Kapitel 06

 

 

 

Am Abend war Meg alleine im Surf Center. Mark war im Deep arbeiten, Michael war mit Vanessa unterwegs und Casey und Rae waren zu einer Weihnachtsfeier mit ein paar Kollegen von Rae eingeladen. Zuerst hatte Meg lange mit Ihrer Mutter in Kansas telefoniert und Ihr von Ihrem neuem Zuhause erzählt. Danach hatte sie den Fernseher angeschaltet, aber nichts gefunden, was Ihr Interesse geweckt hätte. Da sie aber noch nicht müde war, entschloss sie sich, noch einen Spaziergang am Strand entlang zu machen.

 

Langsam schlenderte Meg am Strand entlang und genoss die frische Brise, die vom Meer her wehte. Der Strand war menschenleer, was ein großer Unterschied zu dem quirligen Malibu war. Dort hatten die Rettungsschwimmer sogar Nachts Streife fahren müssen, da oft Gruppen von Teenagern am Strand feierten und dabei Lagerfeuer anzündeten. Leider gab es dabei auch nur allzu oft Probleme mit Drogen und Alkohol. Hier in Sunset Beach war es aber anders und Meg war froh darüber.

 

Plötzlich erregte eine Gestallt in einiger Entfernung Ihre ganze Aufmerksamkeit. Es war ein Mann, der von der Strandpromenade her geradewegs auf den Ozean zu ging. Schon berührten seine Füße das Wasser, aber das schien den Mann nicht zu stören, denn er ging, ohne langsamer zu werden, weiter in das Wasser hinein. Meg beschleunigte Ihren Schritt, denn mit einem Mal war Ihr klar, was dieser Mann vorhatte. Sie rannte noch ein wenig weiter, ohne den Mann aus den Augen zu lassen, der mittlerweile schon bis zur Mitte seiner Brust im Wasser war und immer noch keine Anstallten machte, stehen zu bleiben. Meg sah sich um, ob noch jemand am Strand zu sehen war, aber dem war nicht so. Schnell streifte sie Ihre Turnschuhe ab und rannte ins Wasser. Mit kräftigen Schwimmstößen, holte sie sehr schnell auf. Sie erreichte den Mann, als nur noch sein Kopf aus dem Wasser ragte. Mit großem Schrecken stellte sie fest, dass sie den Mann kannte.

 

Meg: „Mr. Evans, was machen Sie denn hier.“

 

Ben reagierte nicht. Meg bekam Ben an der Schulter zu fassen.

 

Meg: „Mr. Evans.....Ben, das sollten Sie nicht machen!“

 

Ben drehte sich zu Meg um. Als er erkannte, war Ihm, als wachte er aus einem bösen Traum auf.

 

Ben: „Meg was machen Sie denn hier?“

 

Meg: „Das sollte ich Sie fragen. Kommen Sie, ich helfe Ihnen raus aus dem Wasser.“

 

Ben: „Ich.....ich weiß gar nicht, was passiert ist.“

 

Meg: „Ist ja schon gut, lassen Sie uns erst einmal wieder zurückschwimmen. Sie können doch schwimmen, oder?“

 

Ben nickte und begann zusammen mit Meg zum Strand zurück zu schwimmen. Dort angekommen, setzten sie sich einen Moment in den Sand.

 

Meg: „Ist alles in Ordnung? Vielleicht sollte ich Sie ins Krankenhaus zum durchchecken bringen.“

 

Ben schüttelte seinen Kopf.

 

Ben: „Nein, das brauchen Sie nicht. Es würde eh alles nur noch schlimmer machen.“

 

Meg: „Aber zumindest sollten Sie aus den nassen Klamotten raus. Wohnen Sie weit von hier?“

 

Ben schüttelte seinen Kopf und wies auf das große Sandsteinhaus hinter sich.

 

Ben: „Dort wohne ich.“

 

Ben sah Meg an.

 

Ben: „Sie sind meinetwegen auch ganz nass geworden und müssen aus den Sachen raus.“

 

Meg nickte.

 

Meg: „Sobald ich Sie nach Hause gebracht habe, gehe ich zurück in die Surf Centrale.“

 

Ben: „Und sich dann meinetwegen eine Lungenentzündung holen? Kommt gar nicht in Frage. Sie kommen mit und ich werde Ihre Kleidung trocknen und uns etwas heißes zu Trinken machen.“

 

Meg: „Das brauchen Sie nicht zu tun.“

 

Ben: „Bitte Meg, bitte lassen Sie mich jetzt nicht alleine. Ich kann jetzt nicht alleine sein.“

 

Meg sah den Schmerz in Bens Augen und nickte langsam.

 

Meg: „Alos gut, dann lassen Sie uns gehen.“

 

Sie standen auf und Meg folgte Ben. Sie betraten das Haus, durch die offenstehende Terrassentür.

