Kapitel 21

 

 

Die nächsten Tage genossen Ben und Meg sehr. Sie ritten zusammen aus, machten lange Spaziergänge und Ben versuchte Meg soviel auf der Farm zu helfen, wie er nur konnte. Ben bewunderte Meg dafür, wie gut sie mit der Arbeit auf der Farm zurecht kam. Eben hatte Sie eine Fuhre frisches Heu in die Scheune gebracht, gerade noch rechtzeitig bevor ein Gewitter los ging. Sie standen nun im Scheunentor und sahen zu, wie der starke Regen fiel.

 

Meg: „Wenn wir jetzt zum Haus rüberlaufen, sind wir nass bis auf die Haut.“

 

Ben umfasste Meg’s Taille und zog sie zu sich heran.

 

Ben: „Dann lass uns doch noch hier in der Scheune bleiben.“

 

Er begann zärtlich Meg’s Nacken zu küssen.

                  

Meg: „Ben?“

 

Ben: „Mmmm“

 

Meg: „Was hast Du nun vor?“

 

Ben knabberte zärtlich an Meg’s Ohrläppchen.

 

Ben: „Was glaubst Du denn, was ich vorhabe?“

 

Meg: „Jetzt hier? In der Scheune?“

                  

Ben: „Doch, ich möchte Dich gleich hier und jetzt lieben.“

 

Er begann wieder Meg’s Nacken zu küssen.

 

„Oh Ben!“ stöhnte Meg auf.

 

Ben drehte Meg zu sich herum.

 

Ben: „Was mein Engel?“

 

Meg: „Ich liebe Dich.“

 

Sie küssten sich leidenschaftlich. Meg schob Ben weiter in die Scheune zurück. Langsam knöpfte Ben Meg’s Bluse auf und lies sie über Ihre Schultern gleiten.

 

Ben: „Oh mein Gott, Du bist so wunderschön.“

 

Sie küssten einander zärtlich und doch leidenschaftlich. Meg begann Ben’s Hemd aufzuköpfen. Zärtlich ließ Sie Ihre Hand unter das Hemd über Ben’s warme Haut wandern. Sie konnte darunter seine harten Muskel spüren. Sie sahen sich tief in die Augen und küssten sich wieder. Ohne den Kuss zu unterbrechen, hob Ben Meg hoch und trug Sie weiter in die Scheue hinein. Vorsichtig legte er Sie auf das Heu. Er unterbrach den Kuss und sah Meg an.

 

Ben: „Ich liebe Dich mehr als mein eigenes Leben.“

 

Meg: „Ich liebe Dich auch.“

 

Wieder küssten Sie sich. Sie liebten sich langsam, aber mit sehr viel Leidenschaft. Erschöpft lagen sie hinterher einander in den Armen.

 

Meg: „Ben?“

 

Ben: „Ja mein Engel?“

 

Meg: „Bist Du auch so glücklich wie ich?“

 

Ben: „Ich bin so glücklich wie noch nie in meinen Leben.“

 

Er beugte sich zu Meg hinüber und küsste Sie.

 

Ben: „Danke.“

 

Meg: „Wofür?“

 

Ben: „Das Du mich liebst und das Du mit mir nach Sunset Beach kommen willst.“

 

Meg: „Ben ich liebe Dich und ich wünsche mir nichts mehr, als mit Dir zusammen zu sein.“

 

Ben: „Auch wenn Du dafür Deine Familie verlassen musst?“

 

Meg: „Ja. Ich liebe meine Familie sehr und sie bedeutet mir sehr viel, aber ich habe mein eigenes Leben. Außerdem sind hier zu viele schlechte Erinnerungen.“

 

Ben: „Ich verspreche Dir, für den Rest meines Lebens auf Dich aufzupassen und Dich zu beschützen.“

 

Meg: „Ben Evans, womit habe ich nur so einen Mann wie Dich verdient?“

 

Ben: „Nein, womit habe ich so einen Engel verdient?“

 

Sie küssten sich wieder.

 

Meg: „Das Gewitter ist vorbei. Ich denke, wir sollten uns anziehen und ins Haus zurück gehen.“

 

Sie begannen sich anzukleiden, als sie hörten wie ein Auto vorfuhr.

 

Meg: „Mein Gott, wer kann denn das sein?“

 

Hastig knöpfte Sie Ihre Bluse zu und sah hinaus. Vor dem Haus stand ein Taxi, aus dem Ihre Eltern stiegen.

 

Meg: „Wo kommen denn jetzt meine Eltern her?“

 

Ben: „Lass uns hinüber gehen, dann werden wir es erfahren.“

 

Hank entdeckte die beiden, als sie aus der Scheune kamen.

 

Hank: „Meg, sweetheart, bist Du in Ordnung?“

 

Meg: „Ja Dad alles in Ordnung. Wo kommt Ihr denn her?“

Joan kam herüber gelaufen und umarmte Ihre Tochter.

 

Joan: „Mein Gott, was hat Dir Tim bloß angetan?“

 

Meg: „Woher weist Du von der Sache mit Tim?“

 

Joan: „Von Myriam. Ich habe Sie heute morgen angerufen, um Ihr zu sagen, das ich zum Basar nächste Woche wieder zurück sein werde. Da hat Sie mir dann erzählt, was Tim Dir angetan hat? Meg, warum hast Du mir denn nichts am Telefon gesagt?“

 

Meg: „Mum, ich wollte nicht, das Du Dir Sorgen machst. Und mir ist ja auch nichts weiter passiert. Ben ist ja noch rechtzeitig gekommen.“

 

Nun umarmte Joan auch Ben.

 

Joan: „Danke Ben, das Du unsere Meg beschützt hast.“

 

Ben: „Ist schon gut Joan. Ich würde es nicht zu lassen, dass Meg etwas passiert.“

 

Hank: „Ich werde gleich mal zu den Trumans rüber fahren und mir Tim vorknöpfen.“

 

Joan: „Beruhige Dich Hank!“

 

Hank: „Wie soll ich mich denn beruhigen? Erst betrügt Tim unsere Meg und dann überfällt er sie auch noch.“

 

Ben: „Hank er ist es nicht wert.“

 

Langsam beruhigte sich Hank wieder.

 

Hank: „Und Dir geht es auch wirklich gut Meggie?“

 

Meg: „Ja Dad. Ben hat gut auf mich aufgepasst.“

 

Hank: „So und was habt Ihr zwei denn in der Scheune gemacht?“

 

Er hatte bemerkt, das in den Haaren der beiden Heu hing. Meg wurde rot.

 

Meg: „Ehm, wir haben es gerade noch geschafft, vor dem Gewitter das frische Heu in die Scheune zu bringen. Und dann haben wir dort den Regen abgewartet.“

 

Joan: „Hank!“

 

Hank: „Ist ja schon gut, man darf doch wohl mal fragen.“

 

Joan: „Meg kommst Du mit in die Küche? Es ist Zeit, das wir das Abendessen vorbereiten.“

 

Meg: „Ja Mum, ich komme sofort.“

 

Meg gab Ben einen Kuss auf die Wange und folgte Ihrer Mutter in die Küche.

 

Hank sah Ben an. Dieser fühlte sich unter Hanks Blicken ein wenig unsicher.

