Kapitel 16
Ben wachte auf und
schaute auf die schlafende Meg in seinem Arm. Er konnte sein Glück immer noch
nicht fassen, dass Meg tatsächlich bei Ihm war. Zärtlich strich er eine
Haarsträhne aus Ihrem Gesicht. Langsam öffnete Meg die Augen und lächelte Ben
an.
Ben: „Guten morgen,
mein Engel. Hast Du gut geschlafen?“
Meg: „Guten morgen
Ben. Ja, ich habe sehr gut geschlafen.“
Ben: „Gut.“
Er beugte sich vor
und küsste Meg zärtlich.
Meg: „Mmmm, gibt es
noch mehr davon?“
Ben: „Soviel Du
möchtest.“
Leidenschaftlich
küssten sie sich wieder.
Ben: „So und heute
werde ich uns das Frühstück zu bereiten.“
Meg: „Oh, hat das
nicht noch Zeit?“
Ben: „Leider nein,
ich habe heute morgen ein wichtiges Treffen mit meinem Geschäftspartner Gregory
Richards. Aber dafür habe ich den ganzen Nachmittag für Dich Zeit.“
Meg: „Gut, ich werde
mich dann heute morgen noch ein wenig in Sunset Beach umsehen.“
Sie wurden durch das
klingeln des Telefons unterbrochen. Ben nahm den Hörer ab.
Ben: „Evans!“
Joan: „Entschuldigung
wenn ich so früh störe Ben, aber Vanessa hat mir gesagt, das Meg bei Ihnen ist
und ich muss sie unbedingt sprechen.“
Ben: „Kein Problem
Joan, Moment.“
Er reichte den Hörer
an Meg weiter.
Ben: „Deine Mutter.
Es scheint wichtig zu sein.“
Meg setzte sich auf
und nahm den Hörer in die Hand.
Meg: „Mum? Ist was
passiert, dass Du so früh anrufst? Ist mit Dad alles in Ordnung?“
Joan: „Guten morgen,
kleines. Tut mir Leid, wenn ich Euch störe, aber Deine Tante Mave und Onkel Josh
hatten letzte Nacht einen schweren Autounfall. Dad und ich werden noch heute
nach Housten fliegen, um auf der Ranch nach dem Rechten zu sehen. Außerdem sind
da ja auch noch Jason, Katie und Lizzy, um die wir uns kümmern müssen.“
Meg: „Oh mein Gott!
Wie geht es den Beiden? Sind sie schwer verletzt?“
Joan: „Darüber konnte
uns der Sheriff, der uns gerade angerufen hat, auch noch nichts sagen.“
Meg: „Wann fliegt
Ihr?“
Joan: „Wir konnten
einen Flug in zwei Stunden bekommen. Es ist nur so, dass.....“
Meg: „Gut Mum. Ich
werde den nächsten Flug nach Hause nehmen und auf der Farm nach dem Rechten
sehen.“
Joan: „Meg, es tut
mir so Leid, dass Du nach Hause kommen musst, aber wir können die Tiere doch
nicht alleine lassen.“
Meg: „Mach Dir keine
Sorgen, ich bekomme das schon hin.“
Joan: „Gut. Ich sage
Jesse bescheid, dass er bis Du zu Hause bist, nach den Tieren sehen soll.“
Meg: „Mum, mach Dir
keine Sorgen. Ruf mich an, sobald Ihr etwas über Tante Mave und Onkel Josh
wisst.“
Joan: „Gut Meg. Und
grüße noch mal Ben von mir und entschuldige noch mal die frühe Störung.“
Meg: „Mum, mach Dir
darüber keine Sorgen. Bye und grüß Dad.“
Joan: „Bye Meg.“
Meg legte den Hörer
auf.
Ben: „Was ist
passiert? Ist mit Deinen Eltern alles in Ordnung?“
Meg: „Ja, aber die
Schwester meines Vaters und Ihr Mann hatten letzte Nacht einen schweren
Autounfall. Mum und Dad fliegen noch heute nach Housten um auf der Ranch nach
dem Rechten zu sehen. Tante Mave und Onkel Josh haben drei kleine Kinder, die
müssen ja auch versorgt werden.“
Ben: „Oh mein Gott!
Und wie geht es den Beiden?“
Meg: „Das konnte Mum
noch nicht sagen. Ben, ich muss nach Ludlow zurück, einer muss sich um die Tiere
kümmern.“
Ben nahm den Hörer
des Telefons ab und wählte eine Nummer.
Ben: „Hi Jack, ich
bin’s Ben Evans. Wie lange brauchen Sie, um den Jet startklar zu machen?“
Jack: „Hi Mr. Evans. Ich würde sagen in anderthalb Stunden können wir
starten.“
Ben: „Gut, dann
bereiten Sie alles vor, wir sind dann da.“
Er legte den Hörer
kurz auf, um gleich wieder zu wählen.
Ben: „Hi Gregory, ich
bin’s Ben. Es tut mir leid, wenn ich so früh störe, aber es ist wichtig.“
Gregory: „Schon gut.
Was gibt’s?“
Ben: „Ich muss unser
Treffen verschieben, es ist etwas wichtiges dazwischen gekommen.“
Gregory: „Ben, das
geht nicht! Wir müssen heute unbedingt noch einiges ausarbeiten, sonst platzt
das ganze Geschäft.“
Ben: „Kannst Du das
denn nicht alleine regeln? Ich muss unbedingt nach Kansas.“
Gregory: „Ich fürchte
nein, Ben.“
Ben: „Verdammt!“
Meg hörte alles mit.
Meg: „Ben, Du
brauchst nicht mit nach Ludlow zu kommen. Kümmere Dich um Dein Geschäft. Ich
schaffe das schon.“
Ben: „Wirklich?“
Meg: „Wirklich! Ich
bin schließlich auf der Farm aufgewachsen.“
Ben: „Gregory hör zu,
ich komme aber zu unserem Treffen später. Ich muss Meg vorher zum Flughafen
bringen.“
Gregory: „Okay, bye.“
Ben: “Bye Gregory”
Ben legte den Hörer
auf.
Meg: „Ich glaube ich
sollte packen gehen.“
Ben: „Ja, in
anderthalb Stunden kann der Firmenjet starten. Meg, es tut mir leid, aber ich
komme nach, sobald ich kann.“
Meg: „Gut, ich warte
auf Dich.“
Sie küssten sich
erneut.
Ben: „So, während Du
packst, mache ich noch schnell ein Frühstück für uns.“
Meg: „Danke Ben.“
Ben: „Es ist mir ein
Vergnügen.“
Sie standen auf.
