Teil 38

 

 

Nachdem Ben ungefähr zwei Minuten lang vor Dereks Haustür rastlos auf und abgelaufen war, blieb er plötzlich stehen und starrte Ricardo böse an.

„Willst Du nicht endlich was unternehmen?“

Ricardo verdrehte genervt die Augen.

„Nun lass mich doch mal eine Sekunde lang in Ruhe nachdenken!“ knurrte er. „Wie gesagt, ich habe meine Vorschriften, und die kann ich nicht einfach ignorieren! Wenn ich irgendwas Unüberlegtes tue, reißt mir Chief Harris persönlich den Kopf ab!“

„Feigling!“ zischte Ben. „Ich pfeif auf Deine blöden Vorschriften!“ Er überlegte einen Moment und holte dann tief Luft. „Tut mir leid, Ricardo, nimm` es bitte nicht persönlich, aber Du lässt mir keine andere Wahl!“

Noch bevor der Detektiv wusste, wie ihm geschah, wirbelte Ben herum und versetzte ihm einen wohlgezielten Kinnhaken, der ihn für ein paar Sekunden außer Gefecht setzte.

Dieser Moment reichte aus.

Ehe Ruiz und Spencer aus ihrer Deckung heraus irgendwie reagieren konnten, hatte Ben Ricardos Waffe aus dessen Halfter gezogen.

„Evans, machen Sie keinen Blödsinn!“ brüllte Spencer und zog ebenfalls seine Waffe. Geduckt, damit ihn niemand vom Haus her sehen konnte, kam er herüber zum Eingang gerannt, dicht gefolgt von Ruiz und Cole. Doch es war schon zu spät.

Ben brachte die Waffe in Anschlag und mit einem ohrenbetäubenden Knall ging der Schuss los…

 

 

 

Tess hörte deutlich Schritte auf dem Flur. Sie kamen von der Treppe her. Jemand schien es ziemlich eilig zu haben. Kurz darauf hörte sie Dereks Stimme und dann… angstvoll und laut… Meg!

Sie rief um Hilfe, aber nur ganz kurz, dann war alles still.

Tess lauschte angespannt und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals.

Eine Tür schlug zu und irgend jemand, wahrscheinlich Derek, eilte die Treppe hinunter. Wieder war alles ruhig. 

Dann plötzlich krachte ein Schuss ohrenbetäubend durch die Stille. Es klang, als ob in der unteren Etage Holz splitterte, und Tess hörte aufgeregte Stimmen.

Von da an begann sie, kraftvoll mit ihren gefesselten Füßen gegen die verschlossene Tür zu treten…

 

 

 

Bereits der erste Schuss, den Ben aus Ricardos Dienstwaffe abfeuerte, zerschmetterte das Schloss der Haustür derart, dass ein kräftiger Tritt gegen das ansonsten massive Eichenholz ausreichte, um den Eingang freizumachen. Ben stürmte in die Wohnung, gefolgt von Officer Spencer und Cole, während Ruiz seinem Boss half, der sich soeben ächzend wieder aufrappelte.

„Dieser verrückte Hund!“ knurrte Ricardo und rieb sich das von Bens Schlag schmerzende Kinn. „Los, Ruiz, hinterher! Vielleicht können wir das Schlimmste noch verhindern!“

 

Ben hatte sich auf der Suche nach Derek als erstes die untere Etage vorgenommen.

Er riss die Küchentür auf, die zum Hinterausgang führte und bemerkte, dass diese Tür sperrangelweit offenstand. Im selben Moment heulte draußen der Motor eines Sportwagens auf. Ben stürmte hinaus in den Garten und konnte gerade noch sehen, wie Dereks Mustang mit durchdrehenden Rädern davonsauste, eine dicke Staubwolke hinter sich zurücklassend.

„Verdammter Mist!“ fluchte er wütend und wies auf die Strasse, als Ricardo und Ruiz hinter ihm auftauchten. „Er ist uns entwischt!“

Dieses Mal zögerte Ricardo nicht so lange.

„Das übernehmen wir!“ entschied er. „Such Du nach Meg. Vielleicht ist sie ja wirklich noch hier im Haus!“ Er drehte sich zu Ruiz um. „Ruf Verstärkung, und zwar unsere Leute und auch die Highway- Patrolie! Sag ihnen, wir suchen nach einem schwarzen Mustang, wahrscheinlich ein Mietwagen, und gib ihnen eine kurze Beschreibung von Derek durch. Sie sollen den Highway und die Küstenstrasse in beide Richtungen absperren und ihm den Weg abschneiden! Na los, beeil Dich! Ich nehme meinen Wagen, und Du kommst dann mit dem anderen nach! Derek darf uns nicht entwischen!“

 

Spencer und Cole waren nach oben gelaufen, von wo sie aus einem Zimmer am Ende des Flures ein immer wiederkehrendes Poltern hörten.

