Kapitel 06

 

 

Früh am Montag Morgen brachen Ben und Meg zu Ihrer Reise auf. Joan hatte den Beiden einen großen Picknickkorb zurechtgepackt, den Meg gerade in den Kofferraum des Autos verstaute, als Ben mit einer Reisetasche in seiner Hand auftauchte „Guten Morgen Ben.“ lächelte Meg „Bist Du für unseren Trip bereit?“ „Guten Morgen Meg.“ lächelte Ben zurück „Und ich bin schon ganz gespannt, ob wir die passenden Ponys in Salinas finden.“ „Das werden wir, da bin ich mir ganz sicher.“ antwortete Meg „Hauptsache Du hast genügend Geld mit.“ Ben fasste sich an seine Brusttasche „Mein Checkbuch habe ich, das dürfte reichen.“ meinte er. Ben legte seine Reisetasche in den Kofferraum und verschloss diesen „So, bist Du fertig?“ fragte er. Meg nickte „Ich will mich nur noch schnell von Mom und Dad verabschieden.“ „Wir sind schon hier.“ hörte Meg die Stimme Ihrer Mutter hinter sich. Meg drehte sich um und umarmte Joan „Bis Freitag.“ „Ja, bis Freitag.“ Sagte Joan „Und fahrt vorsichtig.“ „Das werden wir Joan, versprochen. Wir werden die Küstenstrasse entlang fahren und dadurch die Highways meiden.“ erklärte Ben. „Das ist gut, Junge.“ meinte Hank „Und pass mir gut auf mein kleines Mädchen auf.“ „Dad!“ Meg errötete. „Das werde ich, versprochen, Hank.” sagte Ben. Meg umarmte noch mal Ihre Eltern und dann stiegen die beiden jungen Leute ein und fuhren davon.

 

In einem gemütlichem Tempo fuhren Meg und Ben auf der Küstenstrasse nach Norden. Alle zwei Stunden wechselten sie sich am Steuer ab und Mittags machten sie eine lange Rast mit einem großen Picknick. Während der Fahrt unterhielten sie sich über Ihre Vergangenheit und über Bens Pläne mit dem Erholungsheim. Meg war von dieser Idee ganz begeistert und nahm sich vor, Ben so viel wie möglich darin zu unterstützen. Als gegen Abend ein kleines Motel am Straßenrand auftauchte, sah Meg Ben an „Was meinst Du, wollen wir hier übernachten?“ Ben nickte „Ich denke, wir sind für heute weit genug gefahren und eine lange Nachtruhe wird uns beiden gut tun.“ Meg stoppte das Auto vor dem Eingang des Motels „Hoffentlich ist noch etwas frei hier, es sieht sehr voll aus.“ stellte sie dabei fest. Sie stiegen aus und betraten das Motel. Ben trat an die Rezeption heran „Guten Abend, wir möchten gerne zwei Einzelzimmer für eine Nacht.“ sagte er zu der Frau hinter der Theke. „Tut mir leid Sir, aber wir haben kein Einzelzimmer mehr frei.“ antwortete die Frau. „Dann geben Sie uns bitte zwei Doppelzimmer.“ meinte Ben. „Tut mir leid Sir, wir haben nur noch ein Doppelzimmer frei.“ bekam er nun zu hören. Ben drehte sich zu Meg um „Was machen wir nun? Weiter fahren bis zum nächsten Motel?“ fragte er. „Sir, bis zum nächsten Motel sind es noch über 100 Meilen.“ mischte sich die Frau hinter der Rezeption ein. Meg sah Ben an „Ich denke wir sollten uns das Zimmer teilen. Ich bin müde und würde gerne duschen.“ sagte sie. „Bist Du sicher?“ fragte Ben. „Ja,“ nickte Meg. „wir nehmen das Zimmer.“ sagte Ben zu der Frau hinter der Theke. „Würden Sie bitte das Anmeldeformular ausfüllen?“ Sie reichte es Ben der es schnell ausgefüllt hatte. Dann reichte Sie Ben einen Schlüssel „Es ist die Nummer 15, ganz hinten rechts. Unsere Küche hat noch bis 9 Uhr geöffnet.“ informierte Sie Ben. Ben nahm die beiden Reisetaschen und dann gingen sie zu dem Zimmer. Ben schloss die Tür auf und ließ Meg zuerst eintreten. „Naja,“ stellte er fest „nicht gerade das Ritz Charlton, aber für eine Nacht reicht es. Du nimmst das Bett und ich werde die beiden Sessel für mich zusammen schieben.“ Meg sah sich um und entdeckte in der Ecke die zwei arg durchgesessenen Sessel. „Ben, das geht auf keinen Fall, Du brauchst Deinen Schlaf genauso wie ich. Das Bett ist groß genug, darin haben wir beide Platz.“ sagte sie. „Aber Meg, das geht doch nicht....“ widersprach Ben. „Kein aber, wir sind zwei erwachsene Menschen und werden es doch wohl schaffen, sich für einen Nacht ein Zimmer und ein Bett zu teilen.“ „Okay,“ gab Ben nach „es hat ja doch keinen Zweck mit Dir zu zanken.“ „Gut,“ Meg öffnete Ihre Reisetasche und nahm ein paar Dinge heraus „und nun werde ich erst mal eine Dusche nehmen.“ Sie verschwand in dem Badezimmer. Als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, setzte Ben sich auf das Bett und seufzte „Oh Meg, weißt Du eigentlich was Du da von mir verlangst?“