Während Meg anfing zu packen, ging Ben in die Küche hinunter, um das Frühstück
vorzubereiten. Eine halbe Stunde später war Meg mit packen fertig und ging zum
Frühstück in die Küche hinunter.
Meg: „Es tut mir
leid, dass ich so schnell schon wieder abreisen muss. Ich habe mich hier sehr
wohl gefühlt.“
Ben: „Schön, dann
kommst Du hoffentlich wieder.“
Meg: „Ich werde gerne
wieder kommen.“
Ben: „Gut ich werde
auf Dich warten. Auf dem Weg zum Flughafen müssen wir noch mal im Deep vorbei.
Ich habe dort etwas, was Du nach Kansas mitnehmen sollst.“
Meg: „Oh, was denn?“
Ben lächelte sie an.
Ben: „Eine
Überraschung, ich verrate noch nichts. Bist Du fertig?“
Meg: „Ja, lass uns
fahren. Je eher ich in Ludlow bin, umso besser.“
Ben: „So schnell
willst Du von mir weg?“
Meg: „Nein, natürlich
nicht. Es ist nur so, das ich mir Sorgen mache.“
Ben: „Das verstehe
ich natürlich. Komm, dann lass uns fahren.“
Er nahm Meg’s Koffer.
Sie verließen das Haus und fuhren los. Am Deep stoppte Ben und stieg aus.
Ben: „Ich bin gleich
wieder da.“
Meg: „Ist gut.“
Ben betrat das Deep
und kam nach wenigen Minuten wieder heraus. In seiner Hand hielt er einen Korb.
Meg: „Was ist darin?“
Ben: „Schau mal,
dieser kleine Kerl hat sich immer bei den Mülltonnen rumgetrieben. Ich denke bei
Dir auf der Farm hat er es besser.“
Meg sah in dem Korb,
aus dem ein kleiner schwarzer Kater schaute.
Meg: „Oh mein Gott
Ben, ist der süß. Du hast Recht, ich denke auf der Farm wird er sich
Wohlfühlen.“
Ben: „Und ich hoffe,
Du denkst jedes Mal an mich, wenn Du Ihn siehst.“
Meg: „Oh das werde
ich. Jedes mal wenn ich Benny streicheln werde, werde ich an Dich denken.“
Ben: „Benny?“
Meg: „Ja, ich denke,
der Name passt zu Ihm und er erinnert mich daran, dass Du Ihn mir geschenkt
hast.“
Ben beugte sich
herüber und küsste Meg.
Ben: „So, es wird
Zeit. Dein Flugzeug wartet.“
Den Rest des Weges
zum Flughafen verbrachten sie schweigend. Dort angekommen lud Ben Meg’s Koffer
aus dem Auto aus und begleitete Sie zum Flugzeug. Der Pilot wartete schon auf
sie.
Ben: „Hi Jack. Alles
klar?“
Jack: „Natürlich. Wir
können gleich starten. Wohin soll es denn gehen.“
Ben: „Sie müssen Mrs.
Cummings wieder zurück nach Kansas bringen. Und passen sie gut auf Sie auf.“
Jack: „Mache ich
bestimmt, Mr. Evans.“
Der Pilot nahm Meg’s
Koffer und verstaute ihn im Flugzeug.
Ben: „So, nun heißt
es wohl Abschied nehmen. Ich verspreche Dir, ich komme nach, so schnell ich
kann.“
Meg: „Gut, darauf
warte ich. Ich werde Dich vermissen Ben.“
Ben nahm Meg in den
Arm und küsste sie zärtlich.
Ben: „Ich werde Dich
auch sehr vermissen. Ruf mich an, sobald Du zu Hause bist.“
Meg: „Mache ich. Bis
bald Ben.“
Ben wischte eine
Träne, die über Meg’s Wange lief, ab und lächelte sie an.
Ben: „Ich komme so
schnell es geht, mein Engel. Ich liebe Dich.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch.“
Meg stieg in das
Flugzeug und Jack schloss die Tür hinter Ihr. Ben trat zurück und sah zu wie das
Flugzeug startete.
Kapitel 17
Meg war seit drei
Tagen wieder zurück in Ludlow. Sie vermisste Ben sehr und Sie wusste, dass Ben
Sie genauso vermisste. Mehrmals am Tag telefonierten Sie miteinander oder
schrieben sich kurze E-mails, so dass Sie immer wussten, was der andere gerade
machte. Meg war an diesem Morgen wie immer früh aufgestanden, um die Tiere zu
füttern. Nun kehrte Sie in Ihr Schlafzimmer zurück, um Ben anzurufen. Sie setzte
sich auf Ihr Bett und wählte Ben’s Nummer.
Ben: „Evans!“
Meg: „Ich bin’s Meg.
Guten morgen.“
Ben: „Guten morgen,
mein Engel. Hast Du gut geschlafen?“
Meg: „Danke ja, aber
Du fehlst mir.“
Ben: „Ich weiß genau,
was Du meinst, ich fühle mich auch so allein.“
Meg: „Wann beginnt
Dein Meeting mit Gregory heute?“
Ben: „In einer halben
Stunde. Ich hoffe, dass wir heute endlich weiter kommen. Was macht Benny?“
Meg: „Oh, dem geht es
sehr gut. Er liegt hier neben mir und lässt sich streicheln.“
Ben: „Ich werde
richtig eifersüchtig auf den kleinen Kater. Gerne würde ich an seiner Stelle bei
Dir sein.“
Meg: „Ich hätte Dich
auch lieber bei mir.“
Ben: „Und was machst
Du heute?“
Meg: „Ich werde
gleich zum Einkaufen in die Stadt fahren.“
Ben: „So mein Engel,
ich muss los.“
Meg: „Ja, ich rufe
Dich heute Mittag an.“
Ben: „Gut. Ich liebe
Dich.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch. Bye.“
Ben: „Bye.“
Meg legte den Hörer
auf. Gerade als Sie das Zimmer verlassen wollte, klingelte das Telefon.
Meg: „Meg Cummings!“
Joan: „Guten morgen,
ich bin’s.“
Meg: „Guten morgen
Mum. Gibt es etwas neues?“
Joan: „Deine Tante
Mave kommt heute aus dem Krankenhaus nach Hause. Sie hatte zum Glück ja nur ein
paar Prellungen und eine Gehirnerschütterung.“
Meg: „Das sind ja
gute Nachrichten. Und was ist mit Onkel Josh?“
Joan: „Naja, wie es
aussieht, muss er mit seinem komplizierten Beinbruch noch ein wenig länger im
Krankenhaus bleiben. Ich werde aber noch ein paar Tage bleiben, um Mave noch ein
wenig zu helfen. Kommst Du auch klar?“
Meg: „Ja Mum, hier
ist alles in Ordnung. Bleib Du ruhig und helfe Tante Mave und Onkel Josh. Mach
Dir um mich keine Sorgen.“
Joan: „Gut, ich rufe
Dich wieder an.“
Meg: „Ja, mach das.
