Beunruhigt fasste Ben nach Megs Hand.
„Meg, was hast Du?“
Sie griff sich an die Stirn, als müsse sie sich erst besinnen.
„Mark... ich hatte ihn völlig vergessen! Wie geht es ihm, und wie läuft die Gerichtsverhandlung?“
Ben wechselte einen kurzen, aber vielsagenden Blick mit Michael und Vanessa, nachdem einen Moment lang ein peinliches Schweigen entstanden war.
Michael fasste sich als Erster.
„Ähm... es sieht ganz gut aus, Gregory schafft das schon, eine Kleinigkeit für ihn.“ meinte er gespielt fröhlich.
Doch Meg war nicht dumm. Sie hatte sofort bemerkt, das etwas nicht in Ordnung war.
„Was soll das?“ fragte sie ärgerlich und setzte sich energisch auf. „Warum belügt Ihr mich! Irgend etwas stimmt doch nicht! Also...“ sie sah abwartend von einem zum anderen,
„Was ist los?“
Betreten sah Michael zu Boden.
„Entschuldige Meg, wir wollten Dich nicht aufregen, es ist nicht so, wie Du denkst, Gregory wird nachher sein Abschlussplädoyer halten und...“
„...und dann kommt Mark frei.“ ergänzte Vanessa, der es peinlich war, dass sie sich verplaudert hatte, hastig. „Jetzt müssen wir aber los, sonst verpassen wir die Verhandlung. Wir erzählen Dir dann später, wie es war!“
Fast fluchtartig verließen beide das Krankenzimmer und Megs Blick wanderte zurück zu Ben. Der zuckte die Schultern.
„Du hast doch gehört, alles okay. Kein Grund zur Aufregung!“
„Nichts ist okay!“ rief Meg erbost. „Du wirst mir jetzt bitte sofort erzählen, was hier los ist, oder ich rege mich wirklich auf!“
Gabi erwachte von den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages und stellte erstaunt fest, dass das Bett neben ihr bereits leer war. Ein erschrockener Blick zur Uhr zeigte ihr jedoch , dass sie keineswegs verschlafen hatte. Aber wieso war Antonio heimlich aufgestanden, ohne sie zu wecken?
Sie erinnerte sich an die Geschehnisse in der letzten Nacht und hoffte, dass Ricardo und Casey Rae inzwischen gefunden hatten und alles gut ausgegangen war. Stundenlang hatte sie wachgelegen, nachdem die beiden weit nach Mitternacht das Haus verlassen hatten, und war erst im Morgengrauen in einen kurzen unruhigen Schlaf gefallen.
Sie stand auf und duschte eiskalt, um alle ihre Lebensgeister zu wecken.
Während sie sich abtrocknete, dachte sie wieder über Antonio nach. Wahrscheinlich war er bereits hinuntergegangen, um mit seiner Mutter im trauten Familienkreis zu frühstücken.
Trauter Familienkreis... Gabi schluckte.
An dem gespannten Verhältnis zwischen ihr und Madame Carmen hatte sich nichts geändert. Obwohl sie wirklich in jeder erdenklichen Weise versucht hatte, ihrer Schwiegermutter entgegenzukommen, blieb diese verschlossen und gab sich ihr gegenüber kühl und äußerst distanziert.
Gabi verspürte wenig Lust, den Morgen in der mürrischen Gesellschaft Madame Carmens zu verbringen und beschloss, vor dem Frühstück noch ein wenig zu joggen.
Als sie hinunterkam, hantierte Carmen bereits in der Küche herum, doch sie war allein.
Von Antonio keine Spur.
„Guten Morgen.“ sagte Gabi so freundlich wie möglich.
Madame Carmen sah kurz von der Arbeit auf. Ihr Blick erinnerte Gabi an den eines Raubvogels, der auf Beutezug war, bereit, sich den kleinsten Fehler seiner Opfer gnadenlos zu nutze zu machen, und sie bekam eine Gänsehaut.
