Kapitel 06

 

 

Meg parkte das Auto vor dem Polizeirevier. John seufzte auf.

 

Meg: „Angst?“

 

John: „Ja ein wenig.“

 

Meg nahm John’s Hand und lächelte Ihn an.

 

Meg: „Keine Angst, ich bin ja bei Dir.“

 

John: „Danke. Meg?“

 

Meg: „Ja John?“

 

John: „Hast Du keine Angst davor, was wir gleich über mich erfahren werden?“

 

Meg: „Nein, nicht richtig. Ich weiß, das Du ein sehr liebenswerter Mensch bist. Nur befürchte ich, das.....“

 

John: „Was befürchtest Du?“

 

Meg: „Es ist....ohne das ich es wollte, habe ich mich in Dich verliebt und nun...“

 

John: „Hast Du Angst davor, es könnte eine andere Frau in meinem Leben geben?“

 

Meg: „Ja. John, davor habe ich Angst.“

 

John: „Meg, ich habe mich auch in Dich verliebt und ich glaube, dass ich für keine andere Frau so fühlen könnte, wie für Dich.“

 

Meg: „John bitte, Du bist vielleicht glücklich verheiratet und hast Kinder. Ich möchte einfach keine Familie zerstören.“

 

John: „Und wenn da keine andere Frau und keine Familie ist?“

 

Meg: „Das werden wir nur erfahren, wenn wir jetzt da reingehen und uns anhören, was Jim uns zu berichten hat.“

 

John: „Ja, lass uns gehen.“

 

Sie stiegen aus und betraten zusammen das Gebäude. Jim kam auf die beiden zu. Er schüttelte beiden zur Begrüßung die Hand.

 

Jim: „Hi Meg, hi John. Am besten gehen wir in mein Büro, da sind wir ungestört.”

 

John und Meg: „Ja gut.“

 

Jim führte Meg und John in sein Büro. Er setzte sich hinter seinen Schreibtisch und Meg und John nahmen davor Platz. John nahm Meg’s Hand und Sie lächelte ihn aufmunternd an.

 

Jim: „Fertig?“

 

John seufzte.

 

John: „Ja, fangen wir an.“

 

Jim öffnete eine Akte, die auf seinem Schreibtisch lag.

 

Jim: „Ihr Name ist Benjamin Joseph Phillip Evans, sind am 17. Dezember 1965 geboren und leben in Sunset Beach/Kalifornien.“

 

Ben: „Benjamin Joseph Phillip Evans aus Sunset Beach/Kalifornien.”

 

Meg: “Benjamin Joseph Phillip Evans, ich wette alle nennen Dich Ben.”

 

Ben: „Ben, ja Ben klingt gut.“

 

Meg: „Erinnerst Du Dich daran?“

 

Ben: „Nein, aber so wie Du es sagst klingt es gut.“

 

Meg lächelte Ben an.

 

Meg: „Jim hast Du noch mehr Informationen über Ben?“

 

Jim: „Ja, ein Detektiv Ricardo Torres aus Sunset Beach hat mir eine ganze Menge gefaxt. Mr Evans am besten nehmen Sie die ganze Akte mit und lesen sich alles in Ruhe durch.“

 

Er überreichte Ben die Akte.

 

Ben: „Danke.“

 

Jim: „Nicht zu danken. Hier ist auch noch die Telefonnummer von Detektiv Torres und von einem Mark Wolper. Mr Wolper ist nach Aussage von Detektiv Torres Ihr bester Freund und hat auch die Suche nach Ihnen ausgelöst.“

 

Ben nahm den Zettel entgegen.

 

Ben: „Nochmals vielen Dank, für Ihre Hilfe.“

 

Jim: „Ich bin froh, das ich Ihnen helfen konnte, Mr Evans. Ach noch etwas!“

 

Ben: „Ja?“

 

Jim: „Wie Detektiv Torres bei seinen Nachforschungen festgestellt hat, hatten Sie sich im Holiday Inn Hotel in Kansas City ein Zimmer gemietet und Ihre persönlichen Sachen sind immer noch dort.“

 

Ben: „Gut. Meg können wir fahren? Ich möchte mir in Ruhe alles durchlesen.“

 

Meg: „Natürlich.“

 

Sie standen auf und schüttelten Jim zum Abschied noch einmal die Hand.

 

Jim: „Alles Gute Mr Evans. Bye.“

 

Ben: „Nochmals Danke, Bye.“

 

Meg: „Bye Jim.“

 

Sie verließen das Büro und fuhren zur Farm zurück.

 

In der Zwischenzeit in Sunset Beach

 

Ricardo Torres betrat das Deep. Jetzt am frühen Abend war hier noch nicht allzu viel los. Hinter der Bar entdeckte er Mark Wolper. Er ging an die Bar und setzte sich.

 

Ricardo: „Hi Mark.“

 

Mark: „Hi Ricardo. Möchtest Du etwas trinken?”

 

Ricardo: „Ja, gib mir ein Bier.“

 

Mark stellte ein Bier vor Ricardo.

 

Ricardo: „Danke.“

 

Mark: „Hast Du schon etwas über Ben herausgefunden?“

 

Ricardo: „Ja, darum bin ich hier. Ich habe Ihn gefunden.“

 

Mark: „Gott sei dank. Wo ist er und wie geht es Ihm?“

 

Ricardo: „Er ist in Ludlow/Kansas.“

 

Mark: „In Kansas?“

 

Ricardo: „Ja. Seine Kreditkarten hat er zuletzt benutzt, als er sich in Kansas City ein Hotelzimmer gemietet hatte.“

 

Mark: „Kansas City? Ich denke er ist in Ludlow?”

 

Ricardo: „Ja. Er hatte einen Unfall oder so etwas.....“

 

Mark: „Was meinst Du mit oder so etwas?“

 

Ricardo: „Er wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert und hat seit dem sein Gedächtnis verloren.“

 

Mark: „Oh mein Gott! Und nun? Was passiert nun mit Ihm?“

 

Ricardo: „Ich habe das wichtigste über Ben erst einmal nach Ludlow gefaxt. Und ich habe Deine Telefonnummer hinterlassen. Ich denke Ben wird sich dann bald bei Dir melden.“

 

Die beiden hatten nicht bemerkt, das eine junge rothaarige Frau hinter Ihnen getreten war.

 

Annie: „Was ist mit Ben passiert?“

 

Mark: „Hi Annie, schön Dich zu sehen.“

 

Annie: „Ich fragte, was ist los mit Ben?“

 

Ricardo: „Wie es aussieht hat er sein Gedächtnis verloren.“

 

Annie: „Oh mein Gott! Und wo ist er nun? Ich muss Ihm doch helfen!“

 

Mark: „Ich glaube nicht, dass Du Ihm da helfen kannst.“

 

Annie: „Hey, ich bin schließlich Ben’s beste Freundin. Wenn Ihm einer helfen kann, dann ich.“

 

Ricardo: „Ben ist in Kansas.“

 

Annie: „Ricardo sag mir bitte wo, ich muss sofort hin!“

 

Ricardo: „Nein, das halte ich für keine gute Idee. Ben wird nach Sunset Beach zurückkehren wenn er soweit ist. Mark, ruf mich an, wenn Ben sich bei Dir meldet. Bye.“

 

Mark: „Ja, mache ich. Bye.“

 

Ricardo stand auf und verließ das Deep.

