Kapitel 16
Hank sah seine Tochter erstaunt an.
Hank: „Was meinst Du mit sehr bald schon?“
Meg: „Ben und ich wollen Weihnachten
heiraten.“
Schweigen erfüllte den Raum, bis sich
schließlich Megs Mutter räusperte.
Joan: „Ihr meint sicherlich nächstes Jahr
Weihnachten, oder?“
Meg schüttelte energisch Ihren Kopf.
Meg: „Nein, wir meinen dieses Jahr.“
Joan: „Aber Du kannst Mr. Evans doch noch
nicht lange kennen und wir kennen Ihn überhaupt nicht.“
Meg: „Darum sind wir ja hier Mom, wir
wollen, dass Ihr Ben kennen lernt.“
Ben: „Ich weiß, es muss ein Schock für Sie
sein, aber ich liebe Meg von ganzen Herzen und sehe einfach keinen Grund, warum
wir eine Hochzeit auf die lange Bank schieben sollten.“
Hank stand auf und zog sich seine Jacke
über.
Hank: „Entschuldigt mich bitte, aber auf
mich wartet noch Arbeit. Wir sprechen später darüber, Meg.“
Ohne auf eine Antwort zu warten, verließ
Hank das Haus. Meg sah Ihre Mutter traurig an.
Meg: „Ich hatte so sehr gehofft, dass Ihr
Euch für mich, für uns freut.“
Joan umarmte Meg.
Joan: „Natürlich freuen wir uns, aber Du
musst zugeben, es kommt alles ein wenig plötzlich für uns.“
Meg: „Das verstehe ich schon, aber Ben ist
die Liebe meines Lebens.“
Joan: „Was haltet Ihr davon, wenn ich uns
erst einmal eine Tasse Kaffee koche und dann erzählt Ihr beiden mir, wie Ihr
Euch kennen gelernt habt.“
Ben: „Eine Tasse Kaffee ist eine gute
Idee, Mrs. Cummings.“
Joan lächelte.
Joan: „Sagen Sie doch einfach Joan zu mir,
schließlich gehören Sie ja bald zur Familie, Mr. Evans.“
Ben lächelte.
Ben: „Gut, aber dann nennen Sie mich bitte
Ben.“
Nachdem Joan frischen Kaffee aufgebrüht
hatte, setzten die drei sich an den Küchentisch und Meg erzählte Ihrer Mutter,
wie sie Ben kennen gelernt hatte. Ben selber erzählte Joan von seiner ersten Ehe
mit Maria und wie sie gestorben ist. Joan hörte sich alles an und beobachtete
Meg und Ben dabei. Sie bemerkte dabei die Vertrautheit, die sich schon nach
dieser kurzen Zeit zwischen Ben und Meg aufgebaut hatte. Die Art, wie sie sich
immer wieder ansahen und wie Ben immer wieder nach Megs Hand griff und Ihren
Handrücken dabei zärtlich mit seinem Daume streichelte, zeigte Ihr, dass
zwischen Ihnen sehr starke Gefühle herrschten.
Joan: „Himmel, jetzt haben wir uns aber
gewaltig verquatscht. Es wird Zeit, dass ich anfange, das Abendessen zu kochen.“
Meg: „Ich helfe Dir. Was soll ich tun?“
Joan: „Du kannst die Kartoffeln schälen.“
Meg: „Gut“
Ben stand auf.
Ben: „Ich denke, ich werde mal mit Deinem
Vater reden. Wo kann ich Ihn finden?“
Joan: „Um diese Zeit müsste er eigentlich
im Stall sein.“
Sie blickte auf Bens Füße herab.