Grüße alle lieb von mir.
Bye“
Joan: „Bye Meg.“
Meg legte den Hörer
auf, nahm Ihre Tasche und machte sich auf den Weg in die Stadt. Sie erledigte
Ihre Einkäufe und als sie gerade wieder auf dem Weg zu Ihrem Auto war, traf Sie
Ihre beste Freundin Jill.
Jill: „Hi Meg! Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen.“
Meg: „Hi Jill! Stimmt
ich war für ein paar Tage in Kalifornien.“
Jill: „In
Kalifornien? Oh, darüber musst Du mir aber alles erzählen. Hast Du Zeit? Wie
wäre es mit einem Kaffee?“
Meg: „Gut, eine halbe
Stunde habe ich Zeit. Lass uns in Grace’s Cafe gehen. Aber vorher bringe ich
noch meine Einkäufe ins Auto.“
Jill: „Warte ich
helfe Dir.“
Sie nahm Meg eine
Tüte ab und brachten diese zu Meg’s Auto. Nachdem Sie die Einkäufe im Kofferraum
verstaut hatten, gingen die beiden jungen Frauen in Grace’s Cafe. Sie suchten
sich einen freien Tisch und bestellten sich Kaffee.
Jill: „So, und nun
erzähle, was hast Du in Kalifornien gemacht?“
Meg: „Nun ja, meine
Freundin Vanessa lebt dort.“
Jill: „Ja, Du hast
mir schon von Ihr erzählt. Ist sie nicht Reporterin?“
Meg: „Ja. Sie hatte
Geburtstag und Ihre Freunde hatten eine Überraschungsparty für sie geplant und
ich war der Überraschungsgast. Und stell Dir mal vor, Ben hat mich mit dem
Firmenjet abholen lassen.“
Jill: „Ben? Wer ist
Ben?“
Meg: „Ben? Oh Ben ist
der liebenswerteste, zärtlichste Mann der Welt. Er ist einfach unbeschreiblich.“
Jill: „Dich scheint
es ja ganz schön erwischt zu haben.“
Meg: „Ja, es war
Liebe auf dem ersten Blick. Als ich in seine wundervollen blauen Augen gesehen
habe.......“
Jill: „Und wo hast Du
diesen Traummann kennen gelernt?“
Meg: „Du wirst es mir
nicht glauben! Er stand einfach vor unserer Tür?“
Jill: „Einfach so?“
Meg: „Naja, er hatte
eine Panne mit dem Auto und wollte eine Werkstatt anrufen.“
Marcy, die Kellnerin,
kam und brachte den Kaffee.
Meg:
„Hi Marcy. Wie geht es Dir?“
Marcy:
„Hi Meg. Danke mir geht es gut. Und Dir?“
Meg: „Mir könnte es
nicht besser gehen.“
Marcy: „Tut mir leid
Meg, aber ich habe im Moment keine Zeit. Liz ist nicht da und hier herrscht das
Chaos.“
Meg: „Ist schon gut
Marcy, wir sehn uns bestimmt noch.“
Marcy: „Viel Spaß
noch Ihr zwei.“
Meg und Jill: „Danke“
Marcy kehrte wieder
an Ihre Arbeit zurück.
Meg: „Wo waren wir?“
Jill: „Du hast mir
erzählt, das Ben eine Autopanne hatte und bei Euch telefonieren wollte.“
Meg: „Ach ja. Leider
musste sein Auto in die Werkstatt und so hat Mum Ihn eingeladen solange bei uns
zu wohnen.“
Jill: „Sag mal, war
er vielleicht der mysteriöse Fremde, mit dem Du im Buckaroo warst?“
Meg: „Ja, das war
Ben. Und zufällig lebt er in der gleichen Stadt wie Vanessa und die beiden sind
sogar sehr gut befreundet.“
Jill: „So und da
warst Du also in Kalifornien bei Vanessa und bei Ben?“
Meg: „Ja und ich sage
Dir, Sunset Beach ist eine Traumstadt. Ben hat ein großes Haus direkt am
Strand.“
Jill: „Und was für
einen Job hat Ben, wenn er sogar einen Firmenjet schicken kann?“
Meg: „Nun, Ben ist
Teilhaber einer Firma, der Liberty Corporation und Ihm gehört ein Internet Cafe
und ein Nachtclub.“
Jill: „Wenn das alles
so toll ist, warum bist Du dann schon wieder hier in Ludlow?“
Meg: „Leider hatten
meine Tante und mein Onkel in Texas einen Unfall und Mum und Dad mussten
hinfahren. Nun und einer muss sich ja schließlich um die Tiere kümmern. Also bin
ich wieder nach Hause gekommen.“
Jill: „Und Ben, ist
er auch hier?“
Meg: „Leider nein. Es
gibt da zur Zeit ein paar geschäftliche Probleme und er kann nicht verreisen,
aber sobald meine Eltern wieder da sind, fahre ich zurück nach Kalifornien.“
Jill: „Oh Meg, ich
beneide Dich. Du scheinst ja wirklich Deinen Traummann gefunden zu haben.“
Meg: „Ja, das ist Ben
in der Tat.“
Sie sah auf Ihre Uhr.
Meg: „Jill, es tut
mir leid, aber ich muss noch Futter für die Hühner besorgen und zur Farm
zurück.“
Jill: „Okay, aber ich
komme in den nächsten Tagen mal vorbei und dann erzählst Du mir noch mehr von
Deinem Ben.“
Meg: „Okay. Kannst Du
für mich mitzahlen? Marcy ist im Augenblick sehr beschäftigt.“
Jill: „Betrachte Dich
als eingeladen. Bye.“
Meg: „Danke. Bye
Jill.“
Zum Abschied umarmten
sich die beiden jungen Frauen und Meg verließ das Cafe. Sie hatten nicht
bemerkt, dass Tim hinter Ihnen gesessen hatte und Ihre ganze Unterhaltung
mitbekommen hat.
„Wir wollen doch mal
sehen, ob Du wieder zu Ben zurück willst!“ dachte Tim und verließ auch das Cafe.
Meg fuhr noch zur
Futterhandlung und dann nach Hause. Sie nahm die Tüten mit den Einkäufen aus dem
Kofferraum und wollte gerade das Haus betreten, als jemand hinter den Büschen
hervor trat.