„Vorsicht da drin!“ rief Cole und trat mehrmals kräftig gegen die Tür, die schließlich mit einem berstenden Geräusch nachgab.

Tess lag auf dem Boden, die gefesselten Beine schützend an den Körper gezogen und starrte ihnen mit angstvoll geweiteten Augen entgegen. Als sie Cole erkannte, stöhnte sie erleichtert auf.

„Tess!“ Er fiel neben ihr auf die Knie und bettete ihren Kopf auf seinen Schoß. „Warte, ich helfe Dir!“ Vorsichtig löste er das Pflaster von ihrem Mund, und sie schnappte sogleich gierig nach Luft.

„Cole… Gott sei dank!“ brachte sie schließlich heraus. „Ich hatte so furchtbare Angst! Dieser feige Bastard hat mich mit Chloroform betäubt … und als ich aufwachte, hab ich plötzlich einen Schuss gehört, und von da an habe ich immerzu mit den Füßen gegen die Tür getreten, damit mich jemand findet!“

Während Spencer sein Taschenmesser zückte und begann, ihre Fesseln aufzuschneiden, streichelte Cole beruhigend Tess` schweißnasses Gesicht.

„Ist ja gut, jetzt kann Dir nichts mehr geschehen!“

Sie nickte und lehnte erschöpft ihren Kopf an seine Schulter, doch Sekunden später fuhr sie wieder hoch.

„Meg…! Derek hatte sie im Schlafzimmer eingesperrt, sie hat so fest geschlafen, als ich sie sah, fast so, als ob…“ Sie schluckte und sah Cole ängstlich an. „… und vorhin hab ich sie gehört, sie hat um Hilfe gerufen…“

In diesem Augenblick ertönte Bens Schrei vom anderen Ende des Flures.

„Cole… Spencer… Großer Gott… nein! Einen Krankenwagen, schnell!“

 

 

 

Rae wollte eben ihren Dienst in der Klinik antreten, als der Krankenwagen mit aufheulenden Sirenen am Eingang der Notaufnahme hielt. Tyus Robinson und ein Sanitäter rissen die hinteren Türen des Wagens auf und sprangen heraus.

Eilig rollte der Sanitäter die Trage, auf der eine junge Patientin lag, in Richtung Eingang, während Tyus nebenherlief und einen Tropf hochhielt.

„Was ist passiert?“ rief Rae und beeilte sich, ihrem Kollegen zu folgen.

„23jährige Patientin, seit gut 20 min ohne Bewusstsein, Puls unregelmäßig, Atmung schwach. Auf der Fahrt hierher mussten wir sie bereits kurzzeitig künstlich beatmen. Hat aller Wahrscheinlichkeit nach ein starkes Beruhigungsmittel gespritzt bekommen, wie es aussieht, eine kräftige Überdosis…“ teilte Dr. Robinson kurz mit. „Wir machen als erstes ein EKG und ein großes Blutbild, falls uns nicht vorher ihr Kreislauf ganz zusammenbricht!“

Rae nickte und nahm Tyus den Tropf ab, während sie den Flur entlanghasteten. Ihr Blick fiel auf das Gesicht der Patientin und sie erstarrte.

„Meine Güte… Meg!“

„Du kennst sie?“ fragte Tyus erstaunt. Rae nickte heftig und schluckte.

„Wir wohnen zusammen. Sie ist Ben Evans Freundin.“

„Weißt Du, ob sie irgendwelche Drogen nimmt?“

„Meg? Nein, das tut sie nicht. Nie im Leben!“ Rae schüttelte fassungslos den Kopf, während sie Meg auf eine der Liegen im Intensivzimmer betteten und begannen, sie an die erforderlichen Überwachungsmonitore anzuschließen. „Ich verstehe das gar nicht! Ben und Meg waren doch verreist… Wo ist Ben?“

„Er kommt nach, wir konnten ihn im Krankenwagen nicht mitnehmen.“ erklärte Tyus und überprüfte sorgfältig Megs Vitalfunktionen. Eine Schwester nahm der Patientin bereits Blut ab.

„Das Labor soll sich mit der Analyse beeilen, ich muss wissen, was man der jungen Dame verabreicht hat!“ befahl Tyus. „Die Sache hat äußerste Priorität!“

Die Schwester nickte und eilte mit der Blutprobe hinaus.

Rae besah sich Megs Arme von oben bis unten.

„Da sind ganz deutlich zwei Einstiche zu sehen.“ stellte sie fest. Erstaunt sah Tyus hin.

„Verdammt, das macht die Sache natürlich noch komplizierter!“ meinte er und verzog bedenklich das Gesicht. „Wir können nicht wissen, wann und wie viel sie vorher schon von dem Zeug im Blut hatte…“

Rae beobachtete die Monitore.