Joan: „Aber mit diesen Schuhen sollten Sie
dort nicht hineingehen. Draußen auf der Terrasse stehen ein Paar Gummistiefel,
die müssten Ihnen passen.“
Ben: „Danke Joan.“
Ben küsste Meg und verließ dann durch die
Hintertür die Küche. Auf der Terrasse fand er die Gummistiefel und wie Joan es
vermutet hatte, passten sie Ihm. Er zog sie an und mit einem festen Schritt
überquerte er den Hof und betrat den beleuchteten Stall. Er sah sich um. In dem
Stall standen ein paar Milchkühe und er entdeckte Megs Vater am Ende des Stalls
in einer Box. Ben ging hinüber und räusperte sich.
Ben: „Mr. Cumming, darf ich Sie einen
Augenblick sprechen?“
Hank drehte sich um und musterte Ben.
Hank: „Ich habe zu tun. Ich möchte mit dem
Stall noch vor dem Abendessen fertig werden.“
Ben sah sich um und entdeckte eine zweite
Mistgabel an der gegenüberliegenden Wand stehen. Er griff sie sich und begann,
wie Hank, die Box auszumisten. Hank beobachtete Ihn einen Augenblick aus den
Augenwinkeln heraus.
Hank: „Also gut, was wollen Sie?“
Ben: „Ich weiß natürlich, dass es ein
Schock für Sie gewesen sein muss, dass Meg hier unerwartet in Begleitung
auftaucht und verkündet, dass sie in wenigen Tagen heiraten will. Aber ich
schwöre Ihnen, dass ich Meg aus ganzen Herzen liebe.“
Hank: „Das sind große Worte. Meg ist schon
einmal sehr verletzt worden und ich möchte nicht, dass das noch einmal
passiert.“
Ben: „Das kann ich verstehen. Meg hat mir
von Tim erzählt. Hank, ich will ganz offen zu Ihnen sein, ich war schon einmal
verheiratet. Meine Frau starb vor fast drei Jahren.“
Hank: „Das tut mir leid.“
Ben: „Meine Frau ertrank bei einem
Bootsunfall und ich habe mich lange Zeit sehr schuldig deswegen gefühlt. Vor ein
paar Tagen habe ich es nicht mehr ertragen und wollte mich selber umbringen. Ich
wollte auf die gleiche Weise sterben, wie meine Frau, also ging ich eines Abends
ins Meer, einfach so. Meg kam zufällig vorbei und holte mich wieder raus. An
diesem Abend hat sie mich in zweierlei Hinsicht gerettet. Zu einem vor dem
Ertrinken und vor allem hat sie meine Seele gerettet. Sie hat mir klargemacht,
dass das Leben für mich durchaus noch lebenswert ist.“
Hank: „Meine Meggie kann sehr überzeugend
sein.“
Ben: „Ja, das kann sie und sie kann auch
sehr gut zuhören. Meg war der erste Mensch, dem ich alles über die Nacht, in der
meine Frau ertrank erzählt habe und was seit dem in meinem Inneren vor ging.“
Hank sah Ben nachdenklich an.
Hank: „Ihnen scheint ja wirklich sehr viel
an Meg zu liegen.“
Ben nickte und wischte sich mit dem Ärmel
den Schweiß von der Stirn.
Ben: „Ich liebe sie über alles und will
und kann einfach nicht mehr ohne sie leben.“
Hank lächelte.
Hank: „Und Sie scheinen auch nicht vor ein
wenig körperlicher Arbeit zurück zu schrecken. Womit verdienen Sie Ihren
Lebensunterhalt?“
Ben: „Ich bin der Besitzer eines Internet
Cafés und eines Nachtclubs. Außerdem bin ich noch Teilhaber in einer Firma, der
Liberty Corporation. Ich habe mir alles selbst aufgebaut und immer selber mit
Hand angelegt.“
Hank nickte bestätigend.
Hank: „Dann lassen Sie uns mal hier weiter
arbeiten Ben, damit wir zum Abendessen rechtzeitig fertig sind.“
Ben lächelte vor sich her, als er seine
Arbeit wieder aufnahm, denn er hatte das Gefühl, dass Megs Vater nicht mehr ganz
so abweisend war, wie vorher.