„Willst Du Kaffee?“ fragte Carmen.
„Nein danke“ erwiderte Gabi. „Eigentlich suche ich Antonio. Weißt Du, wo er so früh schon hingegangen sein könnte?“
„Ich habe keine Ahnung, was Deinen Ehemann zu dieser frühen Stunde aus dem Bett treibt...“ meinte Carmen giftig, „aber er sagte, er wolle einen Morgenlauf machen.“
„Wunderbar“ antwortete Gabi so lässig wie möglich, obwohl die gehässige Bemerkung sie ärgerte, „genau das werde ich jetzt auch tun. Bis später!“
Schnell verließ sie das Haus.
Madame Carmen sah ihr finster nach.
„Miseria!“ schimpfte sie leise vor sich hin, „Du bist nicht stark genug für meinen Sohn! Er wird seine eigenen Wege gehen!“
Joan und Sara blickten erstaunt von einem zum anderen.
„Kann uns mal einer erklären, worum es hier geht?“ erkundigte sich Sara neugierig.
„Ein Freund von uns ist in einen Mordprozess verwickelt.“ erklärte Meg. „Aber er ist natürlich unschuldig.“ fügte sie schnell hinzu, als sie den entsetzten Blick ihrer Mutter sah.
„Er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, das ist alles.“
„Und nun muss sein Anwalt die Geschworenen und den Richter irgendwie davon überzeugen, dass sein Mandant die Tat nicht begangen hat, was nicht so einfach ist, ohne gängige Beweise.“ ergänzte Ben, der beschlossen hatte, die Sache nicht länger zu bagatellisieren. Momentan sieht es nicht besonders gut aus.“
Meg sah ihn an.
„Ich konnte mir gleich denken, das was nicht stimmt.“
„Wir wollten nicht, dass Du Dich aufregst.“ entschuldigte sich Ben und sie nickte.
„Ich rege mich nicht auf, ich muss nur die Gedanken in meinem Kopf irgendwie sortieren. Ich habe das Gefühl, als wenn mir erst nach und nach alles wieder einfällt.“
Ben nahm ihre Hand.
„Kein Wunder, nach dem, was Du durchgemacht hast.“ sagte er mitfühlend und Joan nickte zustimmend.
„Dieser Derek hat Dir übel mitgespielt, Kind.“ meinte sie und sah Ben mit einem kurzen Blick fast ungläubig an. „Kaum zu glauben, dass er Ihr Zwillingsbruder ist!“
„...war, Mum“ verbesserte Meg, „Derek ist tot.“
„Ja, er kann kein Unheil mehr anrichten, Ma`m.“ fügte Ben mit bitterem Lächeln hinzu. „Nun müssen wir nur dafür sorgen, dass Meg dieses schreckliche Erlebnis schnell vergisst.“
Während Ben Joan und Sara kurz schilderte, wie es zu der Mordanklage gegen Mark gekommen war, saß Meg da und hing ihren Gedanken nach.
Warum wurde sie nur das Gefühl nicht los, als habe Derek in irgend einer Form mit dem Mordprozess zu tun?
„Nicht zu glauben!“ hörte sie ihre Mutter sagen, „dann hast Du ja eine Zeitlang nie gewusst, wer von beiden Dir gerade gegenüberstand, Ben oder sein Bruder...“
Plötzlich fiel es Meg wie Schuppen von den Augen.
„Mum, Sara, könnte ich bitte einen Augenblick allein mit Ben sprechen?“
„Natürlich, mein Kind.“ erwiderte Joan mit verständnisvollem Lächeln und erhob sich sofort. „Komm Sara, wir werden eine Kleinigkeit essen. Wir sind in einer halben Stunde zurück.“
„Danke, Mum.“
Meg wartete, bis sich die Tür hinter den beiden geschlossen hatte.