 

Ben: „Dort drüben ist das Badezimmer. Hinter der Tür hängt ein Bademantel, den sie anziehen können, während ich Ihre Kleidung in den Trockner stecke. Was möchten Sie lieber trinken, eine heiße Schokolade oder Tee?“

 

Meg: „Tee wäre fein.“

 

Ben: „Gut, ich sehe auch mal eben zu, dass ich aus diesen nassen Sachen herauskomme.“

 

Ben ging die Treppe hinauf und Meg in das Badezimmer, dass er Ihr gezeigt hatte. Sie zog die nasse Jeans und das T-Shirt aus. Den BH und Slip behielt sie an. Sie nahm den dicken, weichen Bademantel vom Harken neben der Tür und zog diesen über. Dann öffnete sie die Tür und ging ins Wohnzimmer zurück. Ben kam fast zur gleichen Zeit wieder unten an. Er nahm Meg die nassen Sachen ab.

 

Ben: „Die stecke ich erst einmal in den Trockner. Dann mache ich uns ein Feuer im Kamin und koche den Tee.“

 

Meg: „Um das Feuer kann ich mich auch kümmern.“

 

Ben: „Gut und machen Sie es sich bequem, ich bin gleich wieder da.“

 

Ben verschwand und Meg schichtete einige Holzscheite im Kamin auf und zündete diese dann an. Dann setzte sie sich in einen Sessel, ganz in der Nähe des Kamins. Sie ließ den Blick umherschweifen. Rechts neben der Terrassentür entdeckte sie ein großes Porträt einer jungen Frau. Links von der Terrassentür stand ein Weihnachtsbaum, der noch ungeschmückt war. Davor stand ein geöffneter Karton mit Weihnachtsdekoration. Meg stand auf und ging zu dem Karton hinüber und sah hinein. Sie bewunderte gerade eine wunderschöne, handbemahlte Glaskugel, als Ben plötzlich hinter Ihr stand.

 

Ben: „Die hat meine Frau bemahlt.“

 

Erschrocken drehte Meg sich um.

 

Meg: „Entschuldigung, ich wollte nicht neugierig sein, aber diese Kugeln sind einfach wunderschön.“

 

Ben: „Maria war eine Künstlerin. Jedes Jahr hat sie eine neue Kugel für unsern Weihnachtsbaum bemalt.“

 

Meg konnte den Schmerz in Bens Augen sehen.

 

Meg: „Möchten Sie vielleicht darüber reden? Manchmal kann es helfen, wenn man einfach mit jemand außenstehendem darüber redet.“

 

Ben sah Meg an.

 

Ben: „Hat Ihnen denn noch niemand etwas darüber erzählt, wie meine Frau gestorben ist? Und das ich Schuld daran bin?“

 

Meg schüttelte Ihren Kopf.

 

Meg: „Nein, Casey hat mir nur erzählt, dass sie gestorben ist, aber nicht wie. Ich bin also ganz unvoreingenommen.“

 

Ben schloss die Augen und überlegte. Aber was hatte er schon zu verlieren? Vielleicht war es wirklich an der Zeit, dass er mit jemanden über die verhängnisvolle Nacht sprechen würde. Besonders über all das, was er bisher noch niemanden erzählt hatte, nicht einmal Marias Bruder Ricardo. Er öffnete die Augen und sah Meg an. In diesem Augenblick wusste er, dass er Ihr alles anvertrauen konnte.

 

Ben: „Das ist eine lange Geschichte.“

 

Meg nickte Ben aufmunternd zu.

 

Meg: „Wir haben Zeit, wenn es sein muss, die ganze Nacht.“

 

Ben: „Dann lassen Sie uns hinsetzen, denn es wird eine Weile dauern.“

 

 

 

Kapitel 07

 

 

 

Ben und Meg setzten sich auf das Sofa und Ben begann langsam zu erzählen.

 

Ben: „Ich habe Maria kurz nachdem ich nach Sunset Beach kam kennen gelernt. Es war wohl Liebe auf dem ersten Blick. Schon wenige Monate später haben wir geheiratet und waren sehr glücklich.“

 

Ben machte eine kleine Pause.

 

Ben: „Jedenfalls ungefähr zwei Jahre lang. Dann fingen die Probleme zwischen uns an. Ich wollte gerne Kinder haben, Maria wiederum nicht. Sie meinte, Kinder würden sie in Ihre künstlerischen Freiheit einschränken. Wir haben oft darüber gestritten und uns nach und nach auseinander gelebt. Ich fing an, immer mehr zu arbeiten und blieb nachts immer öfter, immer länger im Deep. Wenn ich nach Hause kam, schlief Maria meistens schon und wenn ich dann am Vormittag irgendwann aufgestanden bin, war Maria meistens schon nicht mehr da. Nach ein paar Monaten konnte ich diesen Zustand nicht mehr ertragen und bin eines Abends schon ganz früh nach Hause gegangen, da ich mit Maria reden wollte.“

 

Ben schloss seine Augen und Meg spürte, dass es schwer für Ihn war, weiter zu sprechen.

