie kommst Du hierher?“
Meg: „Das war Michaels Idee und Ben hat mich
mit dem Firmenjet abholen lassen.“
Vanessa: „Ben hat Dich abholen lassen? Wie
kommt er denn dazu?“
Meg: „Das ist eine längere Geschichte. Lass
uns zu den anderen gehen, Du bist schließlich der Ehrengast. Ich erzähle Dir
dann gleich alles der Reihe nach.“
Vanessa: „Gut, Du weißt ja, ich bin
Reporterin und muss immer alles ganz genau wissen.“
Die beiden jungen Frauen umarmten sich noch
einmal und gingen dann zu den anderen hinunter.
Mark: „So Leute, es gibt genug zu Essen und
zu Trinken und für Musik werde ich auch gleich sorgen. Lasst uns feiern.“
Vanessa: „Komm Meg, setzen wir uns und dann
erzählst Du mir alles.“
Sie setzten sich an einen der Tische.
Michael: „Dürfen Ben und ich uns dazusetzen
oder habt Ihr Geheimnisse, von denen wir nichts wissen dürfen.“
Vanessa: „Danke Ihr beiden, die Überraschung
mit Meg ist Euch wirklich gelungen. Was ich aber immer noch nicht verstehe ist,
wieso schickt Ben einen Firmenjet, um Meg abzuholen?“
Ben: „Ganz einfach, ich wollte sicher sein,
dass dieser Engel auch wirklich herkommt.“
Er lächelte Meg zärtlich an.
Vanessa: „Irgendwie habe ich das Gefühl, Ihr
beide seht euch heute nicht zum erstenmal. Da steckt doch mehr dahinter.“
Ben: „Das ist eine lange Geschichte. Aber um
es kurz zu machen, ich hatte letzte Woche in Kansas eine Panne mit meinem Auto
und mein Handy funktionierte nicht. Da habe ich mich auf den Weg zur nächsten
Farm gemacht, um eine Werkstatt au zurufen. Tja und als ich dort an der Tür
klopfte, hat mir dieser Engel geöffnet.“
Er nahm Megs Hand und küsste sie zärtlich.
Vanessa schaute die beiden an und musste auch lächeln.
Vanessa: „Davon hast Du mir ja gar nichts
geschrieben, Meg.“
Meg: „Das wollte ich ja auch, aber dann hat
mir Ben von dieser Überraschungsparty erzählt und da konnte ich es dann nicht
mehr tun.“
Michael: „Meg, darf ich Dir Vanessa
entführen, damit ich mit Ihr tanzen kann?“
Meg: „Klar. Viel Spaß Ihr beiden. Wir können
ja später noch reden.“
Ben: „Ich werde mich in der Zwischenzeit um
Meg kümmern.“
Vanessa lachte.
Vanessa: „Ich glaube bei Dir ist Meg in den
besten Händen. Los Michael, gehen wir tanzen.“
Die beiden standen auf und gingen tanzen.
Ben: „Und wir beide? Magst Du auch noch mal
mit mir tanzen?“
Meg: „Ich dachte schon Du fragst mich gar
nicht mehr.“
Beim Tanzen zog Ben Meg ganz dicht an sich
heran.
Ben: „Ich möchte Dich am liebsten nicht mehr
loslassen.“
Meg: „Schön, ich habe vor eine ganze Weile
zu bleiben.“
Ben: „Es freut mich, das zu hören.“
Er küsste sie zärtlich.
Vanessa: „Michael hast Du gewusst, das sich
Ben und Meg so gut kennen?“
Michael: „Nein. Ben hat mir nur erzählt,
dass er Meg letzte Woche in Kansas kennen gelernt hat.“
Vanessa: „Sie sind ein schönes Paar und ich
glaube Meg ist genau das, was Ben gefehlt hat. Ich habe Ihn schon sehr lange
nicht mehr so ausgelassen erlebt.“
Michael: „Ja, da hast Du recht. Sag mal, was
denkst Du, wird Meg bei Dir wohnen oder bleibt sie lieber bei Ben?“
Vanessa: „Ich weiß es nicht, aber ich werde
sie nachher mal fragen.“
Michael: „Ich hoffe sie bleibt bei Ben, denn
ich würde Dich heute Abend gerne nach Hause begleiten. Ich habe noch eine
Überraschung für Dich.“
Vanessa: „Noch eine Überraschung? Was denn?“
Michael: „Das verrate ich Dir erst, wenn wir
alleine sind.“
Vanessa: „Gut, dann werde ich Meg fragen, ob
sie bei Ben bleiben kann.“
Als die Musik zu Ende war, setzten sich die
vier wieder an den Tisch.
Ben: „Ladies, wie wäre es mit einem Glas
Wein?“
Meg: „Oh ja, das würde jetzt gut tun.“
Vanessa: „Eine gute Idee.“
Ben: „Gut, dann werde ich uns den besten
Wein des Hauses holen.“
Michael: „Warte Ben, ich helfe Dir.“
Die beiden Männer standen auf und gingen an
die Bar.