 

Hank: „So und Du hast also meine Meggie vor Tim gerettet.“

 

Ben: „Ja Sir.“

 

Hank: „Und wie ernst ist es Dir mit Meg?“

 

Ben: „Sehr ernst. Ich liebe Sie mehr als mein eigenes Leben.“

 

Hank: „Gut, ich sehe es nicht gerne, wenn mein kleines Mädchen verletzt wird.“

 

Ben: „Ich würde Meg niemals verletzen Sir. Ich liebe Sie mit jeder Faser meines Herzens.“

 

Hank: „Und was passiert mit Meg, wenn Du nach Kalifornien zurückkehrst?“

 

Ben: „Meg wird mit mir nach Sunset Beach zurückkehren. Wir können und wollen nicht mehr ohne einander leben, Sir.“

 

Hank: „Hm, gut. Aber wehe Du machst meine Meggie nicht glücklich.“

 

Ben: „Ich schwöre, das ich Meg so glücklich mache, wie sie mich glücklich macht, Sir.“

 

Hank: „Gut. Und Ben?“

 

Ben: „Ja Sir?“

 

Hank: „Hör endlich damit auf mich Sir zu nennen. Zeig mir lieber, wo Ihr das Heu hingebracht habt.“

 

Erleichtert lächelte Ben.

 

Ben: „Gut Hank, gehen wir.“

 

In der Küche waren Joan und Meg damit beschäftigt, das Abendessen vorzubereiten.

 

Meg: „Mum?“

 

Joan: „Ja Meg?“

 

Meg: „Mum ich werde mit Ben nach Sunset Beach zurückkehren.“

 

Joan: „Ja, ich weis.“

 

Meg: „Du weist es? Woher denn?“

 

Joan: „Man braucht Euch beide doch nur ansehen und man weis, wie sehr Ihr Euch liebt.“

 

Meg: „Ja Mum, ich kann mir ein Leben ohne Ben einfach nicht mehr vorstellen.“

 

Joan: „Und wann glaubst Du werdet Ihr abreisen?“

 

Meg: „Ich denke, das Ben gleich schon morgen zurück möchte. Er hat in Sunset Beach alles stehen und liegen gelassen und ist hier her gekommen.“

 

Joan: „Woher hat Ben eigentlich gewusst, das Dich Tim überfallen hat?“

 

Ben: „Ganz einfach, ich hatte gefühlt, das Meg in Gefahr war und habe mich sofort auf den Weg hierher gemacht.“

 

Die beiden Männer hatten unbemerkt die Küche betreten.

 

Ben: „Hast Du Deiner Mutter schon erzählt, dass Du mit mir nach Sunset Beach zurückkehrst?“

 

Joan: „Das brauchte Sie gar nicht. Ich sehe doch, wie sehr Ihr beide  Euch liebt. Außerdem halte ich es für besser, wenn Meg so weit wie möglich von Tim weg kommt. Wann wollt Ihr abreisen?“

 

Ben: „Ehrlich gesagt, am liebsten gleich morgen. Mein Geschäftspartner war nicht gerade begeistert, das ich nach Ludlow abgereist bin. Ich bin nun eine Woche hier und ich habe die Zeit auch sehr genossen, aber es wird auch Zeit, das ich mich wieder um meine Geschäfte kümmere.“

 

Joan: „Ja, das verstehe ich. Meg, ich glaube dann solltest Du anfangen zu packen.“

 

Ben: „Und ich werde Gregory anrufen, damit er den Jet morgen früh herschickt.“

 

Meg: „Mum, Dad ich hoffe Ihr versteht das?“

 

Hank: „Meggie, wir wollen immer das Beste für Dich. Und ich habe das Gefühl, das Ben das Beste ist, was Dir passieren konnte.“

 

Meg fiel Ihrem Vater um den Hals.

 

Meg: „Danke Dad, Du bist der beste Vater der Welt.“

 

Meg und Ben verließen die Küche, um in Meg’s Schlafzimmer hinauf zugehen, damit Meg packen und Ben Gregory anrufen konnte.

 

 

 

 

Kapitel 22

 

 

 

Meg: „Ben kannst Du mir mal helfen?“

 

Meg versuchte den Koffer zu schließen. Ben kam gerade wieder zur Tür herein.

 

Ben: „Ist das der letzte Koffer?“

 

Meg: „Ja, aber ich bekomme das verflixte Ding nicht zu.“

 

Ben: „Lass es mich mal probieren.“

 

Ben versuchte den Koffer zu schließen, aber es ging einfach nicht.

 

Ben: „Was hast Du denn da noch drin? Brauchst Du das alles noch?“

 

Meg: „Ich habe nur noch ein paar von meinen Lieblingsbüchern mit eingepackt.“

 

Ben: „Mal sehen, vielleicht passen sie ja noch in meine Tasche.“

 

Er öffnete den Koffer und sah hinein. Oben auf lagen ein paar Bücher über Venedig. Ben nahm eins heraus.

 

Ben: „Oh Venedig? Warst Du schon einmal dort?“

 

Meg: „Nein, aber ich möchte gerne einmal nach Venedig. Es ist die romantischste......

 

Ben: „....Stadt der Welt. Ich liebe Venedig. Es ist eine traumhafte Stadt.“

 

Meg: „Warst Du schon einmal dort?“

 

Ben: „Ja und ich verspreche Dir, dass ich mit Dir dort auch einmal hinfahre.“

 

Meg: „Oh Ben, das wäre ein Traum.“

 

Ben zog Meg zu sich heran und küsste Sie.

 

Ben: „Ich möchte das alle Deine Träume wahr werden, mein Engel.“

 

Meg: „Ben?“

 

Ben: „Ja mein Engel?“

 

Meg: „Im Moment möchte ich einfach nur mit Dir nach Sunset Beach fahren.“

 

Ben küsste Meg erneut.

 

Ben: „Gut, dann lass uns fahren.“

 

Er nahm die Bücher aus Meg’s Koffer und steckte sie in seine Reisetasche. Danach ließ sich der Koffer schließen. Ben nahm die Tasche und den Koffer und beide verließen Meg’s Zimmer. Draußen am Auto standen Joan und Hank. Meg umarmte Ihre Eltern.

 

Meg: „Mum, Dad Ihr werdet mir fehlen.“

 

Joan: „Du wirst uns auch fehlen, aber es ist Dein Leben und Du musst das tun, was für Dich am besten ist.“

 

Hank: „Und Du kannst jederzeit zu uns zurück kommen.“

 

Meg: „So bald Ihr könnt, kommt Ihr uns besuchen, versprochen?“

 

Joan: „Natürlich kleines. Wir wollen doch sehen, wie Ihr in Kalifornien lebt.“

 

Meg umarmte Ihre Eltern noch einmal.

 

Ben: „Meg, es wird langsam Zeit.“

 

Hank reichte Ben zum Abschied die Hand.

 

Hank: „Pass gut auf mein kleines Mädchen auf.“

 

Ben: „Hank ich liebe Meg und werde gut auf Sie aufpassen.“

 

Joan umarmte Ben.

 

Joan: „Danke Ben.“

 

Ben: „Wofür?“

 

Joan: „Dafür das Du Meg liebst.“

 

Ben: „Ich muss Euch dafür danken, dass Ihr Meg zu so einer wunderbaren Frau erzogen habt.“

 

Noch einmal umarmten Hank und Joan Meg und Ben. Die beiden stiegen ins Auto und fuhren los. Joan und Hank winkten Ihnen nach. Meg liefen bei diesem Anblick ein paar Tränen über der Wange.

 

Ben: „Ist doch nicht so leicht, wie Du dachtest, oder?“

 

Meg: „Ja, aber ich freue mich trotzdem schon auf unser gemeinsames Leben in Sunset Beach.“

 

Ben: „Ich freue mich auch auf ein Leben mit Dir.“

 

Bald erreichten sie den Flughafen. Dort wurden Sie schon von Jack erwartet.