„Sie wird schwächer!“ stellte sie entsetzt fest und tastete an Megs Handgelenk nach dem Puls.

„Kaum spürbar…“ Sie warf ihrem Kollegen einen warnenden Blick zu. „wenn die Frequenz noch weiter abfällt, müssen wir intubieren!“

 

 

 

Draußen war für einen Moment die Sirene eines heranfahrenden Polizeifahrzeuges zu hören, Sekunden später stürzten Ben und Spencer ins Behandlungszimmer.

„Doc, ich habe das hier im Garten von Dereks Haus gefunden!“ rief Spencer atemlos und hielt Tyus eine leere Spritze hin. „Wir vermuten, dass er sie auf der Flucht verloren oder absichtlich weggeworfen hat!“

Rae starrte ungläubig auf die Spritze. War das nicht…

Tyus ließ ihr keine Zeit zum Überlegen.

„Rae, bring das Ding sofort ins Labor, sie sollen feststellen, was für eine Substanz drin war…“ rief er und reichte ihr die Spritze. „Vergleich das Ergebnis mit dem der Blutuntersuchung, damit wir sicher sein können!“

 

Rae hastete den Flur entlang zum Labor.

„Bitte, lieber Gott, lass es nicht dieses Mittel sein, das gestern zusammen mit der Spritze verschwunden ist!“ betete sie insgeheim. „Wenn Meg davon eine Überdosis erhalten hat, dann hat sie schlechte Karten…“

 

 

 

Ben war unbemerkt an Megs Bett herangetreten. Er sah ihr blasses Gesicht unter der Atemmaske, hörte das gleichmäßige Piepsen der Monitore und die Angst um sie schnürte ihm schmerzhaft die Kehle zu. Was hatte Derek ihr nur angetan!

„Ich hätte es wissen müssen, dass er nicht einfach so aufgibt! Ich hätte spüren müssen, dass Du in Gefahr bist…“ dachte er voller Selbstvorwürfe und seine Augen brannten, während er vorsichtig Megs Hand streichelte und erschrocken feststellen musste, dass sie sich eiskalt anfühlte.

„Gib nicht auf, Meg!“ flüsterte er leise und küsste ihre Stirn, als sich das bislang gleichmäßige Piepsen des Überwachungsmonitors plötzlich in einen durchdringenden langanhaltenden Ton verwandelte.

„Dr. Robinson…!“ schrie Ben. „Schnell, kommen Sie!“

Tyus war sofort zur Stelle.

„Herzstillstand!“ diagnostizierte er und gab der herbeieilenden Schwester ein Zeichen. „Den Defibrilator, schnell! Laden auf 300…“ Er wandte sich kurz an Ben und schob ihn in Richtung Ausgang… „Gehen Sie raus, wir tun alles, was wir können!“

 

 

 

Inzwischen waren auch Tess und Cole in der Klinik angekommen.

„Wie geht es Meg?“ rief Tess, doch als sie Bens Gesicht sah, verstummte sie erschrocken.

Er stand wie erstarrt auf dem Flur und ließ die Tür zum Intensivzimmer, wo Dr. Robinson in diesen Sekunden um Megs Leben kämpfte, nicht aus den Augen.

„Hey, sie wird es schaffen, da bin ich ganz sicher!“ sagte Cole leise und legte seine Hand beruhigend auf Bens Schulter, doch der schien ihn gar nicht zu hören.

„Ich schwöre Euch, wenn sie stirbt, bring ich ihn um!“ murmelte er kaum hörbar und seine Augen waren dunkel vor Wut auf seinen verhassten Zwillingsbruder.

„Das wird vielleicht nicht mehr nötig sein!“ erwiderte Spencer, der eben mit dem Funkgerät in der Hand wieder von draußen hereinkam und Bens letzte Bemerkung gehört hatte. „Ricardo hat mir eben über Funk mitgeteilt, dass Derek von einer Polizeistreife auf dem Highway 24 in Richtung Mexiko gestellt worden ist. Auf der Flucht vor den Einsatzkräften kam sein Wagen in einer Kurve ins Schleudern und raste zunächst eine Böschung hinab, von wo er anschließend über die Klippen stürzte.

„Ist er tot?“ fragte Ben mit einem Gesichtsausdruck kalt wie Stein.

Spencer zuckte die Schultern.

„Aller Wahrscheinlichkeit nach ja.“ antwortete er. „Ricardo meint, dass er das nicht überlebt haben kann. Sein Wagen ist unten zerschellt. Sie suchen momentan noch nach Dereks Leiche.“

Ben nickte.