Vanessa: „Und hast Du heute schon viel von
Sunset Beach gesehen?“
Meg: „Nein, bis jetzt kenne ich nur das Deep
und Ben’s Haus. Er hatte Angst, das Du uns über den Weg laufen würdest.“
Vanessa: „Und wo hat Ben Dich
untergebracht?“
Meg: „Zunächst einmal bei sich. Wir wussten
ja nicht, ob es Dir recht ist, wenn ich bei Dir wohne.“
Vanessa: „Natürlich würde ich mich freuen,
wenn Du bei mir wohnst, aber möchtest Du das wirklich? Ich habe ganz den
Eindruck, es gefällt Dir in Ben’s Nähe.“
Meg: „Ja da hast Du recht. Ben ist
unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass ich so einem Mann einmal begegne. Aber
bist Du mir nicht böse, wenn ich bei Ben bleibe? Schließlich bin ich ja als
Überraschungsgast für Dich gekommen.“
Vanessa: „Glaube mir, ich bin Dir bestimmt
nicht böse. Außerdem hat mir Michael gerade gesagt, das er noch eine
Überraschung für mich hat, die er mir nachher, wenn wir alleine sind, geben
möchte.“
Ben und Michael kehrten mit dem Wein zurück.
Vanessa: „Wie mir Meg gerade erzählt hat,
hast Du sie erst einmal bei Dir untergebracht. Es wäre schön, wenn sie bei Dir
bleiben könnte, da ich im Moment soviel Arbeit habe. Ich denke bei Dir ist sie
besser aufgehoben.“
Ben: „Es ist mir ein Vergnügen Meg bei mir
zu haben.“
Vanessa: „Wollen wir beide uns morgen Mittag
zum Essen treffen und anschließend ein wenig shoppen gehen, Meg?“
Meg: „Das hört sich gut an. Meine Bekleidung
ist nicht gerade für Kalifornien geeignet und das ein oder andere Teil könnte
ich noch gebrauchen.“
Vanessa: „Gut, dann hole ich Dich morgen
Mittag bei Ben ab. Und nun mein lieber Michael, will ich noch mal tanzen.
Schließlich ist das hier meine Geburtstagsparty.“
Michael: „Es wird mir ein Vergnügen sein.“
Er nahm Vanessa’s Hand und zog sie auf die
Tanzfläche.
Ben: „Bist Du auch sicher, dass Du bei mir
wohnen möchtest und nicht bei Vanessa?“
Meg: „Ja, da bin ich mir sicher. Ich hoffe
doch, Du möchtest mich bei Dir haben.“
Ben: „Du weißt ja gar nicht, wie sehr ich
mir das gewünscht habe.“
Ben zog Meg an sich und küsste sie.
Langsam nährte sich
das Ende der Party. Die ersten Gäste befanden sich bereits in Aufbruchstimmung.
Ben stand mit Mark an der Bar.
Ben: „Mark, könntest
Du morgen Abend ohne mich hier zu recht kommen?“
Mark: „Klar,
schließlich ist es ja nicht das erste mal. Du hast wohl etwas besonderes vor,
oder?“
Er grinste Ben an.
Ben: „Natürlich. Ich
möchte jede freie Minute zusammen mit Meg nutzen.“
Mark: „Das kann ich
sehr gut verstehen. Meg scheint eine tolle Frau zu sein. Und sie ist
offensichtlich ganz vernarrt in Dich.“
Ben: „Und ich in
sie.“
Casey gesellte sich
zu den beiden.
Casey: „Hey, ich habe
da eine Idee. Wie wäre es, wenn wir im Surf Central morgen eine Beachparty
geben. So lernt Meg den kalifornischen Way of life kennen.“
Ben: „Ich weiß nicht
so recht.“
Mark: „Komm Ben, das
wird bestimmt lustig und wir wollen Meg doch zeigen, wie schön das Leben hier
bei uns in Kalifornien ist.“
Ben: „Na gut,
überredet.“
Casey: „Gut, dann bis
morgen Abend im Surf Central.“
Vanessa und Meg
beobachteten Ben, Mark und Casey von Ihren Plätzen aus.
Vanessa: „Es sieht
ganz so aus, als ob die drei irgendetwas aushecken.“
Meg: „Ja, scheinst
so.“
Vanessa: „So, dann
will ich mir mal Michael schnappen und mit Ihm nach Hause gehen.“
Meg:
„Vanessa?“
Vanessa: „Ja Meg?”
Meg: „Bist Du auch
wirklich nicht böse, wenn ich bei Ben bleibe?“
Vanessa: „Glaube mir,
ich freu mich sogar für Euch zwei. Und sieh Dir mal Ben an, wie er Dich immer
anschaut, es würde Ihm das Herz brechen, wenn ich Dich jetzt zu mir mitnehmen
würde.“
Die beiden Frauen
lachten sich an.
Meg: „Okay, dann
wünsche ich Dir noch viel Spaß mich Michael.“
Vanessa: „Oh, ich
denke, den werde ich haben. Dir wünsche ich das gleiche mit Ben. Ich hole Dich
dann morgen Mittag ab.“
Zum Abschied umarmten
sie sich kurz.
Vanessa: „Michael,
können wir gehen?“
Michael: „Ich bin
fertig. Bye Meg, wir sehn uns bestimmt noch.“
Meg: „Bye Ihr
beiden.“
Meg ging zu Ben, Mark
und Casey hinüber.
Ben: „So, nur noch
ein wenig aufräumen und dann können wir gehen.“
Mark: „Geh mal Boss,
ich mache das hier und Casey hilft mir bestimmt auch noch.“
Casey: „Eh, ah ja
natürlich. Geh und kümmere Dich um Meg.“
Ben: „Okay. Mark Du
weißt ja wo alles hingehört und schließ nachher ab. Bis morgen Ihr beiden.“
Mark: „Mache ich.