 

Kurze Zeit später kehrte Meg, frisch geduscht, aus dem Badezimmer zurück. Sie trug ein großes T-Shirt, das Ihr ungefähr bis zur Mitte Ihrer nackten, wohlgeformten Schenkel reichte. Ben musste bei diesem Anblick erst einmal schlucken, bevor er sprechen konnte. „Ich gehe dann auch mal duschen.“ sagte er und verschwand in das Badezimmer. Meg begann die Reste aus dem Picknickkorb auf dem Bett auszubreiten. Es war noch genug da, dass es für das Abendessen reichen würde. Als Ben in Boxershorts und T-Shirt bekleidet aus dem Badezimmer zurückkehrt schaute er erstaunt auf das Bett „Oh, ein Picknick im Bett hatte ich auch noch nicht.“ sagte er lachend. „Ich auch noch nicht, aber ich habe keine Lust mehr in das Restaurant zu gehen und es ist ja noch genug da. Wäre schade drum.“ erklärte Meg. „Ja das wäre es.“ stimmte Ben zu. Ben setzte sich ans andere Ende vom Bett und gemeinsam aßen sie. Als sie damit fertig waren, packte Meg die Reste wieder ein. „Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht,“ gähnte sie „aber ich bin müde.“ Ben nickte „Ich auch, dann lass uns am besten schlafen gehen.“ „Ja,“ sagte Meg „ich geh mir nur eben die Zähne putzen.“ Schnell verschwand Meg im Badezimmer und kehrte nach wenigen Minuten zurück. „Dann gehe ich jetzt mal die Zähne putzen.“ sagte Ben und verschwand. Meg legte sich unterdessen in das große Bett und deckte sich zu. Ganz im Stillen, hoffte sie, das sie wenigstens etwas in Bens Gegenwart schlafen konnte. Als Ben zurückkam, legte er sich auf die noch freie Seite des Bettes und deckte sich zu. „Gute Nacht und träum schön.“ sagte er zu Meg, bevor er das Licht auslöschte. „Danke, Du auch.“ sagte Meg und drehte Ben den Rücken zu und war bald schon eingeschlafen. Ben lag noch eine ganze Weile wach und lauschte Megs gleichmäßigen Atemzügen. Wie gerne hätte er sie in seinen Arm genommen, aber irgendwie hatte er auch angst davor. Angst, dass Meg seine Gefühle nicht erwiderte. Irgendwann wurden seine Augen immer schwerer und auch er schlief ein.