 

Ben: „Hi Jack. Ist der Jet startklar?“

 

Jack: „Guten morgen Mr. Evans, guten morgen Mss Cummings. Ja, wir können gleich starten.“

 

Jack verstaute das Gepäck und Ben und Meg bestiegen den Jet. Kurze Zeit später folgte Jack.

 

Jack: „Mr. Evans, ich soll Ihnen von Mr. Richards ausrichten, dass Sie noch unbedingt ins Büro kommen sollen.“

 

Ben: „Danke Jack.“

 

Jack: „Schnallen Sie sich bitte an, wir können gleich starten.“

 

Ben: „Gut.“

 

Sie schnallten sich an und wenige Minuten später startet der Jet. Während des Fluges sprachen Ben und Meg über Ihre gemeinsame Zukunft. Sie waren immer noch in Ihr Gespräch vertieft, als der Jet zur Landung ansetzte.

 

Ben: „Soll ich Dich erst nach Hause bringen oder möchtest Du mit zur Liberty Corporation kommen.“

 

Meg: „Ich würde Dich gerne begleiten. Letztes mal habe ich ja Dein Büro nicht gesehen.“

 

Ben: „Gut, ich werde auch nicht lange brauchen.“

 

Als der Jet gelandet war, nahm Ben das Gepäck und gingen zu seinem Auto. Sie verstauten alles und fuhren los. Als sie bei der Liberty Corporation angekommen waren, stiegen sie aus und Ben nahm Meg’s Hand. Zusammen betraten sie das Gebäude.

 

Ben: „So, dann will ich Dir mal mein Reich zeigen.“

 

Sie betraten das Vorzimmer zu seinem Büro.

 

Tina: „Guten Tag Mr. Evans.“

 

Ben: „Guten Tag. Tina ich möchte Ihnen Mss Cummings vorstellen. Egal wann Sie anruft oder hier her kommt, für Mss Cummings habe ich immer Zeit.“

 

Tina: „Gut. Nett Sie kennen zu lernen, Mss Cummings.“

 

Meg: „Danke, nett auch Sie kennen zu lernen. Und bitte nennen Sie mich Meg.“

 

Ben: „Tina würden Sie bitte Mr. Richards bescheid geben, dass ich wieder zurück bin.“

 

Tina: „Ja Mr. Evans.“

 

Sie hob den Telefonhörer ab und begann zu wählen. Ben führte Meg inzwischen in sein Büro und Meg sah sich um.

 

Meg: „So und hier verbringst Du die meiste Zeit?“

 

Ben hatte sich in den Ledersessel an seinem Schreibtisch gesetzt. Er zog Meg auf seinen Schoß.

 

Ben: „Ich verspreche Dir, das ich die meiste Zeit mit Dir verbringen werde.“

 

Er begann Meg zu küssen. Die beiden hörten nicht, das es an der Tür klopfte.

 

Gregory: „Ehm, ich will Euch beide ja nicht stören, aber Tina hat mir gesagt, das Du wieder zurück bist Ben.“

 

Erschrocken fuhren die beiden auseinander.

 

Ben: „Hi Gregory. Kannst Du nicht anklopfen?”

 

Gregory: „Ich habe angeklopft, Ihr zwei habt es nur nicht gehört.“

 

Ben: „Gregory darf ich Dir die Liebe meines Lebens vorstellen? Das ist Mss Meg Cummings. Meg, das ist mein Freund und Geschäftspartner Gregory Richards.“

 

Gregory und Meg schüttelten sich zur Begrüßung die Hände.

 

Meg: „Nett sie kennen zu lernen, Mr. Richards.“

 

Gregory: „Schön endlich die Frau kennen zu lernen, die Ben wieder zu Leben erweckt hat. Und bitte nenne Sie mich Gregory.“

 

Ben: „Und bist Du schon mir Mr. Foster weiter gekommen?“

 

Gregory: „Nein, immer noch das selbe. Ich habe unser Angebot noch einmal geändert, aber er findet immer noch etwas daran auszusetzen.“

 

Ben: „Mmm, das verstehe ich nicht. Schließlich ist er doch an uns herangetreten und wollte verkaufen.“

 

Meg stand auf.

 

Meg: „Ich lasse Euch beiden lieber alleine.“

 

Ben: „Nein, bleibe ruhig hier, Du störst nicht. Ich will mir Gregory nur schnell noch einmal die Zahlen durch gehen.“

 

Gregory: „Gut sieh es Dir noch einmal an, bevor ich es nach England faxe.“

 

Ben studierte die Unterlagen.

 

Ben: „Ich kann nichts finden, was Ihn nun noch stören könnte.“

 

Gregory: „Ich hoffe, das er nun Zufrieden ist. Noch weiter hoch können wir nicht gehen.“

 

Meg: „Darf ich mir die Unterlagen mal ansehen? Ich habe einen Abschluss in Betriebswirtschaft und vielleicht finde ich ja etwas, was Mr. Foster stören könnte.“

 

Ben: „Das hast Du mir ja noch gar nicht erzählt.“

 

Meg: „Dazu hatte ich ja auch noch keine Gelegenheit.“

 

Gregory: „Die Idee ist gut. Wir haben uns schon zu sehr damit befasst, um noch objektiv zu sein.“

 

Er reicht Meg die Akte und sie begann sie zu lesen. Nach einigen Minuten sah sie auf.

 

Meg: „Also wie ich das sehe, ist es ein wirklich großzügiges Angebot von Euch. Es muss also noch einen anderen Grund für das Zögern von Mr. Foster geben. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist er an Euch herangetreten, um seine Firma an Euch zu verkaufen?“

 

Ben: „Ja. Er möchte sich aus dem Geschäftsleben zurückziehen, hat aber niemanden, der die Firma übernehmen kann oder will.“

 

Meg: „Und wiest Ihr warum er sich gerade Eure Firma ausgesucht hat?“

 

Ben: „Nein, wir haben nie mit Ihm darüber gesprochen.“

 

Meg: „Mmm, und wie war Eurer persönlicher Eindruck von Ihm?“

 

Gregory: „Wir haben Mr. Foster bisher noch nicht persönlich getroffen. Es lief alles nur über die Anwälte, per Telefon oder Fax.“

 

Meg: „Vielleicht solltet Ihr hier Eure Taktik ändern. Ich kann mir vorstellen, das Mr. Foster noch ein Geschäftsmann der alten Schule ist, dem ein persönliches Gespräch und ein Handschlag lieber sind, als Papiere.“

 

Ben: „Da könntest Du Recht haben Meg.“

 

Gregory: „Einen Versuch wäre es wert. Wer von uns fliegt hin Ben?“

 

Meg: „Darf ich dazu noch einen Vorschlag machen?“

 

Gregory: „Nur zu.“

 

Meg: „Ich denke Ben sollte fliegen, da er Engländer ist. Ich kann mir vorstellen, dass das auch mit ein Grund war, dass sich Mr. Foster gerade Eure Firma ausgesucht hat.“

 

Gregory: „Klingt vernünftig. Ben Du solltest so schnell wie möglich mit Deiner neuen Assistentin fliegen.“

 

Ben: „Mit meiner neuen Assistentin? Ich wusste gar nicht das ich eine habe.“

 

Gregory: „Nein? Ich denke, dass Meg sich für den Job ausgezeichnet eignet.“

 

Ben lächelte.