Meg: „Mein Gott!
Musst Du mich so erschrecken? Was willst Du überhaupt hier?“
Kapitel 18
Fast drei Stunden
dauerte schon die Besprechung zwischen Ben und Gregory und ein Ende war noch
lange nicht in Sicht.
Gregory: „Wir kommen
an diesem Punkt einfach nicht weiter. Wir müssen aber unbedingt eine Lösung
finden, sonst steigen die Engländer nicht mit ein.“
Ben: „Ich weiß. Lass
uns den Kostenvoranschlag noch mal durchgehen.“
Gregory: „Ben das
haben wir in den letzten zwei Stunden schon vier mal gemacht.“
Ben: „Ja, aber hast
Du eine bessere Idee?“
Gregory sah zur Uhr.
Gregory: „Lass uns
erst einmal eine Pause einlegen. Olivia und ich wollten uns zum Lunch treffen.
Danach fangen wir noch mal von vorne an.“
Ben: „Gut, ich werde
in mein Büro gehen. Meg wollte mich anrufen.“
Gregory: „Scheint
wohl die große Liebe zu sein.“
Ben lächelte.
Ben: „Meg ist die
Liebe meines Lebens. Ich habe es sofort gewusst, als ich das erste mal in Ihre
wunderschönen Augen gesehen habe. Ich kann mir ein Leben ohne Meg gar nicht mehr
vorstellen.“
Gregory: „Ich freue
mich, dass Du endlich wieder deinen Lebensmut zurück bekommen hast. Werde ich
denn auch mal diese besondere Frau einmal kennen lernen?“
Ben: „Sicherlich,
sobald Sie aus Kansas wieder zurück ist.“
Gregory: „Gut, darauf
freue ich mich schon.“
Ben und Gregory
standen auf.
Gregory: „So, treffen
wir uns hier wieder in 2 Stunden?“
Ben: „In Ordnung. Bis
dann.“
Beide verließen
Gregory’s Büro. Ben ging in sein Büro hinüber. Er setzte sich an seinen
Schreibtisch, nahm den Hörer vom Telefon ab und wählte Meg’s Nummer. Er ließ es
lange klingeln, aber Meg meldete sich nicht.
Ben: „Meg wo steckst
Du denn? Vielleicht hast Du mir ja eine E-mail geschrieben, weil Dir etwas
dazwischen gekommen ist.“
Er startete seinen
PC, aber auch hier fand er keine Nachricht von Meg vor.
Ben: „Meg das sieht
Dir gar nicht ähnlich. Wo bist Du nur?“
Nervös stand Ben auf
und ging zur Tür. Er öffnete sie und ging ins Vorzimmer an den Schreibtisch
seiner Sekretärin.
Ben: „Tina, hat Mrs.
Cummings hier angerufen?“
Tina: „Nein Mr. Evans.”
Ben: „Sind Sie
sicher?”
Tina: „Ja Mr. Evans. Ich habe alle anrufe für Sie notiert. Hier.“
Tina überreichte Ben
eine Liste mit den Anrufern.
Ben: „Gut Tina,
danke. Ich fahre jetzt nach Hause. Falls sich Mrs. Cummings melden sollte, rufen
Sie mich bitte über mein Handy an.“
Tina: „Ist gut.“
Ben verließ eilig das
Büro und die Liberty Corporation und fuhr nach Hause. Vielleicht hatte Meg ja
dort angerufen und eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Als er
zu Hause ankam, ging er direkt zu seinem Anrufbeantworter. Erleichtert sah er,
dass das kleine rote Lämpchen blinkte.
Ben: „Hoffentlich
eine Nachricht von Meg.“
Er startete das Band,
um die Nachricht abzuhören.
„Hi Ben, ich bin’s
Mark. Ich wollte Dir nur sagen, dass mit der Lieferung heute morgen alles
geklappt hat. Wir sehn uns dann später, bye“
Ben: „Verdammt! Meg
wo bist Du?“
Erneut griff er zum
Telefon und wählte Meg’s Nummer, vergeblich!
Ben: „Langsam mache
ich mir Sorgen Meg. Wo bist Du nur?“
Er sah auf die Uhr
und stellte fest, dass es Zeit war wieder in die Liberty Corporation zurück
zukehren. Er verließ sein Haus und fuhr zurück. Bevor er in Gregory’s Büro ging,
überprüfte er noch mal, ob Meg inzwischen eine E-mail geschickt hatte, aber
nichts. Das Gefühl, das Meg etwas zugestoßen war wurde immer größer. Verzweifelt
versuchte sich Ben auf das Meeting mit Gregory zu konzentrieren.
Gregory: „Was ist los Ben? Du bist ja gar nicht mehr bei der Sache?“
Ben: „Ich mache mir
Sorgen um Meg. Sie wollte sich heute Mittag bei mir melden, hat es aber nicht
getan.“
Gregory: „Sie hat
sich bestimmt einfach nur die Zeit vergessen.“
Ben: „Nein, das ist
nicht Meg’s Art. Außerdem muss Sie sich ja um die Tiere kümmern. Nein, Gregory,
ich bin wirklich besorgt.“
Gregory: „Vielleicht
solltest Du versuchen sie noch mal anzurufen.“
Ben: „Ja.“
Er nahm sein Handy
aus der Tasche und wählte Meg’s Nummer. Er ließ das Telefon erneut lange
klingeln.
Ben: „Nichts! Gregory
es tut mir leid, aber ich muss sofort nach Kansas und nachsehen, was mit Meg los
ist.“
Gregory: „Ben das
geht jetzt nicht, Du kannst jetzt nicht fahren. Wir müssen an unser Projekt
denken.“
Ben sah Gregory
wütend an.
Ben: „Gregory, das
verdammte Projekt interessiert mich im Moment überhaupt nicht. Ich muss nur
wissen was mit Meg los ist.“
Gregory: „Ben, Du
kannst jetzt nicht gehen, dadurch könnte unser ganzes Geschäft platzen.“
Ben: „Dann platzt es
eben, verdammt. Ich will und kann ohne Meg nicht mehr leben.“
Er nahm erneut sein
Handy und wählte eine Nummer.
Ben: „Hi Jack, ich
bin’s Ben Evans. Machen Sie bitte den Jet klar, ich muss sofort nach Kansas.
Wann können wir starten?“
Jack: „Guten Tag Mr.