 

Annie: „Bitte Mark, Du musst mir sagen, wo genau Ben ist.“

 

Mark: „Ich weiß es doch auch nicht und selbst wenn ich es wüsste, würde ich es Dir nicht sagen.“

 

Annie: „Warum denn nicht, ich kenne Ben am besten von Euch allen und Du weißt, dass ich Ihn liebe.“

 

Mark: „Tut mir leid Annie, aber ich kann Dir da nicht weiterhelfen. Du musst warten, bis Ben wieder hier ist. So und nun entschuldige mich bitte, aber ich muss weiter arbeiten.“

 

Annie: „Ist schon gut, ich habe auch noch wichtigeres zu tun.“

 

Sie stand auf und verließ das Deep. Mark sah Ihr nach.

 

„Hoffentlich stellt Sie nun wieder keine Dummheiten an.“ dachte er.

 

Zurück in Ludlow

 

Meg und Ben betraten das Haus der Cummings.

 

Meg: „Soll ich uns etwas zu Essen machen, während Du Dir die Akte durchliest?“

 

Ben: „Nein Meg, ich möchte viel lieber, das Du es mit mir zusammen liest.“

 

Meg: „Gut, wenn Du möchtest, dann lass uns ins Wohnzimmer gehen.“

 

Sie gingen ins Wohnzimmer und setzten sich auf das Sofa. Ben seufzte und öffnete die Akte. Laut begann er zu lesen.

 

Ben: „ Benjamin Joseph Phillip Evans, geboren am 17. Dezember 1965 in London.“

 

Meg: „Oh, daher also Dein Akzent.“

 

Ben: „Ja. Also weiter. Familienstand, verheiratet seit dem 15. Mai 1994 mit Maria Torres.......“

 

Meg: „Ich wusste es, ich wusste Du bist verheiratet!“

 

Ben: „Warte, ich bin ja noch nicht fertig mit lesen. Maria Torres starb vor drei Jahren bei einem Bootsunfall. Meg, das heißt ich bin Witwer.“

 

Meg: „Drei Jahre sind eine lange Zeit. In Sunset Beach wartet bestimmt eine Frau auf Dich.“

 

Ben: „Meg ich denke nicht so. Überleg doch mal, es war dieser Mark, der die Suche nach mir ausgelöst hat und keine Frau.“

 

Meg: „Vielleicht hast Du recht. Was steht denn da noch?“

 

Ben: „Hier steht, das mir ein Nachtclub und ein Internetcafe gehören. Außerdem bin ich Teilhaber der Liberty Corporation.“

 

Meg: „Wow, Du scheinst viel beschäftigt zu sein.“

 

Ben legte die Akte zur Seite.

 

Ben: „Ja, aber lass uns nun lieber feiern, das wir nun wissen, wer ich bin.“

 

Meg: „Willst Du ausgehen?“

 

Ben: „Nein, viel lieber würde ich hier ganz alleine mit Dir feiern.“

 

Meg: „Gut. Warte da fällt mir ein, ich habe noch eine Flasche Champagner und das ist doch der Richtige Anlass, diese zu öffnen.“

 

Ben: „Eine gute Idee.“

 

Meg stand auf und verließ den Raum. Ben dämmte das Licht und zündete ein paar Kerzen an. Dann ging er zum CD Player hinüber, suchte eine CD mit sanfter Musik aus und legte sie ein. Meg kehrte mit einer Flasche und zwei Gläsern in der Hand zurück.

 

Meg: „Oh, meine Lieblings CD.“

 

Ben: „Ja, ich mag diese sanfte Musik.“

 

Er nahm Meg die Flasche ab, öffnete sie und goss den Champagner ein. Ben reichte Meg ein Glas. Beide tranken einen Schluck. Dann nahm Ben Meg das Glas wieder ab und stellte sie auf den Tisch.

 

Ben: „Darf ich um diesen Tanz bitten?“

 

Meg: „Mit Vergnügen.“

 

Ben zog Meg zu sich heran und die beiden begannen langsam zu der sanften Musik zu tanzen. Meg lehnte Ihren Kopf an Ben’s Brust. Ein paar Minuten tanzten sie schweigend miteinander.

 

Meg: „Ben Du bist ein wundervoller Tänzer.“

 

Ben: „Ich denke das liegt an Dir. Meg?“

 

Meg schaute zu Ben auf.

 

Meg: „Ja?“

 

„Ich liebe Dich.“ Flüsterte Ben und beugte sich zu Meg vor. Langsam und zärtlich begann er Meg zu küssen. Meg schloss die Augen und genoss den Kuss. Als sich Ihre Lippen voneinander lösten sahen sie sich tief in die Augen.

 

Meg: „Ich liebe Dich auch Ben Evans.“

 

Sie begannen sich erneut zu küssen und schnell wurden die Küsse immer leidenschaftlicher. Plötzlich löste sich Meg von Ben.

 

Ben: „Was ist? Habe ich irgendetwas falsch gemacht?“

Meg lächelte Ihn an.

 

Meg: „Nein Ben.“

 

Sie blies die Kerzen aus und nahm Ben’s Hand.

 

Meg: „Komm mit.“

 

Ben: „Bist Du sicher?“

 

Meg: „Ja, so sicher wie noch nie in meinem Leben.“

 

Sie führte Ben die Treppe hinauf in Ihr Schlafzimmer. Dort begannen sie sich wieder leidenschaftlich zu küssen. Meg begann Ben’s Hemd aufzuknöpfen. Langsam ließ sie es über seine Schultern gleiten und berührte dabei seine nackte Haut. Ein Schauer durchlief Ben und er stöhnte auf. Er zog Meg den Pullover aus.

 

Ben: „Meg Du bist so wunderschön.“

 

Sie küssten sich wieder sehr leidenschaftlich. Langsam zogen sie sich gegenseitig aus. Ben hob Meg hoch und trug sie zum Bett hinüber und legte sie vorsichtig hin.

 

Ben: „Bist Du auch sicher, dass Du das möchtest?“

 

Meg: „Ich habe in meinem Leben noch nie etwas so sehr gewollt wie Dich jetzt.“

 

Ben: „Meg ich liebe Dich.“

 

Langsam und zärtlich liebten sich die Beiden. Erschöpft lagen sie sich hinterher in den Armen.

 

Meg: „Das war wunderschön. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt.“

 

Ben: „Meg Cummings, Du bist unglaublich. Ich liebe Dich.“

 

Meg: „Ich liebe Dich auch Ben Evans.“

 

Wenige Minuten später waren sie beide eingeschlafen.

 

 

 

Kapitel 07

 

 

Nach einer unruhigen Nacht wachte Ben am frühen morgen auf. Meg lag immer noch fest schlafend in seinen Armen. Er lächelte, als er Meg’s Gesicht betrachtete. Sie war wunderschön. Vorsichtig, um Meg nicht auf zuwecken, stand er auf. Zu viele Gedanken wirbelten in seinem Kopf herum. Er beschloss, erst einmal zu duschen. Leise verließ er das Zimmer und ging ins Badezimmer hinüber. Er stieg in die Dusche und stellte das Wasser an. Ben schloss die Augen und ließ den Wasserstrahl über sein Kopf laufen. Plötzlich spürte er eine Hand auf seinem Rücken.

