Teil 34

 

 

Ricardo hatte gegen Abend dienstlich auf der Baustelle der Liberty Corporation zu tun gehabt und war auf dem Weg zurück zu seinem Wagen, den er zuvor am Ende der Umzäunung abgestellt hatte. Er blieb stehen und sah hinüber zu den Höhlen, deren Eingänge sich versteckt zwischen den Felsen befanden. Er kannte diese geheimnisvollen Gänge, seit er denken konnte.

Schon als Kinder hatten Antonio und er hier gespielt und sich heimlich in den sagenumwobenen dunklen Grotten versteckt. Sogar ein unterirdischer See sollte hier irgendwo verborgen sein. Sie hatten ihn zwar nie gefunden, aber diese geheimen Orte zogen sie trotzdem magisch an, und obwohl es ihnen von jeher streng verboten gewesen war, waren sie doch immer wieder hergekommen und hatten sich mit ihren Taschenlampen jedes Mal ein Stückchen weiter vorgewagt.

Dabei war Antonio immer wagemutiger gewesen als sein älterer Bruder… 

Später hatten sie die Höhlen sogar für ihre ersten heimlichen Rendezvous genutzt, hatten sich mit ihren Freundinnen hier getroffen, bei Kerzenschein Arm in Arm unter den Felsen gesessen und sich gefühlt wie Armando Deschanel mit seiner Lady in Black aus der alten Legende von Sunset Beach.

Ricardo lächelte.

Und nun war die Erforschung solcher geheimnisvollen Höhlen für Antonio sogar zu seinem Beruf geworden, wer hätte das gedacht.

 

Er wollte schon weitergehen, als er sie plötzlich zwischen den Felsen auftauchen sah – Gabi, seine neue Schwägerin.

Anscheinend kam sie gerade aus einer der Höhlen. Sie trug enge staubige Jeans, derbe hohe Arbeitsschuhe und eine weite, verwaschene Leinenbluse, deren Enden sie praktischerweise vorn über dem Hosenbund verknotet hatte.

Ricardo erkannte sie sofort, trotz des Schutzhelms, den sie zur Sicherheit während ihrer Arbeit tragen mußte. In diesen Sachen sah sie fast noch zarter und zerbrechlicher aus als neulich in ihrem eleganten Kostüm. Sie trug einen großen Behälter und ein Arbeitsgerät, das aussah wie ein Bohrhammer, hinunter zum Jeep. Dort angekommen, legte sie ihre Utensilien ab und klappte die Ladefläche des Wagens herunter. Dann setzte sie den Helm ab und schüttelte ihr langes schwarzes Haar.

Ricardo hatte den Jeep fast erreicht, als sie sich plötzlich umdrehte.

„Hallo Gabi!“ sagte er. Als ihn der Blick aus ihren wundervollen dunklen Augen traf, spürte er eine Befangenheit, die er sonst Frauen gegenüber nie empfand.

„Ricardo?“ fragte sie etwas unsicher und blinzelte gegen das Licht der untergehenden Sonne, das sie blendete.

Er grinste verlegen.

„Richtig geraten. Störe ich Dich bei der Arbeit?“

„Nein, ich bin gerade fertig geworden. Muss nur noch ein paar Proben analysieren, dann ist Feierabend für heute.“ erwiderte sie freundlich und musterte ihn erstaunt. „Und was tust Du hier?“

„Ich hatte dienstlich auf der Baustelle zu tun.“ antwortete Ricardo und wies auf die Gesteinsproben in dem Behälter, den Gabi abgestellt hatte. „Sind die alle aus den Höhlen?“

Sie nickte.

„Alle aus der einen dort oben.“ erklärte sie und wies in die Richtung, aus der sie eben gekommen war.

„Ja, die kenne ich.“ meinte Ricardo. „Antonio und ich haben sie schon als Kinder erforscht.“

Gabi lachte.