Evans. Der Jet ist startklar und in einer halben Stunde können wir starten.“
Ben: „Gut bis
gleich.“
Er legte auf und ehe
Gregory noch etwas sagen konnte, hatte er auch schon das Büro verlassen. Er ging
noch einmal zu seiner Sekretärin, um Ihr einige Anweisungen zu geben.
Ben: „Tina sagen Sie
bitte alle meine Termine für die nächsten Tage ab, ich muss verreisen. Ich melde
mich bei Ihnen, sobald ich weiß, wann ich wieder zurück komme.“
Tina: „Gut Mr. Evans.”
Schon war Ben auch
wieder weg. Er fuhr auf dem schnellsten Weg zum Flughafen. Dort wurde er schon
von Jack erwartet.
Ben: „Alles klar
Jack? Können wir starten?“
Jack: „Alles in
Ordnung.“
Ben: „Dann lassen Sie
uns starten, ich mache mir Sorgen um Meg.“
Sie bestiegen den Jet
und wenige Minuten später bekam Jack vom Tower die Starterlaubnis und waren kurz
darauf in der Luft. Die Flugzeit zog sich für Ben unendlich lange hin. Kaum war
der Jet in Kansas gelandet, verließ Ben das Flugzeug und ging zur
Autovermietung. Er mietete sich ein Auto und fuhr los nach Ludlow.
Ben: „Was auch immer
passiert ist, mein Engel, halte durch ich bin bald da.“
Ben fuhr so schnell
er konnte und hatte nach einer knappen Stunde Fahrzeit die Farm der Cummings
erreicht. Es begann bereits schon zu dämmern. Er stoppte das Auto und stieg aus.
Das erste was er sah, waren zwei Einkaufstüten, die vor der Haustür auf dem
Boden lag und deren Inhalt verstreut herum lag.
Ben: „Oh mein Gott!
Meg was ist hier passiert?“
Kapitel 19
Ben: „Oh mein Gott!
Meg was ist hier passiert?“
Ben sah sich um.
Außer das Auto von Meg und seins war kein anderes zu sehen. Er klopfte an die
Tür.
Ben: „Meg! Meg, bist
Du da? Ich bin es Ben! Mach bitte auf!“
Aber nichts rührte
sich im Haus.
Ben: „Meg wo bist Du
nur und was ist passiert?“
Er fasste an den
Türknauf und stellte erstaunt fest, dass die Tür nicht verschlossen war und
betrat das Haus. Gerade als er erneut nach Meg rufen wollte hörte er eine Stimme
und ein poltern, das von oben kam. Beunruhigt ging Ben die Treppe herauf. Oben
angekommen, stellte er fest, das aus Meg’s Schlafzimmer eine männliche Stimme
kam. Leise ging er weiter und sah durch die halb offenstehende Tür. Was er sah,
ließ Ihn den Atem stocken.
Er sah Meg in einem
Schaukelstuhl sitzen. Zu seinem großem Entsetzen sah er, dass Ihre Hände an den
Stuhl gefesselt waren. Tim stand mit dem Rücken zur Tür. In seiner Hand hielt er
eine fast leere Whiskyflasche.
Tim: „Verdammt noch
mal Meg, ich verliere langsam die Geduld mit Dir. Wann wirst Du mich nun endlich
heiraten? Ich habe keine Lust mehr noch lange zu warten!“
Meg: „Tim zum
allerletzten mal, ich werde Dich nie heiraten! Ich liebe Dich nicht!“
Tim: „Aber Dein Mr.
Wundervoll? Was hat der was ich nicht habe? Und wo ist er denn nun, wo Du Ihn
brauchst?“
Wütend betrat Ben das
Zimmer.
Ben: „Hier Du
Bastard!“
Tim drehte sich um
und ehe er überhaupt begreifen konnte, was los war, traf Ihn auch schon Ben’s
Faust mitten im Gesicht. Tim verdrehte die Augen und sank benommen zu Boden. Ben
kümmerte sich nicht weiter um Tim und eilte zu Meg.
Ben: „Meg, mein
Engel! Alles in Ordnung? Hat Dich der Bastard verletzt?“
Meg:
„Ben! Oh Ben!“
Ben: „Warte, ich
binde Dich erst einmal los.“
Er löste die Fesseln
und Meg fiel Ihm weinend um den Hals.
Ben: „Schscht,
beruhige Dich, mein Engel. Ich bin ja hier. Hat Tim Dich verletzt?“
Meg schluchzte und
sah Ben mit Tränen gefüllten Augen an.
Meg: „Nein Ben, Tim
hat mich nicht verletzt, nur sehr erschreckt.“
Ben: „Nun bin ich ja
hier und er wird Dir nichts mehr tun, das verspreche ich Dir.“
Ben nahm Meg wieder
in den Arm und langsam beruhigte sie sich. Plötzlich schrie Meg auf.
Meg: „Ben pass auf!“
Ben drehte sich um
und sah das Tim sich aufgerappelt hatte und auf Ihn zu wankte. Da bei holte er
mit der Flasche aus. Ben konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen.
Ben: „Du verdammter
Mistkerl!“
Ben schlug Tim erneut
nieder.
Ben: „So und da
bleibst Du nun, bis die Polizei hier ist. Meg wo ist das Telefon?“
Meg: „Lass mich das
bitte machen.“
Ben: „Bist Du
sicher?“
Meg: „Ja, absolut.“
Sie nahm den
Telefonhörer in die Hand und wählte.
Officer: „Polizeistation Ludlow, Officer Miller am Apparat. Was kann ich
für Sie tun?“
Meg: „Hi Jim, hier
ist Meg Cummings. Kannst Du bitte einen Beamten zu mir rausschicken?“
Jim:
„Hi Meg. Ist etwas passiert?”
Meg: „Ja, Tim hat
mich heute überfallen.“
Jim: „Oh mein Gott!
Bist Du verletzt? Und wo ist Tim jetzt?“
Meg: „Ich bin in
Ordnung Jim und Tim ist hier. Mein Freund ist noch rechtzeitig gekommen und hat
Tim überwältigt.“
Jim: „Gut, ich werde
so schnell kommen wie ich kann. Bis gleich.“
Meg: „Danke, bis
gleich.“
Sie legte den Hörer
wieder auf und drehte sich wieder zu Ben um. Ben nahm Sie erneut in seine Arme.
Ben: „Komm her, ich
bin jetzt bei Dir und Tim kann Dir nichts mehr tun.“
Meg: „Ben, was machst
Du überhaupt hier?“
Ben: „Nachdem ich
heute Mittag nichts von Dir gehört hatte, habe ich mir Sorgen um Dich gemacht.