 

Meg: „Guten morgen Ben, warum hast Du mich denn nicht geweckt?“

 

Ben: „Ich wollte Dich nicht stören, Du hast noch so fest geschlafen.“

 

Meg stieg zu Ben unter die Dusche. Sie umarmte Ben und begann ihn zu küssen. Ben erwiderte ihre Küsse und bald schon wurden sie immer leidenschaftlicher. Es dauerte nicht lange und sie liebten sich. Anschließend duschten sie sich gegenseitig ab. Sie stiegen aus der Dusche trockneten sich ab und begannen sich anzuziehen.

 

Ben: „Danke Meg, danke das du für mich da bist.“

 

Meg: „Ben, ich habe Dir letzte Nacht gesagt, dass ich Dich liebe und daran wird sich nichts ändern. Ich bin gerne für Dich da und möchte Dir helfen so gut ich kann.“

 

Ben seufzte auf.

 

Ben: „Danke Meg, genau das habe ich jetzt gebraucht.“

 

Meg: „Du warst sehr unruhig heute nacht.“

 

Ben: „Ja, da sind noch zu viele Fragen die mich beschäftigen. Ich kenne zwar nun meinen Namen, weiß aber immer noch nicht, wer ich eigentlich bin.“

 

Meg: „Ben, ich weiß es muss schwer für Dich sein, aber lass die Zeit einfach für sich arbeiten.“

 

Ben: „Glaubst Du wirklich, das ich mein Gedächtnis jemals wieder bekomme?“

 

Meg: „Ja Ben. Zumal ich davon überzeugt bin, dass Dein Gedächtnisverlust keine physischen Ursache hat, sondern eher ein psychische.“

 

Ben: „Wie meinst Du das?“

 

Meg: „Sieh mal, die Kopfverletzung die Du hattest, war nicht so schlimm. Wir haben alle möglichen Tests und Untersuchungen durchgeführt und nichts weist darauf hin, dass Dein Gehirn verletzt wurde. Ich denke vielmehr, dass Du ganz tief in Deinem innersten nicht möchtest, dass Du Dich an Deine Vergangenheit erinnerst.“

 

Ben: „Aber was sollte das denn sein?“

 

Meg: „Das kann ich Dir leider auch nicht sagen. Du solltest vielleicht erst einmal versuchen, mehr darüber heraus zu finden, wer Du tatsächlich bist.“

 

Ben: „Ja, das wäre vielleicht am besten. Würdest Du mich heute nach Kansas City begleiten, um meine persönlichen Sachen aus dem Hotel abzuholen?“

 

Meg: „Gerne, aber vorher sollten wir frühstücken und die Tiere müssen auch gefüttert werden.“

 

Ben: „Gut, wie wäre es, wenn Du das Frühstück vorbereitest und ich füttere in der Zwischenzeit die Tiere?“

 

Meg: „Eine gute Idee.“

 

Eine Stunde später saßen sie in Meg’s Auto und fuhren nach Kansas City. Meg parkte das Auto direkt vor dem Holiday Inn Hotel. Sie stiegen aus und betraten das Hotel. Als sie vom Portier gesehen wurden, kam er auf sie zu.

 

Portier:  „Guten Tag Mr. Evans. Schön sie zu sehen. Wie ich von der Polizei erfahren habe, hatten Sie einen Unfall. Ich hoffe es geht Ihnen gut.“

 

Ben: „Ja danke. Könnte ich bitte den Schlüssel zu meinem Zimmer bekommen?“

 

Potier: „Aber natürlich.“

 

Er ging wieder hinter sein Pult zurück und überreichte Ben einen Zimmerschlüssel.

 

Potier: „Hier Mr. Evans, Suite Nr. 321.“

 

Ben: „Danke.“

 

Ben nahm Meg’s Hand und beide betraten den Fahrstuhl. Ben drückte den Knopf für die dritte Etage. Als sich die Tür geschlossen hatte, gab Meg Ben einen Kuss.

 

Meg: „Keine Angst ich bin ja bei Dir.“

 

Ben: „Und ich danke Dir dafür.“

 

Der Fahrstuhl stoppte und Ben und Meg stiegen aus. Nach wenigen Augenblicken hatte Ben die Suite Nr. 321 gefunden. Er holte tief Luft und schloss die Tür auf. Beide traten ein.

 

Meg: „Wow, das ist ja riesig hier.“

 

Ben: „Ja und scheinbar auch sehr teuer.“

 

Meg lachte.

 

Meg: „Darüber machst Du Dir Sorgen? Wir haben doch gelesen, dass Du der Besitzer von einem Nachtclub und einem Internetcafe bist. Außerdem bist Du auch noch Partner in der Liberty Corporation. Ich glaube nicht, dass Du gerade unvermögend bist.“

 

Ben lächelte zurück.

 

Ben: „Du hast bestimmt recht. Lass uns mal nachsehen, was wir hier so alles finden.“

 

Beide sahen sich um.

 

Meg: „Ben!“

 

Ben: „Ja?“

 

Meg: „Ben hier auf dem Nachttisch liegt Deine Brieftasche!“

 

Ben: „Lass mal sehen.“

 

Er öffnete die Brieftasche und fand darin neben seinem Ausweis, Führerschein und einigen Kreditkarten auch 350 Dollar in bar.

 

Ben: „Wow, also wie es aussieht bin ich wohl nicht von einem Räuber überfallen worden.“

 

Meg: „Ja, obwohl ich das doch vermutet hatte, da wir ja keine Papiere bei Dir finden konnten.“

Sie sahen sich weiter um. Auf dem Schreibtisch stand ein Laptop.

 

Meg: „Vielleicht solltest Du mal in dem Computer nachsehen, ob Du dort was brauchbares findest.“

 

Ben: „Eine gute Idee!“

 

Er startete den Computer.

 

Ben: „Verdammt, ich brauche ein Passwort!“

 

Meg: „Versuche doch mal Dein Geburtsdatum.“

 

Ben: „Gute Idee...........nein, ist nicht das richtige!“

 

Meg: „Und was ist mit dem Geburtsdatum Deiner verstorbenen Frau?“

 

Ben: „Probiere ich gerade...........nein auch nicht!“

 

Meg: „Und nun?“

 

Ben: „Ich weiß auch nicht.“

 

Meg: „Vielleicht  kann Dir Dein Freund Mark weiterhelfen. Ruf ihn doch einfach einmal an.“

 

Ben: „Du hast recht. Was würde ich bloß ohne Dich machen.“

 

Ben drückte Meg kurz an sich. Er holte aus seiner Jackentasche den Zettel mit der Telefonnummer von Mark und begann zu wählen.