Eine halbe Stunde später betrat Meg den
Stall, um die beiden Männer zum Abendessen herein zu holen. Erstaunt bemerkte
sie, dass die beiden gemeinsam arbeiteten und sogar lachten.
Meg: „Mom lässt Euch ausrichten, dass wir
in zehn Minuten essen können.“
Hank: „Ist gut Kleines, wir kommen sofort.
Zeig Ben doch bitte, wo er sich frisch machen kann.“
Meg nickte.
Meg: „Komm Ben.“
Ben und Meg waren schon an der Stalltür
angelangt, als Hank Meg noch einmal rief.
Hank: „Meg?“
Meg drehte sich um.
Meg: „Ja Dad?“
Hank: „Dein Ben gefällt mir.“
Meg strahlte über das ganze Gesicht.
Meg: „Danke Dad, das bedeutet mir sehr
viel.“
Kapitel 17
Den Abend über und auch den nächsten Tag,
verbrachten Ben und Meg mit Megs Eltern, um sich gegenseitig kennen zu lernen.
Als sich Ben und Meg dann schließlich wieder auf den Heimweg machten, hatte Bens
Charme und die Art und Weise, wie er mit Meg umging, ihre Eltern davon
überzeugt, dass Ben der richtige Mann für Meg war. Kurz bevor sie den Jet der
Liberty Corporation bestiegen, rief Ben Mark an und informierte ihn darüber,
dass sie sich auf den Rückweg nach Sunset Beach befanden. Den ganzen Rückflug
über saßen Ben und Meg engumschlungen neben einander. Zwischen den
leidenschaftlichen Küssen, die sie immer wieder teilten, malten sie sich Ihre
gemeinsame Zukunft aus.
Ben: „Meg?“
Meg: „Ja?“
Ben: „Würdest Du....ich meine Du brauchst
nicht wenn Du nicht willst...“
Meg: „Was?“
Ben: „Also, ich fand es so schön, als Du
nach unserer gemeinsamen Nacht in meinen Armen geschlafen und aufgewacht bist.
Das habe ich vermisst, als wir bei Deinen Eltern waren....“
Meg: „Tut mir leid, ich habe das auch
vermisst, aber meine Eltern sind da noch ein wenig altmodisch eingestellt, sie
hätten es nicht toleriert, wenn wir mein Bett geteilt hätten.“
Ben: „Schon gut Meg, dafür brauchst Du
Dich nicht zu entschuldigen, ich kann Deine Eltern verstehen. Was ich Dich aber
fragen wollte ist....willst Du bis zur Hochzeit noch im Surf Center wohnen
bleiben oder könntest Du Dir vorstellen, gleich bei mir einzuziehen.“
Meg lächelte Ben an.
Meg: „Da es nur noch ein paar Tage bis zur
unserer Hochzeit sind, denke ich, dass es in Ordnung ist, wenn ich gleich bei
Dir einziehe. Ich möchte einfach jeden Morgen in Deinen Armen aufwachen.“
Ben legte den Zeigefinger seiner rechten
Hand unter Megs Kinn und hob es leicht an. Dann senkte er seinen Kopf und küsste
Meg zärtlich auf die Lippen.
Ben: „Ich liebe Dich so sehr, Meg Cummings,
die bald schon Mrs. Ben Evans sein wird.“
Meg: „Ich liebe Dich auch Ben.“
Kurze Zeit später landete der Jet in
Sunset Beach. Als Ben gerade dabei war, das Gepäck in den Kofferraum seines
Autos zu laden, klingelte sein Handy.