Ich hatte gleich das Gefühl, das irgend etwas nicht in Ordnung ist.“
Meg: „Ich bin so
froh, dass Du da bist.“
Ben: „Meg, ich habe
gefühlt das Du mich brauchst und habe alles stehen und liegen gelassen und bin
zu Dir gekommen. Ich liebe Dich und möchte Dich nicht mehr verlieren.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch.“
Ben: „Ich werde Dich
nie wieder alleine lassen. Tim wird keine Gelegenheit mehr bekommen Dich zu
verletzten. Das verspreche ich Dir.“
Zärtlich küsste Ben
Meg. In diesem Moment klopfte es an der Haustür.
Meg: „Ich gehe
aufmachen. Das wird bestimmt Jim sein.“
Ben: „Gut, ich passe
inzwischen auf Tim auf. Wie es aussieht, kommt er langsam wieder zu sich.“
Meg verließ den Raum.
Ben ging zu Tim hinüber und half Ihm auf.
Ben: „Komm her Du
Mistkerl und setz Dich hier her!“
Tim: „Lass mich los!
Und lass vor allem Meg zufrieden. Sie ist mein Mädchen!“
Ben: „Ich glaube das
sieht Meg aber anders!“
Tim: „Ich kenne Meg
schon mein ganzes Leben lang und weiss was gut für Sie ist!“
Ben: „So? Das sah mir
aber gar nicht danach aus!“
Tim sprang wütend auf
und ging auf Ben los. In diesem Moment betraten Meg und der Polizeibeamte das
Zimmer. Er packte Tim und legte Ihm Handschellen an.
Jim: „So Truman, ich
hoffe Du beruhigst Dich erst einmal!“
Tim: „Was soll das
Jim? Ich habe doch nichts gemacht? Ich wollte doch nur mit Meg reden. Ich liebe
sie doch!“
Meg: „Das nennst Du
liebe? Fesselst mich an den Stuhl und versuchst mir Deine Gefühle aufzudrängen
und nennst das auch noch liebe?“
Tim: „Was sollte ich
denn machen? Du hörst mir ja nicht mehr zu und seit Dir der da den Kopf verdreht
hat, ist mit Dir ja überhaupt nicht mehr zu reden.“
Meg: „Lass Ben
zufrieden. Er ist der Mann, den ich liebe!“
Tim: „Nein, das bin
ich und Du wirst es auch noch merken, dass Du für Ben nur ein Spielzeug bist!“
Jim: „Truman es
reicht! Setz Dich!“
Niedergeschlagen
setzte sich Tim hin.
Jim: „So Meg und nun
erzähl mir doch bitte was genau passiert ist.“
Meg: „Als ich heute
Mittag vom Einkaufen aus der Stadt nach Hause kam, hat Tim hier auf mich
gewartet. Als ich mich geweigert habe, mit Ihm zu reden, hat er mich gepackt und
ins Haus gezerrt. Ich habe natürlich versucht, mich zu wehren, aber ich bin
nicht gegen Ihn angekommen. Er hat mich dann schließlich hier herauf gebracht
und an den Schaukelstuhl gefesselt.“
Erneut liefen Meg
Tränen über die Wangen. Ben nahm Sie wieder in den Arm.
Ben: „Beruhige Dich,
ich bin ja da und Tim kann Dir nichts mehr tun.“
Jim: „Und was ist
weiter passiert?“
Meg: „Tim hat dann
angefangen zu trinken und stundenlang auf mich eingeredet. Plötzlich stand dann
Ben in der Tür und hat Tim überwältigt und mich befreit.“
Tim:
„Niedergeschlagen hat er mich! Ihn solltest Du verhaften Jim, nicht mich!“
Jim: „Truman halt
endlich Dein verdammtes Maul! Du bist bestimmt nicht in der Position Forderungen
zu stellen!“
Tim: „Wem vertraust
Du eigentlich mehr? Mir, den Du schon lange kennst oder einen völlig Fremden?“
Jim: „Ich mache nur
meinen Job. Und davon einmal abgesehen, hast Du Dich in letzter Zeit oft genug
betrunken und dann angekündigt, dass Du Dir Meg zurückholst, egal wie. Du kommst
jetzt erst mal mit. Eine Nacht in der Zelle wird Dir gut tun.“
Jim packte Tim am Arm
und schob Ihn aus dem Zimmer.
Jim: „Meg komm doch
bitte morgen zu mir, damit wir ein Protokoll erstellen können und Sie bitte
auch.“ Wandte er sich an Ben.
Ben: „Ist gut Officer,
wir werden gleich morgen früh kommen.“
Jim: „Gut. So Truman,
auf geht’s!“
Er führte Tim nach
draußen zu seinem Auto und setzte Ihn hinein. Meg und Ben folgten den Beiden.
Jim: „Hat er Dich
auch wirklich nicht verletzt Meg?“
Meg: „Nein Jim, außer
das ich einen großen Schrecken bekommen habe, fehlt mir nichts.“
Jim: „Gut, bis morgen
dann.“
Er setzte sich hinter
das Steuer seines Autos und fuhr los.
Ben nahm Meg in den
Arm.
Ben: „Komm lass uns
wieder ins Haus gehen.“
Meg: „Gleich, ich
muss erst noch die Tiere versorgen. Ich komme dann gleich nach.“
Ben: „Soll ich Dir
nicht dabei helfen?“
Meg lächelte Ben an.
Meg: „Nein, das mache
ich schnell alleine.“
Ben: „Bist Du
sicher?“
Meg: „Ja ganz sicher.
Tim kann mir ja nun nichts mehr tun. Geh und warte im Haus auf mich. Ich beeile
mich auch.“
Meg ging in den Stall
und Ben kehrte ins Haus zurück. Er ging in die Küche, um Tee zu kochen. Gerade
als er damit fertig war, kam Meg ins Haus zurück.
Ben: „Alles in
Ordnung?“
Meg: „Ja, die Tiere
sind versorgt.“
Meg sah den fertigen
Tee und lächelte Ben an.
Meg: „Mmm, genau das,
was ich brauche. Lass uns rüber ins Wohnzimmer gehen.“
Sie nahmen die
Teetassen und gingen ins Wohnzimmer.
Meg: „Was hältst Du
davon, wenn ich ein Feuer im Kamin anmache?“
Ben: „Setz Dich und
entspann Dich, das werde ich machen.“
Ben ging zum Kamin
hinüber und schon nach wenigen Augenblicken brannte ein Feuer. Er ging zu Meg
hinüber und setzte sich zu Ihr auf das Sofa.