Bye.“
Casey: „Bye, wir sehn
uns morgen.“
Ben nahm Megs Hand
und sie verließen das Deep.
Ben: „Komm lass uns
am Strand entlang gehen.“
Meg: „Oh ja, das ist
eine schöne Idee. Ich freue mich schon darauf, mir morgen alles ansehen zu
können.“
Ben: „Ich werde Dir
in den nächsten Tagen alles zeigen. Morgen Abend sind wir zu einer Beachparty im
Surf Central eingeladen.“
Meg: „Das hört sich
gut an.“
Wenige Minuten später
betraten sie Bens Haus.
Ben: „Bist Du sehr
müde oder hast Du Lust, Dich noch ein wenig mir Dir zu Unterhalten?“
Meg: „Ich bin noch
überhaupt nicht müde, ganz im Gegenteil.“
Ben: „Schön.“
Er ging zu seinem CD
Player und legte eine CD ein. Wenige Augenblicke später begann die Musik zu
spielen.
Ben: „Darf ich um
diesen Tanz bitten?“
Meg lächelte Ihn an.
Meg: „Es ist mir ein
Vergnügen.“
Ben zog Meg ganz
dicht an sich heran und sie begannen langsam zu Tanzen. Eine ganze Weile
genossen sie nur die Nähe des anderen.
Meg: „Ben, Du hast
mir ja noch gar nicht Dein ganzes Haus gezeigt.“
Ben: „So? Was
möchtest Du denn noch sehen?“
Meg: „Alles!“
Ben: „Wirklich
alles?“
Meg: „Ja.“
Ben: „Gut. Also hier
unten wäre dann noch die Küche. Alle anderen Räume sind oben.“
Er nahm Meg an die
Hand und sie gingen die Treppen hinauf.“
Ben: „Dann beginnen
wir mal mit der Führung. Das Gästezimmer kennst Du ja bereits. Wie wäre es als
nächstes mit meinem Büro?“
Meg: „Uninteressant!“
Ben: „Aha und was
möchtest Du gerne sehen?“
Meg: „Wie wäre es zum
Beispiel mit Deinem Schlafzimmer?“
Ben: „Wirklich? Na
dann komm.“
Er führte Meg den
Flur entlang und öffnete eine Tür.
Ben: „So, da wären
wir.“
Meg lächelte Ihn an,
zog Ihn an sich und küsste Ihn.
Ben: „Hey, Vorsicht
junge Dame. Weißt Du wo das hinführen kann?“
Meg sah Ihm ganz tief
in die Augen.
Meg: „Vielleicht
genau dahin, wo ich möchte.“
Ben: „Bist Du auch
wirklich sicher?“
Meg: „Ganz sicher.“
Sie küssten sich
wieder.
Ben: „Ich will Dich
aber zu nichts drängen.“
Meg: „Ben, Du drängst
mich zu nichts.“
Ben sah Meg zärtlich
an und begann sie wieder zu küssen. Er ließ seine Lippen über Ihr Gesicht und
Hals wandern.
Meg:
„Oh Ben!”
Sie begann sein
Hemd aufzuknöpfen und berührte seine nackte Haut. Ben sah Ihr tief in die Augen
und öffnete den Reißverschluss Ihres Kleides. Er ließ es über Ihre Schultern
gleiten und es fiel zu Boden.
Ben: „Du bist
wunderschön.“
Er hob Meg hoch und
trug sie zu seinem Bett hinüber. Vorsichtig legte er sie hin.
Ben: „Wir brauchen
das jetzt nicht zu tun, ich kann jederzeit aufhören.“
Meg: „Ich möchte aber
das Du weitermachst. Ich liebe Dich Ben.“
Ben: „Ich liebe Dich
auch, mit jeder Faser meines Herzens.“
Sie begannen sich
wieder zu küssen. Zärtlich streichelten sie sich gegenseitig. Immer wieder sahen
sie sich dabei in die Augen und küssten sich. Lange und langsam liebten sie
sich. Anschließend lagen sie sich glücklich in den Armen.
Meg: „Danke!“
Ben: „Wofür?“
Meg: „Das Du mir
gezeigt hast, wie schön die Liebe sein kann.“
Ben: „Für mich war es
auch sehr schön. Meg, ich liebe Dich.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch.“
Sie küssten sich
wieder. Wenig später schliefen sie glücklich ein.
Kapitel 13
Meg wachte am
nächsten Morgen sehr früh auf. Sie drehte sich um und betrachtete den
schlafenden Ben. Sie konnte es immer noch nicht glauben, das es kein Traum war,
sondern dass sie wirklich hier bei Ben war. Meg stand auf und zog sich Ben’s
Hemd an. Sie sog seinen Geruch ein, der von dem Hemd kam. Leise verließ sie das
Schlafzimmer und ging hinunter in die Küche. Als erstes setzte sie die
Kaffeemaschine in Gang. Dann öffnete sie die Schränke, um nach zu sehen, was Ben
zum Frühstück da hatte. Alles was sie finden konnte, war Toastbrot,
Erdbeermarmelade und ein Schälchen mit frischen Erdbeeren.
„Ich glaube ich muss
heute erst einmal in den Supermarkt einkaufen gehen.“ dachte Meg „Ben scheint
selten zu Hause zu essen.“
Sie stellte alles auf
ein Tablett und trug es ins Schlafzimmer hoch. Leise öffnete sie die Tür, betrat
den Raum und stellte das Tablett auf Ben’s Nachttisch ab. Ben wachte auf und
lächelte Meg an.
