Antonio nahm die Hand seiner Frau, als sie an dem kleinen Häuschen, das versteckt hinter den Dünen am Strand lag, angekommen waren.
Gabriella Torres sah sich zurückhaltend um.
„Ich weiß nicht, vielleicht solltest Du erstmal allein hineingehen.“ meinte sie zögernd, doch ihr Mann lachte nur.
„Du gehörst doch zu mir, und ich werde nirgendwo mehr ohne Dich hingehen!“ meinte er selbstbewusst und legte seinen Arm um Gabis Schulter. „Ich liebe Dich und ich bin unsagbar stolz, mit Dir zusammenzusein, mein Schatz, und das sollen alle wissen. Außerdem wird es höchste Zeit, dass meine werte Familie das auch weiß.“
„Okay...“ lachte Gabi, aber ganz wohl war ihr immer noch nicht dabei.
Antonio war immer sehr verschlossen gewesen, was seine Vergangenheit und seine Familie betraf, aber mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen hatte sie schließlich Stück für Stück zusammengepuzzelt und sich langsam ein Bild von seinen Verwandten gemacht.
Der ersten Begegnung mit seinen Geschwistern sah sie eigentlich recht optimistisch entgegen, aber seine Mutter mit ihrer Wahrsagerei war für Gabi wie ein Buch mit sieben Siegeln, und jedesmal, wenn sie nur an diese Frau dachte, beschlich sie ein ungutes Gefühl, obwohl sie ihr noch nie persönlich begegnet war. Nun, gleich würde sie wissen, ob sie sich irrte oder nicht, was Madame Carmen betraf.
Sie holte tief Luft und folgte Antonio durch den blühenden Kräutergarten, bei dem sich ihr schon wieder Begriffe wie „Hexerei“ und „Hokuspokus“ aufdrängten, weshalb sie unwillkürlich lächeln mußte.
Sie war eine sehr hübsche Frau, klein und zierlich, und heute, an dem Tag, da Antonio sie seiner Familie vorstellen wollte, hatte sie sich mit besonderer Sorgfalt zurechtgemacht. Das helle, modisch geschnittene Kostüm passte hervorragend zu ihrem langen, rabenschwarzen Haar, das ihr offen über die Schultern fiel, und brachte zudem auch ihre schlanken, wohlgeformten Beine vorteilhaft zur Geltung. Mit Make up war sie sehr sparsam umgegangen, um bei Antonios Mutter keinen falschen Eindruck zu erwecken, sie hatte nur etwas dezenten Lippenstift aufgetragen, der einen guten Kontrast zu ihrem leicht sonnengebräunten Teint bildete. Antonio warf seiner Frau einen amüsierten Blick zu. Das sie so aufgeregt war, machte sie für ihn nur noch liebenswerter, als sie ohnehin schon war. Sie kannten sich jetzt seit drei Jahren. Zwei davon waren sie bereits verheiratet, und er wollte nicht einen einzigen Tag davon missen. Sie hatten sich oben an der kanadischen Grenze bei Ausgrabungs- und Forschungsarbeiten verschiedener Universitäten für Archäologie kennen gelernt und waren seitdem unzertrennlich.
„Bist Du bereit?“ fragte er schmunzelnd, während er kräftig an die Eingangstür klopfte. Gabi nickte und schluckte ihre Bedenken tapfer hinunter, als ihnen auch schon geöffnet wurde.
Ein gutaussehender junger Mann trat heraus und musterte sie beide einen Augenblick lang erstaunt, bevor ein breites Lächeln über sein Gesicht zog.
„Antonio?“
„Ja, Ricardo, ich bin es wirklich!“
Die Brüder standen einander gegenüber und sahen sich an, bevor Ricardo die Arme ausbreitete und den jüngeren stürmisch umarmte. Antonio zögerte nur einen Moment, dann erwiderte er die Umarmung.
Schließlich schob Ricardo ihn eine Armlänge von sich weg und sah ihm lachend ins Gesicht.