Ben: „Evans!“
Mark: „Hi Ben, ich bin’s Mark.“
Ben: „Was gibt es?“
Mark: „Sied Ihr schon wieder in Sunset
Beach?“
Ben: „Ja, wir sind eben gelandet und wir
wollten gerade zu mir nach Hause fahren.“
Mark: „Mmm, kannst Du bitte noch schnell
im Deep vorbei kommen? Es ist wichtig.“
Ben: „Kann das nicht bis morgen warten?“
Mark: „Ich fürchte nein, Ben.“
Ben: „Na gut, wenn es dann unbedingt sein
muss, wir sind gleich da.“
Mark: „Okay, bis gleich. Bye.“
Ben legte auf und sah Meg an.
Ben: „Wir müssen noch kurz ins Deep
vorbei. Mark sagte es ist wichtig.“
Meg stellte sich auf Ihre Zehenspitzen und
küsste Ben auf die Lippen.
Meg: „Solange wir zusammen sind, stört es
mich nicht.“
Ben: „Gut, dann steig ein.“
Er hielt Meg die Autotür auf und sie stieg
ein. Dann umrundete er das Fahrzeug und setzte sich hinter das Steuer. Geschickt
fädelte er sich in den fließenden Verkehr ein und fuhr zum Deep. Kurze Zeit
später stoppte Ben das Auto vor dem Deep und Hand in Hand betraten sie den
Nachtclub.
Ben: „Verflixt, warum ist das denn hier so
dunkel?“
Kaum hatte er ausgesprochen, als das Licht
anging und all Ihre Freunde hervor sprangen.
Alle: „Überraschung!“
Ben und Meg sahen sich lachend um.
Ben: „Danke, aber was soll denn das?“
Casey: „Nun, da wir ja noch keine
Gelegenheit hatten, Eure Verlobung zu feiern und die Zeit ja auch ein wenig
drängt, haben wir beschlossen, Euch mit dieser Party zu überraschen.“
Meg: „Das ist toll von Euch, danke.“
Casey: „Hey, Du kennst uns einfach noch
nicht lange genug. Wir nutzen jede Gelegenheit um zu feiern.“
Ein Mann mit leicht ergrauten Haar trat
auf Ben zu.
Gregory: „Hi Ben, willst Du mir Deine
entzückende Verlobte nicht endlich vorstellen.“
Ben legte seinen Arm um Meg.
Ben: „Gregory, das ist Meg Cummings, die
mein Herz im Sturm erobert hat. Meg, das ist mein guter Freund und Partner in
der Liberty Corporation Gregory Richards.“
Meg reichte Gregory die Hand.
Meg: „Nett Sie kennen zu lernen, Mr.
Richards.“
Gregory: „Nennen Sie mich doch einfach
Gregory, schließlich heiraten Sie in wenigen Tagen meinen besten Freund, Miss
Cummings.“
Meg: „Gregory dann, aber dann müssen Sie
mich auch Meg nennen.“
Gregory: „Es ist mir ein Vergnügen, Meg.“
Mark trat hinter das DJ Pult und nahm das
Mikrofon in die Hand.
Mark: „So, nachdem auch endlich unsere
Ehrengäste eingetroffen sind, erkläre ich die Party offiziell für eröffnet und
somit auch das kalte Buffet. Aber zuerst gibt es einen Ehrentanz für Ben und Meg.
Kommt auf die Tanzfläche, Ihr zwei.“
Ben nahm Megs Hand und führte sie zur
Mitte der Tanzfläche. Mark hatte einen langsamen Song gewählt und so zog Ben Meg
ganz dicht zu sich heran.
Ben: „Das ist unser altererster Tanz.“
Meg: „Du hast recht. Und Du bist ein
wundervoller Tänzer.“
Ben: „Danke, aber Du bringst eben nur das
beste aus mich heraus.“
Langsam bewegten sie sich zu dem Rhythmus
der Musik und als der Song endete, küsste Ben Meg zärtlich auf die Lippen. All
Ihre Freunde um sie herum applaudierten und kurz danach begann sich langsam die
Tanzfläche zu füllen.