Ben: „Guten morgen,
mein Engel. Mmm das duftet aber köstlich.“
Meg: „Guten morgen
Ben.“
Ben setzte sich im
Bett auf und sah das Tablett.
Ben: „Oh, was für ein
Service heute morgen, aber eigentlich hätte ich das machen müssen.“
Meg: „Na ja, sehr
viel habe ich leider nicht gefunden. Du isst wohl selten zu Hause?“
Ben: „Stimmt, ich
frühstücke meistens im Java Web. Willst Du dort stehen bleiben oder leistest Du
mir noch Gesellschaft?“
Meg lächelt Ben an
und krabbelte zu Ihm ins Bett zurück. Ben zog sie an sich und küsste sie. Dann
nahm er das Tablett hinüber.
Ben: „Viel ist es ja
wirklich nicht.“
Meg: „Ich denke, ich
werde dem nächsten Supermarkt heute einen besuch abstatten.“
Ben: „Ich glaube das
solltest Du tun. Aber wenigstens habe ich hier alles was ich liebe. Toast mit
Erdbeermarmelade, Kaffee, frische Erdbeeren und meinen zauberhaften Engel.“
Meg: „Magst Du einen
Toast mit Erdbeermarmelade?“
Ben: „Oh ja, sehr
gerne.“
Meg bereitete Ben
einen Toast zu und ließ Ihn abbeißen.
Ben: „Mmm, das
schmeckt gut. Und Du? Was möchtest Du? Vielleicht eine Erdbeere?“
Meg: „Hört sich gut
an.“
Ben lächelte Meg an,
nahm eine Erdbeere zwischen seine Zähne und ließ Meg abbeißen.
Meg: „Mmm, davon
möchte ich gerne mehr.“
Ben: „Von den
Erdbeeren?“
Meg: „Nein von Dir.“
Ben stellte das
Tablett zur Seite, zog Meg zu sich heran und sah Ihr tief in die Augen.
Ben: „Was Du Dir
wünschst, sollst Du auch bekommen.“
Sie küssten sich und
Ben begann Meg langsam auszuziehen. Nachdem sie sich zärtlich geliebt hatten,
lagen sie sich glücklich in den Armen.
Ben: „Meg Du bist
wundervoll. Ich liebe Dich.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch Ben.“
Ben sah auf die Uhr.
Ben: „So leid es mir
tut, aber ich habe noch ein wichtiges Meeting in der Liberty Corperation und Du
wirst gleich von Vanessa abgeholt.“
Meg: „Ja, ich sollte
langsam duschen und mich fertig machen.“
Ben lächelte Meg an
und küsste sie.
Ben: „Ich habe eine
bessere Idee, lass uns zusammen duschen.“
Meg: „Mister Evans,
Sie sind ja unersättlich.“
Ben: „Von Dir kann
ich einfach nicht genug bekommen.“
Sie küssten sich
wieder. Dann standen sie auf und gingen ins Badezimmer zum duschen. 45 Minuten
später waren sie fertig, gerade rechtzeitig, als es an der Tür klingelte.
Ben: „Ich gehe runter
aufmachen.“
Meg: „Gut, wenn es
Vanessa ist, sag Ihr ich komme gleich.“
Ben gab Meg einen
Kuss auf die Wange und ging nach unten. Er öffnete die Haustür.
Ben: „Guten Morgen
Vanessa. Komm herein, Meg ist gleich fertig.“
Vanessa: „Guten Morgen Ben.”
Sie betrat das Haus.
Meg kam gerade die Treppe herunter.
Meg: „Guten Morgen
Vanessa. Hattet Ihr noch einen schönen Abend?“
Vanessa: „Ja, aber
das erzähle ich Dir später. Lass uns lieber losgehen, ich habe Hunger und würde
gerne eine Kleinigkeit essen.“
Meg: „Eine gute Idee,
ich bin auch hungrig.“
Sie lächte Ben bei
diesen Worten an.
Ben: „Und Vanessa, wo
wollt Ihr einkaufen gehen?“
Vanessa: „Ich denke
wir fangen mit den Geschäften auf der Strandpromenade an. In Monica’s Boutique
findet Meg bestimmt alles was sie braucht.“
Ben: „Eine gute Idee.
Würdest Du Meg, wenn Ihr fertig seit, dann zu mir in die Liberty Corporation
bringen?“
Vanessa: „Gut mache
ich. Bist Du fertig Meg?“
Meg: „Ja, von mir aus
können wir gehen.“
Sie gab Ben einen
Kuss.
Meg: „Bis später
Ben.“
Ben: „Bis nachher
mein Engel.“
Gut gelaunt verließen
die beiden Frauen das Haus.
Vanessa: „Lass uns
zuerst ins Java Web gehen, dort können wir etwas essen.“
Meg: „Gut Vanessa,
dann mal los.“
Kurze Zeit später
trafen die jungen Frauen im Java Web ein. Sie suchten sich einen freien Tisch
und setzten sich. Mark kam zu Ihnen herüber.