„Hör zu, Ben“ sagte sie mit ernster Miene und bedeutete ihm, sich zu ihr aufs Bett zu setzen, „Ich glaube, ich kriege allmählich alles wieder auf die Reihe. Ich muss Dir etwas Wichtiges erzählen!“
Als Gabi nach einem kurzen schnellen Lauf die Strandpromenade erreichte, atmete sie erleichtert auf. Sie sog gierig die würzige frische Seeluft ein. Es kam ihr jedes Mal wie eine Erlösung vor, wenn sie die Türe des Torres- Hauses hinter sich schloss. Manchmal glaubte sie in Anwesenheit von Antonios Mutter keine Luft mehr zu bekommen. Sie konnte sich noch immer nicht erklären, warum Carmen sie so derart ablehnend behandelte. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass es da einen Zusammenhang gab zwischen dem Hass ihrer Schwiegermutter und den Geschehnissen, die Antonio damals vor Jahren aus dem Haus getrieben hatten.
Aber mit ihm konnte sie nicht darüber reden, er blockte jedes Mal sofort ab, wenn sie auf das Thema zu sprechen kam.
Überhaupt verhielt er sich in der letzten Zeit merkwürdig genug und wurde mit jedem Tag stiller und verschlossener. Es schien fast so, als habe er seit der Ankunft hier in Sunset Beach allmählich seine Fröhlichkeit verloren, dieses Lachen, das sie so sehr an ihm liebte. Manchmal war er wie ein Fremder, und das machte ihr Angst.
Es wurde Zeit, dass sie den Job hier zu Ende führten und zurückkehrten nach Los Angeles.
Während Gabi weiter mit leichten Schritten den Strand entlanglief, stellte sie zu ihrem Erstaunen fest, dass ihr der Gedanke, wieder von hier wegzugehen, ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend verursachte. Die Arbeit bereitete ihr Freude, und sie hatte während ihres Aufenthaltes schon einige nette Leute kennengelernt. Sunset Beach gefiel ihr. Sie konnte sich vorstellen, mit Antonio hier zu leben. Natürlich nicht im Haus seiner Mutter, das auf gar keinen Fall!
Und da war da noch... Ricardo!
Ein wohliger Schauer durchfuhr sie, wenn sie an letzte Nacht dachte, als sie an seinem Bett gestanden hatte...
„Was soll denn das, Gabi!“ schalt sie sich verärgert. „Er ist Dein Schwager!“
„Erinnerst Du Dich, dass sich Derek an dem Abend, als Tiffs Vater ermordet wurde, am Pier mit mir treffen wollte?“ fragte Meg.
Ben nickte und hörte ihr mit wachsender Unruhe zu.
„Er gab sich im Surf Center für Dich aus und lud mich zu einem romantischen Spatziergang am Strand ein.“ fuhr Meg fort. „Nur bist Du ihm an dem Abend zuvorgekommen, und er hat die ganze Zeit umsonst am Pier gewartet. Er saß in den Dünen, und von dort aus hat er alles gesehen, was wirklich mit Tiffanys Vater geschehen ist. Später, als ich wusste, wer er war, wollte er mich damit erpressen. Seine Aussage, wer die wahren Mörder sind, wollte er nur dann machen, wenn ich mit ihm zusammen Sunset Beach verlassen würde.“
Ben ballte die Fäuste.
„Dieser verdammte Mistkerl!“ brachte er hasserfüllt hervor. „Warum hast Du mir nichts davon erzählt, Meg?“
„Er drohte mir, wenn ich es Dir erzählen würde, hätte Mark es zu büßen, denn er wusste inzwischen, dass er der Einzige war, der Marks Unschuld beweisen könne!“
Ben stöhnte auf und legte seinen Arm um Megs Schultern.
„Mein armer Liebling, ich hoffe, ich kann irgendwann wieder gutmachen, was dieser Bastard Dir angetan hat!“
„Du kannst doch nichts dafür, Ben!“ erwiderte Meg und lehnte sich an ihn. „Dich trifft überhaupt keine Schuld an dem, was passiert ist.“
Ben küsste sie liebevoll auf die Wange und sah sie an.