 

Später in der Nacht wachte Ben wieder auf. Zu seinem erstaunen, lag Meg schlafend in seinen Armen. Ihr Kopf ruhte auf seinem rechten Arm und seinen linken Arm hatte her um Meg herum gelegt. Ein Glücksgefühl durchfloss Ben und er konnte nicht widerstehen, vorsichtig mit der linken Hand eine Haarsträhne aus Megs Gesicht zu streichen. Meg schlug die Augen auf und sah Ben an. „Entschuldige, ich wollte Dich nicht aufwecken.“ flüsterte Ben. „Ist schon gut Ben.“ lächelte Meg. In diesem Augenblick konnte Ben nicht anderes, als sich zu Meg hinüber zu beugen und sie zärtlich auf Ihre weichen Lippen zu küssen. „Entschuldige, das hätte ich nicht tun sollen.“ sagte er, als er, erschrocken über sich selber, sich wieder zurückzog. „Warum?“ fragte Meg, zog Ben wieder zu sich heran und küsste Ihn zurück. Als sich Ihre Lippen wieder von einander lösten, lächelte Ben Meg an „Das wollte ich schon von dem Augenblick tun, als ich Dich letzte Woche zum ersten mal auf der Pferdekoppel wieder gesehen habe.“ „Und warum hast Du es nicht getan?“ fragte Meg. „Ich hatte Angst davor, wie Du reagieren würdest und ich wusste ja nicht, ob es einen Mann in Deinem Leben gibt.“ „Den gibt es allerdings. Schon seit ganz langer Zeit.“ sagte Meg und sah dabei in Bens überraschtes Gesicht „Ben, ich liebe Dich schon seit ich denken kann.“ Ben strahlte über das ganz Gesicht „Ich liebe Dich auch schon seit sehr langer Zeit.“ sagte er und zog Meg zärtlich an sich heran. Sie küssten sich wieder und dabei wurden die Küsse immer leidenschaftlicher. „Meg,“ stöhnte Ben „wenn wir nicht gleich damit aufhören, weiß ich nicht, was noch passiert.“ „Bitte nicht aufhören.“ sagte Meg „Ich habe doch schon so lange darauf gewartet.“ „Ich doch auch mein Liebling, aber ich möchte nichts überstürzen.“ meinte Ben. „Ben, nach so vielen Jahren überstürzen wir ganz bestimmt nichts.“ sagte Meg und begann dabei zärtlich an Bens Ohrläppchen zu knabbern. „Gut,“ lächelte Ben und küsste Meg leidenschaftlich „Ich liebe Dich.“ Es dauerte nicht mehr lange und die beiden liebten sich lange und zärtlich in dieser Nacht. Danach schliefen sie glücklich in den Armen des anderen ein.

 

 

 

Kapitel 07

 

 

Als Ben am nächsten Morgen aufwachte, lag Meg immer noch schlafend in seinen Armen. Er konnte sein Glück immer noch nicht fassen, dass er endlich den Mut gefunden hatte, Meg zu sagen und zu zeigen, was er für sie empfand. Und noch glücklicher war er über die Tatsache, dass Meg seine Gefühle erwiderte. Zärtlich strich er Meg eine Ihrer dunklen Locken aus der Stirn. Langsam öffnete Meg die Augen und lächelte Ben an. „Guten morgen mein Liebling.“ Sagte Ben. „Guten morgen Ben.“ erwiderte Meg „Hast Du gut geschlafen?“ Ben beugte sich vor und küsste Meg zärtlich auf die weichen Lippen „Mit Dir in meinen Armen habe ich so gut wie noch nie geschlafen.“ antwortete er. Meg lächelte „Dann war das heute Nacht also kein Traum?“ fragte sie. „Nein,“ sagte Ben „wenn dann haben wir beide den gleichen wunderbaren Traum gehabt.“ „Du hast recht.“ Sagte Meg und zog Ben für einen langen Kuss zu sich hinunter. Plötzlich wurden sie durch das Klingeln von Megs Wecker unterbrochen. „Ich denke wir sollten langsam aufstehen, sonst kommen wir heute nicht mehr zur Pferdeauktion an.“ Ben nickte „Da hast Du wohl recht. Haben wir denn noch die Zeit für eine gemeinsame Dusche?“ Meg lächelte „Ich denke das lässt sich einrichten.“

 