Meg: „Ben, ich würde gerne etwas essen.“
Ben: „Gut, dann lass uns mal sehen, was es
schönes gibt.“
Ben führte Meg in Richtung des Buffet.
Auf den Weg dorthin, wurden sie immer wieder von Freunden gestoppt, die Ihnen
gratulierten und umarmten. Endlich gelangten sie an das Buffet und Ben füllte
die Teller für sie.
Ben: „Komm, wir setzten uns dort hinten in
die Ecke, dann haben wir vielleicht ein wenig Zeit für uns.“
Meg folgte Ben zu einem Tisch in einer
Nische. Sie setzten sich und begannen sich gegenseitig zu füttern.
Ben: „Wäre es sehr unhöflich, wenn wir uns
jetzt hier einfach davon schleichen und nach Hause fahren? Ich möchte gerne mit
Dir alleine sein.“
Meg lächelte.
Meg: „Das würde ich auch gerne, aber wie
sollen wir hier wegkommen? Zwischen uns und dem Ausgang ist die Tanzfläche.“
Ben: „Wenn Du noch einmal mit mir tanzt,
dann können wir uns langsam zur Tür vorarbeiten und dann verschwinden.“
Meg: „Es wäre mir ein Vergnügen.“
Ben und Meg standen auf und Ben führte sie
zur Tanzfläche. Eng umschlungen tanzten sie und nährten sich langsam aber sicher
immer mehr dem Ausgang. Ben sah sich unauffällig um.
Ben: „Ich denke, die Luft ist rein, lass
uns gehen.“
Schnell, damit die anderen sie nicht doch
noch aufhalten konnten, verließen sie das Deep.
Kapitel 18
Die Tage bis zur Hochzeit vergingen wie im Fluge. Ein paar Tage vor Weihnachten kamen Megs Eltern nach Sunset Beach geflogen, um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen und um Ben noch ein wenig näher kennen zu lernen. Die Trauung sollte am 24. Dezember zum Sonnenuntergang stattfinden und zwar genau an der Stelle, an der sich Ben und Meg zum ersten Mal begegnet waren.
Nun war der große Tag gekommen. Die Clique vom Surf Center und Megs Eltern hatten den Pier gemeinsam festlich hergerichtet. Am Ende des Piers hatten sie einen Pavillon aufgebaut, der mit vielen weißen Rosen, Megs Lieblingsblumen, geschmückt war. Das Geländer des Piers hatten sie mit einer grünen Girlande geschmückt und vor dem Pavillon hatten sie viele weiße Stühle für die Gäste aufgestellt, die nach und nach eintrafen. Ben stand nervös am Altar, der unter dem Pavillon aufgebaut worden war, und Casey stand Ihm als sein Trauzeuge tapfer zur Seite.
Meg hingegen hatte sich in den Räumen der Rettungsstation umgezogen und wartete nun auf Ihren Vater, der sie zum Altar führen sollte. Sie war in einem schlichten, weißen Seidenkleid gekleidet. Der Rock war gerade geschnitten und endete genau an Ihren Knöcheln, was Ihre schlanke Figur ungemein betonte. Das Oberteil lag eng an und wurde von Spaghettiträgern gehalten. Ihr dunkles, glänzendes Haar war hochgesteckt und war mit einem Kranz aus weißen Rosen verziert. Joan betrachtete Ihre Tochter und reichte Meg Ihren Brautstrauß.
Joan: „Meg, Liebling, Du siehst bezaubernd aus.“
Meg: „Danke Mom.“
Joan: „Hast Du auch alles, was Du brauchst?“
Meg nickte.
Meg: „Ich denke schon. Die Perlenohrringe, die Du mir geliehen hast. Das alte Spitzentaschentuch vom Großmutter, die neue Perlenkette, die ich von Ben habe und natürlich habe ich auch ein blaues Strumpfband an.“
Joan lächelte.
Joan: „Gut, dann dürfte ja eigentlich nichts mehr schief gehen.“
Es klopfte an der Tür.