„Du solltest also mit ihm weggehen. Und was war dann?“
„Wir sind zusammen zur Hütte gefahren, und ich dachte, ich könnte mir bis zum Prozess in Ruhe überlegen, wie ich es schaffe, mit Derek fertigzuwerden, ohne Mark dabei zu schaden.“
„Dann hat er Dich entführt“ spann Ben den Faden weiter, „und nun ist er tot, der einzige Mensch, der Marks Unschuld hätte beweisen können! Verdammt...“ Er sprang auf und begann unruhig im Zimmer auf und ab zu gehen. „Gregory hat keine Beweise. Der Staatsanwalt ist ein persönlicher Feind von ihm, und der Richter hat eine alte Rechnung mit ihm zu begleichen! Er wird es nicht schaffen, Mark freizubekommen!“
Meg starrte vor sich hin.
Ihre Gedanken wanderten zurück zu jenem Tag, als sie in diesem fremden Haus aufgewacht war, in das Derek sie gebracht hatte. Langsam wurde das Bild in ihrem Kopf immer klarer... Da war dieser Brief, Derek hatte etwas aufgeschrieben, etwas Wichtiges, und es ging um Mark... Sie sah sich durchs Zimmer taumeln, halb benommen von dem Mittel, das Derek ihr verabreicht hatte und fand einen Zettel in einer Schublade, irgend eine Anleitung... sie hatte den Zettel mit dem Inhalt des Umschlages vertauscht... natürlich!
Das war es!
Gabi war fast am Ende der Strandpromenade, als sie Antonio endlich erblickte. Sie winkte ihm zu, doch er schien sie nicht zu bemerken. Langsam ging sie näher und folgte mit den Augen neugierig seinem Blick, der starr in eine bestimmte Richtung zu gehen schien, aber sie konnte dort außer einer unscheinbaren kleinen Kirche hinter den letzten Häusern nichts Außergewöhnliches entdecken, was seine Aufmerksamkeit hätte derart fesseln können.
Bevor sie rufen konnte, lief Antonio los, erst langsam und zögernd, dann immer schneller.
Schweratmend blieb Gabi einen Moment lang stehen und beobachtete erstaunt, wie er tatsächlich auf die Kirche zulief. Irritiert sah sie ihm nach, bevor sie ihm schließlich folgte.
Was wollte ihr Mann in einem solchen Gebäude? Bisher hatte er alles, was auch nur im entferntesten mit Kirche zutun hatte, strikt abgelehnt. Nicht einmal kirchlich geheiratet hatten sie, obwohl Gabi das gerne getan hätte. Aber Antonio war nicht zu bewegen gewesen, eine Kirche auch nur zu betreten. Und nun?
Sie beobachtete, wie er die schwere Eichentür öffnete und eintrat.
Gabi zögerte. Eine eigenartige Unruhe überkam sie und ließ sie trotz der schon angenehmen Temperaturen frösteln. Dieses ungute Gefühl war es auch, dass sie vorwärts trieb.
Schließlich stand sie vor der Kirche und trat leise ein.
Drinnen war es angenehm kühl. Allmählich gewöhnten sich Gabis Augen an die Dunkelheit in der Sakristei. Sie sah sich um. Die Kirche war mit derben Holzbänken ausgestattet, und selbst der Altar wies außer zahlreichen Kerzen wenig Prunk auf, lediglich ein großes vergoldetes Jesuskreuz zierte die Wand hinter der Kanzel. Ein Duft von Weihrauch lag in der Luft und die hohen Fenster aus buntem Glas, durch die sich die Strahlen der Morgensonne brachen, tauchten den Raum in eine geheimnisvolles, aber irgendwie beruhigendes Licht.
Gabi war die einzige Besucherin zu dieser relativ frühen Stunde. Aber nein... Antonio musste ja auch hier sein!