Eine halbe Stunde später saßen sie in dem kleinen Speisesaal des Motels und ließen sich das Frühstück schmecken. „Ich denke, bis zum frühen Nachmittag sollten wir dort sein. Gegen fünf Uhr Nachmittags startet die Auktion und bis dahin sollten wir noch Zeit genug haben, uns die geeigneten Ponys anzusehen.“ Ben nahm Megs Hand und küsste sie „Du wirst schon das richtige für uns aussuchen.“ Nach dem Frühstück bezahlte Ben das Zimmer und sie setzten Ihre Fahrt fort. Ganz wie Meg vorausgesagt hatte, erreichten Sie am frühen Nachmittag die Ranch, auf der die Auktion stattfinden sollte. Dort herrschte schon ein geschäftiges Treiben. Pferdezüchter und Pferdehändler führten Ihre Pferde vor und Interessenten sahen sich die Tiere an. „Die Ponys befinden sich dort hinten.“ Meg wies mit der Hand in die Richtung. Hand in Hand schlenderten sie dort hin und Meg nahm die angebotenen Ponys unter die Lupe. Sie sah sich die Gebisse und die Fesseln der Tiere besonders gründlich an und natürlich erkundigte sie sich über die Herkunft der Tiere. Ben sah Ihr dabei die ganz Zeit bewundernd zu. Ab und zu sah Meg Ihn lächelnd an, was jedes Mal sein Herz erwärmte. Nach dem Rundgang sah Meg zufrieden aus. „Ich denke es sind einige brauchbare Tiere dabei.“ „Und welche gefallen Dir am besten?“ wollte Ben wissen. „Ich denke wir sollten versuchen, den Highland Hengst dort drüben und diese Stute hier zu ersteigern. Highlands sind besonders robuste Ponys und sie sind sehr geduldig, was beim Umgang mit Kindern besonders wichtig ist.“ Ben nickte zustimmend. „Und wie geht es nun weiter?“ fragte er. „Nun lassen wir uns als Käufer regiestieren. Wir bekommen dann eine Tafel mit einer Nummer und wenn wir bieten, wird diese Nummer aufgeschrieben.“ Meg führte Ben zur Auktionsleitung hinüber und half Ben, das entsprechende Formular auszufüllen. Dann gingen sie zu der aufgebauten Tretbühne hinüber und suchten sich einen geeigneten Sitzplatz. Meg sah auf Ihre Uhr „Bald geht es los.“ Stellte sie fest.

 

Pünktlich startete die Auktion. Zuerst wurden ein paar Rennpferde versteigert, danach kamen die Reitpferde und dann die Arbeitspferde an die Reihe. Das ganze spielte sich teilweise innerhalb von wenigen Minuten ab. Das jeweilige Pferd wurde in dem Gehege rumgeführt und der Auktionator stellte es kurz vor. Dann begann die jeweilige Versteigerung. Das ganze hörte sich für Ben wie ein geheimnisvoller Singsang an und er fragte sich, wie jemand da nur durchsteigen konnte. Dann endlich war es soweit und die Versteigerung der Ponys begann. Der Hengst, an dem Meg interessiert war, wurde als dritter vorgestellt. Die Versteigerung dauerte ca. 1 Minute und als sie vorüber war, sah Ben Meg ein wenig enttäuscht an „Das war wohl nichts.“ meinte er, denn er hatte Meg nicht einmal ein Gebot abgeben gehört. „Wieso denn nicht? Ich darf Dir aber gratulieren, Du bist der neue Besitzer dieses Hengstes.“ sagte Meg lächelnd. „Wie hast Du das denn gemacht? Du hast doch gar nichts gesagt?“ fragte er erstaunt. „Das war auch gar nicht nötig,“ erklärte Meg „es gibt da ein paar bestimmte Handzeichen, die man beherrschen sollte.“ Ben sah Meg an „Du meinst, Du hast dieses Tier tatsächlich für uns ersteigert?“ fragte er noch einmal. Meg nickte. Ben umarmte Meg „Du bist fantastisch.“ „Danke, aber nun lass uns sehen, ob wir die kleine Stute auch noch bekommen.“ Das Tier wurde gerade in das Gehege geführt und wider ging alles blitzschnell. Meg lächelte Ben an „Ich denke, jetzt ist es an der Zeit, dass Du Dein Scheckheft zückst, damit Du die beiden Tiere bezahlst.“ Ben strahlte über das ganze Gesicht „Du bist einmalig Meg Cummings. Ich liebe Dich.“ Er zog Meg zu sich heran und küsste sie. Gemeinsam gingen sie zu der Auktionsleitung und Ben stellte die Schecks aus. Danach sahen sie sich die beiden Tiere noch einmal an. Meg verabredete mit dem Ranchbesitzer, dass die beiden Ponys bis zum nächsten Morgen auf eine seiner Koppeln stehen konnte. Ben nahm Meg in seine Arme „Was hälst Du davon, wenn ich Dich nun ganz groß zum Essen ausführe? Du hast es Dir mehr als verdient.“ fragte er. „Das klingt sehr gut, ich bin am verhungern.“ antwortete Meg „Aber vorher würde ich gerne duschen und mich umziehen.“ „Kein Problem, ich habe uns vorhin ein Doppelzimmer in dem kleinen Hotel in der Stadt gebucht. Ich hoffe das ist Dir recht?“ sagte Ben. „Das hört sich sehr gut an.“ lächelte Meg. Sie stiegen in das Auto und fuhren in die Stadt.