„Er hat mir davon erzählt. Ganz schön mutig!“

„Es war wohl eher die Neugier, die uns hineingetrieben hat.“ erwiderte er. „Und wie ist das mit Dir? Du scheinst ja auch nicht gerade ängstlich zu sein, wenn Du dort drin im Dunkeln herumkletterst!“

„Tja“ Gabi verzog das Gesicht zu einem Lächeln, während sie ihr langes Haar mit einem Seidentuch zusammenband, „mich treibt eben auch die Neugier voran! Aber außer ein paar Fledermäusen bin ich in der Höhle noch keinem lebenden Wesen begegnet.“

Sie drehte sich um und wollte den Behälter auf die Ladefläche des Jeeps heben. Ricardo sprang hinzu und nahm ihn ihr ab. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet und hielt erstaunt inne. Diesen kurzen Moment lang waren sie sich plötzlich ziemlich nah. Ihre Blicke hielten einander für Sekunden fest, bevor sich beide verlegen abwandten.

„Wo… ist Antonio?“ fragte Ricardo schnell, um von dieser etwas verfänglichen Situation abzulenken.

„Er nimmt mit Jude Proben aus der Höhle weiter drüben.“ erwiderte Gabi. „Das Gestein dort ist härter, und sie brauchen größere Bohrer.“ Sie musterte ihn mit einem Blick, den er nicht definieren konnte. „Ich fahre jetzt rüber zu ihnen. Möchtest Du mitkommen?“

Schnell schüttelte er den Kopf.

„Nein, ich muß auch wieder los. Im Revier warten sie auf mich.“ Er wandte sich schon zum Gehen, als ihm noch etwas einfiel. „Hat Mama bei Euch angerufen?“

Gabi nickte.

„Ja, wir sollen unbedingt bei Euch wohnen, solange wir in Sunset Beach sind.“

„Und… werdet Ihr das tun?“

Sie atmete tief durch, und Ricardo schien es, als ob ihr die Antwort nicht gerade leicht fiel.

„Ja, ich glaube schon. Antonio wollte ihr diesen Wunsch nicht abschlagen. Allerdings befürchte ich, dass wir Euch damit ziemliche Umstände machen werden, denn so groß ist das Haus nun auch wieder nicht.“

Ricardo strich sich mit der Hand übers Genick und lächelte.

„Keine Sorge, es ist Platz genug.“ erklärte er. „Maria hat ihre eigene Wohnung und ich bin sowieso die meiste Zeit über auf dem Revier.“

Gabi sah ihn etwas nachdenklich an und erwiderte dann sein Lächeln.

„Also gut.“ meinte sie schließlich, „dann sehen wir uns also heute abend noch.“

Ricardo nickte.

„Bis dann.“ sagte er heiser und ging eilig davon.

 

 

 

Als Olivia am nächsten Morgen die Augen aufschlug, mußte sie sich erst einen Moment lang orientieren. Wo zum Teufel befand sie sich?

Sie richtete sich auf und sah sich um. Oh Gott, natürlich… ! Die Erkenntnis traf sie wie ein Hammerschlag… diese Penthouse- Suite im Sunset Inn war momentan ihr neues Zuhause, nachdem sie gestern auf der Fahrt zurück nach Sunset Beach erfahren mußte, dass ihre große prachtvolle Villa einem verhängnisvollen Feuer zum Opfer gefallen war. Fast alles war verbrannt… nicht auszudenken!

Sie war nach der schockierenden Nachricht mit Caitlin sofort ins Hotel gefahren. Von dort aus hatte sie dann mit Gregory telefoniert. Er war zwar etwas kurz angebunden, aber nicht unfreundlich gewesen, als er ihr noch einmal über die Geschehnisse der letzten Nacht berichtete. Um so erstaunter war Olivia, als sie jetzt registrierte, dass sein Bett neben ihr unbenutzt geblieben war. Anscheinend hatte er die Nacht woanders verbracht.