 

Ben: „Ich betrat also das Haus, aber hier unten war alles dunkel. Da ich annahm, das Maria noch oben in Ihrem Atelier am arbeiten war, ging ich hinauf. Wie ich vermutet hatte, sah ich, dass noch sie noch Licht in dem Atelier hatte. Ich öffnete also ohne anzuklopfen die Tür und bekam den größten Schock meines Lebens.“

 

Ben machte wieder eine kurze Pause, um sich zu sammeln. Meg saß einfach nur da und wartete, dass Ben weitererzählte. Sie wollte Ihn auf keinen Fall bedrängen.

 

Ben: „Was ich dort sah, werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Maria hatte in dem Atelier ein Bett stehen und in diesem Bett lag sie zusammen mit meinem Bruder, meinen Zwillingsbruder. Im ersten Moment dachte ich, dass Maria vielleicht nicht wusste, mit wem sie da zusammen im Bett lag, da Derek und ich eineiige Zwillinge sind, aber als sie mich sah, fragte sie, was ich denn so früh schon zu Hause mache. Da war mir sofort klar, dass sie genau wusste, was sie dort tat und dass es wohl nicht das erste mal war. Ich hatte nur noch einen Wunsch, weglaufen. Und das tat ich dann auch. Ich weiß nicht mehr wie, aber plötzlich stand ich im Yachthafen vor unserer Segelyacht. Ohne weiter darüber nach zu denken, habe ich die ‚Mariah’ seeklar gemacht und habe den Hafen verlassen. Leider hatte ich nicht bemerkt, dass Maria mir gefolgt war und auf das Boot aufgesprungen war. Als ich sie schließlich entdeckte, haben wir heftig gestritten. Maria hat mir vorgeworfen, dass ich an der ganzen Misere schuld sei, da ich einfach zu spießig sei. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie lange wir an Deck gestanden haben und uns gegenseitig angeschrieen haben.“

 

Ben machte eine Pause, um ein Schluck von seinem Tee zu trinken.

 

Ben: „Dann war dieser Sturm plötzlich da. Keiner von uns hatte bemerkt, dass Wolken aufgezogen waren und der Wind aufgefrischt hatte. Die Mariah machte einen plötzlichen Schlenker und Maria fiel über Board.“

 

Meg bemerkte, dass diese Erinnerung immer noch sehr schmerzhaft für Ben war, denn Ihm liefen Tränen über die Wange.

 

Ben: „Ich bin dann gleich hinterher gesprungen. Ich bekam Marias Hand zu fassen, dann riss uns aber eine große Welle auseinander und sie verschwand vor meinen Augen. Ich weiß nicht, wie lange ich nach Ihr gesucht habe, aber ich konnte sie nicht mehr finden. Irgendwann hat mich dann ein Fischerboot aufgegriffen und wieder zurück nach Sunset Beach gebracht. Das schlimmste für mich war, Marias Familie gegenüber zu treten. Ihr Bruder Ricardo hat mir dann auch gleich vorgeworfen, dass ich Schuld an Marias Tod sei. Er hat sogar behauptet, ich hätte sie umgebracht.“

 

Meg sah Ben an.

 

Meg: „Aber Sie haben doch alles versucht, um Maria zu retten.“

 

Ben nickte.

 

Ben: „Ja, aber Ricardo hat mir nicht geglaubt. Er meinte, dass Maria sich verändert hatte, wegen  mir. Wenn er nur wüsste, wie sehr sich Maria geändert hatte. Er war so wütend auf mich, dass ich nicht einmal an der Trauerfeier für Maria teilnehmen durfte.“

 

Meg: „Haben Sie Ricardo denn nicht erzählt, was in dieser Nacht wirklich passiert war?“

 

Ben zuckte mit den Schultern.

 

Ben: „Warum sollte ich? Er hätte mir ja doch nicht geglaubt. Mein Bruder war ja auch spurlos verschwunden, als ich wieder nach Hause kam. Wie hätte ich es also beweisen können. Ich glaube, insgeheim habe ich Ricardo auch recht gegeben, denn schließlich konnte ich Maria nicht glücklich machen.“

 

Meg: „Wenn ich das recht verstehe, dann fühlen Sie sich immer noch schuldig an Marias Tod, oder?“

 

Ben: „Ich denke schon, denn ich komme einfach nicht von Maria los. Ich träume immer noch von Ihr. In der letzten Zeit ist es ein wenig besser geworden und ich dachte, ich könnte endlich einen Schritt nach vorne wagen, aber als ich dann den Karton mit der Weihnachtsdekoration geöffnet habe, da war alles wieder da, als wenn es gestern gewesen wäre. Maria lässt einfach nicht zu, dass ich mein Leben wieder in den Griff bekomme, aber so kann ich einfach nicht weiter machen. Ich habe das einfach nicht mehr ertragen. Ich denke, dass war auch der Grund, warum...“

 

Ben sah Meg verzweifelt an und Tränen strömten über sein Gesicht.