Mark:
„Hi Vanessa, hi Meg. Was darf ich Euch bringen?“
Vanessa: „Hi Mark,
für mich bitte ein Thunfisch Sandwich und ein Wasser.“
Meg: „Hi Mark. Das
hört sich gut an, das nehme ich auch.“
Mark: „Gut kommt
gleich.“
Meg: „So, nun
erzähle. Wie war Dein Abend mit Michael und was für eine Überraschung hatte er
noch für Dich?“
Vanessa: „Oh Meg, es
war einfach wunderbar. Michael hat mich gefragt, ob ich Ihn heiraten möchte.“
Meg: „Vanessa! Das
ist ja toll! Ich hoffe Du hast ja gesagt.“
Vanessa: „Natürlich
habe ich ja gesagt. Ich liebe Michael über alles. Schau Dir mal den Ring an, den
er mir geschenkt hat.“
Sie hielt Meg Ihre
Hand hin.
Meg: „Vanessa der ist
wunderschön. Ich gratuliere Dir. Ich freu mich so für Euch.“
Vanessa: „Meg?
Würdest Du meine Brautjungfer sein?“
Meg: „Vanessa, das
ist mir ein Vergnügen.“
Mark kam und brachte
die Getränke und Sandwiches.
Mark: „Sieht aus, als
ob Ihr beiden etwas zu feiern habt.“
Vanessa: „Das haben
wir auch. Michael und ich werden heiraten.“
Mark: „Super! Ich
gratuliere Vanessa.“
Vanessa: „Danke
Mark.“
Mark: „Ich muss
wieder an die Arbeit. Viel Spaß noch Ihr beiden.“
Meg: „Danke Mark.“
Vanessa: „So Meg,
lass uns essen und dann geht die Shoppingtour los.“
Meg: „Ja, ich brauche
unbedingt noch so einige Dinge.“
Gut gestärkt
verließen sie 20 Minuten später das Java Web.
Kapitel 14
Meg und Vanessa
schlenderten am Strand entlang.
Vanessa: „Und wie
gefällt es Dir hier in Sunset Beach?“
Meg: „Viel habe ich
ja noch nicht gesehen, aber das was ich gesehen habe gefällt mir sehr.“
Vanessa lachte.
Vanessa: „Und
besonders Ben, stimmt’s?“
Meg: „Ja. Ben ist so
liebevoll und zärtlich, einfach unbeschreiblich.“
Vanessa: „Ich habe
Ben lange nicht mehr so glücklich gesehen. Ich finde Ihr beiden passt toll
zusammen.“
Sie erreichten die
Strandpromenade.
Vanessa: „Lass uns
zuerst in Monica’s Boutique gehen. Monica ist eine Freundin von mir. Sie hat
eine große Auswahl und Du kannst bestimmt das ein oder andere Schnäppchen
machen.“
Sie betraten die
Boutique. Eine junge Frau begrüßte die Beiden.
Monica: „Hi Vanessa. Schön Dich zu sehen. Du warst lange nicht mehr
hier.“
Vanessa: „Hi Monica. Stimmt, die Arbeit, Du kennst es ja.“
Monica: „Und Sie
müssen Meg Cummings sein.“
Sie lächelte Meg an.
Meg: „Ja, aber woher
wissen Sie das?“
Monica: „Nun Ben
Evans hat vorhin angerufen und gesagt, dass Sie und Vanessa herkommen. Und das
ich dafür sorgen soll, das Sie etwas schönes finden. Kommen Sie mit nach hinten,
ich habe schon etwas herausgesucht.“
Fragend sah Meg
Vanessa an.
Vanessa: „Nun geh
schon.“
Sie folgten Monica in
den hinteren Teil der Boutique.
Monica: „So, hier
können Sie sich in Ruhe alles anschauen und dort können Sie alles anprobieren.“
Sie zeigte auf eine
Umkleidekabine hinter sich. Meg nahm eines der Kleider in die Hand.
Meg: „Ops, ich glaube
die sind ein wenig zu teuer für mich.“
Monica: „Darum machen
Sie sich mal keine Sorgen. Mr. Evans hat gesagt, das ich Ihm die Rechnung
schicken soll.“
Vanessa: „Na also. Komm lass uns sehen, was wir da schönes haben.“
Meg und Vanessa
hatten viel Spaß dabei, die Kleider durch zu sehen und anzuprobieren. Anderthalb
Stunden später verließen sie vollbepackt die Boutique.
Meg: „Ich glaube ich
habe viel zu viel eingekauft.“
Vanessa: „Unsinn,
wenn Du länger hier in Kaliforniern bleiben willst, wirst Du die Kleider alle
brauchen.“
Meg: „Noch weiß ich
ja nicht, wie lange ich hier bleiben werde.“
Vanessa: „Gibt es da
ein Problem?“
Meg: „Ich weiß
nicht.“
Vanessa: „Sag mir
eins, liebst Du Ben?“
Meg: „Ja, von ganzem
Herzen.“
Vanessa: „Und liebt
er Dich?“
Meg: „Ja.“
Vanessa: „Und wo ist
dann da das Problem? Du bist doch an niemanden gebunden in Kansas, oder?“
Meg: „Nein, aber ich
habe hier doch keinen Job.“
Vanessa lächelte Meg
an.
Vanessa: „Und das ist
alles? Hör mir mal gut zu Meg Cummings, Du mit Deinem tollen Abschluss in
Betriebswirtschaft wirst hier bestimmt einen guten Job finden. Aber zu erst
einmal solltest Du Dir ein paar schöne Tage mit Ben gönnen, okay?“
Meg: „Okay, Du hast
ja recht.“
Vanessa: „So, und nun
lass uns zur Liberty Corporation fahren. Ich habe Ben versprochen, Dich dort
hinzu bringen, wenn wir fertig sind.“
Sie stiegen in
Vanessas Auto und fuhren zur Liberty Corporation. Kaum hatten sie das Gebäude
betreten, kam eine aufgeregte Frau auf Vanessa zu.