 

Ben: „Du hast natürlich recht. Was meinst Du Meg? Nimmst Du den Job an und begleitest mich nach London?“

 

Meg: „Meint Ihr beiden das jetzt ernst?“

 

Ben: „Ja!“

 

Meg: „Mmm, ich denke schon, das mir das gefallen könnte.“

 

Gregory: „Gut Meg, dann sage ich herzlich willkommen bei der Liberty Corporation.“

 

Ben drückte den Schalter zu seiner Gegensprechanlage.

 

Ben: „Tina könnten Sie bitte einen Augenblick hereinkommen.“

 

Tina: „Ja, Mr. Evans.“

 

Wenige Augenblicke später betrat Tina das Büro.

 

Ben: „Würden Sie bitte so schnell wie möglich für Mss Cummings und mich einen Flug nach London buchen und eine Suite im Hotel reservieren. Wir fahren jetzt nach Hause. Rufen Sie mich bitte dort an, wenn sie alles fertig haben.“

 

Tina: „Gut Mr. Evans. Soll ich den Rückflug auch gleich mitbuchen?”

 

Ben: „Nein, das lassen wir noch offen, da ich noch nicht weis, wie lange wir brauchen.“

 

Tina: „Gut.“

 

Sie verließ wieder das Büro.

 

Ben: „Ich denke Meg und ich sollten jetzt nach Hause fahren und unsere Koffer für London packen.“

 

Gregory: „Gut und melde Dich, wie es in London läuft. Meg, es hat mich gefreut, Sie kennen zu lernen. Wenn Ihr aus London zurück seit, kommt Ihr mal zum Essen vorbei.“

 

Ben: „Gut das machen wir.“

 

Alle drei verließen das Büro und Ben und Meg machten sich auf den Weg nach Hause.

 

 

Kapitel 23

 

 

 

Zwei Tage waren Ben und Meg nun schon in London. Die Gespräche mit Mr. Foster waren sehr gut verlaufen. Sie kehrten eben mit den unterschriebenen Verträgen ins Hotel zurück.

 

Meg: „Soll ich unseren Rückflug buchen?“

 

Ben: „Ich dachte eigentlich wir bleiben noch ein paar Tage hier und ich zeige Dir, wo ich aufgewachsen bin.“

 

Meg: „Ben das ist eine sehr schöne Idee. Ich würde gerne die Orte sehen, wo Du als kleines Kind herumgelaufen bist.“

 

Ben: „Es tut mir nur leid, das meine Eltern Dich nicht mehr kennen lernen konnten.“

 

Meg: „Wie lange sind sie denn nun schon tot?“

 

Ben: „Im November werden es zehn Jahre. Nach Ihrem Unfall bin ich nach Kalifornien gegangen.“

 

Meg: „Warst Du denn in der Zwischenzeit schon mal wieder hier?“

 

Ben: „Ja, ich war drei oder viermal hier. Ich habe dann auch immer die beste Freundin meiner Mutter besucht. Sie ist meine Patin und ich möchte das Du sie kennen lernst.“

 

Meg: „Oh Ben darauf freue ich mich.“

 

Ben: „Gut, dann lass uns packen und auschecken.“

 

Eine Stunde später hatten Sie mit dem Auto London verlassen.

 

Meg: „Und wohin fahren wir nun?“

 

Ben: „Wir fahren nach Mittelengland, nach Leicester. Ich denke es wird Dir gefallen dort.“

 

Meg: „Ben mit Dir zusammen wird es mir überall gefallen.“

 

Nach einigen Stunden Autofahrt, erreichten Sie Leicester.

 

Ben: „Uhm Meg?“

 

Meg: “Ja Ben?“

 

Ben: „Versteh mich bitte gleich nicht falsch, wenn ich Dich erst einmal, nur als meine Assistentin vorstelle und nicht als meine große Liebe. Jenn ist eine sehr liebenswerte Person, nur versucht sie schon seit Jahren die passende Frau für mich zu finden.“

 

Meg: „Zum Glück für mich ohne Erfolg.“

 

Ben: „Ja. Ich denke Sie wird nicht lange brauchen und merken, dass wir zusammen gehören und Sie soll Ihr Erfolgserlebnis haben. Und so wie ich Jenn kenne, wird sie dann auch gleich anfangen unsere Hochzeit zu Planen. Ich befürchte aber, dass es dann eine Hochzeit wird, die der von Prinz Charles und Lady Diana in nichts nach steht.“

 

Meg lachte.

 

Meg: „Und dieser Gedanke gefällt Dir nicht?“

 

Ben: „Das mit der Hochzeit schon, aber die möchte ich dann zusammen mit Dir planen.“

 

Ben stoppte das Auto vor einem kleinen Landhaus.

 

Ben: „So da sind wir.“

 

Sie stiegen aus und Ben klingelte an der Haustür. Eine adrette Frau in den mittleren Jahren öffnete die Haustür.

 

Ben: „Hi Jenn!“

 

Jenn: „Ben! Junge das ist aber eine Überraschung!“

 

Sie umarmte Ben.

 

Jenn: „Was machst Du denn hier? Wo kommst Du her? Warum hast Du nicht angerufen?“

 

Ben: „Ich hatte kurzfristig in London zu tun. Aber ich wollte nicht nach Kalifornien zurück, ohne Dich zu besuchen.“

 

Jenn: „Gut, das hätte ich Dir auch nicht so schnell verziehen. Komm doch endlich rein.“

 

Ben: „Jenn, ich habe aber noch jemanden mitgebracht. Das ist meine Assistentin Meg Cummings, Meg darf ich Dir Jenn Dinsdale vorstellen.“

 

Jenn reichte Meg zur Begrüßung die Hand.

 

Jenn: „Herzlich willkommen Meg. Ich darf doch Meg sagen, oder?“

 

Meg: „Natürlich Miss Dinsdale.“

 

Jenn: „Nennen Sie mich einfach Jenn. So Ben? Meg ist also Deine Assistentin?“

 

Sie sah Ben an und zwinkerte Ihm dabei zu. Sie führte die beiden ins Wohnzimmer.

 

Jenn: „Setzt Euch, ich koche uns schnell einen Tee.“

 

Sie verließ den Raum und kehrte einige Minuten später mit einem Tablett zurück.

 

Jenn: „Ich hoffe doch, Ihr bleibt ein paar Tage.“

 

Ben: „Ja, ich dachte so zwei oder drei Tage bleiben wir.“

 

Jenn: „Gut, dann werde ich gleich die Gästezimmer vorbereiten.“

 

Ben: „Wir wollen aber keine Umstände machen und ins Hotel gehen.“

 

Jenn: „Paperlapapp. Ihr bleibt hier. So und nun erzähl ein wenig von Dir Ben.“

 

Ben: „Was willst Du wissen?“

 

Jenn: „Natürlich alles über Dein Leben. Gibt es endlich wieder ein Frau in Deinem Leben? Ich hatte Dir ja gleich gesagt, dass Maria nicht die richtige Frau für Dich ist.“

 

Ben: „Mir geht es gut. Maria und ich sind nun seit drei Jahren geschieden.“

 

Jenn: „Ja, ich weis, aber Sie ist wieder verheiratet, Du aber nicht.“

 

Ben: „Jenn, das ist etwas, worüber ich jetzt nicht reden möchte.“

 

Jenn: „Gut, aber glaube mir, es gibt bestimmt irgendwo eine Frau, die Dich richtig lieben wird. Wir müssen Sie nur noch finden. Und was ist mit Ihnen Meg? Sind sie verheiratet oder verlobt?“

 

Meg: „Ich war verlobt, aber kurz vor der Hochzeit habe ich festgestellt, dass Tim mich betrogen hat.“

 

Jenn: „Das tut mir leid Meg, aber Sie sind eine entzückende junge Frau und Tim muss ein Idiot sein.“

 

Meg: „Das ist er in der Tat. Leider habe ich das erst sehr spät festgestellt.“

 

Jenn: „Keine Sorge, Sie finden bestimmt noch den richtigen.“

 

Ben: „Jenn, ich denke wir sollten dann unser Gepäck aus dem Auto holen.“

 

Jenn: „Eine gute Idee. Ihr könnt Euch dann frisch machen und wenn Keith in einer Stunde nach Hause kommt, können wir zu Abend essen.“

 

Ben holte das Gepäck aus dem Auto und Jenn zeigte Ihnen die Gästezimmer in der oberen Etage.