 

Ben: „Was soll ich nur machen? Ich ertrage das einfach nicht mehr.“

 

Meg spürte wie verzweifelt Ben war. Ohne richtig zu wissen was sie tat, nahm sie Ben tröstend in den Arm.

 

Meg: „Wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann, dann lassen Sie es mich einfach wissen.“

 

Ben: „Danke Meg, aber dass Sie mir nur einfach zu gehört haben, hat mir schon gut getan. Ich habe bisher noch niemanden erzählt, was in dieser Nacht wirklich passiert ist.“

 

Meg: „Ben, ich wünschte, ich könnte mehr für Sie tun.“

 

Ben antwortete nicht, aber Meg spürte, dass sich Ben langsam in Ihren Armen entspannte. Sie hielt Ihn einfach weiter fest, ohne dass sie miteinander redeten und bevor die beiden es merkten, waren sie eingeschlafen.

 

 

 

Kapitel 08

 

 

 

Ben fühlte sich so geborgen. Er öffnete die Augen und sah in Ihr Gesicht. Sie sah Ihn liebevoll an und er hatte nur noch einen Wunsch, sie zu küssen und in Ihr zu versinken. Die untergehende Sonne tauchte alles in ein rotes, sinnliches Licht, was seinen Wunsch nur noch verstärkte. Er beugte sich vor und umschloss Ihren verführerischen roten Mund mit seinem. Langsam teilte er Ihre vollen Lippen mit seiner Zunge und schmeckte sie. Seine Zunge stieß tiefer in Ihren köstlichen Mund vor und erforschte diesen. Tief aus seiner Kehle drang ein Laut hervor.

 

Ben: „Meg!“

 

Ihre Hände streichelten Ihn zärtlich.

 

Meg: „Ben!“

 

Wohlig seufzte er.

 

Meg: „Ben, aufwachen!“

 

Sanft schüttelte Meg Ben und strich Ihm fast zärtlich das wirre Haar aus seiner Stirn. Er sah so entspannt und zufrieden aus, dass es Ihr leid tat, Ihn zu wecken, aber letzte Nacht waren sie beide, Arm in Arm, auf den Sofa eingeschlafen. Das Licht der aufgehenden Sonne hatte Meg geweckt.

 

Langsam wachte Ben auf. Er öffnete die Augen und sah in Megs kristallblaue Augen. Im ersten Moment wusste er gar nicht, wo er war und was passiert war. Dann fiel es Ihm wieder ein. Er war gestern Abend ganz verzweifelt gewesen und wollte sogar sein Leben beenden. Im letzten Augenblick hatte Meg Ihn davon abgehalten. Er hatte sich dann alles von der Seele geredet und irgendwann mussten sie beide dann wohl eingeschlafen sein. Langsam wenn auch widerstrebend, löste er sich aus Megs Armen.

 

Ben: „Guten Morgen, Meg.“

 

Meg: „Guten Morgen, Ben.“

 

Ben: „Sieht so aus, als wären wir beide eingeschlafen.“

 

Meg nickte.

 

Meg: „Ja und es tut mir leid, wenn ich sie wecken muss, aber ich muss bald zum Dienst.“

 

Ben stand auf.

 

Ben: „Darf ich Ihnen wenigstens noch ein Frühstück zubereiten?“

 

Meg sah auf Ihre Uhr und schüttelte den Kopf.

 

Meg: „Tut mir leid, aber ich bin schon spät dran. Ich möchte vorher gerne noch nach Hause, um mich zu duschen und umzuziehen.“

 

Ben: „Gut....ich denke, dann hole ich mal Ihre Sachen aus dem Trockner.“

 

Schnell drehte er sich um und verließ den Raum. Meg sah Ihm nach und seufzte. Wie gerne hätte sie diesen sensiblen Mann noch länger in Ihren Armen gehalten, bis er all seinen Kummer und all seine Sorgen vergessen hatte. Ben kehrte zurück und reichte Ihr, Ihr T-Shirt und Jeans.

 

Ben: „Bitte“

 

Meg: „Danke“

 

Sie ging ins Badezimmer und kehrte nach wenigen Minuten angezogen wieder. Ben begleitete sie zur Tür.

 

Ben: „Meg, ich wollte Ihnen danken, für alles, was Sie für mich getan haben.“

 

Meg lächelte.

 

Meg: „Ich habe doch nur zugehört.“

 

„Und mich in Deinen Armen gehalten.“ Fügte Ben in Gedanken hinzu.

 

Ben: „Das hat mir schon sehr geholfen.“

 

Er zögerte einen Moment.

 

Ben: „Werden wir uns wiedersehen?“

 

Meg nickte.