Bette: „Hi Sweetheart,
gut das ich Dich treffe.“
Vanessa: „Hi Bette. Was gibt es?“
Bette: „Ich muss Dich
unbedingt sprechen. Du kannst mir bestimmt ein paar Fragen beantworten.“
Vanessa: „Hat das
noch ein paar Minuten Zeit, ich will nur schnell meine Freundin zu B.......“
Bette: „Oh hi,
Entschuldigung, wenn ich Vanessa mal eben ein paar Fragen stelle, aber ich
brauche die Antworten unbedingt für meine Kolumne. Ich bin Bette Katzenkazrahi,
die Königin der Nacht. Sie sind neu hier in Sunset Beach, oder?“
Meg: „Ja.“
Vanessa: „Das ist
meine Freundin Meg Cummings. Sie kommt aus Kansas und ist gestern zu meinen
Geburtstag gekommen.“
Bette: „Ach ja. Happy
Birthday noch von mir, Sweetheart. Leider konnte ich gestern nicht zu Deiner
Party kommen, ich hatte schon ein Date. Aber was ich nun so alles gehört habe,
hätte ich lieber das Date sausen lassen sollen und ins Deep kommen sollen.“
Vanessa sah Meg an
und verdrehte dabei die Augen.
Vanessa:
„Entschuldige bitte, Bette, aber ich will Meg nur mal schnell zu B......“
Bette: „Ach was, Peg
versteht das schon, ist es nicht so?“
Bette lächelte Meg
an.
Meg: „Vanessa ich
denke so viel Zeit haben wir.“
Bette: „Danke
kleines. Also Vanessa, stimmt es das unser Prinz of Darkness sein Herz verloren
hat? Mir sind da Sachen zu Ohren gekommen. Er soll ja gestern Abend nur Augen
für eine Frau gehabt haben und keiner kann mir sagen, wer es ist. Es war ja
Deine Party, Du kannst mir doch bestimmt mehr dazu sagen, oder Sweetheart“
Vanessa: „Bette, Du
weißt doch ganz genau, dass Ben es nicht gerne hat, wenn über Ihn etwas in der
Zeitung steht.“
Bette: „Paperlapap.
Das ist genau der Knüller, den ich für meine Kolumne brauche.“
Vanessa: „Tut mir
leid Bette, aber danach musst Du Ben schon selber fragen.“
Bette: „Sweetheart,
Du weißt doch ganz genau, dass mir unser Prinz of Darkness darauf bestimmt keine
Antwort gibt. Vanessa, kleines, Du bist meine einzigste Hoffnung. Sag schon,
gibt es da eine unbekannt Frau in Ben’s Leben?“
Vanessa: „So gerne
ich Dir da helfen würde, aber ich kann Dir darüber nichts sagen. Frage ganz
einfach Ben. Er wird Dir dann schon antworten, wenn er mag.“
Bette drehte sich zu
Meg um.
Bette: „Peg, kleines,
es tut mir ........“
Meg: „Meg, nicht Peg,
mein Name ist Meg.“
Bette: „Ach so ja
richtig, also Meg es tut mir Leid, wenn ich Sie und Vanessa aufhalte, aber ich
muss es unbedingt wissen. Sie waren doch gestern bestimmt auch im Deep, oder?
Sie müssten es doch dann auch gesehen haben. Also gibt es im Leben von Ben Evans
eine neue Frau?“
Vanessa, die hinter
Bette stand, legte Ihren Zeigefinger auf den Mund und gab Meg zu verstehen, dass
Sie nichts sagen sollte.
Meg: „Tut mir leid,
aber ich bin erst gestern hier angekommen und habe so viele neue Leute kennen
gelernt, aber wie sagten Sie noch gleich war der Name? Ben E...., nein daran
kann ich mich nicht erinnern.“
Vanessa grinste und
zwinkerte Meg zu.
Vanessa: „Bette tut
mir leid, aber Meg und ich sind gerade auf dem Weg zu Ben, um Ihn nach einen Job
für Meg zu fragen. Wir sehn uns später. Kommst Du Meg?“
Meg: „Bye Bette, war
nett Sie kennen zu lernen.“
Bette: „Dann wünsche
ich Ihnen viel Glück bei der Jobsuche. Bye.“
In diesem Moment kam
Ben um die Ecke. Als er Meg sah, strahlte er übers ganze Gesicht. Bevor Vanessa
Ben warnen konnte, nahm er Meg in den Arm und küsste Sie.
Ben: „Hallo mein
Engel.“
Meg:
„Hallo Ben.”
Bette sah die beiden
mit großen Augen an. In diesem Moment drehte sich Ben zu Bette und Vanessa um.
Ben:
„Hi Vanessa. Hi Bette, wie geht’s?”
Bette: „Danke darling,
jetzt geht es mir richtig gut. Und Du kommst mir jetzt nicht so schnell davon.“
Ben: „Ich? Habe ich
irgendetwas gemacht?“
Meg und Vanessa
lachten laut los.