Hank: „Darf ich rein kommen?“
Meg: „Natürlich Daddy.“
Hank betrat den Raum und betrachtete seine Tochter.
Hank: „Ist diese wunderschöne Braut wirklich unsere kleine Meggie, Joan?“
Joan: „Ich fürchte ja.“
Meg: „Dad, Mom, bitte. Ich bin doch kein kleines Mädchen mehr.“
Hank: „Das bist Du wirklich nicht mehr. Bist Du Dir auch wirklich sicher, dass Du heute heiraten willst?“
Meg: „Daddy, ich war mir noch nie in meinem Leben über etwas so sicher, wie über das jetzt hier. Ich liebe Ben über alles und jeden Tag wächst meine Liebe noch weiter.“
Hank: „Ich muss ja zugeben, dass Ben ein sehr netter Mann ist und das er Dich scheinbar sehr liebt, aber.....ach, ich kann einfach nicht aus meiner Haut, ich will einfach nur, dass mein kleines Mädchen glücklich ist.“
Meg umarmte Ihren Vater.
Meg: „Dad glaube mir, ich bin glücklich wie nie zuvor in meinem Leben.“
Hank küsste Megs Stirn und hielt Ihr seinen Arm hin.
Hank: „Gut, dann lass uns mal gehen. Am Altar wartet nämlich ein nervöser junger Mann auf Dich.“
Joan: „Ich gehe dann schon mal vor, bis gleich.“
Sie drückte Meg noch einmal und verließ dann den Raum.
Hank: „Wollen wir?“
Meg nickte und an der Seite Ihres Vaters verließ Meg die Rettungsstation und schritt den Pier entlang. Ben und Megs Augen fanden einander sofort und keiner von Beiden ließ den anderen aus den Augen. Als Hank und Meg den Altar erreicht hatten, legte Hank Megs Hand in Bens.
Hank: „Viel Glück.“
Ben begrüßte seine Braut mit einem Kuss auf die Wange.
Ben: „Du siehst Atemberaubend aus. Ich liebe Dich.“
Meg: „Ich liebe Dich auch.“
Der Priester trat hervor und obwohl es sich dabei um einen Bruder von Bens verstorbener Frau handelte, fühlten sich Ben und Meg sehr wohl in seiner Gegenwart. Ganz anderes als sein Bruder Ricardo, machte Antonio Ben nicht für Marias Tod verantwortlich.
Antonio: „Wir haben uns heute hier versammelt, um Zeuge zu sein, wenn Ben und Meg in den heiligen Bund der Ehe eintreten. Wer gibt die Braut zu Ihrem Bräutigam?“
Hank: „Wir tun es.“
Antonio: „Ben und Meg möchten gerne Ihre eigenen Ehegelübde sprechen. Zuvor muss ich aber fragen, ob jemand etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hat. Wenn ja, möge er jetzt sprechen oder für immer schweigen.“
Antonio machte einen Augenblick Pause und sah die Anwesenden an. Dann setzte er fort.
Antonio: „Da niemand Einwände hat, bitte ich nun Ben mit seinem Gelübde zu beginnen.“
Ben: „Meg meine Liebe, Du bist zu einem Zeitpunkt in mein Leben getreten, an dem ich nicht mehr an die große Liebe und an das Leben geglaubt habe. Du hast mein Herz und meine Seele gerettet. Von dem Augenblick an, als ich Dich hier, genau an dieser Stelle, beim Sonnenuntergang gesehen habe, wusste ich, dass Du etwas besonders bist und das uns etwas sehr tief verbindet. Du bist meine Seelenverwandte und machst mich komplett. Megan Joan Cummings, ich liebe und ehre Dich und verspreche Dir, dass bis zum Ende unseres gemeinsamen Lebens zu tun. Ich weiß, dass es sowohl gute, als auch schlechte Zeiten geben wird, aber ich hoffe, nein ich glaube, dass die guten überwiegen werden. Heute ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens und ich weiß, das es wundervoll werden wird.“
Meg drückte zärtlich Bens Hand.