 

Meg: „Ich denke schon. Heute Nachmittag komme ich mit Casey und Michael ins Deep, um den Weihnachtsbaum für die Feier der Obdachlosen zu schmücken.“

 

Ben: „Gut, dann sehen wir uns also dort.“

 

Er überlegte einen Moment.

 

Ben: „Haben Sie für heute Abend auch schon Pläne?“

 

Meg schüttelte Ihren Kopf.

 

Meg: „Nein, bisher noch nicht.“

 

Ben: „Darf ich Sie dann zum Dinner einladen? Als kleines Dankeschön für letzte Nacht.“

 

Meg lächelte.

 

Meg: „Gerne Ben.“

 

Ben: „Gut, bis dann.“

 

Meg: „Bis dann.“

 

Bevor Meg wusste, was sie tat, stellte sie sich auf Ihre Zehenspitzen und küsste Ben kurz, aber zärtlich auf sie Wange. Dann drehte sie sich um und verließ eilig das Haus. Ben sah Ihr nach und war einige Minuten nicht in der Lage sich vom Fleck zu rühren. Dann hob er seine Hand und strich mit seinen Fingern vorsichtig über die Stelle, die Meg eben geküsste hatte. Ein warmes Gefühl breitete sich in seinem Bauch aus. Glücklich, wie schon lange nicht mehr, drehte er sich um und sein Blick fiel auf das Porträt von Maria.

 

Ben: „Nein Maria, diesmal machst Du mir das nicht kaputt.“

 

Mit großen, entschlossenen Schritten ging er auf das Bild zu und nahm es von dem Ständer.

 

Ben: „Wir hatten eine schöne Zeit zusammen, aber wir waren schon lange nicht mehr miteinander glücklich. Es wird Zeit für mich, die Vergangenheit endlich zu begraben und in die Zukunft zu sehen. Und ich hoffe sehr, diese Zukunft wird mit Meg sein. Sie ist die wundervollste Frau, die mir je begegnet ist.“

 

Er holte einen Schlüssel aus seinem Schreibtisch hervor und mit dem Bild in seiner Hand stieg er die Treppe hinauf. Entschlossen schritt er auf das Atelier seiner verstorbenen Frau zu. An der Tür zögerte er einen Moment, bevor er den Schlüssel in das Schloss steckte und die Tür öffnete. Er holte tief Luft und betrat den Raum, den er seid dem schicksalsreichen Abend nicht mehr betreten hatte. Alles war noch so, wie Maria es verlassen hatte. Auf einer Staffelei stand noch ein angefangenes Bild und eine Palette mit getrockneten Farben lag daneben. Ben durchschritt den Raum und stellte das Porträt von Maria ab. Dann sah er sich in den Raum um.

 

Ben: „Ich denke ich werde Ricardo in den nächsten Tagen anrufen, vielleicht will er ja ein paar von diesen Dingen hier haben.“

 

Ben verließ den Raum, ließ aber die Tür hinter sich geöffnet. Endlich hatte er es geschafft, er hatte diese Barriere überwunden und Marias Atelier betreten. Und was das wichtigste war, er war nicht von den schmerzenden Erinnerungen überrollt worden, wie in der Vergangenheit, wenn er dieses versucht hatte. Instinktiv wusste er, dass Ihm nun weder Maria, noch er selber, seiner Zukunft im Weg stehen würde.

 

 

 

Kapitel 09

 

 

 

Gut gelaunt betrat Ben am Mittag das Deep und überraschte damit Mark.

 

Ben: „Hi Mark!“

 

Mark: „Hi Ben, mit Dir hatte ich heute gar nicht gerechnet.“

 

In den letzten Jahren, seid Marias Tod, hatte Ben zwar immer das Deep für die Weihnachtsfeier der Obdachlosen zur Verfügung gestellt, aber nicht selber daran aktiv teilgenommen. Ganz im Gegenteil, in dieser Zeit hatte er das Deep gemieden.

 

Ben: „Mach den Mund zu Mark und lass uns mit der Arbeit anfangen. Ich gehe gleich mal in den Keller und hole den ganzen Weihnachtsschmuck hoch.“

 

Verdutzt sah Mark seinen Freund und Boss nach, der in dem hinteren Lagerraum, durch den es in den Keller ging, verschwunden war. Er stand immer noch ganz verwundert da, als Casey, Michael, Vanessa und Meg das Deep betraten.

 

Casey: „Hi Mark. Was ist los? Du siehst aus, als wenn Du eben einen Geist gesehen hättest.“

 

Mark: „Ich bin mir auch immer noch nicht ganz sicher, ob es nicht auch genauso war.“

 

Casey sah Mark an und runzelte die Stirn.

 

Casey: „Wieso, was ist passiert?“

 

Mark: „Ben ist hier. Er holt gerade den Weihnachtsschmuck aus dem Keller.“

 

Casey: „Ben?“

 

Ungläubig sah Casey Mark an.