Vanessa: „Tut mir
leid Ben, aber Meg und ich, wir haben uns einen kleinen Spaß mit Bette gemacht.“
Bette: „Ja, ich hatte
Vanessa gefragt, ob es stimmt, dass es eine neue Frau in Deinem Leben gibt. Sie
wollte mir aber nichts erzählen, sondern hat gemeint ich soll Dich fragen. Und
nun sehe ich, dass es stimmt und dieses entzückende Wesen hier anscheinend Dein
Herz im Sturm erobert hat.“
Ben nahm Meg in den
Arm.
Ben: „Wenn Du von
meinen Engel hier redest, dann hast Du recht.“
Bette: „Darling ich
freue mich für Dich. Das ist genau dass, was Du brauchst. Und ich habe etwas für
meine Kolumne.“
Alle vier lachten.
Ben: „So, aber nun
möchte ich Meg noch ein wenig für mich haben. Vanessa, wir sehen uns dann ja
nachher im Surf Central.“
Vanessa: „Okay Ihr
beiden. Bis nachher. Ich habe auch noch ein wenig zu tun.“
Bette: „Oh ja, Du
wirst mir jetzt ganz genau alles über die Beiden erzählen.“
Vanessa: „Bette ich
habe Dir doch schon vorhin gesagt, dass Du das mit Ben selber besprechen sollst,
Du weißt wie sehr er es hasst, wenn etwas über Ihn in der Zeitung steht.“
Ben: „Ist schon in
Ordnung Vanessa. Erzähle Bette ruhig alles, diesmal macht es mir nichts aus,
wenn etwas darüber in der Zeitung steht. Bye Ihr zwei.“
Ben und Meg verließen
die Liberty Corporation.
Bette: „So Sweetheart
und wir beider unterhalten uns nun.“
Vanessa: „Ich sehe
schon, Du gibst ja doch keine Ruhe, also komm.“
Kapitel 15
Zwei Stunden später
standen Ben und Meg an der Tür zum Surf Central. Ben klopfte und wenige
Augenblicke später öffnete Casey die Tür.
Casey: „Hallo Ihr
beiden. Schön das Ihr da seit. Kommt rein.“
Ben: „Hi Casey.“
Meg: „Hi Casey, danke
für die Einladung.”
Ben und Meg betraten
das Haus. Rae kam aus der Küche.
Rae:
„Hi Meg, hi Ben.“
Meg:
„Hi Rae. Ein schönes Haus habt Ihr hier.“
Rae: „Danke. Soll ich
Dich herumführen?“
Meg: „Ja, das wäre
toll.“
Casey: „Ich geh dann
schon mal und bereite den Grill vor.“
Ben: „Warte, ich
komme mit.“
Die beiden Männer
gingen nach draußen.
Meg: „Vanessa hat mir
erzählt, dass Ihr viel Arbeit in das Haus gesteckt habt.“
Rae: „Das stimmt. Es
war eine richtige Bruchbude, als Casey und in es gekauft haben, aber die
Renovierung hat viel Spaß gemacht. Und es hat sich doch gelohnt, oder?“
Meg: „Ja, mir gefällt
es.“
Rae: „Oben sind die
Schlafräume. Komm mit, von meinem Zimmer aus, gibt es einen tollen Blick auf den
Ozean.“
Die beiden jungen
Frauen gingen nach oben. Sie betraten Rae’s Zimmer.
Rae: „Klein, aber
gemütlich.“
Meg: „Es ist
wundervoll.“
Rae: „Dann sind da
noch Gaby’s, Mark’s und Casey’s Zimmer. Michael hat ein kleines Apartment über
der Garage.“
Meg: „Toll, wie
locker Ihr hier alle zusammen lebt. In Ludlow wäre das nicht möglich.“
Rae lachte.
Rae: „Ich weiß genau
was Du meinst. Meine Eltern sind noch sehr traditionell und waren Anfangs gar
nicht begeistert, dass ich zusammen mit Casey das Haus hier gekauft habe. Erst
als sie sich bei Ihrem ersten Besuch hier überzeugen konnten, das jeder sein
eigenes Schlafzimmer hat, haben sie es, wenn auch nicht mit Begeisterung,
akzeptiert.“
Meg: „Oh, ich dachte
Du und Casey seit zusammen.“
Rae: „Sind wir ja
auch, nur für meine Eltern nicht.“
Meg: „Oh, mögen sie
Casey nicht?“
Rae: „Doch sehr, aber
sie würden es nie akzeptieren, dass wir wie Mann und Frau zusammen leben, ohne
verheiratet zu sein. So, nun muss ich aber wieder in die Küche.“
Meg: „Kann ich Dir
vielleicht helfen?“
Rae: „Wenn Du magst,
komm mit.“
Sie verließen Rae’s
Schlafzimmer und gingen in die Küche hinunter. Dort trafen sie auf Vanessa und
Gaby.
Gaby: „Hi Meg, schön
Dich wieder zu sehen.“
Meg: „Hi Gaby,
danke.“
Vanessa: „Hi Meg.“
Rae: „So, nun will
ich mal den Salat fertig machen.“
Gaby: „Oh nein Rae,
lass mich das lieber machen. Du bist zwar die beste Ärztin hier, aber Deine
Kochkünste müssen erst noch verbessert werden. Wenn ich da noch an Deinen
letzten Versuch denke.....“
Rae: „Hey Gaby! Das war doch schon ganz gut, oder?“
Gaby: „Wirklich?“
Die mussten lachen.