Seufzend stand sie auf und ging unter die Dusche. Nachdem sie zuerst heißes und dann eiskaltes Wasser über ihren Körper hatte laufen lassen, fühlte sie sich einigermaßen erfrischt und bereit, dem Tag ins Auge zu sehen, was immer er auch bringen möge. Sie kleidete sich an und ging die Wendeltreppe hinunter in das geschmackvoll eingerichtete Wohnzimmer. Dort öffnete sie die schweren Samtvorhänge und blinzelte gegen die hereinfallenden Sonnenstrahlen, als sie plötzlich merkte, dass sie nicht allein war. Erstaunt drehte sie sich um.

Gregory lag zusammengerollt auf dem Sofa und schlief.

Ein Lächeln zog über Olivias Gesicht. Er war also doch heimgekommen…

Leise, um ihn nicht aufzuwecken, ging sie hinüber zu ihm und betrachtete sein schlafendes Gesicht. Er wirkte so entspannt und friedlich.

Sie dachte an all das Schöne, was sie miteinander erlebt hatten, und plötzlich wusste sie ganz genau, trotz allem oder auch gerade wegen seinen großen und kleinen Schwächen, sie liebte diesen Mann, und zwar noch immer von ganzem Herzen.

Noch bevor ihr richtig klar war, was sie tat, beugte sie sich hinunter und hauchte ihm vorsichtig einen Kuss auf seine Wange.

Genau in diesem Augenblick schlug er die Augen auf und sah sie an…

 

 

 

Tess wurde unsanft geweckt, als sich Michael und Mark auf dem Flur draußen aus lauter Spass lautstark darum stritten, wer von ihnen das Badezimmer als erster benutzen durfte.

„Das darf ja wohl nicht wahr sein!“ schimpfte sie ungehalten und sprang aus dem Bett.

Sie riss ihre Zimmertür auf und marschierte schnurstracks auf die beiden zu, die aufgrund des grimmigen, verschlafenen Gesichtsausdrucks ihrer Mitbewohnerin sicherheitshalber kurz verstummten.

„`Morgen, Jungs!“ knurrte Tess, nutzte den Überraschungsmoment, schlüpfte einfach zwischen beiden hindurch ins Bad und schloss mit einem wohlwollenden „Lasst Euch nicht stören!“ hinter sich ab. Michael und Mark standen da und starrten sich sprachlos an.

„Was sagt man dazu!“ meinte Mark mit offenem Mund. Michael hatte sich als erster wieder unter Kontrolle und lachte.

„Lass Dir ruhig Zeit!“ rief er Tess hinterher und wandte sich an Mark. „Komm mit in die Küche, bevor der Kaffee auch noch alle ist!“

 

Während Tess unter der Dusche stand, dachte sie mit Wehmut daran, dass sich Derek seit dem Abend im Deep nicht wieder hatte blicken lassen, weder hier noch in der Bar. Angerufen hatte er auch nicht, was Tess zutiefst enttäuschte.

„Vielleicht ist er geschäftlich unterwegs oder hat viel zu tun.“ versuchte sie sich zu trösten. Oder sollte Meg am Ende doch Recht behalten mit ihrer Behauptung, Derek sei an einer Beziehung überhaupt nicht interessiert?

„Verdammt, ich weiß ja nicht einmal, wo er wohnt.“ sagte sie zu sich selbst und fühlte sich nun restlos frustriert. Schließlich beschloss sie, einen Morgenlauf zu machen. Vielleicht bekam sie dadurch ihren Kopf wieder ein wenig frei.

An der Haustür begegnete ihr Cole. Er kam vom Surfen.