Sie ging langsam den Gang zwischen den Holzbänken entlang nach vorn zum Altar, als sie ihn sah. Er zündete eine Kerze an und sprach etwas. Als sie näher kam, hörte sie, dass es ein Gebet war, das er fließend in lateinischer Sprache aufsagte. Er war so vertieft in sein Gebet, dass er sie nicht bemerkte.
Erst als sie behutsam ihre Hand auf seinen Arm legte, fuhr er erschrocken zusammen und sah sie an. Erstaunt bemerkte Gabi diesen merkwürdigen Ausdruck in seinen Augen. Er sah absolut zufrieden aus, und ein glückliches Lächeln umspielte seine Lippen.
„Was tust Du hier?“ fragte Gabi leise.
„Hier war mein zweites Zuhause.“ erwiderte er und sein Blick wanderte an ihr vorbei in die Vergangenheit.. „Ich war jeden Tag hier, und ich glaubte fest daran, dass dies meine Berufung sei.“
„Was für eine Berufung, Antonio?“ fragte Gabi verständnislos.
„Priester zu werden.“ sagte er leise.
„Priester?“ rief Gabi entsetzt, dämpfte jedoch schnell ihre Stimme, die in dem großen Gewölbe widerhallte. „Ja aber... ich dachte immer, Du hältst nicht viel von kirchlichen Dingen!“
„Doch, sehr viel sogar. Sie haben mein Leben bestimmt.“ Er senkte den Kopf und ein bitterer Zug umspielte seine Lippen. „Bis zu dem Tag, als...“
„Als was?“ fragte Gabi atemlos. Er hob den Blick und sah sie an. Es war, als ob er aus einem Traum erwachen würde.
„Lassen wir die Vergangenheit ruhen, Gabi!“ sagte er leise. „Lass uns zurückgehen!“
„Warte!“ rief sie und hielt ihn am Arm fest, als er sich zum Gehen wandte. „Nicht bevor Du mir endlich erzählst, was damals in Sunset Beach passiert ist!“
„Nicht jetzt.“ erwiderte er.
„Wann dann, Antonio?“ Gabi sah ihren Mann mit großen Augen an. „Ich weiß überhaupt nichts von Deiner Vergangenheit! Wenn ich Dich danach frage, blockst Du ab. Du hast Dich so verändert, seit wir hier sind! Bitte...“ sie ergriff seine Schultern und zwang ihn, sie anzusehen, „rede mit mir!“
„Vielleicht später!“ sagte er und schob sie abrupt von sich. „Wir müssen zur Baustelle, es ist schon spät!“
Damit ging er zum Ausgang. Gabi sah ihm verständnislos hinterher, bevor sie ihm schließlich zögernd folgte. Draußen, im hellen Licht der Morgensonne, legte er versöhnlich seinen Arm um ihre Schultern.
„Irgendwann werde ich Dir alles erzählen, Gabi, aber nicht heute. Vertrau mir!“
„Ben!“ Mit weit aufgerissenen Augen starrte Meg ihn an. „Der Brief, Dereks Aussage!“
„Was meinst Du?“ fragte Ben verständnislos.
„Derek hat alles aufgeschrieben, was an jenem Abend geschah! Er wollte nicht, dass Mark verurteilt wird, und er versprach mir, dass er den Brief abschickt, wenn wir am Flughafen eingecheckt hätten.“ Meg schluckte. „Ben, ich habe den Brief versteckt, in dem Zimmer, in dem Ihr mich gefunden habt, unter der Matratze!“
„Ist das wahr?“ Bens Augen leuchteten auf. „Meg, wenn das stimmt...“
Sie fasste nach seiner Hand.
„Schnell, Du musst Dich beeilen! Hol den Brief, bevor sie Mark zu unrecht verurteilen!“
Ben küsste Meg stürmisch auf den Mund.
„Das könnte der Beweis sein, den wir brauchen! Ich liebe Dich, Meg!“
„Ich Dich auch.“ sagte sie lächelnd und lehnte sich erschöpft zurück, als Ben die Tür hinter sich schloss.