„Hoffentlich finden sie ihn. Ich glaube erst an seinen Tod, wenn ich es mit eigenen Augen sehe!“

 

 

 

Rae sah sich in ihren schlimmsten Vorahnungen bestätigt. Bei dem Mittel, das in Megs Blut festgestellt wurde, handelte es sich definitiv um das selbe, das sich auch in der Spritze befand, und leider auch um das, welches gestern kurz vor ihrem Feierabend auf so mysteriöse Art aus ihrem Medizinraum verschwunden war.

Sie eilte zurück zu Doktor Robinson, um ihm das Ergebnis mitzuteilen und für Meg ein möglichst wirksames Gegenmittel festzulegen, dessen Dosierung allerdings noch ein erhebliches Problem darstellen würde. Sie sah Ben mit Tess, Cole und einem der Polizisten auf dem Flur stehen.

„Kopf hoch, Ben!“ ermutigte sie ihn im Vorübergehen, „wir wissen jetzt, was Meg gespritzt worden ist und können entsprechend reagieren!“

„Sie hatte eben einen Herzstillstand.“ erwiderte Ben und sah Rae eindringlich an. „Hilf ihr, bitte!“

Rae erschrak zutiefst, war jedoch routiniert und beherrscht genug, um sich nichts anmerken zu lassen.

„Natürlich, Ben! Du kannst uns vertrauen!“ erwiderte sie, bevor sie die Tür zum Intensivzimmer hinter sich schloss.

 

Die nächsten Minuten erschienen den Wartenden wie eine Ewigkeit. Ben lehnte kreidebleich an der Wand, während Cole seinen Arm um die vor Angst zitternde Tess gelegt hatte.

Alle starrten auf die Tür und atmeten auf, als Rae endlich wieder herauskam.

Mit zwei Schritten war Ben bei ihr.

„Was ist mit Meg?“

Rae gelang ein schwaches Lächeln.

„Wir haben sie fürs erste stabilisieren können. Tyus gibt ihr gerade ein Gegenmittel, das ihren Kreislauf hoffentlich weiter festigt.“ erklärte sie ruhig. „Jetzt können wir nur abwarten.“

Ben stöhnte schmerzlich auf.

„Du siehst total fertig aus!“ meinte Rae mitfühlend. „Geh nach Hause und ruh Dich etwas aus. Hier kannst Du im Moment ja doch nichts tun!“

Er schüttelte entschlossen den Kopf.

„Ich werde mich nicht wegbewegen, bis ich nicht zu hundert Prozent sicher sein kann, dass es Meg wieder gut geht!“

Rae nickte und maß ihn mit einem besorgten Blick.

„Also gut, dann setz Dich aber hin. Cole kann Dir einen Kaffee holen, damit Du uns nicht auch noch zusammenklappst!“

„Ich erledige das!“ bot sich Tess an und machte sich auf den Weg zum Automaten, während Rae wieder im Behandlungsraum verschwand.

 

 

 

„Ich hab ihr mit meinem dummen Geständnis über Maria und mich so wehgetan!“ dachte Ben vorwurfsvoll, und der Gedanke an den Streit heute Mittag während ihres gemeinsamen Spatzierganges ging ihm nicht aus dem Kopf. „Warum konnte ich nicht einfach meinen Mund halten… Und dann hab ich sie auch noch allein in der Hütte gelassen!“

Während er dasaß und grübelte, war Dr. Robinson unbemerkt aus dem Behandlungszimmer getreten.

„Ben?“

Er fuhr hoch und starrte den Arzt erwartungsvoll an.

„Ich habe Meg ein Gegenmittel gespritzt, das ihren Kreislauf wieder einigermaßen in Schwung bringt.“ erklärte Tyus, fügte jedoch etwas zögernd hinzu: „Sie ist jetzt stabil, aber…“

„Aber was?“

„Nun, ihr Körper war enormem Stress ausgesetzt, sowohl psychisch wie auch physisch. Er versucht nun, diesen Stress auf seine Art abzubauen bzw. damit fertigzuwerden.“

„Was bedeutet das, Doktor!“

Tyus holte tief Luft.

„Das bedeutet, dass sie schläft.“

Ben atmete erleichtert auf.

„Das ist doch gut…“ Er bemerkte den besorgten Blick des Arztes und zog beunruhigt die Stirn in Falten. „Oder etwa nicht?“

„Dass sie schläft, ist gut, aber…“ Tyus suchte mühsam nach den richtigen Worten, um Ben nicht allzu sehr zu entmutigen, „wir können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wie lange Meg schlafen wird.“

 

 

 

Ben verlor erneut jegliche Farbe, als er den tieferen Sinn dessen erfasste, was Tyus eben gesagt hatte.

Tess, die eben vom Automaten zurückkam, stellte die Kaffeebecher unsanft ab und packte den Arzt am Ärmel seines Kittels.

„Was soll das heißen, Dr. Robinson?“ rief sie total geschockt. „Wollen Sie uns etwa gerade schonend beibringen, dass Meg ins Koma gefallen ist?“