„Lass Dich anschauen, kleiner Bruder! Meine Güte, Du bist ja richtig erwachsen geworden!“
„Tja“ erwiderte Antonio etwas wehmütig, „vier Jahre sind eben eine lange Zeit!“
Sie betrachteten einander einen Moment nachdenklich, doch dann riß sich Antonio aus seinen Gedanken.
„Ricardo, ich möchte Dir jemanden vorstellen.“ sagte er feierlich und legte den Arm liebevoll um seine Begleiterin. „Das ist Gabriella, meine Frau.“
Jetzt erst schien es Ricardo bewusst zu werden, dass sein Bruder nicht allein gekommen war. Als seine Augen denen Gabis begegneten, ging eine Veränderung in ihm vor. Für einen Augenblick starrte er sie an, als sei sie ein Wesen aus einer anderen Welt. Ihm wurde plötzlich heiß und wieder kalt, und als er ihre Hand berührte, schien es ihm, als würde ihn ein elektrischer Stromstoß treffen. Das war sie – die Frau seiner Träume, diese Augen, dieses Haar, die ganze Erscheinung... er stand da wie erstarrt und vermochte sekundenlang seinen Blick nicht von ihr lösen. Aber auch Gabi stand wie versteinert und rührte sich nicht von der Stelle, als sei sie von seinem Blick gefangen. Es war wie Magie, und sie beide spürten die starke, unbändige Anziehungskraft, die sie verband. Erst Antonios Stimme holte sie zurück in die Wirklichkeit.
„Hey, was ist denn los mit Euch!“ rief er fröhlich. „Nun steht nicht da wie die Salzsäulen! Ricardo, wie findest Du Deine neue Schwägerin? Ist sie nicht wunderschön?“
Verlegen schlug Gabi die Augen nieder, während Ricardo nur stumm dastand, schluckte und nickte.
„Ja... das ist... wirklich eine Überraschung...“ brachte er schließlich mühsam hervor. Dann aber straffte er die Schultern, brachte ein einigermaßen fröhliches Lachen zustande und rief nach hinten zur Tür hinein:
„Mama, komm schnell her! Du glaubst nicht, wer hier ist!“
„Sicher hat sie uns schon lange in ihrer Kristallkugel entdeckt!“ scherzte Antonio und zwinkerte seinem Bruder zu, während sie ins Haus traten.
„Keine Ahnung,“ erwiderte Ricardo, der sich inzwischen wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, „aber wenn sie es wirklich bereits wusste, hat sie es zumindest bisher für sich behalten!“
Er geleitete sie beide durch den Flur in ein geräumiges, helles Wohnzimmer, das einen äußerst freundlichen Eindruck machte und zu Gabis Überraschung in keiner Weise an Mystik und Zauberei erinnerte.
„Na enttäuscht?“ lachte Antonio, der ihre Gedanken erraten zu haben schien. „Sie hat gedacht, sie kommt in eine Zauberhöhle!“ wandte er sich lachend an seinen Bruder. Der nickte verstehend und grinste, während sie alle Platz nahmen.
„Für ihre spirituellen Sitzungen und Wahrnehmungen hat unsere Mutter ein eigenes Atelier.“ erklärte er Gabi. „Ansonsten leben wir hier wie eine ganz normale Leute.“
„Kein Reisigbesen hinter der Tür?“ fragte sie mit verschmitztem Lächeln. „Nicht mal eine schwarze Katze im Haus?“
„Nein, da muß ich Dich enttäuschen. Wir bereiten sogar unser Frühstück selbst zu.“ erwiderte Ricardo und war insgeheim froh, dass keiner der beiden ihm anmerkte, wie heftig sein Herz klopfte, wenn er Gabi nur ansah. „Ich... werde mal nachsehen, wo Mama steckt...“ meinte er schließlich und wollte gerade aufstehen, als sie eine rauchig klingende Frauenstimme vernahmen.