 

Mark: „Hier ist das Java Web, Mark Wolper ist am Apparat. Wie kann ich Ihnen helfen?“

 

Ben: „Hallo, hier spricht Ben Evans!“

 

Mark: „Ben! Schön Deine Stimme zu hören! Wie geht es Dir?“

Ben: „Danke, mir geht es gut.“

 

Mark: „Kannst Du Dich inzwischen wieder an alles erinnern?“

 

Ben: „Nein leider nicht. Ich weiß nur das über mich, was dieser Detektiv Torres über mich nach Kansas gefaxt hat.“

 

Mark: „Das tut mir leid. Kann ich Dir irgendwie helfen?“

 

Ben: „Ich hoffe. Ich bin jetzt hier in meinem Hotelzimmer in Kansas City und habe hier meinen Laptop gefunden. Allerdings brauche ich mein Passwort, um ihn zu starten. Leider weiß ich es nicht mehr.“

 

Mark: „Kein Problem. Da ich oft für Dich die Bestellungen für das Java Web und das Deep mache kenne ich es. Es ist der Todestag von Deiner Frau Maria. Kennst Du das Datum?“

 

Ben: „Ja, es war der 16.09.1998“

 

Mark: „Ja genau das stimmt!“

 

Ben: „Danke für Deine Hilfe.“

 

Mark: „Gern geschehen. Ben?“

 

Ben: „Ja?“

 

Mark: „Wann kommst Du wieder zurück nach Sunset Beach?“

 

Ben: „Ich weiß es noch nicht. Kommst Du mit dem Cafe und dem Nachtclub alleine klar?“

 

Mark: „Ja, das ist kein Problem für mich. Nimm Dir noch soviel Zeit wie Du brauchst.“

 

Ben: „Danke.“

 

Mark: „Und Ben?“

 

Mark: „Rufst Du mich an, bevor Du zurück kommst?“

 

Ben: „Natürlich. Schließlich muss mich doch jemand vom Flughafen abholen und mir alles zeigen. Ich weiß doch gar nicht wo ich hin muss.“

 

Mark: „Ich werde das gerne machen.“

 

Ben: „Gut, ich melde mich dann. Bye.“

 

Mark: „Bye Ben.“

 

Ben legte den Hörer wieder auf.

 

Meg: „Und konnte Mark Dir helfen?“

 

Ben: „Ja, das Passwort ist der Todestag meiner Frau. Meg?“

 

Meg: „Ja?“

 

Ben: „Lass uns alles zusammen packen und mitnehmen.“

 

Meg: „Gut, ich packe dann schon mal Deine Kleidung ein.“

 

Eine halbe Stunde später hatte Ben ausgecheckt und sie waren auf dem Rückweg nach Ludlow. Beide waren sehr still während der Fahrt. Kurz bevor sie Ludlow erreichten unterbrach Meg die Stille.

 

Meg: „Ben ist alles in Ordnung?“

 

Ben: „Soweit ja. Ich war nur am Überlegen wann ich nach Sunset Beach zurück kehren soll.“

 

Meg: „Nimm Dir die Zeit, die Du braucht. Übereile nur nichts.“

 

Ben: „Aber vielleicht hilft es mir ja mich zu erinnern, wenn ich wieder in Sunset Beach bin.“

 

Meg: „Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht Ben. Bitte denke jetzt nicht, nur wenn Du nach Sunset Beach zurück kehrst bekommt Du Dein Gedächtnis wieder. Es kann auch dort noch einige Zeit dauern.“

 

Ben: „Dann meinst Du also ich sollte lieber noch hier bleiben?“

 

Meg: „Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich meine nur, Du musst Dich so oder so noch gedulden. Es kann aber durchaus sein, das die gewohnte Umgebung und die Menschen die Du kennst, Dir helfen können Dich wieder an alles zu erinnern.“

 

Ben dachte einen Moment nach.

 

Ben: „Meg würdest Du mich nach Sunset Beach begleiten?“

 

Meg: „Ich würde das sehr gerne machen, allerdings muss ich erst im Krankenhaus nachfragen, wann ich meinen Urlaub nehmen kann.“

 

Ben: „Denkst Du das wird ein Problem werden?“

 

Meg: „Nein ich denke nicht. Dieses Jahr hatte ich noch keinen längeren Urlaub. Ich werde das gleich morgen abklären.“

 

Ben: „Gut und ich werde erst fahren, wenn Du mich begleiten kannst.“

 

Kurz darauf erreichten Sie die Farm. Sie stiegen aus und betraten das Haus.

 

Ben: „So und den Rest des Tages möchte ich in Ruhe mit Dir genießen.“

 

Meg: „Das hört sich gut an.“

 

Sie umarmte Ben und küsste ihn.

 

 

 

Kapitel 08

 

 

Eine Woche später saßen Ben und Meg im Flugzeug nach Sunset Beach. Eben kam die Durchsage über die Lautsprecher, dass sie in wenigen Minuten in Sunset Beach landen würden. Ben und Meg legten Ihre Sicherheitsgurte an. Danach nahm Ben Meg’s Hand und hielt sie fest.

 

Meg: „Angst?“

 

Ben: „Ein wenig, denn ich weiß ja nicht, was mich dort alles erwartet.“

 

Meg lächelte Ben an.

 

Meg: „Es wird schon alles gut werden, Du musst nur Dir und Deinen Gefühlen vertrauen.“

 

Ben küsste Meg’s Hand.

 

Ben: „Ich bin froh, dass Du bei mir bist. Wenigstens etwas, was mir vertraut ist.“

 

Das Flugzeug landete und alle Passagiere machten sich fertig, das Flugzeug zu verlassen. Ben zögerte noch einen Augenblick.

 

Meg: „Nun mach schon, ich bin ja bei Dir und Mark erwartet Dich. Am Telefon klang er doch ganz nett.“

 

Ben holte noch einmal tief Luft.

 

Ben: „Gut komm, lass uns gehen.“

 

Als letzte Passagiere verließen Sie das Flugzeug. Sie holten Ihr Gepäck und wollten sich gerade auf die Suche nach Mark machen, als ein junger Mann sie ansprach.

 

Mark: „Willkommen zu Hause in Sunset Beach Ben, ich bin Mark Wolper.“

 

Ben reichte Mark die Hand.

 

Ben: „Schön Dich endlich kennen zulernen. Mark, das ist Meg Cummings, meine Ärztin und Freundin aus Ludlow/Kansas.“

 

Mark reichte auch Meg die Hand.

 

Mark: „Willkommen in Sunset Beach, Dr. Cummings.“

 

Meg: „Danke Mark, aber bitte nennen Sie mich Meg. Ich bin in erster Linie privat hier.“

 

Mark: „Gut, dann also willkommen Meg.“

 

Mark drehte sich wieder zu Ben um.

 

Mark: „So, wohin soll ich Dich zuerst bringen? Ins Deep oder Java Web oder möchtest Du doch lieber erst nach Hause?“

 

Ben: „Ich weiß auch nicht. Was meinst Du Meg?“

 

Meg: „Mark weißt Du vielleicht zu welchen Arzt Ben hier in Sunset Beach geht? Ich würde gerne etwas über Ben’s gesundheitlichen Zustand vor dem Unfall gewusst.“

 

Mark: „Natürlich, es ist Tyus Robinson. Er ist auch ein guter Freund von Ben. Wenn Ihr wollt, kann Ich Euch gleich hinfahren.“

 

Meg: „Ja, das wäre gut.“

 

Mark: „Na dann los.“

 

Mark ging voran und Ben und Meg folgten Ihm zu seinem Auto. Sie stiegen ein und Mark fuhr los. Ben und Meg saßen auf dem Rücksitz und schauten sich Sunset Beach an.