 

Meg: „Danke Jenn. Darf ich das Badezimmer benutzen, eine Dusche täte mir jetzt gut.“

 

Jenn: „Natürlich, fühlen Sie sich hier wie zu Hause. Es ist die zweite Tür links.“

 

Meg: „Danke.“

 

Meg ging ins Badezimmer. Jenn blickte Ihr einen Augenblick nach und wandte sich dann an Ben.

 

Jenn: „Deine Assistentin ist wirklich entzückend. Ich glaube, das wäre eine Frau für Dich.“

 

Ben: „Jenn, hör bitte auf. Ich bin erwachsen und weis selber, was gut für mich ist und was nicht.“

 

Jenn: „Sicher? Ich glaube nicht. Da hast Du eine wunderschöne Assistentin und Du denkst nur an Deine Arbeit.“

 

Ben: „Jenn!“

 

Jenn: „Ist ja schon gut. Ich gehe runter in die Küche und bereite das Dinner vor. Bis nachher.“

 

Sie ging in die Küche hinunter. Ben ging in Meg’s Zimmer und wartete dort auf sie. Als Meg aus dem Badezimmer kam erschrak sie.

 

Meg: „Ben, was machst Du denn hier?“

 

Ben: „Das fragst Du noch? Ich warte auf die Frau die ich liebe.“

 

Er zog Meg zu sich heran und küsste Sie.

 

Meg: „Und wenn Jenn nun herein kommt?“

 

Ben: „Keine Angst, Sie ist in der Küche.“

 

Ben küsste Meg erneut.

 

Meg: „Ben, entweder solltest Du Jenn die Wahrheit erzählen oder jetzt gehen, bevor Sie Dich hier erwischt.“

 

Ben: „Du hast recht. Ich gehe besser jetzt duschen.“

 

Meg: „Gut und ich gehe zu Jenn in die Küche, vielleicht kann ich Ihr ja helfen.“

 

Ben: „Aber zuerst möchte ich noch einen Kuß.“

 

Er zog Meg zu sich heran und küsste sie noch mal leidenschaftlich. Danach verließ er das Zimmer. Meg zog sich an und ging in die Küche hinunter.

 

Meg: „Kann ich Ihnen helfen?“

 

Jenn: „Nein Meg. Setzten Sie sich lieber und erzählen Sie mir ein wenig von sich. Kennen Sie Ben schon lange?“

 

Meg: „Nein erst seit ein paar Wochen.“

 

Jenn: „Leben Sie schon lange in Kalifornien?“

 

Meg: „Nein, ich bin gerade erst nach Sunset Beach gezogen. Ich komme aus Ludlow/Kansas.“

 

Jenn: „Ist das eine große Stadt?“

 

Meg lachte.

 

Meg: „Nein bestimmt nicht. Meine Eltern haben eine Farm und dort bin ich zusammen mit meiner Schwester aufgewachsen.“

 

Jenn: „Und warum sind Sie von dort weggegangen?“

 

Meg: „Nach der Sache mit Tim, gab es dort zu viele schlechte Erinnerungen.“

 

Jenn: „Kann ich verstehen. Ich wünschte Ben würde auch endlich einen Schritt weiter gehen in seinem Leben. Ich hoffe, er findet bald eine Frau, die Ihn aufrichtig liebt.“

 

Meg: „Was ist mit Ihrer Familie? Sie erwähnten vorhin Keith. Ist das Ihr Ehemann?“

 

Jenn: „Ja, Keith ist mein Ehemann und wir haben 4 Kinder, Andrew, Stu, Jo und Kate. Sie kommen alle gleich zum Dinner nach Hause. Ich denke, ich werde Sie neben meinem Andrew setzten. Er ist ein liebenswerter Junge und bringt Sie bestimmt auf andere Gedanken.“

 

Kurze Zeit später kam Jenn’s Familie nach Hause. Sie verbrachten einen lustigen Abend mit einander. Jenn erzählte viele Geschichten aus Ben’s Kindheit. Langsam neigte sich aber der Abend dem Ende zu.

 

Jenn: „Keith ich denke, wir sollten am Freitag eine Dinnerparty geben. Es würde bestimmt so einige freuen, Ben wieder zu sehen. Kannst Du Dich noch an Sue Ellen und Mary erinnern Ben?“

 

Ben: „Sue Ellen Thompson und Mary Hampton?“

 

Jenn: „Ja, genau die meine ich. Sie leben immer noch hier und sind noch nicht verheiratet. Sie freuen sich bestimmt, Dich wieder zusehen.“

Ben: „Jenn, bitte hör auf damit. Ich bin erwachsen und führe Dein eigenes Leben.“

 

Jenn: „Ja, ja schon gut. Aber ich werde sie trotzdem einladen.“

 

Ben: „Jenn, danke für das ausgezeichnete Essen, aber ich bin müde und werde nun zu Bett gehen. Gute Nacht und schlaft gut.“

 

Ben verließ das Zimmer. Meg stand auf und begann das Geschirr zusammen zu stellen.

 

Jenn: „Meg, lassen Sie das stehen. Kate und Jo werden sich um das Geschirr kümmern. Die Fahrt hierher war bestimmt anstrengend und Sie sollten auch schlafen gehen.“

 

Meg: „Ja, Sie haben recht, ich bin wirklich müde.“

 

Jenn: „Dann ab mit Ihnen. Gute Nacht und süße Träume.“

 

Meg: „Gute Nacht und schlafen Sie auch gut. Danke für alles.“

 

Jenn: „Gern geschehen. Bis morgen.“

 

Meg ging in Ihr Zimmer hinauf. Sie zog Ihr Nachthemd an und legte sich ins Bett. So müde sie auch war, sie konnte nicht einschlafen. Sie vermisste Ben. Sie liebte es in seinen Armen einzuschlafen. Plötzlich hörte Sie, wie die Tür zu Ihrem Zimmer leise geöffnet wurde.

 

Meg: „Wer ist da?“

 

Ben: „Ich bin’s.“

 

Leise schloss er die Tür hinter sich.

 

Ben: „Ich fühle mich so alleine in meinem Bett.“

 

Meg: „Mir geht es genauso. Und was machen wir nun dagegen?“

 

Ben: „Ich dachte, ich lege Dich ein wenig zu Dir ins Bett und halte Dich in meinen Armen.“

 

Meg: „Und wenn Jenn etwas mitbekommt?“

 

Ben: „Sie wird schon nichts merken. Morgen früh schleiche ich mich in mein Zimmer zurück.“

 

Ben schlüpfte zu Meg ins Bett und nahm Sie in den Arm.

 

Ben: „So ist es schon viel besser.“

 

Meg: „Ja. Ich liebe es in Deinen Armen zu schlafen.“

 

Ben: „Und ich liebe es Dich in meinen Armen zu halten.“

 

Ben küsste Meg.