„Du brauchst mich nicht zu suchen, Ricardo, ich bin hier!“
In der Tür stand Madame Carmen in einem dunkelgrünen fließenden Gewand und sah mit durchdringendem Blick neugierig von einem zum anderen.
„Meine Frau hat sich ein Taxi nach L.A. genommen? Machen Sie Witze, Barnes?“ bellte Gregory so laut ins Telefon, dass Rose, die gerade Kaffee eingoss, fast die Kanne fallen ließ.
Caitlin und Sean warfen sich einen vielsagenden Blick zu.
„Ich verzieh mich dann mal.“ raunte Sean seiner Schwester zu und griff nach seiner Schultasche. „Und wenn Du schlau bist, tust Du das selbe, bevor er noch ganz ausrastet!“
„Feigling!“ flüsterte Caitlin zurück und grinste.
„Himmelhergottnochmal!“ schrie Gregory und schlug mit der Faust auf den Tisch, dass das Geschirr gefährlich klirrte. „Ich weiß selbst, dass L.A. eine Millionenstadt ist! Dann lassen Sie sich gefälligst was einfallen!“ Er knallte den Hörer auf und griff sich an die Stirn, während sein Blick auf seine Tochter fiel, die ihn abwartend musterte. „Zum Verrücktwerden! Deine Mutter verschwindet einfach ohne ein Lebenszeichen, im Büro türmt sich die Arbeit und jetzt hab ich auch noch diesen Mordprozess am Hals! Verdammt!“
„Was für einen Mordprozess, Daddy?“ fragte Caitlin interessiert und musste dabei unwillkürlich an ihr heimliches nächtliches Rendezvous mit Tim denken und an das Gespräch, dass sie am dabei belauscht hatten.
„Am Pier unten an der Brücke ist letzte Nacht ein Mann ermordet worden, und Mark Wolper steht unter dem Verdacht, etwas damit zu tun zu haben.“ berichtete Gregory kurz und griff nach der Morgenzeitung. Caitlin stockte der Atem.
„Mark Wolper?“ rief sie fassungslos. „Das ist doch nicht Dein Ernst!“
„Ich glaube auch nicht, dass dieser Junge jemanden umbringen würde“ meinte Gregory achselzuckend, „aber momentan spricht alles gegen ihn. Ben hat mich gebeten, ihm zu helfen und seine Verteidigung zu übernehmen.“
„Und wirst Du`s tun?“ fragte Caitlin gespannt.
„Sicher. Aber bisher wurde ja noch nicht einmal offiziell Anklage erhoben. Vielleicht melden sich ja noch irgendwelche Zeugen, die etwas beobachtet haben und ihn entlasten könnten.“
Caitlin hatte es plötzlich sehr eilig.
„Ich muss los. Bis später, Daddy!“
Gregory ließ die Zeitung sinken.
„Wo willst Du denn hin?“
„Ich... ich treffe mich mit einigen Studienfreunden, und dann wollen wir noch zur Uni rüber fahren.“ erwiderte sie hastig und eilte zur Tür. „Wiederseh`n, Dad!“
Fassungslos starrte Meg Ben an.
„Du hast einen Zwillingsbruder?“
Er nickte nur stumm mit zusammengepressten Lippen.
„Ich dachte, dass wusstest Du.“ sagte er schließlich leise. Meg schüttelte den Kopf.
„Nein.. ich meine, ja, ich wusste zwar, dass Du einen Bruder hast, aber ein Zwillingsbruder?“
„Tja, der Alptraum meines Lebens.“ meinte er sarkastisch.
Meg überlegte kurz.