Ben: „Ich verstehe das nicht, irgendetwas sollte mir doch bekannt vorkommen, aber nichts, ich kann mich an nichts erinnern.“

 

Meg: „Ben, ich habe Dir doch erklärt, dass Du Dir Zeit lassen musst, Du kannst es nicht erzwingen.“

 

Mark: „So, das wären wir, hier arbeitet Dr. Tyus Robinson.“

 

Mark stoppte das Auto und Ben und Meg stiegen aus.

 

Mark: „Soll ich mitkommen?“

 

Meg: „Ich denke das ist nicht nötig.“

 

Mark: „Gut, ich werde dann hier auf Euch warten.“

 

Ben und Meg betraten das Krankenhaus und machten sich auf die Suche nach dem Büro von Dr. Robinson. Nach kurzer Zeit hatten sie es gefunden. Sie betraten das Vorzimmer und bevor sie noch Ihr Anliegen vorbringen konnten, hörten Sie eine Stimme hinter sich.

 

Tyus: „Ben? Bist Du es wirklich? Schön Dich zu sehen. Wie geht es Dir?“

 

Ben: „Tyus?“

 

Meg reichte Tyus die Hand.

 

Meg: „Dr. Tyus Robinson nehme ich mal an. Ich bin Dr. Meg Cummings aus Ludlow/Kansas. Ben hatte vermutlich einen Unfall in Kansas und leidet seither an Amnesie.“

 

Tyus: „Oh mein Gott, er hatte einen Unfall? Aber kommen Sie doch bitte in mein Büro, da können wir in Ruhe miteinander reden.“

 

Er führte Ben und Meg in sein Büro und sie setzten sich.

 

Meg: „Sehen Sie Doktor, Ben wurde mit einer Kopfverletzung aufgefunden, aber wir wissen nicht wie es dazu gekommen ist. Er kann sich nur an das erinnern, was nach passiert ist, nachdem er im Krankenhaus aufgewacht ist.“

 

Tyus: „Liegen denn irgendwelche Verletzungen vor?“

 

Meg: „Nein, die Kopfverletzung war nur oberflächlich. Ich habe auch alle Unterlagen hier, wenn Sie sich gerne selber überzeugen möchten?“

 

Tyus: „Das wäre gut. Darf ich?“

 

Meg holte die Akte aus Ihre Tasche und reichte diese Tyus. Dieser studierte sie eine Weile.

 

Tyus: „Sie haben recht, wie es aussieht, liegt keine physische Ursache vor.“

 

Meg: „Gibt es vielleicht irgendetwas in Ben’s Vergangenheit, das die Ursache dafür sein könnte?“

 

Tyus blickte Ben an.

 

Tyus: „Darf ich offen sprechen? Ich meine ich kenne Dich nicht nur als Doktor, sondern wir sind auch Freunde und Du hast mir sehr viel anvertraut.“

 

Ben: „Nur zu, ich möchte doch endlich wissen, wer ich bin.“

 

Tyus: „Gut, weißt Du das vor drei Jahren Deine Frau Maria bei einem Bootsunfall ums Leben kam?“

 

Ben nickte.

 

Tyus: „Nun, zu Anfang waren Du und Maria sehr glücklich miteinander. Dann fingen aber die Schwierigkeiten zwischen Euch an. Du wolltest eine Familie, Maria aber nicht. Einige Monate später ist Dein Zwillingsbruder Derek hier aufgetaucht und in der Nacht, als Maria starb, hast Du die beiden zusammen im Bett erwischt und Ihr hattet einen fürchterlichen Streit. Du hast mir dann später erzählt, das Du wütend auf Dein Segelboot gegangen bist und das Maria Dir gefolgt ist und Du sie nicht daran hindern konntest mit Dir rauszusegeln. Ihr wart vielleicht ein, zwei Stunden draußen auf der See, als ein Sturm aufzog. Während des Sturmes ist Maria über Board gefallen. Du hast alles versucht, konntest Sie aber nicht retten.“

 

Ben: „Oh mein Gott.“

 

Tyus: „Ja, Du bist nie richtig über Ihren Tod hinweggekommen. Zumal Dir Maria’s Bruder immer wieder zu gesetzt hat.“

 

Ben: „Wie meinst Du das?“

 

Tyus: „Nun, er ist Polizist und hat immer wieder daran gezweifelt, dass es ein Unfall war. Immer wieder behauptet er, dass Du Maria über Board geworfen hast und gar nicht erst versucht hast, sie zu retten.“

 

Meg nahm Ben’s Hand.

 

Meg: „Oh mein Gott, wie kommt er denn darauf?“

 

Tyus: „Nun Ricardo stand seiner Schwester sehr nahe und ist nicht über Ihren Tod hinweggekommen. Maria’s Leiche wurde nie gefunden.“

 

Meg: „Kein Wunder, dass Ben sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern will.“

 

Tyus: „Das befürchte ich auch. Aber vielleicht hilft Ihm ja die Vertraute Umgebung hier.“

 

Ben: „Das hoffe ich auch. Glauben noch mehr Leute hier, dass ich meine Frau umgebracht habe?“

 

Tyus: „Eigentlich nicht. Es ist nur Ricardo der davon immer wieder anfängt. Leider machst Du es Ihm auch manchmal zu einfach, indem Du niemanden an Dich heran lässt.“

 

Meg: „Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit, Dr. Robinson. Ich hoffe wir kommen nun weiter.“

 

Sie standen auf und Tyus begleitete sie zur Tür.

 

Tyus: „Bitte nennen Sie mich Tyus.“

 

Meg: „Gut Tyus, ich bin Meg. Wenn wir noch Fragen haben, können wir dann auf Sie zurück kommen?“

 

Tyus: „Natürlich Meg. Haben Sie vor in Kalifornien zu bleiben? Eine junge Ärztin wie Sie, können wir hier jederzeit gebrauchen.“

 

Meg lächelte.

 

Meg: „Danke, ich werde vielleicht darüber nachdenken.“

 

Ben und Meg verließen das Krankenhaus und stiegen wieder zu Mark in das Auto.

 

Mark: „Und konnte Tyus Euch weiterhelfen?“

 

Meg: „Ein wenig schon, wir haben ein paar Dinge aus Ben’s Vergangenheit erfahren.“

 

Mark: „So und wohin soll ich Euch als nächstes fahren?“

 

Ben: „Also ich würde nun wirklich gerne mal das Deep und Java Web sehen.“

 

Mark: „Okay, also dann auf zum Deep und Java Web.“

 

Mark fuhr los und kurze Zeit später stoppte er das Auto auf dem Parkplatz vom Deep.

 

Mark: „So, da wären wir.“

 

Sie stiegen alle aus und Mark führte sie ins Java Web. Ben und Meg sahen sich um.

 

Meg: „Es gefällt mir, ein gemütliche Internetcafe.“

 

Mark: „Ja und hier ist auch immer viel los. Und nun kommt, dann zeige ich Euch auch noch das Deep.“

 

Ben und Meg folgten Mark die Treppe zum Deep hinunter.