 

Ben: „Gute Nacht mein Engel.“

 

Meg: „Gute Nacht Ben.“

 

Wenige Minuten später waren beide fest eingeschlafen.

 

 

 

 

Kapitel 24

 

 

Am nächsten morgen wachte Meg durch ein Geräusch an der Tür auf. Erschrocken stellte sie fest, dass Ben noch immer neben Ihr lag und fest schlief. Entsetzt sah sie, wie sich die Tür langsam öffnete. Schnell zog sie Ben die Bettdecke über den Kopf. Mit einer Tasse in der Hand betrat Jenn den Raum.

 

Jenn: „Guten morgen Meg, wie ich sehe sind Sie schon aufgewacht.“

 

Meg: „Guten morgen Jenn.“

 

Jenn: „Ich habe hier eine Tasse Tee für Sie.“

 

Meg: „Oh danke, dass ist aber nett.“

 

Jenn: „Meg, darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?“

 

Meg: „Was wollen Sie denn wissen?“

 

Jenn: „Es geht um Ben. Ich mache mir Sorgen um Ihn.“

 

Meg: „Warum denn?“

 

Jenn: „Nun, er ist jetzt seit drei Jahren geschieden, aber es scheint immer noch keine neue Frau in seinem Leben zu geben.“

 

Meg: „Vielleicht hat er einfach noch nicht die richtige Frau gefunden?“

 

Jenn: „Wie soll er das auch? Er hat doch nur noch seine Geschäfte im Kopf.“

 

Meg: „Sie brauchen sich um Ben keine Sorgen machen. Soweit ich weis, hat er sehr viel Freunde.“

 

Jenn: „Freunde ja, aber meiner Meinung nach fehlt Ihm eine Frau an seiner Seite.“

 

Meg: „Ich denke Ben weis genau was das Beste für Ihn ist.“

 

Jenn: „Wirklich? Meg haben Sie eigentlich schon bemerkt, wie Ben Sie immer ansieht?“

 

Meg: „Wie meinen Sie das?

 

Jenn: „Jedes mal, wenn er Sie an sieht, hat er ein Funkeln in den Augen.“

Meg: „Ein Funkeln?“

 

Jenn: „Ja, ich denke Ben sieht mehr in Ihnen als nur seine Assistentin.“

 

Meg wurde rot.

 

Meg: „Uhm.....“

 

Plötzlich setzte sich Ben auf.

 

Ben: „Jenn könntest Du Meg bitte zufrieden lassen?“

 

Überrascht sah Jenn Ben an.

 

Jenn: „Ben! Was machst Du denn hier in Meg’s Bett?“

 

Ben grinste.

 

Ben: „Ich befolge nur einen Deiner Ratschläge und habe die Nacht mit der Frau verbracht, die ich liebe.“

 

Für einen Augenblick war Jenn sprachlos.

 

Jenn: „Ihr zwei? Ich habe es gewusst. Ich wusste genau, das Meg mehr als eine Assistentin für Dich ist. Warum hast Du mir denn nichts gesagt?“

 

Ben: „Ich wollte das Du Meg kennen lernst, ohne das Du weist wie sehr ich sie liebe. Und ich wusste, wenn Meg Dir gefällt, würdest Du alles versuchen, um uns zusammen zu bringen.“

 

Jenn lächelte.

 

Jenn: „Ja da hast Du wohl recht. Und ich wusste gleich, dass Meg etwas besonderes ist.“

 

Ben: „Ja das ist Sie. Ich habe es sofort gesehen, als ich das erste mal in Ihre wunderschönen blauen Augen gesehen habe.“

 

Meg errötete wieder.

 

Meg: „Ben!“

 

Ben zog Meg an sich und küsste Sie.

 

Jenn: „Ich werde Euch beide nun wieder alleine lassen. Aber beim Frühstück erzählt Ihr mir alles.“

 

Jenn verließ das Zimmer.

 

Meg: „Ich hoffe Jenn ist uns nun nicht böse.“

 

Ben: „Nein. Sie mag Dich und hat Dich in Ihr Herz geschlossen. Was hältst Du davon, wenn wir jetzt aufstehen und ich zeige Dir nach dem Frühstück, wo ich aufgewachsen bin.“

 

Meg: „Ja, das hört sich gut an.“

 

Sie standen auf. Ben zog Meg erneut an sich und küsste Sie.

 

Ben: „Bis gleich und lass mich nicht zu lange warten.“

 

Meg: „Ich werde mich beeilen.“

 

Ben: „Gut.“

 

Er küsste Sie noch einmal und verließ dann das Zimmer. Kurze Zeit später saßen sie zusammen mit Jenn am Frühstückstisch.

 

Jenn: „So und nun fangt an zu erzählen.“

 

Ben: „Wo sollen wir denn beginnen?“

 

Jenn: „Wo habt Ihr Euch kennen gelernt?“

Ben: „In Kansas.“

 

Jenn: „In Kansas? Ich dachte Meg hat Kansas verlassen, um von Ihrem ex Verlobten weg zu kommen?“

 

Meg: „Nein, das ist nicht ganz richtig. Ben stand eines Tages vor unserer Tür.“

 

Jenn: „In Kansas?“

 

Ben: „Ja. Ich hatte dort geschäftlich zu tun. Auf meinem Weg zum Flughafen hatte ich mit dem Auto eine Panne. Also bin ich zur nächsten Farm gegangen, um eine Werkstatt anzurufen und da hat mir dieser Engel hier die Tür geöffnet.“

 

Meg: „Ja, da stand Ben plötzlich vor mir und ich bekam ganz weiche Knie.“

 

Ben: „Zum Glück musste mein Auto in die Werkstatt und die Cummings haben mich eingeladen, so lange bei Ihnen zu wohnen.“

 

Jenn: „Hört sich so an, als wenn es Liebe auf dem ersten Blick gewesen ist.“

 

Ben und Meg: „Ja!“

 

Jenn: „Und wie ging es dann weiter?“

 

Ben: „Naja, ich musste dann doch wieder zurück nach Sunset Beach, aber ein paar Tage später hat mich Meg dort besucht.“

 

Jenn: „Und ist geblieben!“

 

Meg: „Nein!“

 

Jenn: „Nein?“

 

Meg: „Leider musste ich nach ein paar Tagen wieder zurück nach Ludlow, weil es auf der Farm einen Notfall gab.“

 

Jenn: „Und Ben hat Dich natürlich begleitet, oder?“

 

Ben: „Nein, ich hatte geschäftlich in Sunset Beach zu tun und konnte Meg nicht begleiten. Aber ein paar Tage später bin ich Ihr doch nach gereist, da ich spürte das Meg in Gefahr war.“

 

Jenn: „In Gefahr? Wieso?“

 

Meg: „Mein ex Verlobter Tim hatte mich überfallen, da er mich nicht aufgeben wollte.“

 

Jenn: „Mein Gott, ist Ihnen etwas passiert Meg?“

 

Meg: „Nein, Ben ist noch rechtzeitig gekommen und hat Tim überwältigt. Als dann ein paar Tage später meine Eltern nach Ludlow zurück gekommen sind, habe ich mit Ben zusammen Kansas verlassen.“

 

Jenn: „Und ich hoffe, Ihr bleibt nun zusammen.“

 

Ben: „Keine Angst Jenn, diesen Engel hier lasse ich nicht mehr gehen.“

 

Ben zog Meg zu sich heran und küsste sie.