 

Ben: „Ja ich bin es wirklich.“

 

Ben war mit dem Karton, in dem die Weihnachtsdekoration verstaut war, wieder zurück gekehrt. Er stellte den Karton ab und begrüßte alle mit einem Handschlag. Megs Hand hielt er ein wenig länger, als eigentlich notwendig.

 

Ben: „Ich hoffe, Ihr habt nichts dagegen, dass ich Euch helfe?“

 

Casey: „Ähm, nein natürlich nicht. Ich....wir sind nur ein wenig überrascht.“

 

Ben sah Casey ernst an.

 

Ben: „Ich weiß, dass es Euch alle überrascht, aber ich will versuchen mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen. So, und nun lasst uns anfangen, umso eher sind wir fertig.“

 

Casey: „Ja natürlich, lasst uns anfangen.“

 

Die nächsten zwei Stunden, verbrachten die Freunde damit, den Weihnachtsbaum und das Deep weihnachtlich zu schmücken. Anfangs war die Stimmung ein wenig befangen, weil niemand so recht wusste, wie Ben sich verhalten würde. Aber als sie merkten, dass Ben in ausgesprochener guter Laune war, lockerte sich nach und nach die Stimmung.

 

Vanessa: „Sagt mal, wer macht dieses Jahr eigentlich den Weihnachtsmann?“

 

Casey: „Mensch, das haben wir ja total vergessen. Wer meldet sich freiwillig?“

 

Er sah sich um. Michael hob abwehrend die Hände.

 

Michael: „Also ich komm ja wohl nicht in Frage.“

 

Alle Augen richteten sich auf Mark.

 

Mark: „Nein nicht schon wieder. Außerdem bin ich dieses Jahr für die Musik zuständig.“

 

Casey: „Ich fungiere als Gastgeber, da kann ich doch nicht einfach zwischendurch verschwinden und als Weihnachtsmann erscheinen.“

 

Vanessa: „Und was nun?“

 

Ben räusperte sich.

 

Ben: „Wenn Ihr nichts dagegen habt, dann würde ich das gerne machen.“

 

Alle Augen richteten sich auf Ben.

 

Casey: „Hey Ben, das ist ja klasse. Somit wäre das Problem auch gelöst. Das Kostüm bringe ich dann morgen mit.“

 

Vanessa sah auf Ihre Uhr.

 

Vanessa: „Tut mir leid Leute, aber ich muss in die Redaktion.“

 

Michael: „Warte Scoop, ich bringe Dich hin.“

 

Vanessa lächelte Michael an.

 

Vanessa: „Gut. Wir sehen uns dann alle morgen Nachmittag hier, bye.“

 

Michael und Vanessa verließen das Deep.

 

Mark: „So, dann werde ich mich auch mal auf den Weg machen. Ich muss noch einige CD’s für heute Abend holen.“

 

Casey: „Ich muss auch los. Auf mich warten noch einige Berichte, die geschrieben werden müssen.“

 

Meg: „Ich beneide Dich nicht.“

 

Casey: „Kommst Du hier alleine klar?“

 

Meg nickte.

 

Meg: „Ich bin schon groß und außerdem bin ich ja nicht alleine.“

 

Sie lachte und blickte Ben dabei an. Dieser strahlte Meg geradezu an, was wiederum Casey nicht verborgen blieb.

 

Casey: „Na dann, also bis später. Viel Spaß noch.“

 

Und schon waren auch Mark und Casey verschwunden. Meg begann den restlichen Schmuck wieder in den Karton zu packen und Ben half Ihr dabei.

 

Ben: „Ich hoffe, Sie haben meine Einladung zum Dinner heute nicht vergessen.“

 

Meg: „Nein, aber müssen Sie jetzt nicht hier im Deep bleiben?“

 

Ben schüttelte seinen Kopf.

 

Ben: „Nein, das öffnet erst in anderthalb Stunden. Bis dahin wird Mark wieder zurück sein. Er managet den Laden hier immer, wenn ich nicht da bin.“

 

Meg lächelte.

 

Meg: „Na dann, ich muss gestehen, dass ich hungrig bin.“

 

Ben: „Gut, ich hoffe Sie haben nichts dagegen, wenn wir bei mir zu Hause essen. Ich wollte uns Pasta kochen. Und ich dachte.......vielleicht würden Sie mir auch noch helfen, meinen Baum zu schmücken.“

 

Meg: „Ich liebe Pasta und mit dem Baum helfe ich Ihnen auch gerne.“

 

Ben: „Gut, dann sollten wir jetzt auch gehen. Allerdings müssten wir noch ein paar Dinge einkaufen, da ich ja nicht sicher war, ob sie Pasta mögen.“

 

Meg: „Okay, dann lassen Sie uns gehen.“

 

Meg griff nach Ihrer Handtasche.

 

Meg: „Ben?“

 

Ben: „Ja?“

 

Meg: „Was halten Sie davon, wenn ich noch ein wenig Schmuck für Ihren Weihnachtsbaum besorge?“

 

Ben lächelte.