„Warte mal... seh ich das richtig... dann war er es, der damals mit Deiner Frau durchgebrannt ist?“
„Ja genau.“ Ben sah sie an und zog die Stirn in Falten. „Und ich befürchte, dass er eben dabei ist, die gleiche Nummer mit Dir zu versuchen.“
„Mit mir?“ Meg schüttelte den Kopf. „Aber ich hatte doch keine Ahnung, dass er...“ Sie stutzte und sah ihn ungläubig an. „Willst Du etwa damit sagen, Maria wusste gar nicht, dass er.. na ja, dass nicht Du es warst, mit dem sie...“
„Nein“ unterbrach Ben, „sie wusste es. Anfangs vielleicht noch nicht, dafür liebt er seine kleinen gemeinen Spielchen viel zu sehr, aber als sie Sunset Beach mit ihm verlassen hat, da wusste sie, wer er war.“
„Warum tut er das?“ fragte Meg verständnislos. Ben stand auf und begann, auf der Veranda auf und ab zu wandern, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben.
„Er scheint ein geradezu perverses Vergnügen daran zu finden, mir alles kaputt zu machen, was mir etwas bedeutet. Das war schon immer so. Mein Vater hat mir mal gesagt, Derek gäbe mir die Schuld daran, dass Mutter nach unserer Geburt gestorben ist und wolle sich auf die Art an mir rächen.“
„Was?“ Meg konnte es nicht fassen. „Wieso?“
Ben lachte bitter.
„Ich bin nach ihm geboren, und er behauptet, wenn es mich nicht gäbe, würde sie noch leben!“
„So ein absoluter Blödsinn!“ meinte Meg kopfschüttelnd. „Konnte ihm das denn niemand ausreden?“
„Anscheinend nicht. Mein Vater schleppte ihn daraufhin zu verschiedenen Psychiatern, die ihn auf jede nur denkbare Art und Weise zu therapieren versuchten, aber danach wurde es eher noch schlimmer. Ich kenne ihn nur als bösartig und gemein.“
„Aber Ihr seht Euch so unglaublich ähnlich.“ sagte Meg leise, „es ist nicht zu fassen.“
„Tja, das ist ja das Problem. Er stellt etwas an und lässt jeden glauben, ich sei es gewesen. Es ist wie ein Fluch...“ Bens Augen wanderten in die Ferne, hinaus aufs Meer. „Die letzten zwei Jahre hat er mich in Ruhe gelassen, aber da gab es auch niemanden in meinem Leben, der mir etwas bedeutet hat.“
Meg war aufgestanden und legte ihm ihre Hand auf die Schulter.
„Jetzt, wo ich weiß, dass es ihn gibt, wird er mich bestimmt nicht mehr täuschen.“
Ben drehte sich zu ihr um und nahm sie in seine Arme.
„Meg, ich will Dich nicht verlieren!“
„Keine Sorge, das wirst Du nicht, Ben!“ versprach sie lächelnd. „Nicht wegen Derek. Ganz bestimmt nicht.“
Tim sah verdrossen auf die Uhr. Nun saß er schon über eine halbe Stunde in diesem Waffelshop, aber die Besitzerin war noch nicht aufgetaucht. Er hatte die Kellnerin nach ihr gefragt, aber das Mädchen meinte nur, Elaine hätte etwas Dringendes zu erledigen, würde aber bald zurückkommen. Was konnte an einem Morgen wie diesem dringender sein, als ein starker Kaffee und die Informationen, die er unbedingt brauchte!
„Hey... so früh schon auf den Beinen?“ hörte er plötzlich eine bekannte Stimme. Eddi Connors rückte sich einen Stuhl zurecht und ließ sich gegenüber Tim nieder, während er die Bedienung heranwinkte.
„Einen Kaffe, aber einen, der munter macht, nicht einschläfert!“ knurrte er und wandte sich, nachdem die Kellnerin wieder gegangen war, sofort an Tim. „Du siehst aus, als hättest Du eine wilde Nacht hinter Dir!“ grinste er anzüglich.
Tim schnaufte.