„Na, willst Du auch was für die Gesundheit tun?“ fragte er mit diesem frechen Grinsen, das ihn so unwiderstehlich sympathisch aussehen ließ. Tess betrachtete ihn, wie er das Board an die Hauswand lehnte. Er war wirklich gut gebaut, das mußte sie eingestehen, muskulös und braungebrannt…

„Ich will nur ein wenig laufen.“ erwiderte sie schnell, als er sich umdrehte und ihren Blick bemerkte. „Bis später.“

 

Tess versuchte ihren Frust über Dereks merkwürdige Zurückhaltung dadurch abzubauen, dass sie ohne Pause den gesamten Strand entlangjoggte. Dort, wo die letzten Strandhäuser waren und die Felsen begannen, blieb sie endlich stehen und ließ sich erschöpft in den Sand fallen. Hier war der Strand fast menschenleer, nur wenige Touristen hielten sich so weitab des Piers auf.

Tess atmete tief durch und sah hinüber zu den Häuschen, die malerisch und verträumt  zwischen den Dünen lagen. Sie stellte sich vor, wie es wäre, wenn ihr ein solches Haus gehören und sie für immer hier leben würde, vielleicht sogar mit dem Mann ihrer Träume, wie auch immer der aussehen möge…

Während sie noch ihrem Tagtraum nachhing, bemerkte sie, wie jemand eines der Häuser verließ. Ein großer, schlanker, dunkel gekleideter Mann… Derek!

Tess war sofort wieder hellwach und reckte den Hals.

Wohnte er etwa hier? War das sein Zuhause?

Sie beobachtete, wie er etwas aus dem Wagen lud, der vor der Tür geparkt war.

Während Tess noch überlegte, ob sie einfach hinübergehen und ihm „hallo“ sagen sollte, kam er schon wieder heraus, sah sich kurz um und stieg dann in sein Auto. Noch ehe Tess irgendwie reagieren konnte, hatte er schon den Motor angelassen und fuhr zügig davon, in Richtung der Strasse, die in die Berge hinaufführte.

Enttäuscht sah sie ihm nach.

„Na wenigstens weiß ich jetzt, wo ich ihn finden kann.“ dachte sie schließlich, bevor sie sich im leichten Dauerlauf auf den Rückweg machte.

 

 

 

Es war ein wunderschöner Tag gewesen. Sie hatten lange geschlafen, draußen vor der Hütte in der Vormittagssonne ausgiebig gefrühstückt und waren danach zu einem Waldspatziergang aufgebrochen. Es war schon Mittagszeit, als sie auf einer kleinen Lichtung Rast machten.

Ben setzte sich ins Gras und beobachtete Meg, die in einiger Entfernung eifrig etwas aufzusammeln schien.

„Was tust Du denn da?“ fragte er belustigt.

„Ich pflücke unser Mittagessen!“ rief sie zurück und lachte. „Du musst Dich allerdings noch etwas gedulden.“

Ben ließ sich einfach nach hinten ins weiche Moos fallen und beobachtete gedankenversunken die wenigen weißen Wolken, die wie zarte Federbällchen über den azurblauen Himmel schwebten. Es war so schön hier, gemeinsam mit Meg, alles war perfekt, fast alles… bis auf eine Kleinigkeit, die ihm ziemlich zu schaffen machte.

Er hatte ihr noch immer nichts von dieser Nacht erzählt, der Nacht, die er mit Maria verbracht hatte, oder genauer gesagt, bei Maria, denn noch immer konnte er sich mit keiner Silbe daran erinnern, was in diesen Stunden zwischen Abendessen und dem Aufwachen am anderen Morgen in ihrem Bett geschehen war.

Eines jedoch wusste er ganz genau: er mußte Meg endlich die Wahrheit sagen, denn er wollte diese einmalige Beziehung, die so wunderbar und verheißungsvoll begonnen hatte, nicht auf einer Lüge aufbauen. Gleichzeitig aber verspürte er eine unbändige Angst davor, wie sie wohl auf sein Geständnis reagieren würde. Schließlich hatte sie erst vor ein paar Monaten erleben müssen, wie Ihre Jugendliebe zu Hause in Kansas an der Untreue ihres Verlobten gescheitert war, und er wusste, wie sehr sie das verletzt hatte.