Ben: „Bist Du auch
wirklich in Ordnung?“
Meg: „Ja, das
einzigste was Du noch für mich tun kannst, ist mich in den Arm zu nehmen.“
Ben zog Sie zu sich
heran und küsste sie zärtlich.
Ben: „Besser?“
Meg: „Ja, viel
besser. Ben?“
Ben: „Ja mein Engel?“
Meg: „Ich bin so
froh, dass Du hier bist.“
Ben: „Ich bin auch
froh, dass ich bei Dir bin. So und nun versuche Dich zu entspannen und ein wenig
zu schlafen.“
Meg: „Ja, wenn Du mir
versprichst, mich die ganze Nacht festzuhalten.“
Ben: „Es ist mir ein
Vergnügen, das zu tun.“
Meg kuschelte sich in
Ben’s Arme und schon kurze Zeit später war Sie eingeschlafen.
Kapitel 20
Früh am morgen wachte
Meg auf. Ihr Blick fiel auf den neben Ihr schlafenden Ben. Beide waren letzte
Nacht auf dem Sofa eingeschlafen. Vorsichtig versuchte Meg aufzustehen.
Ben: „Du willst mich
doch wohl hier nicht alleine lassen, mein Engel?“
Meg: „Guten morgen
Ben, ich wollte Dich nicht wecken.“
Ben: „Guten morgen
mein Engel. Hast Du gut geschlafen?“
Meg: „Ja, dank Dir.
In Deinen Armen fühle ich mich sehr sicher.“
Zärtlich küsste Ben
Meg.
Meg: „Mmm, bekomme
ich noch mehr davon?“
Ben: „So viel wie Du
möchtest.“
Er küsste Meg erneut
sehr leidenschaftlich.
Meg: „Ich bin so
froh, dass Du hier bist.“
Ben: „Und ich bin
froh, dass ich noch rechtzeitig gekommen bin.“
Ben sah Meg tief in
die Augen und erneut küssten Sie sich leidenschaftlich. Meg begann Ben’s Hemd
aufzuknöpfen.
Meg: „Mmm, Du fühlst
Dich so gut an. Liebe mich Ben, jetzt.“
Ben: „Dein Wunsch ist
mein Befehl.“
Er küsste Meg.
Langsam ließ er seinen Mund über Meg’s Gesicht wandern und setzte dann seinen
Weg über Ihren Nacken fort.
Meg stöhnte: „Oh Ben,
ich habe Dich so vermisst.“
Sie zog Ben zu sich
hin und küsste Ihn leidenschaftlich.
Ben: „Du hast mir
auch so sehr gefehlt.“
Langsam zogen sie
sich gegenseitig aus. Zärtlich küssten sie sich immer wieder und streichelten
sich gegenseitig. Leidenschaftlich und zärtlich liebten sie sich. Danach hielten
sie sich gegenseitig in Ihren Armen.
Meg: „Ben?“
Ben: „Ja mein Engel?“
Meg: „Danke, das Du
gekommen bist.“
Ben: „Ich liebe Dich
und ich könnte es nicht ertragen, wenn Dir etwas passiert.“
Meg: „Ich liebe Dich
auch.“
Sie küssten sich
wieder.
Meg: „Wie wäre es mit
Frühstück? Du musst doch hungrig sein.“
Ben: „Oh ja, ich bin
sehr hungrig.“
Meg: „Gut dann gehe
ich eben duschen und danach mache ich uns das Frühstück.“
Ben: „Hört sich gut
an. Darf ich Dich begleiten? Vielleicht brauchst Du Hilfe beim Rückenwaschen?“
Meg lächelte Ben an.
Meg: „Sicher und Du
kannst bestimmt auch Hilfe gebrauchen.“
Ben: „Natürlich.“
Meg: „Na dann komm.“
Sie nahm Ben’s Hand
und führte Ihn die ins Badezimmer hinauf. Eine halbe Stunde später kehrten sie
in die Küche zurück. Meg kochte Kaffee, setzte die Pfanne auf und holte Eier aus
dem Kühlschrank.
Meg: „Möchtest Du
lieber Rühreier oder Spiegeleier?“
Ben: „Lieber
Rühreier.“
Meg: „Gut, die sollst
Du bekommen.“
Sie nahm eine
Schüssel aus dem Schrank und begann die Eier zu verrühren. Währendessen deckte
Ben schon den Tisch. Als die Eier fertig waren, setzten Sie sich an den Tisch
und begannen zu Essen.
Ben: „Wollen wir nach
dem Frühstück gleich zur Polizei fahren?“
Meg: „Zuerst muss ich
die Tiere füttern und dann können wir fahren.“
Ben: „Gut und danach
müssen wir noch ein paar Sachen für mich einkaufen. Ich habe nichts
mitgebracht.“
Sie beendeten das
Frühstück und während Meg die Tiere fütterte wusch Ben das Geschirr ab. Als Sie
damit fertig waren fuhren Sie zur Polizeistation. Gerade als Sie das Gebäude
betreten wollten, kamen Tim und sein Vater heraus.
Tim: „Meg.....es tut
mir leid.“
Meg: „Zur Hölle mit
Dir Tim und lass mich endlich zu Frieden.“
Tim: „Versteh doch
bitte Meg, ich wollte doch nur......es ist doch nur...Meg glaube mir ich liebe
Dich.“
Meg: „Es interessiert
mich nicht, was Du mir sagst. Lass mich einfach nur in Ruhe.“
Tom: „Meg, ich möchte
mich für das Benehmen meines Sohnes entschuldigen. Ich werde dafür sorgen, dass
er Dich nicht wieder belästigt. Ich kann es gar nicht glauben, was er Dir
angetan hat.“
Meg: „Sie können
nichts dafür Mr. Truman. Tim ist erwachsen und sollte eigentlich wissen was er
tut.“
Tom: „Ja das sollte
er. Sind Deine Eltern immer noch in Texas?“
Meg: „Ja und ein paar
Tage werden sie wohl auch noch dort bleiben.“
Tom: „Bist Du die
ganze Zeit alleine auf der Farm?“
Ben: „Nein jetzt
nicht mehr. Ich lasse Meg auf keinen Fall wieder alleine.“
Bei diesen Worten sah
Ben Tim wütend an.
Tom: „Gut und ich
versuche Tim von Dir fern zu halten. Komm Tim, ab nach Hause mit Dir.“
Mit diesen Worten
schob Tom seinen Sohn nach draußen.Drinnen wurden Meg und Ben von Jim begrüßt.
Jim: Guten Morgen Meg,
guten Morgen Mr. Evans.“
Sie setzten sich und
Jim nahm die Aussagen der Beiden auf. Als er alles aufgeschrieben hatte,
unterschrieben Meg und Ben das Protokoll.