 

Mark: „Im Moment ist hier ja noch nichts los, aber abends ist es hier immer sehr voll. Von Zeit zu Zeit haben wir hier auch ein paar Veranstaltungen zu einem bestimmten Thema.“

 

Ben: „Das hört sich gut an. Ich hoffe ich kann das alles erst mal noch in Deinen Händen lassen, ich werde zu Anfang bestimmt eine Menge Hilfe hier brauchen, bis ich mich wieder zu Recht finde.“

 

Mark: „Du kannst auf mich zählen Ben. Wir sind schließlich Freunde. Ich werde Dir helfen so viel ich kann.“

 

Ben: „Danke Mark, ich hoffe das ich es eines Tages wieder gut machen kann bei Dir.“

 

Mark: „Mach Dir darüber keine Sorgen, Hauptsache es geht Dir bald wieder besser.“

 

Ben: „Sag mal Mark, wie und wo wohne ich denn? Ich meine ist da Platz genug für Meg?“

 

Mark lächelte.

 

Mark: „Ben Du besitzt ein großes Haus am Strand. Du hast drei Gästezimmer und somit bestimmt Platz genug für Meg.“

 

Ben: „Ein Haus am Strand? Das hört sich gut an.“

 

Mark: „Soll ich Euch hinfahren?“

 

Ben: „ Ja, da wäre gut.“

 

Ben nahm Meg’s Hand und sie verließen zusammen mit Mark das Deep. Sie stiegen in das Auto und Mark führ sie zu Ben’s Haus.

 

Mark: „So, da wären wir.“

 

Meg: „Wow Ben, das sieht ja toll aus.“

 

Ben: „Ja, es gefällt mir.“

 

Mark: „Dann wartet mal ab, bis Ihr es von innen seht. Hast Du eigentlich noch Deinen Schlüssel Ben?“

 

Ben: „Ja, den habe ich. Der lag in meinem Hotelzimmer in Kansas City.“

 

Sie stiegen aus und Ben holte den Schlüssel aus seiner Hosentasche hervor. Er zögerte einen Moment und dann schloss er die Haustür auf. Meg und Mark ließen Ben das Haus zuerst betreten. Es war von innen noch größer, als es von außen wirkte.

 

Ben: „Wow hier wohne ich wirklich?“

 

Mark: „Ja, soll ich Dich herumführen oder möchtest Du Dich alleine umsehen?“

 

Ben: „Ich würde mich lieber alleine umsehen.“

 

Mark sah auf seine Uhr.

 

Mark: „Gut, ich muss auch zurück ins Deep.“

 

Ben: „Soll ich später auch noch kommen?“

 

Mark: „Lass es langsam angehen. Ich denke morgen ist früh genug.“

 

Ben reichte Mark die Hand.

 

Ben: „Danke Mark, danke für alles.“

 

Mark: „Das habe ich doch gerne gemacht. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend. Bye.“

 

Ben: „Bye Mark.“

 

Mark verließ das Haus.

 

Ben: „Er ist wirklich nett, ich mag Ihn.“

 

Meg: „Ja und er scheint Dich wirklich gut zu kennen. Wollen wir uns jetzt das Haus ansehen?“

 

Ben: „Ja, eine gute Idee.“

 

Ben nahm Meg’s Hand und sie gingen zusammen Richtung Treppe, als plötzlich eine junge rothaarige Frau durch die offene Terrassentür stürmte. Sie lief direkt auf Ben zu, umarmte Ihn und begann Ihn zu küssen. Geschockt konnte sich Ben losreißen.

 

Ben: „Was zur Hölle soll denn das? Wer sind Sie?“

 

Annie: „Aber Liebling, ich bin es Annie, Deine Verlobte.“

 

 

 

Kapitel 09

 

 

Ben: „Was zur Hölle soll denn das? Wer sind Sie?“

 

Annie: „Aber Liebling, ich bin es Annie, Deine Verlobte.“

Ben schaute die junge rothaarige Frau entsetzt an.

 

Ben: „Meine was?“

 

Annie: „Aber Ben, Du wirst mich doch noch kennen. Ich bin Annie, Deine beste Freundin, Nachbarin und Verlobte.“

 

Ben ging noch ein paar Schritte zurück.

 

Ben: „Niemand hat mir gesagt, dass ich verlobt bin.“

 

Ben drehte sich zu Meg um.

 

Ben: „Meg, Du musst mir glauben, ich hatte davon keine Ahnung.“

 

Meg versuchte Ben anzulächeln.

 

Meg: „Ben, wie solltest Du auch, Du kannst Dich an nichts erinnern.“

 

Annie ging auf Ben zu.

 

Annie: „Lass mich Dir helfen und Deine Erinnerungen werden schnell zurückkommen.“

 

Sie stand wieder vor Ben und schlang Ihre Arme um seinen Hals.

 

Ben: „Würden Sie das bitte sein lassen?“

 

Erneut löste er sich aus Annies Umarmung.

 

Ben: „Ich glaube Sie sollten besser gehen.“

 

Annie: „Aber Darling, ich gehöre doch zu Dir, an Deine Seite.“

 

Hilflos blickte Ben Meg an.

 

Meg: „Ich glaube es wäre besser, wenn Sie jetzt gehen, Ben ist noch nicht so weit.“

Erstaunt blicke Annie die Ihr unbekannte Frau an.

 

Annie: „Was erlauben Sie sich eigentlich und wer sind Sie überhaupt? Ich will, dass Sie sofort das Haus meines Verlobten verlassen.“

 

Meg: „Ich bin Dr. Cummings und Ben ist mein Patient. Ich habe Ihm Ruhe verordnet und bitte Sie nun zu gehen.“

 

 

Annie drehte sich zu Ben um.

 

Annie: „Ben Darling, bitte sag dieser Person, dass Sie sich da raushalten und endlich verschwinden soll.“

 

Ben schüttelte seinen Kopf.

 

Ben: „Tut mir leid, aber Meg ist im Moment die einzigste Person, der ich vertraue und die ich um mich haben möchte.“

 

Annie: „Aber Ben....“

 

Meg: „Haben Sie nicht gehört? Sie sollen gehen. Ben hatte einen langen Tag und braucht nun seine Ruhe.“

 

Annie merkte, dass sie hier im Moment nicht weiterkam.

 

Annie: „Gut, ich gehe für heute, aber morgen komme ich zurück und dann werden wir sehen, ob wir nicht Deine Erinnerungen zurück bekommen.“

 

Sie warf Meg noch einen eiskalten Blick zu und verließ dann das Haus von Ben. Ben drehte sich zu Meg um.

 

Ben: „Es tut mir leid Meg, aber ich hatte davon wirklich keine Ahnung.“

 

Meg ging auf Ben zu und umarmte Ihn.

 

Meg: „Ist schon gut Ben, ich weiß doch, dass Du Dich an nichts erinnerst.“

 

Ben: „Ich kann mich zwar nicht an diese Person erinnern oder daran, dass wir verlobt sein sollen, aber ich kenne meine Gefühle für Dich ganz genau. Ich liebe Dich Meg und ich glaube nicht, dass ich irgendwelche Gefühle für diese Annie habe.“

 

Meg umarmte Ben noch einmal.

 

Meg: „Ben, es war ein langer Tag und Du solltest versuchen zu schlafen.“

 

Ben schüttelte seinen Kopf.