 

 

Kapitel 08

 

 

Zwei Tage später erreichten Ben und Meg wieder das Weingut. Ihr erster Weg führte natürlich in den Pferdestall, wo Meg gleich die beiden Ponys versorgte. Ben ging Ihr dabei so gut er konnte zur Hand. Da er aber nicht sehr viel über Pferde wusste, war er mehr oder weniger Megs Handlanger. Als die beiden Ponys, Ben und Meg hatten sie unterwegs Romeo und Julia getauft hatten, gut versorgt in Ihrer neuen Stallbox standen und Meg die Boxtür verriegelt hatte, zog Ben Meg für einen leidenschaftlichen Kuss zu sich heran. Als sich Ihre Lippen von einander gelöst hatten, strich Ben zärtlich mit seinem Zeigefinger über Megs Gesicht „Ich weiß gar nicht, wie ich heute Nacht ohne Dich in meinen Armen schlafen soll.“ seufzte er. Meg lehnte Ihren Kopf an Bens Brust „Ich auch nicht, aber Du weißt, ich muss meinen Vater erst schonend auf die neue Situation vorbereiten.“ sagte sie. „Meinst Du er wird uns große Schwierigkeiten machen?“ fragte Ben. „Ich hoffe nicht, aber wenn es um Sara und mich geht, dann kann er sehr eigen sein. Ich denke aber Mom wird Ihn schon zu besänftigen wissen.“ antwortete Meg. „Soll ich vielleicht mal mit Ihm reden?“ fragte Ben. „Nein,“ Meg schüttelte Ihren Kopf „ich denke, ich mache das erst einmal selber. Dad wird Dich noch früh genug in die Mangel nehmen.“ Ben sah Meg entsetzt an und Meg lachte „Nein, keine Angst. Dad kennt Dich doch schon so lange, ich glaube nicht, dass er irgendetwas gegen unsere Beziehung haben wird.“ Sie küsste Ben zärtlich auf die Lippen. „Aber nun sollten wir uns langsam auf den Weg machen. So wie ich Mom kenne, hat sie keine Ruhe, bevor sie mich wieder in die Arme geschlossen hat.“ Ben nickte und seufzte „Du hast wohl recht.“ Er zog Meg noch mal für einen leidenschaftlichen Kuss zu sich heran „Ich vermisse Dich jetzt schon.“ Meg lächelte „Nun, wir wohnen ja nur ein paar hundert Meter von einander entfernt und werden uns doch wohl jeden Tag sehen.“ „Ich hoffe doch.“ sagte Ben. Er nahm Megs Hand in die seine und führte sie zum Auto hinaus. Wenige Minuten später stoppte er das Auto vor dem Haus der Cummings.