 

Jenn: „Und habt Ihr Euch schon überlegt, wann die Hochzeit sein soll?“

 

Ben: „Soweit sind wir noch nicht. Im Moment genießen wir unser Leben, so wie es ist.“

 

Jenn: „Schade, ich hätte da schon ein paar sehr schöne Ideen. Aber lasst mich wissen, wenn es soweit ist.“

 

Ben und Meg: „Ja!“

 

Jenn: „So und was habt Ihr zwei für heute geplant?“

 

Ben: „Ich wollte mit Meg nach Birmingham fahren und Ihr zeigen, wo ich aufgewachsen bin.“

 

Jenn: „Eine schöne Idee. Hast Du schon gehört, das Dein Elternhaus weiter verkauft wurde?“

 

Ben: „Nein. Ich weis nur, das es damals die Millers gekauft hatten.“

 

Jenn: „Ja und so wie ich gehört habe, haben Sie es vor einem Jahr wieder verkauft.“

 

Ben: „Oh, und weist Du auch an wen?“

 

Jenn: „Leider nein.“

 

Ben: „Schade, ich hätte Meg gerne das Haus gezeigt. Die Millers hätten mir das bestimmt erlaubt.“

 

Meg: „Aber wir können uns das Haus ja von außen anschauen, oder?“

 

Ben: „Ja, aber ich hätte es Dir auch gerne von innen gezeigt. Aber nun lass uns fahren, es gibt ja auch noch ein paar andere Orte, die ich Dir gerne zeigen möchte.“

 

Sie beendeten das Frühstück und fuhren danach mit dem Auto nach Birmingham. Ben stoppte das Auto vor einem großen Gebäude.

 

Ben: „Das hier ist ein ganz wichtiger Ort.“

 

Meg: „So? Es sieht wie ein Krankenhaus aus.“

 

Ben: „Ist es auch. Hier habe ich am 17.Dezember 1965 das Licht der Welt erblickt.“

 

Meg lachte.

 

Meg: „Dann hast Du natürlich recht, ein sehr wichtiges Gebäude. Und was sehen wir uns nun an?

 

Ben: „Meine High School. Dort stellen wir dann das Auto ab und gehen druch den Park. Auf der anderen Seite vom Park, steht das Haus, in dem ich aufgewachsen bin.“

 

Geschickt lenkte Ben das Auto durch den Verkehr und nach 20 Minuten erreichten Sie die High School. Ben parkte das Auto und Sie stiegen aus.

 

Meg: „So, hier bist Du also zur Schule gegangen? Und ich wette Du hast vielen Mädchen das Herz gebrochen.“

 

Ben grinste.

 

Ben: „Nun ja, eigentlich war Derek der jenige von uns, der ständig die Freundinnen gewechselt hat.“

 

Meg: „Du willst mir aber doch nicht erzählen, dass Du keine Freundin hattest.“

 

Ben: „Doch, aber lange nicht so viele wie mein Bruder. So nun lass uns aber weiter gehen.“

 

Er nahm Meg’s Hand und Sie spazierten durch den Park.

 

Meg: „Der Park ist herrlich. Warst Du als Kind oft hier?“

 

Ben: „Ja. Als wir klein waren, sind unsere Eltern oft mit uns hier spazieren gegangen. Später haben Derek und ich hier oft mit unseren Freunden gespielt.“

 

Meg: „Und was habt Ihr so gespielt?“

 

Ben: „Unsere Lieblingsspiele waren Verstecken und Fußball.“

 

Meg: „Du hast Fußball gespielt?“

 

Ben: „Ja, ich war ein guter Stürmer. So, um diese Ecke noch und dann sind wir gleich bei meinem Elternhaus.“

 

Meg: „Wann warst Du denn das letzte mal hier?“

 

Ben: „Nach dem Tod meiner Eltern, kurz bevor ich nach Kalifornien gezogen bin.“

 

Als Ben und Meg um die Ecke gingen, stießen Sie fast mit jemanden zusammen.

 

Ben: „Entschuldigung!.....Oh mein Gott, was machst Du denn hier?“

 

 

 

 

Kapitel 25

 

 

 

Ben: „Entschuldigung!.....Oh mein Gott! Du? Was machst Du denn hier?“

 

Ben stand starr vor Schreck und wurde ganz weiß im Gesicht. Er hielt Meg’s Hand ganz fest in seiner. Und auch Meg stand da und starrte den Mann an, der vor Ihnen stand und aussah, wie Ben’s Spiegelbild.

 

Derek: „Mein Gott Ben!“

 

Ben: „Derek!“

 

Ben blickte die Frau an Derek’s Seite an.

 

Ben: „Maria!“

 

Ben war nicht in der Lage mehr zu sagen. Er drehte sich zu Meg um und zog Sie zur Seite.

 

Ben: „Komm Meg, lass uns gehen.“

 

Derek: „Ben! Warte bitte!“

 

Ben: „Warum? Damit Du mir wieder alles nimmst, was ich liebe?“

 

Derek: „Nein, aber wir sollten endlich miteinander reden.“

 

Ben: „Ich wüsste nicht, was wir uns noch zu sagen haben!“

 

Meg bemerkte das Ben wütend wurde. Sie drückte leicht seine Hand, um Ihn zu beruhigen und Ihm zu zeigen, dass Sie für Ihn da war.

 

Maria: „Ben, bitte. Wir können nicht für den Rest unseres Lebens vor einander davon laufen.”

 

Meg: „Ben, vielleicht haben Sie recht. Und vergiss nicht, ich bin bei Dir.“

 

Ben sah Meg an und in Ihren Augen konnte er lesen, wie sehr Sie Ihn liebte. Er seufzte.

 

Ben: „Ja, vielleicht sollten wir das wirklich tun.“

 

Derek: „Ja Ben, das sollten wir.“

 

Derek reichte Meg die Hand.

 

Derek: „Guten Tag. Ich bin Derek Evans und das ist meine Frau Maria.“

 

Meg: „Guten Tag, ich bin Meg Cummings.“

 

Ben: „Sie ist die Liebe meines Lebens.“

 

Er legte Meg den Arm um die Schultern und zog Sie an sich.

 

Derek: „Erfreut Sie kennen zu lernen. Ben Du brauchst keine Angst zu haben, ich habe doch schon lange die Liebe meines Lebens in Maria gefunden.“

 

Zärtlich blickte er dabei Maria an.

 

Derek: „Ben, hier ist noch jemand, den ich Dir gerne vorstellen möchte.“

 

Erst jetzt bemerkte Ben den Kinderwagen, den Maria schob.

 

Ben: „Soll das?.....Bin ich?“

 

Derek: „Ja, Du bist Onkel. Darf ich Dir unseren Sohn Simon Benjamin Evans vorstellen.“

 

Ben: „Simon Benjamin? Du hast Ihn nach unserem Vater und mir benannt?”

 

Derek: „Ja.“

 

Ben beugte sich über den Kinderwagen.

 

Ben: „Hi Simon, Ich bin Dein Onkel Ben.“

 

Simon lachte Ben an.

 

Maria: „Er mag Dich.“

 

Ben grinste.

 

Ben: „Ist ja auch einfach, da ich genauso aussehe, wie sein Vater. Wie alt ist er?“

 

Maria: „Neun Monate.“

 

Derek: „Ben wollen wir nicht zu uns nach Hause gehen, um in Ruhe zu reden?“

Ben: „Ihr wohnt hier in der Nähe?“

 

Derek: „Ja, gleich hier um die Ecke.“

 

Ben: „Sag nicht.....Du hast doch nicht etwa?“

 

Derek: „Doch, ich habe letztes Jahr unser Elternhaus von den Millers gekauft.“

 

Ben: „Wirklich? Ich wollte es Meg so gerne zeigen.“

 

Derek: „Na dann kommt.“

 

Kurze Zeit später standen sie vor einem großem Haus. Derek schloss die Haustür auf.