„Das kann man wohl sagen!“ knurrte er wütend und beugte sich dann vertraulich zu Eddi hinüber. „Erzähl schon, was ist schiefgegangen bei unserem Plan!“
„Äh... schiefgegangen?“ spielte Eddi den Unschuldigen. „Wieso schiefgegangen? Wovon redest Du, Mann?“
Tim hätte ihn am liebsten am Kragen gepackt und geschüttelt, aber ein Blick auf die Leute an den unmittelbar benachbarten Tischen veranlasste ihn, sich zu beherrschen.
„Du weißt ganz genau, was ich meine.“ zischte er wütend, „Wen haben Deine bescheuerten Schläger letzte Nacht umgebracht?“
Eddis Augen wanderten blitzschnell in alle Richtungen, bevor er mit zusammengekniffenen Augen antwortete:
„Unsere Schläger, Tim, Du hängst genauso mit drin, wie ich. Vergiß das nicht!“
„Wie könnte ich das vergessen!“ meinte Tim sarkastisch. „Also rede endlich... wen?“
„Casey Mitchum.“ flüsterte Eddi, „aber ich schwöre, das war nicht so geplant, ein bedauerlicher Unfall...“
Tim lachte spöttisch auf und beugte sich dann wieder weit über den Tisch.
„Du mieser Halunke... lüg mich gefälligst nicht an! Casey Mitchum ist nicht tot!“
„Schön wärs...“ erwiderte Eddi und verstummte schnell, als die Bedienung ihm den Kaffee brachte. „Scotti und Ramon haben mir selbst erzählt, was passiert ist. Sie hatten ihm ein oder zwei Faustschläge verpasst, da ist er mit dem Kopf an irgend so einen Holzpfosten geknallt und hat sich höchstwahrscheinlich das Genick gebrochen.“ fuhr er anschließend im Flüsterton fort.
„Das mag ja sein...“ knurrte Tim so leise wie möglich, „aber es war nicht dieser Casey, den sie erwischt haben. Der ist mir vorhin am Strand begegnet, und er schien mir verdammt lebendig zu sein!“ Er sah Eddi durchdringend an. „Hast Du mich verstanden? Casey Mitchum ist am Leben!“
„Das gibt es doch nicht...“ Fassungslos starrte Eddi ihn an. „Und wer... ich meine, wen haben die beiden dann...?“
Tim zuckte die Schultern.
„Keine Ahnung, sag Du es mir!“
„Tim?“
Die Stimme ließ sie beide erschrocken verstummen. Tim fuhr herum.
Caitlin stand unmittelbar hinter ihnen und sah misstrauisch von einem zum anderen.
„Ich muss unbedingt mit Dir reden, Tim... “ verlangte sie, und man merkte ihr deutlich an, wie ärgerlich sie war. Mit einem geringschätzigen Seitenblick auf Eddi fügte sie hinzu: „Allein!“
„Tut Euch keinen Zwang an, ich bin schon weg!“ Eddi schnappte seinen Kaffeebecher, schenkte Caitlin ein zynisches Grinsen, dass diese ignorierte, und setzte sich an einen anderen Tisch.
„Was hast Du mit diesem Kerl zu schaffen?“ fragte Caitlin entsetzt, als sie allein waren.
„Gar nichts“ log Tim, „er kam vorhin an meinen Tisch, und wir haben uns nett unterhalten, weiter nichts.“
„Und worüber?“
„Ach... so allgemein eben.“
„Das war Eddi Connors... sagt Dir der Name was?“ forschte Caitlin mit zusammengekniffenen Augen.
Als Tim zögerte, fügte sie mit gesenkter Stimme hinzu: „Erinnerst Du Dich an das Gespräch, das wir heute Nacht am Strand belauscht haben? Da war unter anderem die Rede von Connors.“
Tim nickte.
„Ja natürlich, jetzt fällt es mir wieder ein.“
„Sie sagten, Connors würde sie nicht verpfeifen, weil er selbst mit in der Sache drinsteckt.“ Sie machte eine bedeutungsvolle Pause. „Ich weiß jetzt, was am Strand geschehen ist!“