 

 

Joan hatte schon mit Spannung auf die Rückkehr von Meg und Ben gewartet. Als sie dann das Motorgeräusch hörte, lief sie sofort zum Küchenfenster und schaute hinaus „Hank“ rief sie dann auch gleich nach Ihrem Mann „sie sind da! Meg und Ben sind zurück!“ Hank betrat die Küche „Das wurde aber auch Zeit.“ stellte er fest. Joan sah immer noch zum Fenster hinaus und beobachtete die beiden jungen Leute. Diese waren in der Zwischenzeit aus dem Auto ausgestiegen. Ben hatte Megs Reisetasche aus dem Kofferraum ausgeladen. Er reichte Meg die Tasche und strich dabei sanft mit seinen Fingern über Megs Hand „Ich liebe Dich.“ flüsterte Ben Meg zu. Meg lächelte Ben an „Ich liebe Dich auch.“ Joan hatte das ganze natürlich durch das Küchenfenster beobachtet und ein Lächeln ging über Ihr Gesicht „Ich wusste es doch, ich habe es die ganze Zeit gewusst.“ Hank sah seine Frau verdutzt an „Was hast Du gewusst Joanie?“ fragte er verwirrt. „Aber Hank, hast Du denn eben nicht gesehen, was da draußen passiert ist?“ Sie schaute Ihren Mann an. „Ben hat Megs Reisetasche aus dem Auto ausgeladen, na und?“ Joan schüttelte Ihren Kopf „Aber hast Du denn nicht gesehen wie?“ Hank zuckte mit den Schultern „Da war doch nichts besonderes dabei. Ben ist eben ein Gentleman durch und durch.“ Joan konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen „Ich hoffe Du denkst noch genauso, wenn ich Dir jetzt sage, dass die beiden ein Paar sind.“ sagte sie. Hank holte tief Luft „Aber Joanie, was Du wieder siehst.“ „Wollen wir wetten?“ forderte Joan Ihren Mann heraus. Hank sah seine Frau an „Du scheinst Dir ja sehr sicher zu sein. Na gut, um was wetten wir?“ wollte er wissen. „Der Verlierer macht den Abwasch heute Abend.“ schlug Joan vor und hielt Hank die ausgestreckte Hand hin. Dieser schlug ein „Abgemacht!“ sagte er. „Na dann lass uns die beiden mal begrüßen.“ sagte Joan und öffnete die Haustür. Sie ging hinaus und umarmte Meg „Meg, schön, dass Ihr wieder da seit. Hattet Ihr eine angenehme Fahrt?“ „Hi Mom,“ lächelte Meg „ja danke, die hatten wir.“ „Gut, habt Ihr Hunger? Soll ich Euch etwas zu Essen machen?“ fragte Joan. „Nein danke, Joan.“ antwortete Ben „Ich sollte erst einmal nach Hause fahren und dort nach dem rechten sehen. Ich würde auch gerne noch auf der Baustelle vorbei sehen.“ „Gut, dann kommst Du aber zum Abendessen und Derek kannst Du auch mitbringen.“ sagte Joan. „Die Einladung nehme ich gerne an. Wann sollen wir hier sein?“ fragte Ben. „So gegen sieben Uhr.“ antwortete Joan. Dann drehte sie sich zu Hank um „Nimmst Du Megs Tasche mit ins Haus, Honey?“ „Natürlich,“ antwortete Hank, der Meg und Ben nicht aus den Augen ließ, aber keine verdächtigen Anzeichen einer Beziehung zwischen den beiden entdecken konnte „aber zuerst möchte ich mein kleines Mädchen auch umarmen.“ „Dad, wie oft muss ich Dir noch sagen, dass ich nicht mehr Dein kleines Mädchen bin?“ fragte Meg lachend und umarmte Ihren Vater. „Für mich wirst Du immer mein kleines Mädchen sein, egal wie alt Du bist.“ antwortete Hank lachend. Meg verdrehte Ihre Augen „Das habe ich schon immer befürchtet.“ lachte sie. „Nun, was soll ich sagen?“ fiel Hank in Ihr Lachen ein „Dein alter Vater kann halt nicht aus seiner Haut raus.“ Ben räusperte sich „Ich denke, ich fahre dann erst einmal.“ Seine Blicke kreuzten die von Meg „Bis später dann und vielen Dank noch einmal für die Einladung, Joan.“ „Kein Problem Ben. Du und Derek, Ihr gehört doch schon so gut wie zur Familie.“ lächelte Joan. Sie bemerkte, dass Ben eine leicht errötete und schnell ins Auto stieg. Joan legte Ihren Arm um Megs Schulter und führte sie ins Haus „Und nun erzähl mal Meg, wie war die Reise?“ fragte sie dabei.