 

Ben: „Ich glaube nicht, dass ich jetzt schlafen kann. Nicht nach allem was gerade passiert ist.“

 

Meg: „Aber Du brauchst Deine Ruhe Ben.“

 

Ben: „Nein, alles was ich brauche bist Du, Meg. Ich liebe Dich und will Dich nicht verlieren. Ganz gleich was diese Annie auch erzählt, verlobt oder nicht verlobt, ich will mit Dir zusammen sein und nicht mit Ihr. Ich verspreche Dir, das morgen zu klären, verlobt ist schließlich nicht verheiratet.“

 

Meg: „Ben, ich weiß nicht, ob das Richtig ist. Du bist nicht der Typ, der sich einfach so mal eben verlobt.“

 

Ben: „Meg, beantworte mir nur eine Frage, liebst Du mich?“

 

Meg sah Ben an.

 

Meg: „Ja Ben, ich liebe Dich, aber ich kann und will Deinem Glück nicht im Wege stehen.“

 

Ben: „Du stehst meinem Glück nicht im Wege Meg, da ich nur Dich liebe und nur Dich will.“

Er küsste Meg.

 

Ben: „Ich bin müde, lass uns zu Bett gehen, ich will nichts weiter, als Dich in meinen Armen halten heute Nacht.“

 

Meg: „Ich liebe Dich auch, Ben.“

 

Hand in Hand gingen die Beiden nach oben.

 

Im Haus neben an:

 

Wütend betrat Annie Douglas Ihr Haus.

 

Annie: „Verdammt, was denkt sich Ben eigentlich? Mich ignoriert er all diese Zeit, kommt aber mit ‚so etwas’ an seiner Seite zurück.“

 

Sie goss sich einen Drink ein und ging zum Fenster hinüber. Von dort konnte sich in Ben’s Haus sehen und kam gerade recht, um zu sehen, wie Ben und Meg sich küssten.

 

Annie: „Verdammt, Ben Evans!“

 

Wütend schmiss Sie das Glas gegen die Wand, wo dieses in tausend Stücke zerbrach.

 

Annie: „So einfach kommst Du mir nicht davon, ich gebe Dich nicht auf. Du wirst mein sein und dieses Landei verschwindet wieder, darauf kannst Du wetten.“

 

Sie griff zu Ihrer Handtasche und verließ das Haus und stieg in Ihr Auto. Mit quietschenden Reifen fuhr Sie davon. Kurze Zeit später stoppte Sie vor dem South Bay General. Sie wusste, das Tyus Robinson einer von Ben’s besten Freunden und sein Arzt war. Sie hoffe inständig, dass Ben bereits mit Tyus gesprochen hatte und das dieser darüber etwas in seinen Unterlagen hatte, irgendetwas, was Ihr helfen konnte, Ben davon zu überzeugen, das sie verlobt waren. Sie stieg aus und betrat das Krankenhaus. Es dauerte nicht lange und Sie stand vor Tyus Büro. Zum Glück war in diesem Teil des Krankenhauses zu so später Stunde nicht viel los. Sie drehte den Türknauf, aber die Tür war verschlossen.

 

Annie: „Verdammt, aber davon lasse ich mich nicht abschrecken.“

 

Sie holte Ihre Kreditkarte hervor und versuchte damit die Tür zu öffnen. Es dauerte einen Moment, aber dann sprang die Tür auf.

 

Annie: „Gut gemacht Annie, Fernsehen bildet eben doch.“

 

Schnell, damit niemand Sie bemerkte, betrat Sie das Büro und sah sich um. Sie entdeckte einen Stapel Akten auf Tyus Schreibtisch.

 

Annie: „Vielleicht sind das die Unterlagen, der Patienten von heute.“

 

Sie sah die Akten durch, konnte Bens aber dabei nicht finden. Als Sie die Akten wieder zurück legen wollte, kam der Stapel ins rutschen und einige fielen zu Boden. Schnell sammelte Annie alles wieder auf. Als Sie damit fertig war, lag noch ein einzelnes Bild auf dem Boden. Sie hob es auf und sah es sich an.

 

Annie: „Sieht nach einem Ultraschallbild aus. Mal sehen, wen es gehört.“

 

Sie las was am Rand stand.

 

Annie: „Patientin A.D. 12. Schwangerschaftswoche und das Datum von heute, 15. Oktober 2001.“

 

Annie überlegte einen Moment und lächelte dann vor sich hin.

 

Annie: „Annie Du bist genial, das ist genau das, was Du gebraucht hat. Du brauchst Ben doch nur zu erzählen, Du bist Schwanger und wenn noch auch nur noch ein wenig von dem alten Ben Evans vorhanden ist, schickt er diese Landpomeranze wieder zurück und heiratet Dich. Später kannst Du Ihm dann ja erzählen, Du hattest eine Fehlgeburt.“

 

Sie steckte das Bild in Ihre Handtasche.

 

Annie: „Und das ist der Beweis, das ich schwanger bin.“

 

Zufrieden und gut gelaunt verließ Sie das Büro von Tyus und fuhr gut gelaunt nach Hause. Sie war sich sicher, das Ben schon morgen Ihr gehören würde.

 

 

 

Kapitel 10

 

 

 

Ausgeruht und gut gelaunt wachte Ben am nächsten morgen auf. Meg lag noch tief schlafend neben Ihm. Vorsichtig stand er auf und zog sich an. Dann ging er in die Küche hinunter und bereitete das Frühstück vor. Er deckte gerade den Tisch auf der Terrasse, als Meg die Treppe hinunter kam.

 

Ben: „Guten Morgen mein Liebling hast Du gut geschlafen?“

 

Meg: „Guten Morgen Ben, danke sehr gut.“

 

Meg stellte sich auf Ihre Zehenspitzen und küsste Ben zärtlich auf die Lippen.

 

Meg: „Und Du?“

Ben: „Danke auch gut.“

 

Meg: „Wirklich? Ich meine, nach der Aufregung mit dieser Annie gestern Abend.“

 

Ben nahm Meg in seine Arme.

 

Ben: „Meg, mir geht es wirklich gut. Für mich gibt es nur eine Frau in meinem Leben und das bist Du. Ich liebe Dich Meg Cummings.“

 

Meg: „Ich liebe Dich auch Ben. Aber Du musst für Annie doch auch irgendwelche Gefühle gehabt haben, Ihr seid schließlich verlobt.“

 

Ben: „Meg, ich habe Dir gestern schon gesagt, verlobt ist noch lange nicht verheiratet. Außerdem wer sagt denn, dass diese Annie die Wahrheit sagt?“

 

Meg: „Denkst Du denn, sie lügt uns an?“

 

Ben: „Ich weiß auch nicht so genau, aber warum hat mir denn niemand etwas von meiner Verlobten erzählt? Sieh mal, Mark und Tyus, beide haben mir gesagt, dass sie sehr gute Freunde von mir sind, glaubst Du denn nicht, ich hätte wenigstens einem von Ihnen etwas darüber erzählt?“

 

Meg: „Ich weiß auch  nicht, vielleicht hast Du ja recht.“

 

Ben lächelte.

 

Ben: „Bestimmt, aber nun lassen wir das Thema. Bist Du hungrig?“

 

Meg: „Und wie! Ich verhungere gleich.“

 

Ben führte Meg auf die Terrasse und rückte einen Stuhl für sie zurecht.