Meg: „Und was
passiert nun mit Tim?“
Jim: „Sein Vater hat
Ihn erst einmal gegen Kaution freibekommen. Was weiter geschieht entscheidet
dann das Gericht. Bist doch noch immer alleine auf der Farm?“
Ben: „Nein, das lasse
ich nicht mehr zu. Ich bleibe solange, bis Meg’s Eltern zurück kommen und dann
nehme ich Meg wieder mit zurück nach Sunset Beach.“
Jim: „Gut, dann ist
Meg wenigstens weit von Tim weg.“
Meg: „So, war das nun
alles?“
Jim: „Ja, Ihr könnt
jetzt gehen. Wenn Tim noch mal in Deiner Nähe auftaucht, dann ruf mich an.“
Meg: „Gut, das mache
ich. Bye Jim.“
Jim: „Bye Ihr beiden
und passen Sie gut auf Meg auf.“
Ben: „Ja, das mache
ich. Good bye
Officer Miller.“
Ben und Meg verließen
die Polizeistation. Sie fuhren weiter in die Stadt um für Ben noch ein paar
Sachen einzukaufen.
Meg: „Ich fürchte so
feine Anzüge wie in Kalifornien wirst Du hier aber nicht bekommen.“
Ben: „Nein, aber ein
paar einfache Hemden und Jeans sind hier auch viel besser. Vielleicht bekomme
ich ja noch ein paar Cowboystiefel dazu.“
Meg: „Lass uns am
besten in den Laden von Susan gehen. Dort findest Du bestimmt alles.“
Sie betraten das
Geschäft. Ben kaufe je zwei schwarze und blaue Jean, ein paar Hemden, ein paar
Cowboystiefel und einen Cowboyhut, der Ihm ausgezeichnet stand. Er behielt
gleich eine Jeans und ein blaues Hemd an.
Meg: „Mmm, Du siehst
umwerfend aus. Du solltest öfters Jeans tragen.“
Ben lächelte Meg an.
Ben: „Und mehr fällt
Dir dazu nicht ein?“
Meg: „Doch, aber
dafür sollten wir lieber nach Hause fahren.“
Ben: „Meg Cummings Du
bist unglaublich.“
Er zog Meg zu sich
heran und küsste Sie.
Ben: „Aber Du hast
recht, wir sollten lieber nach Hause fahren.“
Er nahm Meg’s Hand
und sie gingen zum Auto und fuhren wieder zur Farm zurück. Als sie dort ankamen,
sahen Sie das jemand auf der Bank vor dem Haus saß.
Meg: „Oh, das ist ja
Jill.“
Ben und Meg stiegen
aus dem Auto aus. Jill kam auf Meg zugelaufen und umarmte Sie.
Jill: „Mein Gott Meg,
ich bin ja so froh, dass Dir nichts passiert bist. Als ich vorhin davon gehört
habe, was Tim getan hat, bin ich sofort zu Dir gekommen, aber Du warst ja nicht
hier.“
Meg: „Ja Ben und ich
waren bei der Polizei, weil unsere Aussage noch aufgenommen werden musste und
anschließend waren wir noch einkaufen.“
Jill: „Ben? Etwa der
Ben?“
Meg: „Ja. Darf ich
Dir die Liebe meines Lebens vorstellen? Das ist Ben Evans. Ben das ist meine
beste Freundin Jill Milton.“
Ben und Jill reichten
einander die Hand.
Jill: „Erfreut Sie
kennen zu lernen Mr. Evans und danke das Sie Meg vor Tim gerettet haben.“
Ben lächelte.
Ben: „Nennen Sie mich
Ben und ich würde es nie zulassen, das irgendjemand Meg verletzt.“
Meg: „Warum stehen
wir eigentlich noch hier draußen. Lasst uns reingehen.“
Alle drei betraten
das Haus. Jill, die hinter Meg das Haus betrat flüstert Meg zu: „Wow, kann ich
nur sagen.“
Ben grinste, denn
auch er hatte Jills Bemerkung gehört.
Ben: „Warum setzt Ihr
beiden Euch nicht schon mal ins Wohnzimmer und ich hole uns einen Eistee?“
Meg küsste Ben auf
die Wange.
Meg: „Du bist ein
Schatz.“
Ben zwinkerte Meg zu
und ging in die Küche. Die beiden jungen Frauen gingen ins Wohnzimmer und
setzten sich.
Jill: „Wow, Dein Ben
ist ja umwerfend? Ich kann nun verstehen, warum Du im siebten Himmel bist.“
Meg: „Ja Ben ist
etwas ganz besonderes, einfach unbeschreiblich.“
Jill: „Woher wusste
er überhaupt, dass Tim Dich überfallen hat?“
Ben: „Ich habe
gespürt, dass irgendetwas mit Meg nicht in Ordnung war.“
Die beiden jungen
Frauen hatten nicht bemerkt, dass Ben mit dem Eistee ins Wohnzimmer gekommen
war. Er schenkte jedem ein Glas ein und setzte sich neben Meg.
Meg: „Ben war das
einzigste an das ich denken konnte.“
Jill: „Wow! Ich hätte
nie geglaubt, das es so was gibt.“
Meg: „Ich auch nicht,
bis ich Ben begegnet bin.“
Jill: „Und wie lange
wollen Sie in Ludlow bleiben Ben?“
Ben: „Solange bis
Meg’s Eltern wieder da sind. Ich lasse Meg auf keinen Fall alleine hier zurück.“
Jill: „Und dann Meg?
Gehst Du mit Ben nach Kalifornien?“
Meg: „Ja, denn ich
kann mir ein Leben ohne Ben nicht mehr vorstellen.“
Ben beugte sich vor
und küsste Meg zärtlich.
Ben: „Und ich mir
ohne Meg auch nicht mehr.“
Jill trank Ihren
Eistee aus und verabschiedete sich dann.
Jill: „Da ich nun
gesehen habe, das Du in guten Händen bist, werde ich mal wieder nach Hause
gehen. Es war nett Sie kennen gelernt zu haben Ben.“
Ben: „Ganz
meinerseits. Und sie können Meg jederzeit in Sunset Beach besuchen.“
Jill: „Das werde ich
bestimmt machen. Tschüß Ihr zwei.“
Jill stand auf und
verließ das Haus. Ben nahm Meg’s Gesicht zwischen seine Hände und küsste sie
leidenschaftlich.
Meg: „Wow, wofür war
das denn jetzt?“
Ben: „Dafür, dass Du wieder mit mir nach Sunset Beach zurückkehren willst.“