Aber es mußte sein, sie mußte es von ihm selbst erfahren, bevor Maria ihm vielleicht sogar zuvorkam und Meg aus Eifersucht davon berichtete, was sich in jener Nacht angeblich zwischen ihm und seiner Exfrau abgespielt hatte.

Am besten brachte er es sofort hinter sich, hier und jetzt, sonst würde er daran ersticken.

 

Meg kam strahlend auf ihn zu und ließ sich neben ihm nieder.

„Mach die Augen zu!“ bat sie und Sekunden später spürte er etwas zuckersüßes, sehr wohlschmeckendes auf seiner Zunge… Walderdbeeren! Meg beugte sich zu ihm hinunter und überraschte ihn gleich danach mit einem leidenschaftlichen Kuss.

„Na, was ist süßer?“ fragte sie etwas atemlos.

„Mmh…“ Ben tat so, als würde er angestrengt überlegen. „Ich glaube… die Erdbeeren!“

„Na warte!“ Meg stürzte sich übermütig auf ihn, und die beiden wälzten sich lachend im Gras.

Dann lagen sie nebeneinander und fütterten sich gegenseitig mit den köstlichen Beeren, die sie gesammelt hatte, während sie sich zwischendurch immer wieder verliebt küssten.

„Ich weiß auch nicht“ meinte Meg plötzlich, während sie den Kopf hob und sich  nachdenklich umsah, „ich habe hier draußen ständig das komische Gefühl, als würde uns jemand beobachten.“

Ben lachte.

„Natürlich beobachten sie uns…“ flüsterte er geheimnisvoll, „die Hasen, die Rehe, Wildkaninchen, vielleicht ist sogar ein Grizzly dabei, der eine Mahlzeit wittert!“

„Dummer Kerl!“ schimpfte Meg und stimmte in sein Lachen ein.

Schließlich legte sie ihren Kopf auf Bens Brust, während er ihr zärtlich ihr Haar streichelte.

„Ich liebe Dich.“ sagte er leise und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Aber ich muß Dir etwas sagen, Meg, etwas, was Dir sicher nicht gefallen wird.“

 

„Lass mich raten…“ schmunzelte Meg, die das gar nicht ernstnahm. „Du… willst mir sagen, dass wir das Mittagessen heute ausfallen lassen! Oder… wenn ich nachher nicht für uns koche, wirst Du mich hier in der Wildnis aussetzen!“

„Meg, bitte hör mir zu!“ bat er etwas gequält.

Sie lachte.

„Was könnte es denn noch sein, was mir nicht gefällt… warte, vielleicht…“

„Meg!“

Sie hörte den Nachdruck in seiner Stimme und verstummte erstaunt.

„Erinnerst Du Dich daran, als dieser Mechaniker mir meinen Wagen nach Hause brachte, nachdem ich ihn zwei Tage zuvor wegen eines platten Reifen stehen lassen mußte?“

Meg überlegte einen Moment und nickte dann.

„Das war der Morgen, als Du mir zum ersten Mal von Derek erzählt hast.“

„Ja, und Du dachtest, Derek hätte Dich belogen, als er Dir erzählte, der Wagen hätte die ganze Nacht am Ocean Drive gestanden.“

Meg schaute Ben fragend an.

„Worauf willst Du hinaus?“

„Na ja, Du weißt auch, dass sich Maria am Ocean Drive eine Wohnung gemietet hat. Sie hatte mich an dem Abend zuvor zum Essen eingeladen, es sollte eine… eine Geste der Versöhnung sein, sie wünschte sich, dass wir einfach nur Freunde bleiben könnten…“

Verständnislos zog Meg die Stirn in Falten.

„Ja… und?“

Ben richtete sich halb auf und sah sie mit einem verzweifelten Blick an.

„Meg, ich… ich weiß auch nicht, wie es dazu kam, aber… ich bin am nächsten Morgen in ihrem Schlafzimmer aufgewacht!“