 

Ben: „Darf ich bitten? Das Frühstück ist bereits serviert.“

 

Meg setzte sich.

 

Meg: „Ben das sieht wundervoll aus.“

 

Ben setzte sich Meg gegenüber und goss beiden Kaffee ein.

 

Ben: „Dann greif zu.“

 

Hungrig griff Meg nach einer Scheibe Toastbrot und bestrich sie mit Butter.

Meg: „Daran könnte ich mich gewöhnen.“

 

Ben: „Woran?“

 

Meg: „Jeden Morgen hier mit Dir aufwachen und auf dieser Terrasse frühstücken.“

 

Ben lächelte.

 

Ben: „Du hast ja Tyus gestern gehört, eine junge augagierte Ärztin können sie jeder Zeit hier gebrauchen.“

 

Meg: „Ben, lass es uns langsam angehen. Zuerst einmal solltest Du Dich auf Dich konzentrieren.“

 

Ben: „Du hat ja rechte, aber ich möchte Dich auch für immer in meinen Leben wissen.“

 

Bevor Meg antworten konnte klingelte das Telefon.

 

Ben: „Ich gehe mal eben ran.“

 

Er stand auf und ging hinein. Meg lehnte sich entspannt in Ihren Stuhl zurück und blickte über den ruhigen, tiefblauen Ozean.

 

Meg: „An diesen Anblick könnte ich mich gewöhnen.“ Seufzte sie auf.

 

Wenige Minuten später kehrte Ben zurück.

 

Ben: „Das war Mark. Er hat mich gebeten ins Deep zu kommen. Anscheinend gibt es dort ein paar Probleme mit den Bestellungen. Kommst Du eine Weile hier alleine zurecht?“

 

Meg lächelte.

 

Meg: „Mach Dir um mich keine Sorgen. Kümmere Dich um Dein Geschäft, ich gehe nachher einfach ein wenig an den Strand.“

 

Ben: „Gut, ich werde mich auch beeilen.“

 

Sie beendeten das Frühstück und dann machte sich Ben auf den Weg zum Deep.

 

Im Haus neben an:

 

Annie stand am Fenster und hatte Ben und Meg eine ganze Weile beobachtet. Sie überlegte schon die ganz Zeit, wie sie Ihren Plan durchführen konnte. Plötzlich bemerkte sie, wie Ben alleine das Haus verließ.

 

Annie: „Ich denke das ist meine Chance. Ich sollte zuerst diese Frau bearbeiten und mir dann Ben vornehmen.“

 

Sie ergriff Ihre Handtasche und verließ das Haus. Scheinbar zufällig schlenderte Sie an der Terrasse von Bens Haus vorbei.

 

Annie: „Oh guten Morgen.“

 

Überrascht sah Meg auf.

 

Meg: „Guten Morgen.“

 

Annie: „Es ist gut Sie zu treffen, ich wollte mich für mein Benehmen von gestern Abend entschuldigen.“

 

Meg: „Möchten Sie nicht auf eine Tasse Kaffee hereinkommen, Miss....“

 

Annie: „Douglas, aber nennen Sie mich Annie.“

 

Sie stieg die schmale Treppe zur Terrasse hoch. Meg reichte Ihr die Hand.

 

Meg: „Annie dann, ich bin Meg Cummings. Setzen Sie sich doch, ich hole nur schnell eine saubere Tasse.“

 

Annie setzte sich und Meg ging hinein.

 

„Das ging ja einfacher, als ich dachte.“ dachte Annie.

 

Kurz darauf kehrte Meg mit einer Tasse zurück. Sie goss Annie und sich je ein Tasse Kaffee ein und setzte sich.

 

Annie: „Wie schon gesagt, ich wollte mich für mein Benehmen von gestern Abend entschuldigen, aber ich war so erleichtert Ben wieder zu sehen.“

 

Meg sah die junge Frau an.

 

Meg: „Wenn Sie sich solche Sorgen um Ben gemacht haben, warum haben Sie Ihn dann nicht schon früher gesucht? Außer Mark schien niemand Ben vermisst zu haben.“

 

Annie: „Das liegt daran, das ich selber erst vor wenigen Tagen aus New York zurück bin und Ben hatte mir ja gesagt, dass er für eine Weile verreist.“

 

Meg: „Aber haben Sie denn nicht miteinander telefoniert?“

 

„Mein Gott,“ dachte Annie „die muss aber alles ganz genau wissen.“

 

Annie: „Wissen Sie, immer wenn sich der Todestag von Maria, Bens verstorbener Frau, jährt, dann ist er für ein paar Tage nicht ansprechbar.“

 

Meg: „Ich verstehe.“

 

Annie trank einen Schluck von Ihrem Kaffee und beschloss dann, Ihren Plan in die Tat umzusetzen.

 

Annie: „Entschuldigen Sie mich bitte.“

 

Sie sprang auf, hielt sich die Hand vor den Mund und rannte hinein. Dabei achtete Sie darauf, dass Ihre Handtasche herunterfiel. Den Verschluss hatte sie schon vorher vorsichtshalber geöffnet. Aus den Augenwinkeln heraus sah sie, wie sich der ganze Inhalt auf den Fußboden ausbreitete. Schnell verschwand sie im Badezimmer.

 

Erschrocken war auch Meg aufgesprungen und sah Annie nach. Dann bückte sie sich, um den Inhalt der Handtasche aufzusammeln. Plötzlich erstarrte sie, als sie ein Ultraschallbild in den Händen hielt.

 

Annie: „Meg ist alles in Ordnung?“

 

Sie hatte Meg beobachtet und hatte beschlossen, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war, um zurück zu kehren.

 

Meg: „Eh ja. Geht es Ihnen besser, Annie?“

 

Annie: „Ja danke, ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, dass ich keinen Kaffee mehr vertrage.“

 

Wie zufällig fiel Ihr Blick dann auf das Ultraschallbild in Megs Hand.

 

Annie: „Oh, Sie haben das entdeckt?“

 

Meg reichte Annie verwirrt das Bild zurück.

 

Meg: „Ich wollte nicht neugierig sein, aber Ihre Handtasche war hinuntergefallen und ausgekippt.“

 

Annie lächelte.

 

Annie: „Ist schon gut, früher oder später hätten Sie es ja doch erfahren müssen. Ich weiß nur noch nicht, wie ich es Ben beibringen soll.“

 

Meg: „Sie meinen....“

 

Annie nickte.

 

Annie: „Ja Ben ist der Vater. Er hatte sich ja so auf unser Baby gefreut, aber nach dem er sich an nichts mehr erinnern kann....“

 

Meg war ganz blass geworden.

 

Meg: „Das sollten Sie am besten mit Ben selber besprechen.“

 

Annie war Megs Reaktion nicht entgangen und stand zufrieden auf.

 

Annie: „Das werde ich, aber nun muss ich gehen, ich habe einen Arzttermin.“

 

Meg: „Ja dann sollten Sie gehen.“

 

Annie: „Wir sehen uns bestimmt noch Meg, bye.“

 

Meg: „Bye“

 

Meg sah Annie nach, wie sie die Terrasse verließ und davon ging. Dann ging Meg nach oben und begann Ihre Sachen zu packen.