 

Ben: „Eine gute Idee.“

 

Gut gelaunt verließen beide das Deep.

 

 

 

Kapitel 10

 

 

 

Ben steuerte das nächste Einkaufszentrum an. Während Ben die Lebensmittel einkaufte, besorgte Meg, alles was sie zum Schmücken des Weihnachtsbaumes brauchte. Eine halbe Stunde später betraten sie Bens Haus.

 

Meg: „Was halten Sie davon, wenn ich den Baum schmücke, während Sie kochen?“

 

Ben nahm Megs Hand und zog diese mit sich in die Küche.

 

Ben: „Nein, lassen Sie uns das später gemeinsam machen. Sie setzten sich jetzt dahin und erzählen mir von sich, während ich mich um die Pasta kümmere.“

 

Meg lächelte und setzte sich an den Küchentisch. Ben ging zum Kühlschrank und holte eine Flasche Rotwein heraus. Er öffnete die Flasche und schenkte zwei Gläser ein. Eins davon reichte er Meg.

 

Ben: „Auf einen gelungenen Abend.“

 

Meg trank einen Schluck von dem köstlichen Wein und beobachtete dabei, wie Ben zuerst Zwiebeln und dann frische Tomaten klein schnitt.

 

Ben: „Nun erzählen Sie mir doch mal, wo Sie herkommen.“

 

Meg: „Ich bin geboren und aufgewachsen auf einer Farm in Ludlow.“

 

Ben: „Ludlow?“

 

Meg: „Das ist ein kleiner, unbedeutender Ort in Kansas.“

 

Ben: „Und wie wird ein Girl aus Kansas Rettungsschwimmerin in Kalifornien?“

 

Meg: „Ganz einfach, in dem sie kurz vor der Hochzeit Ihren Bräutigam mit Ihrer besten Freundin zusammen im Bett vorfindet.“

 

Ben: „Oh, ich wollte keine alten Wunden aufreisen.“

 

Meg lächelte.

 

Meg: „Keine Angst, ich bin schon lange darüber hinweg. Im Nachhinein ist mir klar, dass ich Tim nie richtig geliebt habe. Zumindest nicht so, wie eine Frau einen Mann lieben sollte. Es war wohl alles mehr oder weniger Gewohnheit. Tim ist der Sohn unserer Nachbarn, wir haben als Kinder zusammen gespielt und sind später zusammen zur Schule gegangen. Irgendwann hat jeder, einschließlich uns, angenommen, wir würden auch heiraten. Am Tag vor unserer Hochzeit bin ich dann noch einmal zu Tim hinüber gegangen, da ich noch etwas mit Ihm besprechen wollte und dann habe ich Ihn zusammen mit Connie, meiner besten Freundin, im Bett gefunden.“

 

Meg machte eine kurze Pause und trank einen Schluck Wein.

 

Meg: „Ich habe dann Hals über Kopf meine Koffer gepackt und bin zum Flughafen gefahren und bin in das erste Flugzeug nach Kalifornien gestiegen. Und hier habe ich mir dann einen alten Traum erfüllt und habe mich in Malibu zur Rettungsschwimmerin ausbilden lassen.“

 

Ben holte zwei Teller aus dem Schrank und stellte sie auf den Tisch.

 

Ben: „Und wie kommt es, dass Sie jetzt hier in Sunset Beach sind?“

 

Meg: Vor ein paar Wochen besuchte ich meine Eltern. Leider bin ich Tim dann auch wieder begegnet und der ist mir nach Malibu gefolgt. Er wollte mich trotz alledem noch immer heiraten und konnte einfach nicht verstehen, dass ich das nicht mehr wollte. Mein Vorgesetzter bei Baywatch, Mitch, hat mir dann geholfen, dass ich hier nach Sunset Beach wechseln konnte. Ich hoffe Tim findet mich hier jetzt nicht so schnell.“

 

Ben stellte eine Schussel mit der fertigen Pasta auf den Tisch.

 

Ben: „Dann kann ich nur hoffen, dass das noch lange so bleibt.“

 

Meg lächelte Ben an. 

 

Meg: „Mmmh, das duftet köstlich.“

 

Ben: „Danke, dann lassen Sie uns essen.“

 

Beide nahmen an dem Tisch platz und begannen zu Essen. Während des Essens, erzählte Meg Ben noch ein wenig über Kansas. Nachdem beide Ihre Teller geleert hatten, räumt Ben das Geschirr in den Geschirrspüler und drehte sich dann erwartungsvoll zu Meg um.

 

Ben: „Nun bin ich aber gespannt, wie wir meinen Baum schmücken werden.“

 

Meg lachte.

 

Meg: „Ich hoffe, Sie haben Ihre Erwartungen nicht zu hoch geschraubt. Ich dachte, wir schmücken den Baum so, wie wir das Zuhause in Kansas immer machen.“

 

Ben: „Na dann los.“

 

Er führte Meg ins Wohnzimmer und stellte den Karton mit dem Schmuck neben dem Baum ab. Meg fiel sofort auf, dass das Porträt von seiner verstorbenen Frau aus dem Wohnzimmer verschwunden war. Ben bemerkte Megs Blick.