Meg: „An dem Tag, als ich nach Sunset Beach kam, wusste ich noch nicht, dass sich hier mein ganzes Leben ändern würde, bis zu dem Augenblick, als ich Dir hier, beim Sonnenuntergang das erste Mal in die Augen geblickt habe. Ich kann es kaum erwarten, Deine Frau zu werden und schon hoffentlich bald unsere gemeinsamen Kinder mit Dir groß zu ziehen. Benjamin Jonathan Evans, ich liebe Dich und nun heirate mich, damit ich endlich Deine Frau werde.“
Antonio lächelte.
Antonio: „Wer hat die Ringe?“
Casey: „Ich!“
Er reichte Antonio die Ringe und dieser segnete sie, bevor er sie an Ben und Meg weiterreichte. Ben nahm Megs Ring und steckte ihn auf den Ringfinger Ihrer rechten Hand.
Ben: „Mit diesen Ring, nehme ich Dich zu meiner Frau. In guten wie in schlechten Tagen, bis das der Tod uns scheidet.“
Meg nahm Bens Ring und steckte ihn an Bens Finger.
Meg: „Mit diesem Ring, nehme ich Dich zu meinem Mann. In guten wie in schlechten Tagen, bis das der Tod uns scheidet.“
Antonio lächelte und hob die Arme zum Segen.
Antonio: „Was Gott zusammen geführt hat, darf der Mensch nicht trennen. Es segne Euch die Dreifaltigkeit, der Vater, der Sohn und der heilige Geist.“
Er machte eine kleine Pause.
Antonio: „Du darfst die Braut jetzt küssen.“
Ben beugte sich vor und küsste Meg zärtlich auf die Lippen.
Antonio: „Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen? Mr. und Mrs Ben Evans.“
Die Zuschauer applaudierten. Ben und Meg lächelten sich zärtlich an.
Ben: „Ich liebe Dich, Mrs. Evans.“
Meg: „Ich liebe Dich auch, Mr. Evans.“
Ihre Lippen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss.
**** Epilog****
Ben trat hinter Meg auf die Terrasse und legte seine Arme um Ihre Taille. Zärtlich küsste er dabei Ihren Nacken.
Ben: „Der Sonnenuntergang ist heute fast genauso schön, wie vor einem Jahr. Kaum zu glauben, dass wir schon so lange verheiratet sind.“
Meg lachte.
Meg: „Und es war das schönste Jahr in meinem Leben. Danke Ben.“
Ben: „Ich habe Dir zu danken. Ich liebe Dich, Meg Evans.“
Meg drehte sich zu Ben herum.
Meg: „Ich liebe Dich auch.“
Ihre Lippen fanden sich in einem zärtlichen Kuss.
Ben: „Wir sollten besser wieder hinein gehen, unsere Gäste werden gleich kommen.“
Er nahm Megs Hand und gemeinsam betraten sie wieder das Haus. Ben führte seine Frau zu der großen Wiege in der Ecke des Wohnzimmers. Stolz blickte er hinein.
Ben: „Amalie und Alexander sind das schönste Geschenk, was Du mir machen konntest. Ich liebe Euch alle drei von ganzen Herzen.“
Meg lächelte und streichelte vorsichtig den knapp vier Wochen alten Zwillingen, vorsichtig über die kleinen Köpfchen.
Meg: „Nun, daran war ich ja nicht alleine beteiligt. Diese beiden wundervollen Geschöpfe sind aus unserer Liebe entstanden.“
Ben: „Das hast Du schön gesagt.“
Er küsste Meg, als es an der Haustür klingelte.
Meg: „Ich liebe Dich auch, Mr. Evans.“
Ihre Lippen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss.
*** Ende***