 

Derek: „Bitte tretet ein.“

 

Sie betraten alle das Haus.

 

Ben: „Es sieht ja noch fast so aus, wie ich es in Erinnerung habe.“

 

Derek: „Ja, wir haben es zwar renoviert, aber ich habe versucht es so herzurichten, wie es früher war.“

 

Ben: „Darf ich Meg durch das Haus führen?“

 

Derek: „Aber natürlich.“

 

Ben führte Meg durch das Haus und zeigte Ihr jedes Zimmer.

 

Meg: „Es ist wunderschön. In fast jedem Raum gibt es ein Kamin. Im Winter stelle ich mir das sehr gemütlich vor.“

 

Ben: „Ist es auch. Wenn wir als Kinder vom spielen nach Hause kamen, haben wir oft vor einem Kamin gesessen. Unsere Mutter hat uns dann heiße Schokolade gekocht und uns selbst gebackene Kekse gebracht.“

Nach der Führung kehrten sie in das Wohnzimmer zurück. Maria hatte inzwischen Tee zubereitet.

 

Derek: „Setzt Euch.“

 

Ben: „Wie kommt es, das Ihr hier in England lebt?“

 

Derek: „Als wir damals Sunset Beach verlassen haben, sind wir zuerst nach San Francisco gegangen.“

 

Ben: „Nach San Francisco? Dort habe ich oft geschäftlich zu tun. Wie kommt es, das wir uns dort nie begegnet sind?“

 

Derek: „Oh, ein paar Mal wären wir das auch fast. Wir konnten es gerade so im letzten Augenblick vermeiden.“

 

Ben: „Und dann? Wie seit Ihr dann nach Birmingham gekommen?“

 

Derek: „Als wir feststellten, das Maria schwanger war, wollten wir dort weg. Wir wollten einfach vermeiden, dass Du uns doch einmal triffst und noch mehr verletzt wirst, wie Du es schon warst. Zufällig bekam ich das Angebot eine kleine Computerfirma hier in Birmingham zu übernehmen. Wir haben auch nicht lange überlegt und sind sofort hierher umgezogen.“

 

Ben: „Weil Ihr nicht erwartet habt, mir hier zu begegnen?“

 

Derek: „Ja. Durch Zufall habe ich dann auch noch erfahren, das die Millers das Haus wieder verkaufen wollten und habe zugegriffen. Aber nun erzähl doch mal ein wenig von Dir.“

 

Ben: „Nun ja, als Maria mich verlassen hatte, habe ich mich in meine Arbeit vergraben und eine Mauer um mich herum aufgebaut. Ich wollte nie wieder so verletzt werden.“

 

Maria: „Ben wir wollten Dich bestimmt nicht so verletzten, aber.....“

 

Ben: „Maria damals konnte ich das nicht verstehen, aber heute tue ich es. Als ich das erste mal vor Meg stand und in Ihre Augen blickte, wusste ich, das Sie die Liebe meines Lebens ist. Ein Lächeln von Ihr hat genügt, um die Mauer um mich herum zum Einstürzen zu bringen. Meg hat mir mein Leben zurück gegeben.“

 

Zärtlich sah er dabei Meg an und nahm Ihre Hand in die seine.

 

Ben: „So nun wollen wir aber nicht weiter stören. Ich möchte Meg noch einiges zeigen.“

 

Derek: „Ihr könnt gerne noch bleiben. Ihr stört überhaupt nicht und es ist schön mal wieder mit Dir zu reden.“

 

Ben: „Ja es war schön uns mal so richtig auszusprechen. Aber Jenn erwartet uns zum Dinner.“

 

Derek: „Oh Ihr wohnt bei Jenn. Wie geht es Ihr? Was macht Ihre Familie?“

 

Ben: „Jenn und Ihrer Familie geht es sehr gut. Sie ist immer noch so liebenswert wie früher.“

 

Derek: „Das freut mich zu hören. Bestell Ihr doch bitte liebe Grüße von mir. Wie lange wollt Ihr eigentlich bleiben?“

 

Ben: „Leider müssen wir übermorgen schon wieder abreisen.“

 

Derek: „Es wäre schön, wenn wir uns vorher noch einmal sehen würden. Wollt Ihr morgen Abend nicht zum Dinner zu uns kommen?“

 

Ben: „Ich weiss nicht. Jenn wollte morgen Abend eine Dinnerparty geben. Ich möchte Ihre Pläne nicht durchkreuzen, sie hat sich über unseren Besuch so sehr gefreut.“

 

Derek: „Das kann ich verstehen. Schade, ich hätte mich gerne noch einmal mit Dir getroffen.“

 

Ben: „Ich rufe Dich morgen an, vielleicht können wir uns ja morgen Nachmittag noch einmal treffen.“

 

Derek: „Ja, das wäre schön.“

 

Ben: „Außerdem könnt Ihr ja nun jederzeit nach Sunset Beach kommen und uns besuchen. Hat Carmen eigentlich schon Ihren Enkel gesehen?“

 

Maria: „Nein, Sie kennt Simon nur von Fotos. Du weißt ja, dass Sie unter Flugangst leidet und wir wollten bisher nicht nach Sunset Beach kommen, weil wir Dich nicht noch mehr verletzen wollten.“

 

Ben: „Nun steht einem Besuch in Sunset Beach ja nichts mehr im Weg.“

 

Ben und Meg standen auf. Derek reichte Meg die Hand.


Derek: „Meg, es war schön sie kennen zulernen. Ich bin froh, dass Ben endlich seine große Liebe gefunden hat.“

 

Ben: „Meg ist mehr als meine große Liebe, Sie ist meine Seelenverwandte.“

 

Meg: „Es war auch schön Ben’s Bruder kennen zulernen.“

 

Derek: „Ich hoffe wir bleiben in Kontakt mit einander.“

 

Ben: Ja, versprochen.“

 

Ben und Meg verließen das Haus und gingen durch den Park zum Auto zurück. Nachdem Ben Meg noch einiges in Birmingham gezeigt hatte, fuhren sie wieder zu Jenn zurück. Während der Fahrt war Ben sehr still.

 

Meg: „Ben?“

 

Ben: „Ja?“

Meg: „Ist alles in Ordnung?“

 

Ben: „Ja, ich war nur in Gedanken.“

 

Meg: „Ist es Dir sehr schwer gefallen, mit Deinem Bruder zu reden?“

 

Ben: „Anfangs schon, aber mit Dir an meiner Seite habe ich es geschafft.“

 

Meg: „Ich denke es war nicht einfach, nach so langer Zeit wieder mit Ihm zu reden.“

 

Ben: „Nein, besonders da wir uns, als wir uns das letzte mal gesehen haben, sehr gestritten haben und beide Dinge sagten, die den anderen verletzten.“

 

Meg: „Du hattest auch allen Grund dazu böse mit Ihm zu sein. Schließlich hat sich ja seinetwegen Maria von Dir scheiden lassen und Derek geheiratet.“

 

Ben: „Ja. Inzwischen sehe ich es aber anders. Was ich für Maria gefühlt habe, war nicht so intensiv, wie meine Gefühle für Dich.“

 

Meg lächelte Ben an.

 

Meg: „Seit wir uns begegnet sind, glaube ich an das Schicksal und Du, Ben Evans, bist mein Schicksal.“

 

Ben: „Meg Cummings, ich liebe Dich.“

 

Meg: „Ich liebe Dich auch, Ben Evans.“