 

Ben: „Es war Zeit für mich, mich von Maria zu verabschieden.“

 

Ben öffnete den Karton. Nach und nach beförderte er eine Lichterkette, viele bunte Glaskugeln, rot-weiße Zuckerstangen und kleine Holzfiguren hervor.

 

Ben: „Womit fangen wir an?“

 

Meg: „Mit der Lichterkette.“

 

Ben: „Okay“

 

Er reichte Meg das gewünschte und sah zu, wie sie mit geschickten Fingern die vielen kleinen Lämpchen an den Zweigen befestigte.

 

Ben: „Und nun?“

 

Meg griff sich eine der Zuckerstangen und steckte diese in Ihren Mund.

 

Meg: „Nun können Sie mir helfen, die Kugeln, Figuren und Zuckerstangen gleich mäßig am Baum zu verteilen.“

 

Schweigend begannen sie gemeinsam den Schmuck aufzuhängen. Ein paar Mal berührten sich ihre Hände dabei. Immer wieder wanderte Bens Blick auf Megs roten, glänzenden Mund, mit dem sie genüsslich an der Zuckstange saugte. Als Meg Ben dabei erwischte, lachte sie.

 

Meg: „Ich kann diesen süßem Zeug einfach nicht wider stehen.“

 

Ben schluckte und murmelte dann.

 

Ben: „Ich kann auch kaum noch widerstehen.“

 

Meg: „Wie bitte?“

 

Ben: Äh....nichts, ich habe nur laut gedacht.“

 

Schweigend setzten sie Ihre Arbeit fort. Bald war der ganze Schmuck am Baum verteilt. Meg trat einen Schritt zurück und betrachtete ihr Werk.

 

Meg: „Nun fehlt nur noch der Stern.“

 

Ben: „Welcher Stern?“

 

Meg ging zu dem Karton hinüber und beförderte einen kleineren Karton hervor. Sie öffnete diesen und holte einen goldenen Stern hervor.

 

Meg: „Der kommt jetzt noch auf die Spitze.“

 

Sie sah sich um.

 

Meg: „Die Frage ist nur, wie bekommen wir den jetzt darauf?“

 

Ben überlegte einen Moment.

 

Ben: „Warten Sie, ich hole einen Stuhl.“

 

Er verschwand in Richtung Küche und erschien einen Moment später mit einem Küchenstuhl wieder. Er stellte ihn vor dem Baum ab und sah Meg an.

 

Ben: „Am besten steigen Sie hinauf und ich sichere hier unten.“

 

Meg nickte und stieg vorsichtig auf den Stuhl. Geschickt steckte sie den Stern auf die Spitze.

 

Meg: „Fertig!“

 

Ben: „Gut, warten Sie, ich helfe Ihnen hinunter.“

 

Er reichte Meg seine Hand und sie stieg vorsichtig hinunter. Dicht stand sie vor Ben. Dieser hatte seinen Blick wieder auf die roten, lockenden Lippen geheftet, die immer noch verführerisch glänzten, obwohl Meg die Zuckerstange schon lange aufgegessen hatte. Diesmal konnte Ben nicht mehr widerstehen. Langsam beugte er sich vor und zärtlich berührten seine Lippen die von Meg. Er zögerte einen Moment, aber als Meg Ihn nicht von sich schob, begann er vorsichtig an Ihrer Unterlippe zu saugen. Denn begann er mit seiner Zunge, Ihre Lippen nach zu ziehen. Mit einem leisen Seufzer öffnete Meg Ihre Lippen. Das gab Ben Mut und er legte seine Arme um Ihre Taille, um sie fester an sich heran zu ziehen. Meg schlang Ihre Arme um Bens Nacken und gleichzeitig trafen sich Ihre Zungen. Beide genossen diesen Kuss, bis sie Luft holen mussten.

 

Ben: „Meg ich hoffe ich habe Dich jetzt nicht verschreckt.

 

Meg lächelte Ihn an.

 

Meg: „Nein, warum denkst Du das?“

 

Ben: „Ich....ich habe so etwas schon lange nicht mehr getan.“

 

Meg: „Und es war wunderschön.“

 

Sie küsste Ben zärtlich auf die Lippen.

 

Meg: „Aber nun wird es Zeit für mich, nach Hause zu gehen. Ich habe morgen Frühdienst.“

 

Ben: „Gut, ich bringe Dich zum Surf Center.“

 

Er zog Meg noch einmal zu sich heran.

 

Ben: „Vielen Dank für alles.“

 

Meg lächelte.

 

Meg: Nein, ich habe zu danken.“

 

Sie hob Ihren Kopf und sie teilten noch einen innigen Kuss.