Rae: „Okay, Du hast
recht, kochen kann ich wirklich nicht besonders gut.“
Meg: „Kann ich Euch
vielleicht helfen?“
Vanessa: „Oh ja, das
ist eine gute Idee. Ihr müsst wissen, Meg ist eine tolle Köchin.“
Rae: „Wenn Du gerne
möchtest, dann mal los. Ich hoffe Du findest alles was Du brauchst. Ich bringe
dann schon mal die Teller raus.“
Sie nahm einen Stapel
Teller und ging nach draußen. Dort waren Casey und Ben damit beschäftigt, den
Grill in Gang zu bringen.
Casey: „So, ich denke
das reicht, jetzt muss die Glut nur noch die richtige Temperatur bekommen. Magst
Du ein Bier trinken, Ben?“
Ben: „Ja, das wäre
jetzt genau das Richtige.“
Mark kam mit einem
Teller voller Hamburger aus dem Haus.
Mark: „Hey Ben, da
scheinst Du Dir ja ein richtiges Goldstück geangelt zu haben. Mmm, ich sage
Euch, was Meg da in der Küche zaubert....“
Ben: „Oh ja, Meg ist
das Beste, was mir je passiert ist.“
Casey: „Erzähl mal,
wie hast Du sie kennen gelernt.“
Ben: „Ganz einfach,
sie hat mir die Tür geöffnet.“
Casey: „Einfach so?“
Ben: „Ja, ich habe in
Ihre Augen gesehen und sofort gewusst, dass sie die Richtige für mich ist.“
Meg: „Und mir ging es
genauso.“
Sie hatten nicht
bemerkt, dass Meg und Gaby aus dem Haus gekommen waren. Ben nahm Meg in den Arm
und küsste sie.
Ben: „Zum Glück für
mich.“
Vanessa und Michael
kamen dazu.
Ben: „Hallo Ihr
beiden. Meinen Glückwunsch.“
Michael und Vanessa:
„Danke Ben.“
Gaby: „Und? Wann soll
das große Ereignis sein?“
Vanessa: „Einen
genauen Termin haben wir noch nicht. Aber mir gefällt der September.“
Meg: „Das ist ja
schon in zwei Monaten. Da müssen wir aber bald mit den Vorbereitungen anfangen.“
Vanessa: „Ja, aber
lass uns morgen weiter darüber reden. Heute wird gefeiert.“
Mark: „So, was haltet
Ihr von einer Partie Beach Volleyball, bis das Essen fertig ist?“
Casey: „Ja, eine
tolle Idee. Geht nur, ich rufe Euch dann, wenn die Burger fertig sind. Viel
Spaß.“
Das ließen sich die
anderen nicht zweimal sagen. Eine halbe Stunde später rief Casey alle zum Essen.
Jeder nahm sich einen Teller und suchte sich einen Platz am Strand zum Essen.
Alle alberten und lachten dabei herum.
Mark: „So Freunde,
ich muss jetzt leider ins Deep. Mein Boss hat heute frei, um sich einen schönen
Abend zu machen.“
Er grinste Ben dabei
an.
Ben: „Kommst Du auch
klar Mark?“
Mark: „Hey Ben,
genieß die Zeit mit Meg. Schließlich mache ich das heute nicht zum ersten Mal.“
Ben: „Okay, wir sehen
uns dann morgen. Bye.“
Mark: „Bye alle
zusammen. Ich wünsche Euch noch viel Spaß“
Ben: „Seit mir nicht
bösen, wenn ich Euch Meg jetzt entführe, aber ich möchte Ihr den Sonnenuntergang
an einem ganz besonderen Platz zeigen.“
Rae: „Keine Sorge.
Viel Spaß Ihr beiden. Bye.“
Meg: „Bye und noch
mal vielen Dank für die Party, es war schön hier bei Euch. Bis bald.“
Ben nahm Meg’s Hand
und die Beiden gingen am Strand entlang.
Meg: „Was ist das
denn für ein Platz, den Du mir zeigen willst?“
Ben: „Oh, das ist
eine kleine versteckte Bucht.“
Meg: „Hört sich
romantisch an.“
Ben: „Das ist es auch
mein Engel.“
Wenige Augenblicke
später erreichten sie eine kleine Bucht.
Meg: „Oh Ben, dass
ist ja wunderschön hier.“
Ben: „Ja, das ist es.
Ich bin oft hier, wenn ich alleine sein möchte. Diesen Platz habe ich bisher
noch niemanden gezeigt.“
Meg: „Wirklich? Auch
Maria nicht?“
Ben: „Nein auch Maria
nicht. Dies ist ein besonderer Platz, den ich auch nur mit einem besonderen
Menschen teilen möchte und der bist Du.“
Meg:
„Oh Ben.“
Ben zog Meg zu sich
und küsste sie.
Ben: „Ich liebe
Dich.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch.“
Ben drehte Meg herum
und umfasste Ihre Taille.
Ben: „Da schau Dir
diesen Sonnenuntergang an.“
Meg: „Oh Ben, das ist
das schönste, was ich je gesehen habe.“
Ben: „Ja, aber Du
bist mindestens genauso schön.“
Meg: „Ben!“
Ben: „Was ist mein
Engel?“
Meg: „Nun übertreibst
Du aber.“
Ben: „Nein, Du bist
das schönste, was ich je gesehen habe.“
Er drehte Meg wieder
zu sich herum und küsste sie leidenschaftlich.
Ben: „Ich denke, wir
sollten jetzt lieber nach Hause gehen, ich weiß nicht, wie lange ich Dir noch
wiederstehen kann.“
Meg lächelte Ihn an.
Meg: „Gut, lass uns gehen.“